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Ditschkuchen

Auf einem der vielen Rollcontainer unserer Trockensortiment-Lieferung stand auch ein wie so oft oben offener Karton mit kleinen Eigenmarken-Gugelhupfen. "Gugelhupfen" klingt zwar irgendwie komisch, ist aber der richtige Plural. Auf diesem Karton stand ein anderer, kleinerer Karton, dessen Kante sich mit voller Härte in die kleinen Napfkuchen drückte:



Das Ergebnis war entsprechend. Wir haben die Kuchen erst mal so ins Regal gestellt, entweder stören sich die Leute nicht an den kleinen Ecken oder notfalls können Interessierte ja immer noch den Mund aufmachen und nach einem Rabatt fragen.

Tzja, mit dieser Technik wäre das nicht passiert. :-P


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Comments

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DerBanker on :

Sie haben die Wahl: den Mund aufmachen und nach Rabatt fragen oder den Mund aufmachen und den Kuchen reinschieben.

Panther on :

Finde ich ziemlich armselig, weniger gut hinschauenden (oder in der Zielgruppe eher sehbeeinträchtigten) Kunden zerdrückte Kuchen zum Originalpreis andrehen zu wollen. Der Bittsteller darf gnädigerweise nach einem Rabatt fragen *kopfschüttel*.

Das würden andere Märkte höchstens zum symbolischen Preis irgendwo hinten im Resteregal verstecken (wie angebrochene/runde Brote usw.) :-O

Kuchenzerdrücker of death on :

Der Kuchen wird im Mund doch eh zerdrückt, also was soll es?

Georg on :

Solche Märkte möchte ich mal sehen :-O
Habe schon öfter mal Beschädigte Ware bei Supermärkten und Discounter zu sehen bekommen und die werden ganz Normal verkauft.Nichts mit Reduziert im Resteregal oder mit Rabattaufkleber im Normalem Regal...............

So etwas gibt es nur im Fernsehen Bei Lindenstraße,neues aus Uhlenbusch und Co.

Jahrelange Leserin on :

Interessant, was in deutschen Supermärkten so los ist :-P :-D

Wenn ich halt, wie Björn, einen sorgfältig geführten Laden mit feinen aber kleinen Unterschied von Discountern führen wollen würde, würde ich halt schon zeigen wollen dass auch auf so etwas geachtet wird.

Auf der anderen Seite: Es scheint immer wieder auch Leute in seinem Laden zu geben die absichtlich Ware zerdrücken/zerstören, neben den anderen kriminellen Häufigkeiten. Dass einem da dann die Lust auf solche Zeichen der besonderen Wertschätzung langsam vergangen sind, kann ich auch gut nachvollziehen.

Peter on :

Nö, das verkaufen andere Märkte genau so. Das Produkt ist ja sensorisch völlig in Ordnung.

Panther on :

Welche Märkte sollen das denn sein? :-O

In allen, die ich kenne, preisreduziert ins Resteregal (an sehr aufkommensstarken Tagen in schlechter geführten Läden auch mal nur preisreduziert daneben) oder anderweitig verwendet (z.B. an die Tafel abgegeben). Das ist doch kein Artikel, bei dem die Form keine entscheidende Rolle spielt.

eigentlichegal on :

Ein zusammengedrückter Kuchen mag gleich schmecken ist aber natürlich nicht mehr so fluffig ...und sieht auch nicht mehr so schön aus.
Das sind definitiv sensorische Nachteile, die nicht wegzudiskutieren sind.

Marvin on :

Bei Lidl/Aldi/Netto - okay, da wird das Ding einfach so verkauft. Bei unserem Edeka im Ort werden solche Sachen tatsächlich direkt günstiger angeboten. Finde ich bei der Preisgestaltung auch durchaus fair.
Auch wenn der in Ordnung ist, so erwarte ich vielleicht nicht nur keine sensorische Einschränkung sondern auch keine optische. Mit dem Argument dürfte es auch keinen Schadensersatz bzw. Wertminderung beim Auto geben, nur weil der Lack zerkratz oder das Blech verbeult ist.

Panther on :

Bei Lidl, Aldi & Co ist der Kundendienst oft hilfreich. Mancher Mitarbeiter gibt den Artikel aber auch gleich ohne Berechnung mit und dankt für den Hinweis. Weitere Reklamationen würden schon wegen des Personalaufwandes teurer kommen.

Fabse on :

Schmeckt der Kuchen dadurch anders? Ist der Kuchen dadurch ungenießbar? Kann man nun keine Kuchenstücke mehr daraus schneiden?

Wenn die Antworten stets "Nein" sind, solltest du deine ökologisch- und ökonomisch-bedenkliche Sichtweise mal dezent hinterfragen. Wieviel Gemüse weggeworfen wird, nur weil man Menschen wie du ausschließlich gerade Gurken als "einwandfrei" betrachten.....

Panther on :

Ganz einfach: Die Zielgruppe solcher Produkte (zu der ich glücklicherweise nicht gehöre) kauft die Dinger nicht zur Nahrungsaufnahme in egal welcher Form, sondern um sie z.B. Besuchern hübsch (unbeschädigt) hinzustellen und anschließend fein aufzuschneiden. Da macht sich ein unfeiner "Haufen" eher unpassend.

Wenn du meine Beiträge regelmäßig lesen würdest (wenn sie denn freigegeben werden), wüsstest du, dass ich gerade ich nicht so denke und handle, wie du es mir gerne anhängen würdest.

eigentlichegal on :

Ach du Kacke. Wie kann man gleich so übertreiben und ein Fass aufmachen?
Es geht einfach nur darum, dass man so einen angedötschten Kuchen auch gleich zum reduzierten Preis anbieten könnte.
Dafür muss der Kuchen nicht ungenießbar sein.
Und das hat wirklich NULL mit der Problematik weggeworfener Lebensmittel zu tun!
Niemand verlangt, dass der Kuchen entsorgt wird.

Rainer W. on :

Krumme Gurken kann man halt so schlecht.... ;-)

Jahrelange Leserin on :

Ich fände es... Wie soll ich sagen :-P - etwas netter dem Kunden gegenüber, die optisch nicht mehr einwandfreien Kuchen bereits reduziert anzubieten.

Nobody on :

Nicht nur netter. Wer nicht drauf achtet ist der depp, lass doch am besten auch abgelaufene Ware in den Regalen, vielleicht kauft es ja wer, oder fragt nach nem Rabatt. Sorry, aber die Ware ist nicht einwandfrei, sie ist beschädigt, und sie zum normalen Preis anzubieten, ist echt nicht mehr ok. Oma/Opa ärgern sich bestimmt wenn die Enkel zum Kaffee kommen, es mit dem selber backen eh nicht mehr so klappt, und sie dann noch im Markt den nicht vorhandenen Hinweis übersehen haben das hier B-Ware verkauft wurde.

Panther on :

Ja, solche Läden gibts leider auch. Da werden nicht nur von der Erscheinung her fragwürdige Artikel zum Originalpreis verkauft, sondern beispielsweise auch beschädigte wieder zugeklebt. Ein wunderbares Beispiel war mal ein kaputter Joghurt, der mit Klebestreifen wieder zugeklebt war. Und damit das nicht gleich auffällt, hat man kurzerhand einen roten Preisaufkleber mit einem teureren (!) Preis darübergeklebt. Und MHD-Ware landet dort frühestens nach Ablauf und wenn sie z.B. schon am Bersten oder Totalschimmel ist, auf dem Restetisch (dessen rostige Gitter passenderweise mit Siffpapier abgedeckt sind).

Mit der Zeit weiß man schon, aus welchen Läden man sich Gammelprodukte und Ungeziefer holt. Ein Tipp: die mit dem schnellen Warendurchsatz sind es häufigst nicht ;-)

Frank S. on :

Hi Björn,
ich musste gerade etwas lachen, da es bei uns im Badischen etwas gibt, das heißt Datschkuchen (hätte auch gepasst).

Kann dir nur empfehlen das auch mal selber zu machen.

Hier ein Rezept dazu

https://www.schwarzwald-regioguide.de/datschkuchen/

Ansonsten weiter so, lese sehr gerne deinen Blog! :-)

Grüße aus dem Schwarzwald.

Frank

Raoul on :

„"Gugelhupfen" klingt zwar irgendwie komisch, ist aber der richtige Plural.“

Wie bei Rum. Ein Rum, mehrere Rums. Dennoch hätte ich oben Gugelhupferl bevorzugt.

Kurtschatow on :

Kannst du das nicht zurück schicken oder gibt es keine andere Art von Feedback?

Das Problem ist, wenn es jeder so handhabt wie du. Dann werden sie nie auf das Problem aufmerksam und es wird immer wieder Ware so rein kommen.

Aber Problematisch halte ich es schon. Du haftest nun für Fehler anderer.

TOMRA on :

Sind von Ditsch nicht eher herzhafte Sachen wie Laugengebäck und Pizzazungen? ;-)

Jum. Y on :

Neee aber die nougatbrezel von ditsch

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