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Neues, vorläufiges Waschmittelregal

Inzwischen haben wir auch unser Regal mit den Wasch- und Putzmitteln neu sortiert. Aus ursprünglich fünf Regalmetern haben wir vier gezaubert. Im ersten Moment mussten wir schon schlucken, aber dann kam die Erkenntnis, dass beispielsweise "nur" acht statt dreizehn verschiedene Toilettenreiniger ausreichend sein sollten. Ähnliches auch bei anderen Artikeln. Wir sind schließlich kein Drogeriemarkt, das kann der 400 Meter entfernte Rossmann besser.

Jetzt hat das Regal endlich wieder eine (halbwegs) vernünftige Sortierung, alle Artikel sind drin und das Sortiment ist auf das zukünftige Maß schon eingekürzt. Erfrischende Erkenntnis dabei: Damit sind nun sämtliche Sortimente auf der Drogerie- und Non-Food-Seite hier im Laden durch die Umplatzierungen der letzten zwei Wochen schon so weit verkleinert, dass sie sich schon in den neuen Regalen nach dem neuen Ladenplan unterbringen lassen. Damit ist ebenfalls eine weitere Baustelle abzuhaken.


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Kommentare

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Klodeckel am :

Ich frage mich gerade: Wie schafft man es, so ein Regal genau bis auf den letzten Zentimeter zu füllen? Fängt man mit 3/4 an und erweitert das Sortiment dann schrittweise, bis das Regal gefüllt ist? Oder wie geht das in der Praxis?

Klodeckel am :

Ich bezog mich natürlich auf die ursprünglichen 5 Meter, nicht auf das abgespeckte Regal.

Björn Harste am :

Ich kann dir das gar nicht erklären. Solche Platzierungen gehen mir so flüssig aus der Hand, dass ich dir nicht mal mehr ein "Wie" beschreiben könnte.

Aber prinzipiell geht es so: Man überlegt sich erst mal, welche Artikel man hat (oder haben möchte) und wo diese stehen sollen. Gängige Praxis ist, in kompletten Fachböden zu arbeiten. Durch diese Grenzen bilden sich für die Kunden zusammenhängende Blöcke und man hat selber auch Grenzen und feste Bereiche, in denen man arbeiten kann.
Dann stellt man erst mal die Artikel dort rein und guckt, wie es am besten passt. Manche Produkte können einreihig ("Facings", wie es immer so schön im Marketing heißt) stehen, andere sollten durch Nachfrage oder Liefermenge zwei- oder mehrreihig untergebracht sein. Durch die Variationen davon lassen sich schon mal unterschiedliche Breiten erzielen, so dass man den Fachboden auf das genaue Maß (i.d.R. 1m, bzw. 1,25m) ausfüllt.
Wenn alles nicht klappt, kann man auch Anfangen, die Ware anders zu stellen. Die beiden Sorten gut&günstig Geschirrspül-Tabs (genau in der Regalmitte im zweiten Fachboden von oben) haben wir hochkant gestellt. Sieht zwar nicht so schön aus, sparte aber rund 10cm Platz in dem Regalboden.
So arbeitet man sich dann Stück für Stück durch.

SB am :

...ich könnte mir auch vorstellen, dass die Hersteller die Waren-Abmessungen auf Regal- bzw. Standardgrössen abstimmen.
Im Grunde hat jeder Supermarkt die gleichen Regale - je einfacher sich (ohne Raum zu verschenken) Produkte platzieren lassen, desto einfacher der Absatz an die Händler.

Michael am :

Björn, schaust du eigentlich im Computer nach wie die Absatzzahlen z.B. von den 13 Toilettenreinigern sind und dann fliegen die 5 Reiniger raus welche sich am wenigsten im Monat verkaufen?
Oder machst du das nach deiner Erfahrung und weist welche Reiniger gut gehen und welche eher nicht?

Sollten die Regalböden eigentlich nicht alle auf der gleichen Höhe sein? Das würde zumindest schöner aussehen.

John Doe am :

Aus meiner Supermarktarbeitserfahrung heraus weiß man recht gut, welche Artikel gut gehen und welche nicht. Also bei den 13 Toilettenreinigern dürfte Björn mindestens 3 sofort als "kann raus" im Kopf haben, beim Rest hilft dann die EDV.

Zu den gleichen Höhen der Regalböden: Ja, das sähe besser aus, würde aber Platz verschwenden. Dann würde die Regalbodenhöhe ja vom jeweils höchsten Produkt pro Reihe auf den gesamten 4 Metern bestimmt und gerade über kleineren Produkten hätte man dann schnell mal ordentlich Luftraum.
Und man hätte weniger Stellfläche: der 3. Regalmeter (von Links) hat zum Beispiel nur 5 Fachböden da müssten also bei jeweils gleicher Höhe in den anderen Regalen je ein Fachboden, also 3 Meter Regal, weg fallen.

GelberBuntstift am :

Wenn das ganze beim Umbau in das endgültige neue Regal zieht, dann solltest du überlegen, ob Handspülmittel und Artikel für die Spülmaschine nicht zusammen platziert werden sollten. Und sollte "Sil" nicht eher Richtung Waschmittel platziert werden?

Josef am :

Die kleine Auswahl bei dieser Warengruppe kann sogar einen Vorteil haben:
Mehr Auswahl bringt hier nur die Qual der wahl mit sich.
Um die Bude zu putzen, braucht man eigentlich noch viel weniger.
Wer einfach nur einen Kloreiniger, Spülmaschinentabs und ein Buntwaschmittel braucht, der kauft dann vielleicht gerade im Spar und nicht bei Rossmann, weil ihn die Vielfalt nur auf die Nerven geht. Zumindest wenn das Zeug bei Dir nicht zu teuer ist.

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