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P-Pfand

Im Faltblatt über P-Pfand findet man es sogar schriftlich:

Wie?
· Dosen und Flaschen bitte möglichst unzerdrückt zurückgeben.
· Aber auch eingedrückte Dosen und PET-Flaschen werden zurückgenommen. Das Pfand gibt es immer dann zurück, wenn der P-Punkt und möglichst auch der EAN-Code lesbar sind.


...und dann steht man da und versucht seinen Kunden zu erklären, warum man für die eine oder andere Dose kein Pfand auszahlen kann.
Der Hintergrund ist: Die Verpackungen werden (verständlicherweise) automatisch mittels Scanner gezählt. Das Identifikationsmerkmal ist - wie auch schon beim Verkauf an der Kasse - der Strichcode auf der Verpackung. Ist er nicht lesbar, bekommen wir im schlimmsten Fall das Pfandgeld nicht von den Zählzentren erstattet.

Trackbacks

Der Shopblogger am : Dosenpfand: Beschädigte Dosen

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Was macht man mit beschädigten Dosen und Einweg-Flaschen? Das Umweltministerium schreibt: "Auch beschädigte Einweg-Getränkeverpackungen muss der Einzelhändler zurücknehmen und das Pfand auszahlen. Der Händler sollte allerdings noch erkennen können, das

Kommentare

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Inga am :

Das würde ich für rechtlich nicht durchsetzbar halten. Der Schindluder, den die Einzelhändler mit dem Zwangspfand treiben ist nicht mehr feierlich!

Björn Harste am :

Das mit dem Schindluder mag hinkommen. Siehe auch die Diskussion um den Kiosk, der die Dosen "pfandfrei" rausgibt.

Zu den zerdrückten Dosen: Ich vergleiche das immer mit 'ner Flasche. Die nehme ich "plattgedrückt" (sprich: in Scherben) auch nicht zurück.

Anonym am :

aber das ist absoluter Quatsch. Die Flasche wird ja nochmal verwendet, die DIse wird eh nur eingeschmolzen / zerhäckselt wasweßich.

Es wäre eine absolute Sauerei wenn ich meine Aldiflasche mit abgerissenen Etickett nicht mehr loskrigen würde (wäre ja trotzdem noch zu erkennen) UNd ne Bierflasche ist ja sogar noch bedeutend günstiger als ne zu verschrottende Plasteflasche.. ne das darf man sich nicht zu einfach machen!

kju am :

Als Kunde würde ich Deine Begründung aber auch nicht akzeptieren, denn "möglichst lesbar" ist nicht das gleiche wie "unbedingt lesbar". Man sollte annehmen, daß die Pfandzentrale nicht lesbare Dosen noch mal manuell erfasst. Und als Kunde kann mir das eh egal sein, denn Du bist gesetzlich verpflichtet das Zeug zurückzunehmen, und Dein Vergleich mit einer kaputten Flasche kann wohl auch kaum ziehen, denn es handelt sich hier ja gerade eben um EINWEG-Behälter und eben nicht um eine Mehrwegflasche.

Kundenfreundlich ist Dein Verhalten jedenfalls nicht. Nimm die Dose an, beul sie aus, und erkläre warum das ein Problem ist. Kannst dann ja ankündigen, daß Du sowas nicht nochmal annehmen wirst.

Malte am :

Vorschlag an die Getränkeindustrie: EAN-Code und Pfand-P (weiß gar nicht, wie das aussieht...) in den Boden eindrucken. *Der* ist ja im allgemeinen noch ganz nach dem Zerdrücken.

Außerdem könnte dann jeder Einzelhändler die Dosen auch zerdrücken, um Lagerkapazität zu sparen.

Und wenn's soweit ist, mach ich 'ne Firma auf, die Dosenpressen für den Einzelhandel verkauft ;-)

Malte

Sylke am :

Seltsam, ich habe aus den Flaschen immer die Luftrausgedrückt und dann wieder fest zugeschraubt um Volumen zu sparen. Hat sich nie jemand beschwert.
Nun werde ich das aber sein lassen ....

Björn Harste am :

@Sylke: Luft rausdrücken ist okay. Ich knicke sogar Dosen, wenn ich sie in den Sammelbeutel werfe, einmal in der Mitte ein, um Platz zu sparen.

Björn Harste am :

Bisher habe ich das immer kundenfreundlich gehandhabt. Zerdrückt heißt nicht eine Beule an der Seite, die ich ausbeulen kann, sondern platt wie eine Flunder. Wenn dann der EAN-Code nicht lesbar ist, wurde die Dose hochkant zerdrückt. Dann sieht man NIX mehr. Aber das P muß nun einmal zu sehen sein. Sonst könnte es sich ja um eine alte Dose aus Pfandcouponzeiten handeln. Und die darf nur mit Coupon zusammen eingelöst werden. Daß der Strichcode "möglichst" lesbar sein sollte, ist eine "kann"-Regelung. Diese Dosen können zwar nicht maschinell gelesen, aber beim Zählzentrum manuell erfaßt werden. Alle Dosen, die von Coupon auf P gewechselt sind, haben einen neuen EAN-Strichcode erhalten, sind also eindeutig identifizierbar.
Zum Schindluder einiger Kioskbetreiber ein Link: http://www.presseportal.de/story.htx?nr=653952&firmaid=22521

Anonym am :

*Es ist doch nicht das Problem des Kunden, wenn Handel und die Getränkeindustrie mit voller Absicht ein bescheuertes System einsetzt!*

Allgemein ist die Geduld des Kunden beim Einwegpfand ziemlich am Ende. Jahrelang haben Handel und Industrie beim Einwegpfand rumgezickt wie die Jungfrau beim Ersten Mal. Die Kunden wurden als Schutzschild vorgeschoben und wie Scheißdreck behandelt, um die Politik zu zwingen, das Pfand wieder seinzulassen. Jahrelang hat man desshalb bewußt kundenfeindliche Insellösungen zusammengebastelt, sich "Ausreden" zusammengelogen, jede gesetzliche Lücke zur Umgehung und Verweigerung ausgenutzt und Probleme geschaffen, wo eigentlich keine waren. Alles auf dem Rücken der verehrten Kundschaft.

Es höchste Zeit, daß Handel und Industrie endlich den Arsch hochbekommen und nicht wieder versuchen die Kunden zu ficken. *Ich kann die Ausreden nicht mehr hören!*

Simon am :

Hallo,
im Grunde hast du Recht, es ginge besser, aber bitte arbeite etwas an deiner Sprache. Den Ton finde ich hier unangebracht.

Anonym am :

Ohne diesen "Ton" dringt man bei den Verantwortlichen gar nicht mehr durch. Dort herrscht Merkbefreiung. Wer, wie die Getränkeindustrie, jahrelang die eigenen Kunden als Schutzschild mißbraucht hat den "Ton" klar vorgegeben und kein Anrecht auf gepflegte Unterhaltung mehr.

Da wird eine Hürde nach der anderen aufgebaut, Kunden von Pontius zu Pilatus gesendet, der nichteingelöste Pfand hemmungslos eingesackt, die Kunden nach Strich und Faden belogen (von wegen es wäre unmöglich, in Deutschland ein einheitliches bundesweites Pfandsystem innerhalb von zwei Jahren aufzubauen, und das bei *13 Jahren* vorlaufzeit), da werden für viel Geld eigene neue Flaschenformen entwickelt um ja nicht an einem einheitlichen Pfandsystem teilnehmen zu müssen. Und dann regt man sich über zerknitterte Plastikflaschen auf? Ist ja eine gute Gelegenheit mal wieder den Kunden für den ganzen von der Getränkeindustrie verzapften Bockmist einen reinzuwürgen.

Björn Harste am :

@(leider nur) Anonym: Dem Ärger kann ich nur zustimmen. Was meinst Du, wie wir uns hier mit Lieferanten und Kunden im Zuge der Einwegpfandeinführung auseinandersetzen mußten. Das war zeitweise sehr ärgerlich.
Zum Glück ist das "P"-System einheitlich und inzwischen relativ weit verbreitet. Wenn ALLE Einweg-Abfüller sich daran beteiligen würden, gäbe es kein Chaos mehr.

imeisi am :

Hallo,
vielleicht könnete man diese wertvolle Mitteilung einfach an das Regal kleben, dann können die Kunden sich auch entsprechend verhalten.
Ich selber habe aber nich nie eine Dose zerknüllt und auch nie eine Flasche ohne Luft abgegeben.
Das sind doch alles auch so Kleinigkeiten auf die man sich einstellen kann.
Gruß
imeisi

Simon am :

Mit "hier" meinte ich dieses Forum und mit den Verantwortlichen kannst du gerne so verbal rumspringen -hast meine Zustimmung- , aber die lesen wahrscheinlich hier nicht. Redewendungen wie "gefickt" erzeugen bei mir eher innerliche Distanz zum Redner.

Peter am :

Also, ehrlich gesagt kann ich nicht nachvollziehen, warum
Die Läden von einem Tag auf den anderen keine zerknüllten flaschen mehr annehmen, schließlich ist die herkunft und das etikett trotzdem noch deutlich zu erkennen.
Es handelt sich doch nur um eine schikane damit sich die Märkte am Kunden bereichern können. Meine zerdrückten flaschen
wurden jedenfalls nicht zurückgenommen und als ich aber darauf beharrte, dass das nich sein könne drohte man mir mit der Polizei und mit Hausverbot(!!!!)
Vielen Dank einzelhandel, hab mir ne Soda maschine gekauft, jetzt hab ich damit keinen ärger mehr....

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