Skip to content

Frischkäsewerferin

Eine ältere Frau mit Rollator wollte oder vermutlich eher konnte sich nicht oder nur mühsam bücken und hat daher einen Becher körnigen Frischkäse, den sie aus dem Kühlregal genommen hatte, in den Korb ihrer fahrbaren Gehhilfe werfen wollen.

Körperliche Gebrechen kann man niemandem vorwerfen, aber wenn sie den Käse erst genommen, dann halbwegs gezielt und dann erst fallengelassen hätte, wäre ich weniger erbost gewesen. Stattdessen hat sie, wie man in dem animierten Schnipsel sehen kann, den Becher genommen und in einer schwungvollen Handbewegung in den Korb geworfen.

Wobei nun der Ausdruck "in den Korb geworfen" nicht ganz passt. Der Becher flog dran vorbei, prallte auf dem Fußboden auf und blieb aufgeplatzt vor dem Kühlregal liegen. Dort ließ die Frau ihn auch, sagte auch nicht netterweise bei einem Mitarbeiter Bescheid, nahm sich einen anderen Becher und ging weiter. Stunden später entdeckte ich den demolierten Plastikpott halb ausgelaufen auf dem Boden …

Nicht (nur) deswegen, auch wegen anderer Merkwürdigkeiten hätte die Frau eigentlich längst ein Lokalverbot bei uns haben müssen. Sie hat sich auch schon einmal eine Banane genommen und diese im Laden gegessen (macht man nicht, aber okay) und hat die Schale dann hinter die Ware ins Keksregal geworden (macht man wirklich nicht, daher nicht okay). "Ich war habe keine Banane gegessen", versuchte sie sich damals herauszureden, aber das hatten wir da mit mehreren Kolleginnen und Kollegen gesehen. Sie darf trotzdem noch bei uns einkaufen, aber mögen tut sie niemand so richtig. Verstehe ich gar nicht. :-P


Eddieday (6)

Mit anderthalb Jahren lag Eddie in unserer alten Wohnung in seinem Körbchen vor der Fensterbank und hat in Seelenruhe geschlafen. Das alte Handtuch haben wir immer noch und es lag auch in seiner Box, als wir ihn erlösen mussten. Dabei gab es nie eine spezielle Katzenbeziehung mit dem Handtuch, das war einfach ein Zufall …


Porridgeriegel

Seit ein paar Tagen haben wir Porridge auch als Riegel in zwei unterschiedlichen Sorten im Angebot. Bestellt hatte diese Produkte meiner Meinung nach niemand mutwillig, also haben wir sie mutmaßlich durch eine zentralseitige Zuteilung bekommen.

Immerhin hat nicht eine Kollegin oder ein Kollege dieses Produkt begeistert angestrahlt, die Reaktion glich eher einem kollektiven Augenverdrehen. Das Modeprodukt Porridge wird ja nun immer wieder als vergoldete Haferflocken verspottet. Ob man die jetzt wirklich als Riegel gebraucht hat? Aber lassen wir die Kunden entscheiden. Laufen sie ab oder werden wir sie ununterbrochen nachbestellen? Ich werden vielleicht berichten, falls "Easy Going Porridge" nicht sang- und klanglos und von mir unbeachtet hier wieder verschwinden wird.


Midsummer@Sea 2026

Wenn im Juni die Sonne kaum untergeht, feiern wir Mittsommer an Bord nach skandinavischem Vorbild. Freuen Sie sich auf unseren musikalischen Star-Gast Samu Haber, auf Smörrebröd und andere kulinarische Köstlichkeiten und natürlich auf eine unvergessliche „White Night“ – stilecht mit einem Blumenkranz im Haar.

Im Theatrium werdet ihr Samu Haber zu hören bekommen: Der finnische Rockstar und Ex-Frontmann von Sunrise Avenue begeistert im Theatrium mit seiner unverkennbaren Stimme und einer geballten Ladung Energie. Seine beeindruckende Bühnenpräsenz stellte Samu auch als sechsmaliger Coach bei „The Voice of Germany“ unter Beweis.

Das Land der Mitternachtssonne: Norwegen blüht im Sommer zur Höchstform auf, wenn die Fjordlandschaften in sattem Grün und tiefem Blau leuchten. Genießen Sie dieses Naturschauspiel auf der Reise in den hohen Norden.

Ganz in Weiß … mit einem Blumenkranz: So machen Sie die „White Night“ zum Tag, während sich der Nachthimmel über dem Meer kaum komplett verdunkelt. Feiern Sie die laue Sommernacht zu coolen Beats.

Genuss à la Skandinavien: Lassen Sie sich Ihre Reise auf der Zunge zergehen – ob bei herzhaften Köttbullar, köstlich belegtem Smörrebröd oder den verführerischen Kanelbullar. Leinen los für Genussmomente!

Reiseroute: Hamburg · Seetag · Bergen · Haugesund · Nordfjordeid · Ålesund · Seetag · Hamburg

Wer auf diese kurze Reise Lust hat, bekommt weitere Infos oder die komplette Buchungsmöglichkeit wie immer direkt bei uns. :-)


Privileg

"Ihr arbeitet hier zusammen?" Gemeint waren Ines und ich. "Schlägt man sich da nicht gegenseitig die Köpfe ein? Ich könnte das nicht …"

Sowas in der Art haben wir schon etliche Mal zu hören bekommen.

Aber wir sehen das ganz anders: Es ist ein Privileg, mit demjenigen zusammenarbeiten zu können, den man im Leben am meisten mag.

Wir sind ein Team und leben nicht nur miteinander, sondern können auch prima miteinander arbeiten. Und wenn wir mal unterschiedlicher Meinung sind, haben wir bislang immer einen Kompromiss gefunden, mit dem beide einverstanden sind.

5 Jahre Sielaff Sivario

Kaum zu glauben, aber unser Leergutautomat ist nun schon seit fünf Jahren bei uns im Einsatz. Es tut mir wirklich Leid, dass der Unterhaltungswert nicht so groß ist wie bei den alten Trautwein-Geräten und ich wenig über ihn berichte, aber unser Automat läuft einfach. Er macht im Grunde keine Probleme, wenn wir Totalausfälle in der Zeit hatten (die so rar sind, dass ich sie nicht zählen oder mich überhaupt ad hoc an einen solchen erinnern kann), wurden sie auf jeden Fall immer schnellstmöglich und nachhaltig erledigt ohne dass es mehrere Nachbesserungen oder nur halbherzige Lösungen gab.

Durch die deutlich wartungsfreundlichere Konstruktion als bei unseren alten Automaten sieht auch das Innenleben auf der Kundenseite noch fast wie neu aus und besteht nicht aus irgendwelchen Dreck-Getränkereste-Krusten, garniert mit Haaren und Kronkorken.

Die Maschine ist einfach absolut top und wenn irgendjemand von euch selber einen Supermarkt betreibt und gerade vor der Überlegung steht, einen Rücknahmeautomaten anzuschaffen – ich würde auf jeden Fall wieder und ohne überhaupt darüber nachdenken zu müssen ein Gerät von Sielaff kaufen!

PS: Für diese Lobhudelei bekomme ich das nächste Gerät günstiger.

PPS: Leider nicht.

PPPS: Hey, Sielaff, zwinkerzwinker … ;-)

48 Nächte - Große Winterpause | Brasilien zum Karneval

Winter in Deutschland, Samba im Kopf. Während hier die Finger am Kaffeebecher festfrieren, gleitet die AIDAmar in Richtung Sonne – und du gleich mit. Ohne Flughafen-Stress, ohne Handgepäck-Tetris im Flieger: Einfach in Hamburg an Bord gehen und ein paar Tage später in Südamerika wieder auftauchen.

48 Nächte lang tauscht du Alltag gegen Atlantik, dicke Jacken gegen Karneval in Rio, Termindruck gegen Tango in Buenos Aires. Dazwischen: Portugal, Kanaren, Kapverden, der Atlantik und Zeit. Viel Zeit. Für Abenteuer, für Kultur, für's Buffet und vor allem für dieses angenehme "Ich hab heute mal nichts vor."

Start ist am 30.01.2028, Rückkehr am 18.03.2028 – dazwischen liegt nicht nur eine Reise, sondern eine ziemlich gute Geschichte, die du später erzählen kannst. Hier buchst du nicht nur einen profanen Urlaub, hier buchst du eine Erinnerung, von der du noch deinen Enkeln berichten kannst.

Diese Kreuzfahrt kannst du direkt bei uns auf der Website buchen, aber natürlich gerne auch persönlich bei mir – und dabei von den Shopbloggerleservorteilen profitieren. ;-)


Zahnarzt-Schneemann

Bei dem Schnee und Dauerfrost Ende Januar hatte ich auf dem Gelände einer Zahnarztpraxis diesen lustigen Schneemann entdeckt. Mit blauen Einweghandschuhen, der OP-Maske und strahlend schönem Lächeln mit detailliert ausgeformten Zähnen war die Zugehörigkeit zur Arztpraxis nicht zu verkennen. :-D


Stromverbrauch 2025

Man merkt, dass sich hier technisch kaum was ändert und sich offenbar sogar minimale jahreszeitliche Schwankungen innerhalb eines Jahres wieder relativ gut ausgleichen.

Die Jahresabrechnung für 2025 kam gerade von Lichtblick per Post und weist aus, dass wir hier im vergangenen Jahr 192.869 kWh verbraucht haben. Das sind zwar ein paar hundert Kilowattstunden mehr als im Vorjahr, aber bei nur vier Promille Abweichung kann man wohl sagen, dass wir grundsätzlich beim gleichen Wert wie im Vorjahr liegen.

Gekostet hat uns der Strom übrigens etwas über 52.000 Euro. Das ist stattlich.

Lustige Strichcodes – 782

Noch ein "Sweet Corner"-Strichcode, den ich von Honza bekommen habe. Dieser hier befindet sich auf der Packung mit "Cola Lemon Flavour Lolliepops", kugelrunde Lutscher mit Cola-Zitronen-Aroma.

Ob sich auch herzförmige Lutscher in der Packung befinden, ließ sich nicht ermitteln. Ich glaube aber, dass das nur künstlerische Freiheit des Verpackungsdesigners war. ;-)


MUARETRAW

Weil ich privat für jemanden Taxi spielen musste, die Untersuchung aber noch nicht abgeschlossen war, saß ich ein paar Minuten im Warteraum einer Arztpraxis herum. Der Raum ist mit einer Glastür ausgestattet, die mit "MUARETRAW" beschriftet ist.

Von den neun Buchstaben des Wortes "WARTERAUM" sind immerhin sechs auch spiegelverkehrt zu lesen. Das suggerierte meinem Hirn im ersten Moment, dass ich auf ein korrekt geschriebenes Wort gucke. Was soll denn bitte "Muaretrew" bedeuten? Häh?! Hat nach einer kleinen Schrecksekunden dann aber doch mit dem entziffern geklappt. Lustig eigentlich, dass man das Wort "entziffern" auch verwendet, wenn es nur um Buchstaben geht. :-)


Wir benötigen neue Kassenhardware

Zentralseitige Info aus der IT-Abteilung: Die bei uns aktuell eingesetzte Kassenhardware befindet sich im Status "End of Life" und wird seitens des Herstellers nicht mehr supportet. Damit die Kassentechnik hier im Markt die Voraussetzungen für die neue Kassensoftware erfüllt, ist ein entsprechender Austausch notwendig. Mal wieder. Wie oft wir hier neue Kassenhardware bekommen haben, kann ich schon gar nicht mehr zählen.

Mit dem Austausch der reinen Kassen-PCs ist es natürlich nicht getan. Wir brauchen auch neue Scanner, Waagen, Kundendisplays und den ganzen Firlefanz drumherum (Halterungen, Kabel, Verteiler etc.) – kurz: Alles neu. Aber die neuen Kassen sind chic, es handelt sich um die POS-215 von 4POS, bei denen Bildschirm und Computer in einem eleganten Gehäuse stecken. Die Verkabelungen werden augenscheinlich nur mit USB vorgenommen und dürften hinterher sehr viel übersichtlicher als bisher sein. Unter der Prämisse sollte man sich auf die neue Hardware freuen.

Dieser Austausch geschieht natürlich nicht aus reiner Nettigkeit, sondern muss von den Einzelhändlern bezahlt werden. Bei uns beläuft sich die Summe auf knappe 8000 Euro netto, die dann auch noch mal eben außerplanmäßig investiert werden muss. Wenn die Hardware dann wieder wenigstens acht Jahre hält, ist eigentlich alles gut. Wer weiß, was hier in acht Jahren ist. Ich habe zwar eine Idee, in der ich sogar eine nicht unwichtige Rolle spiele, aber dazu schreibe ich irgendwann mal mehr.

Ausgekippter Rucksack

Vor dem Regal mit Knäckebrot stand ein Einkaufswagen voller Ware, etliche Pakete Butter, Lachs und Käse lagen darin. Aber Warum? Da half der Blick in die Videoaufzeichnung weiter, der Besuch des Mannes bei uns war auch nur wenige Minuten vor dem Auffinden des leeren Wagens erfolgt.

Vermutung: Entweder hat ein Mann mit einem extrem ungewöhnlichen Einkaufszettel gemerkt hat, dass er sein Geld zu Hause vergessen hat oder, das ist geringfügig wahrscheinlicher, dieser Herr wollte das Zeug schlicht und einfach klauen.

Zumindest hat er sich das alles immer heimlich in seinen Rucksack gestopft, aber dann rannten ihm wohl viele aufmerksame Mitarbeiter auf der Fläche herum, so dass er schließlich entschied, die Tat abzubrechen.

Spätestens beim Gang durch die Kasse hätten die an einem Teil dieser Ware angebrachten Sicherungsetiketten den Alarm der Warensicherungsanlage ausgelöst …


Von Kunde zu Kunde

Ein regelmäßiger Stammkunde bezahlte seinen Einkauf und hatte dabei sein kleines, schwarzes Portemonnaie auf den Rand unseres Kassentisches gelegt. Weil man sich kennt, schnackte er auch mit meiner Mitarbeiterin, war dann kurz abgelenkt und hat die Geldbörse dort vergessen, wo er sie abgelegt hatte.

Der Kunde unmittelbar hinter ihm, den wir maximal als Gelegenheitskunden kennen, erkannte und nutzte seine Chance, sich das schwarze Etui anzueignen. Er hätte natürlich dem anderen Kunden, der ja noch da war und am Packtisch seinen Einkauf verstaute, Bescheid sagen können. Oder zumindest der Kassiererin – aber, nein, er beschloss, das Portemonnaie heimlich an sich zu nehmen und es schließlich in seiner linken Jackentasche verschwinden zu lassen. Ist rechtlich wohl kein Diebstahl aber mindestens eine Unterschlagung und rein menschlich betrachtet so oder so nicht nett.

Jegliche Ausreden, dass er die Geldbörse unbeabsichtigt und aus Versehen eingesteckt hat, würde ich übrigens nicht durchgehen lassen. Falls das von euch jemand anders sieht, dürft ihr das gerne in den Kommentaren begründen …