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Morgendliche Backorgie

Wie auch in anderen Läden fängt hier der Tag mit einer langen, bei uns rund zweistündigen, Orgie vor dem Backofen an. Da muss man sich morgens mit knurrendem Magen (nach 15 Kilometern auf dem Fahrrad in aller Frühe kein Wunder) richtig beherrschen, sich nicht durch die frisch gebackenen Snacks und Laugenbrötchen zu fressen.

(Für die Klugscheißer: Ja, frisch gebacken. Die Sachen kommen als (gefrorener) Teig in den Ofen und nicht als fertige Gebäckstücke, die nur noch "aufgeknuspert" werden müssen.)


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Comments

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eigentlichegal on :

Die Brötchen werden also nicht aufgebacken
....sondern nur aufgetaut

*duck*

eigentlichnichtegal on :

nenene, zwischen der Teigherstellung und dem Backen liegt nur ein mehr oder weniger längerer Zeitraum.

Chris_aus_B on :

> Da muss man sich morgens mit knurrendem Magen (nach 15 Kilometern auf dem Fahrrad in aller Frühe kein Wunder) richtig beherrschen, sich nicht durch die frisch gebackenen Snacks und Laugenbrötchen zu fressen.

Dann musst du halt ein paar Sachen mehr aufbacken im Ofen zubereiten, dann reicht es auch für dich. :-)

egal on :

Man könnte da sicherlich auch Backmischungen backen?

roberto on :

Die Teiglinge werden im Ausland für einen Hungerlohn angefertigt.
Irgendwann werden sie ihren Teiglingen folgen.

Oliver on :

Ich weiss nicht, wo du wohnst, hier im Umkreis von 30km sind zwei solcher Backwerke, die aber auch eigene Shops mit ihren Waren beliefern. Und die sind qualitativ recht gut, Bezahlung der Mitarbeiter passt auch.

Wo hast du dein Wissen her?

Nicht der Andere on :

Er wollte nur etwas von sich geben, ohne sich zwischen "Umvolkung" und Emphatie entscheiden zu müssen,

alles aus china on :

Anspruch auf Auskunft besteht nicht

Ein Anspruch auf Auskunft besteht für die Kunden übrigens nicht, wie die die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt mitteilt.

Der Kunde habe nur einen Anspruch darauf, den Namen des Verantwortlichen für die Ware zu erhalten, im konkreten Fall also Lidl.

Den tatsächlichen Lieferanten müssen die Supermärkte lediglich den zuständigen Behörden vorlegen – zum Beispiel bei Kontrollen.

matti on :

Wie ermüdend, wenn die Nutznießer solcher Convenienceprodukte nicht müde werden, diese als natürlich (weiter-) verarbeitet hinzustellen (und sich gar noch als hart ackernden, um Zwei aufstehenden Handwerksbäcker präsentieren).

Nein, warm gemachte (je nach Laden immer noch "rohe" bis verbrannte) Komservierungsstoff-Aromen-Tk-Importe als Brötchen etc. zu präsentieren, grenzt arg an das böse B-Wort.

Und noch ein Tipp: Ordentlich zu frühstücken hilft gegen Heißhungerattacken mit dem Konsum solcher Fertigprodukte.

Ingo on :

Hmm, das ausgelassene Frühstück hat mich ich auch sehr verwundert. Neben den Auswirkungen auf Gesundheit und Arbeitsleistung sollte speziell in Haushalten mit Kindern ein geregelter (Frühstücks-) Ablauf mit möglichst allen Haushaltsangehörigen am Tisch elterliche Pflicht sein! Und Björn ist ja nun wirklich kein Arbeiter, der aufgrund minutenstarrer Arbeitszeiten usw. davon entbunden wäre.

Dann muss er eben mal ein paar Minuten früher aus dem Bett klettern oder die Personalplanung minimal weniger gewinnorientiert betreiben. Er wird ja ansonsten auch nicht müde, sich als "Familienbetrieb" ggü. durchstrukturierten Unternehmungen zu präsentieren.

Ulf on :

15 km mit dem Fahrrad werden so um die 30 Minuten brauchen. Der Supermarkt öffnet um 6 Uhr. Ist Björn also zu Ladenöffnung da, muß er seine Familie um spätestens 5 Uhr zum gemeinsamen Frühstück wecken. Ist Björn zu den Vorbereitungsarbeiten 2 Stunden eher im Geschäft, weckt er die Familie eben um 3 Uhr...

Heike on :

Ich würde mal sagen, dass vorher selber frühstücken die eigene Arbeitsqualität durchaus verbessern soll. Eben nicht erst noch dreimal im Bette rumdrehen.

Und ich glaube (oder hoffe es) mal nicht, dass Björn seinem Personal gegenüber so misstrauisch/geizig ist, ab 4.00 und bis 1.00 Uhr selbst im Laden kontrollieren/arbeiten zu müssen.

Nicht der Andere on :

Der Laden hat von 6 bis 24 Uhr geöffnet, also satte 18 Stunden. Er als Besitzer, Betreiber und Geschäftsführer hat keine geregelten Arbeitszeiten und er plant die Schichten seiner Mitarbeiter so, daß der Betrieb ohne ihn laufen kann. Dementsprechend muss er weder um 6:01 Uhr, noch um 23:59 Uhr anwesend sein. Wird dann eher auf die Kernzeit hinauslaufen. Da ist am meisten Betrieb und da sind ja auch seine externen Ansprechpartner aktiv und erreichbar.

Heike on :

Warum schiebt er die Chemiekeule dann (irgendwann am "Morgen") selbst in den Ofen und kalkuliert dafür keine Personalstunden? Geiz/Gier ist jedenfalls kein guter Grund, aufs Frühstück daheim zu verzichten und nach kurzfristigem Mitarbeiterausfall sieht der Eintrag nicht aus.

Nicht der Andere on :

Ich konnte dem Blogbeitrag nicht entnehmen, daß er die Fotobestückung oder gar die Erstbestückung selbst reingeschoben hat.

Georg on :

Es soll Menschen geben die eine gewisse Warmlaufphase brauchen ehe sie den ersten Bissen herunter bekommen,meine Frau braucht nach dem Aufstehen 2 Stunden ehe sie ohne Würgereiz an Nahrungsaufnahme denken kann.........

Heike on :

Schöne Theorie, dagegen spricht allerdings das beschriebene starke Verlangen nach dem Konsum der entsprechend aromatisierten Artikel. Von einem Würgereiz durch das Erblicken des (Zitat) Fressens ist da nichts zu lesen.

Josef on :

Bei der Hitze würde ich mich davor drücken und das vom Personal erledigen lassen. ;-)

Nicht der Andere on :

Orgie? Schon im Bildausschnitt sieht man ja eine gänzlich leere Schiene! Da hättest du ja mehr als deine gesamten Tageswünsche reinschieben können. Davon ab - gehörst du zu den Nicht(zuhause)frühstückern? Da wären die 15km natürlich umso bemerkenswerter. Andererseits lebt es sich mit Frühstück deutlich gelassener.

Horst-Kevin on :

Die Mehle für die Teige sind hochoptimiert für die hochautomatisierte Produktion. D.h. sie werden den Zusatz von Enzymen so manipuliert, dass sie stets die gleichen Eigenschaften haben und so eine einfache Teigführung ermöglichen, also z.B. die Maschinen nicht verkleben. Die zugesetzten Stoffe sind nicht deklarationspflichtig, stehen aber im Verdacht, Allergien auszulösen. Zudem sind TK-Produkte kaum mit frischen zu vergleichen.

Es mag sein, dass der gesamte Backvorgang vor Ort stattfindet. Mit dem guten Bäckerhandwerk hat das aber nichts zu tun. Ich habe zum Glück noch einen Handwerksbäcker um die Ecke. Die Qualität ist der der „Bäckerei“-Ketten meilenweit voraus.

Hendrik on :

+1

Vielen Dank, dem kann man an sich nichts mehr hinzufügen.

Bei mir löst dieses "Aufbackgedöns" zwar keine Allergien aus, aber Unverträglichkeiten in Magen-Darm-Trakt.

Echte handwerklich gebackene Brötchen und Brot machen das nicht. - Wer jetzt meint, das sei "Einbildung". Nein, ist es nicht. Wenn man mir nicht sagt, dass ich Aufbackzeugs esse, bekomme ich dennoch die Probleme, bei handwerklichen eben nicht. Wir haben den "Blindtest" gemacht.

Josef on :

Es sei noch die Anmerkung erlaubt, dass auch so mancher handwerklicher Bäcker diese Chemiemehle benutzt, weil es schön einfach ist.
Aber vielleicht sind die mittlerweile weg, weil sie geschmacklich dasselbe bieten wie der SB- Aufbackshop, aber im Preis nicht mithalten können.

backen on :

Dein abschätziges "Fressen" ist für dieses Fressen die richtige Wortwahl, Daumen hoch. Und du "frisst" "die Sachen" ja nicht grundlos nicht.

wupme on :

Oh schaut mal die ganze Brötchenelite ist wieder da mit ihrer Scheinheiligkeit und alle kaufen sie nur handgemachtes Brot beim 80 Jährigem Bäckermeister ums Eck........

Klodeckel on :

Die Brötchen sind nicht schlecht, wenn sie zum einen frisch (noch warm) auf den Frühstückstisch kommen und zum anderen mit einem zünftigen Aufstrich belegt werden. Ich denke da z.B. an Fleischsalat, Mett oder Appenzeller Käse. Oder eine deftige Salami mit Pfefferrand. Einen Qualitätsunterschied zur fast 3 mal so teuren Bäcker-Semmel schmecke ich da ehrlich gesagt nicht heraus.

Anders ist es beim Brot. Gibt durchaus Sorten vom Discounter, die man essen kann. Aber an ein gutes, handgemachtes Brot vom Bäcker kommen die geschmacklich meiner Meinung nach niemals heran.

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