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Fritzbox im Ansagemodus

Nach dem wir vorhin noch zwei Minuten lang einer Anruferin erklärt haben, dass wir heute nicht mehr gewillt sind, noch irgendetwas zu verkaufen, da wir selber Silvester feiern wollen, habe ich nun die Fritzbox so eingestellt, dass sie direkt in den Ansagemodus springt. Mangels hinterlegter Ansage ist der Anruf damit schlagartig beendet. So hatten wir nun noch etwas Ruhe hier.

Jetzt geht es ab nach Hause. Kommt gut rüber. :-)

Senfbruch

Der Würzdenwinterspeck-Aufsteller war zwischendurch zusammengebrochen, jedoch hatte der Großteil der Gläser den Sturz überlebt. Inzwischen ist das Ding so weit abverkauft, dass nur noch die untere Lage vorhanden ist und in der fiel mir auf, dass es auch dort Bruch gab. Ein Senfglas war damals auch zerbrochen, was erstaunlicherweise bislang unbemerkt blieb. Meistens gammelt sowas, fängt an zu stinken und zu schimmeln und zieht Insekten an, meistens Fruchtfliegen.

Aber bei Senf scheint das, möglicherweise aufgrund des ätherischen Senföls, irgendwie anders zu sein. Die Masse ist zwar im Laufe der Wochen eingetrocknet, aber das war es auch schon. Kein Gammel, kein Gestank, kein Viehzeug. Es riecht irgendwie nach Senf und sieht nicht toll aus, aber der Ekelfaktor hält sich erstaunlicherweise in Grenzen.

Mal gucken, ob da noch was zu retten ist:


Manitu-Kalender 2020

Den neuen Jahreskalender aus dem Hause Manitu habe ich bereits auch schon aufgehängt. Es fühlt sich immer irgendwie ein wenig so an, als wenn Manuel mir bei der Arbeit über die Schulter direkt hier auf den Bildschirm gucken würde. Untersteh dich! Ich kann nicht, ähh, schreiben, wenn mir einer zuguckt. :-P


Einkaufen im E-Center

Der Großmeister am Bestellgerät (so ein Typ, der so tut als hätte er einen Supermarkt und sich dazu Geschichten ausdenkt) hat es vor Weihnachten vergessen, ja vergessen, das gesamte Regal mit Mineralwasser und Erfrischungsgetränken unserer Eigenmarke zu bestellen. Die Ware hätte gestern kommen sollen und aufgrund der Feiertage kommt die nächste Lieferung erst wieder am Freitag nach Silvester. Silvester ohne billige Cola, Orangenlimo, Tonic Water und stilles Wasser, das wäre was geworden. Nicht, dass wir an den Sachen viel oder überhaupt Geld verdienen, aber viele Kunden wären wohl herbe enttäuscht gewesen.

Also ist Ines gestern Abend noch durch die Gegend gefahren und hat bei einem großen E-Center einen Teil des Bestands aufgekauft. Treibstoff und Arbeitszeit eingerechnet, wäre das zwar ein Verlustgeschäft, aber was tut man nicht alles für glückliche Kunden:



Und weil's so schön ist, hat sie den verbliebenen Freiraum im Auto noch mit Toilettenpapierpackungen aufgefüllt. Die hatte ich zwar bestellt, aber da war entweder etwas nicht lieferbar oder ich habe die Abverkäufe über Weihnachten gewaltig unterschätzt. Auch da herrschte bei uns gähnende Leere.


Milch im Fleischregal

Aus der Rubrik "Stilblüten unserer Platznot" gibt es heute Frischmilch, die in einem momentan freien Fachboden im Fleischkühlregal von unserer Abteilungsverantwortlichen zwischengelagert wurde. Die Kühlräume kommen leider erst in vier Wochen wieder und "Zweitplatzierung auf Palette" fällt bei kühlpflichtiger Ware nun mal weg. (Gilt nicht für Läden mit begehbaren Kühlbereichen, aber wer hat sowas schon noch? Hier in Bremen kenne ich nur den METRO-Markt.)


Klebebandrollenstützkonstruktion

Lustige Hilfskonstruktion auf der Palette mit den Feuerwerkskartons: Damit die große Box oben gerade steht und der ganze Krempel nicht während des Transports zusammenbricht, hat jemand den Hohlraum mit zwei übereinander gestapelten Pappkernen von leeren Klebebandrollen aufgefüllt. Auf jeden Fall eine originelle Idee (wollte nur ins Blog?) und ihr wisst ja: Es ist kein Pfusch, wenn es funktioniert. :-)


24 Tage Teilnahmekarten

Das hier sind, neben ein paar anderen geschredderten Dokumenten, die gesamten Teilnahmekarten, welche unsere Kunden in der Zeit vom 1. bis 24. Dezember hier in die Losbox des EDEKAlenders geworfen haben. Allesamt Tag für Tag brav durch den Aktenvernichter geschoben und in Partikel der Sicherheitsstufe 3 zerlegt. Ich lasse mir ja nicht nachsagen, hier schlampig mit personenbezogenen Daten umzugehen:


Geschenk mit Lieferservice

Da staunte die Stammkundin, resp. ihr Mann, der alleine zu Hause war, eben nicht schlecht, als ich mit der Box mit ihrem Gewinn aus dem EDEKAlender bei ihnen an der Tür klingelte. Überraschung! Aber was für eine. Die war gelungen. :-)

Super ausgefüllte Karte

Auch diese Karte lag beim EDEKAlender in der Box mit den Teilnahmekarten. Leider können wir den Namen nicht entziffern, so dass der spontan von der Großhandlung gestiftete Sonderpreis (Mercedes-AMG S 63 4MATIC+ Coupé in Obsidianschwarz) dann wohl wortlos in mein Eigentum übergehen wird. ;-)


Der Weg zur Rente

Mich mit einem Kollegen unterhaltend, trat ich unvorsichtig einen Schritt zurück und erschrak sehr, da ich beinahe mit einem vorbeihuschenden Stammkunden kollidiert wäre. "Waaah! Zehn Jahre gealtert. Ach, juhu, endlich in Rente gehen können", lachte ich.

Nach kurzer Überlegung ergänzte ich: "Ach, nee, da fehlen ja nochmal zehn Jahre."

Übers Regal dem Kunden zurufend: "Erschreck mich bitte noch mal!"

Zumindest haben wir alle drei gelacht. :-)

Ein paar "sparsame" Produkte

Im Archiv habe ich noch ein paar ältere Bilder mit dem euch inzwischen vermutlich gut bekannten graugrüntürkisbläulichen Hintergrund (RGB 185, 222, 205) entdeckt. Diese fünf Bilder hatten wir als Beispielprodukte für unsere Eigenmarke "Die Sparsamen" verwendet, die wir ebenfalls auf der alten Firmenwebsite vorgestellt hatten.

Hachseufz …