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Innenleben: Björns "Wall-Box"

Das Innenleben meiner "Wall-Box" (Hier Schritt 1) ist inzwischen relativ vollständig.

Nachdem ich endlich den 16A-Schalter bekommen habe, sind Steckdose und Schalter nun eingebaut und verbunden. Nun fehlt mir aber immer noch die Option, das Kabel bei Gebrauch aus der (geschlossenen) Box hängen zu lassen, so dass bei Nichtgebraucht kein Loch vorhanden ist.

Noch schlimmer ist eigentlich, dass Schalter und Steckdose leicht schief sitzen (wenigstens beide im gleichen Winkel), aber das war aufgrund des Lochrasters kaum anders zu lösen.


Digitale Kanäle

Ein Mann rief und erklärte mir, dass sie Neukundengewinnung und den Erhalt von Stammkunden durch digitale Kanäle forcieren würden und wenn ich fünfzehn Minuten Zeit hätte für einen Termin in der kommenden Woche, würde man mir das mal gründlich erklären.

Nach seiner Einleitung war ich genauso schlau wie vorher und so fragte ich ihn mal ganz direkt, was die denn nun überhaupt machen würden und was er mir anbietet. Er wiederholte den Text mit den digitalen Kanälen und der Neukundengewinnung und ich war so doof wie eh und jeh.

"Okay, erklären Sie mir mal eben in drei Sätzen, was Sie konkret machen und was sie mir gerade anbieten wollen. Vielleicht hilft mir das weiter", forderte ich ihn auf.

Er ratterte im Grunde wieder seinen Text runter, ergänze in den beiden anderen der geforderten drei Sätze noch, dass wir hier eine hohe Supermarktdichte um uns herum hätten und dass es doch schön wäre, wenn die Kunden vom Penny und vom REWE hier in der Nachbarschaft auch zu Hause mal an uns denken und dann zu uns kommen würden.

Auch nach dem Geschwurbel in drei Sätzen wusste ich immer noch nicht, was die Firma macht und was der Mann mir da überhaupt auch nur annähernd anbieten oder vorstellen wollte. Er wirkte irgendwo zwischen beleidigt und eingeschnappt und wollte noch wissen, ob ich nicht gerne mehr Kunden hätte, aber mein Entschluss stand fest: "Danke. Aber nein, danke. Ich habe wirklich kein Interesse" – und damit war das Gespräch dann auch zügig beendet.

SPAR-Markt in Bonifacio / Korsika

Im Örtchen Bonifacio, ganz im Süden der französischen Insel Korsika hat Hendrik diesen kleinen SPAR-Markt entdeckt. Vielen Dank für die Zusendung. :-)

Er ist übrigens wirklich fast genau an der Küste. Läuft man die Straße rechts im Bild noch etwa 200 Meter weiter, steht man direkt am Hafen.

Auch diesen Laden findet ihr bei Google Street View.

Für die große Ansicht auf das Bild klicken!

Chew, Forrest, chew!

Ein Kollege, der gebürtig aus den USA stammt, stolperte über die veganen Kaugummis "Forest Gum", die wir nach mehreren Aufstellern inzwischen regulär im Sortiment haben. Er verspottete spontan den Namen "Forest Gum" und wandelte das berühmte Filmzitat aus dem Film "Forrest Gump" ab: "Gum, Forest, Gum!"

Wir kicherten wie Teenager, wobei für mich der Name der Kaugummis natürlich seit Jahren geläufig ist. Als ich schließlich noch ein "Chew, Forest, chew!" hinterherschob, brach der Kollege fast vor Lachen zusammen. :-)

(Ist für Außenstehende jetzt vermutlich weniger lustig als für uns in dem Moment.)


Dezente Preiserhöhung

Die Preise gehen rauf und runter. Da gerade auch immer die Discountpreise (gut&günstig) an das Niveau der Harddiscounter (Aldi und Lidl) angepasst werden, ist da ständig Bewegung drin. Andere Artikel gehe auch mal runter, alles wird immer wieder teurer, ein ewiges Hin und Her.

Teilweise steht man schon kopfschüttelnd da, wenn man ein Preisschild stecken muss, wo sich der Preis von beispielsweise 2,99 € auf 2,95 € verändert. Manchmal noch gekrönt von der Tatsache, dass dann drei Tage später der Preis wieder in die andere Richtung rutscht.

Bei anderen Preisänderungen steht man auch staunend vor dem Regal (resp. in diesem Fall vor der Tiefkühltruhe) und traut sich kaum, das neue Preisschild in die Schiene zu stecken. So wie hier Mitte Juni. :-O


Lagerplatz unter der Rampe?

Als unter unserer kleinen Rampe vor dem Notausgang noch die alten Leuchtstoffröhren lagen, kam mir plötzlich eine Idee: Kann man den ungenutzten Raum unter der Rampe nicht als Lagerplatz nutzen, indem man zwei Türen davor installiert, etwa so, wie ich es in dieses alte Foto skizziert habe?

Wirklich dicht bekommt man es damit wohl nicht und auch die beiden Halterungen für das Geländer machen die Sache etwas kompliziert – aber die Idee ist da und ich werde sie mal ganz zwanglos weiter im Kopf behalten. :-D

Natürlich kann man dort keine empfindlichen Warenvorräte lagern, aber für sowas wie unsere Bierzeltgarnituren, Streumaterial, Gartengeräte und ähnlich grobschlächtige Dinge wäre das perfekt geeignet.


Der Vokabelheft- und Stifte-Dieb

Eine Dose Red Bull wollte der Mann bezahlen, den Stapel Vokabelhefte und die beiden Doppelpacks mit Feinlinern wollte er als kleine Draufgabe so mitnehmen.

Das wäre ihm vermutlich auch geglückt, wenn eine Kollegin ihn nicht zufällig im Vorbeigehen in dem Gang bei den Schreibwaren hätte stehen sehen und gleich beim Anblick des Typen einen kleinen Adrenalinschub inklusive Geläut der kleinen, inneren Alarmglöckchen bekommen hätte.


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Kekse

Grundsätzlich gilt bei uns, dass wir nach Möglichkeit alle Waren aus den Kartons auspacken. Diese Info ist auch Teil der Packanweisung, die ich mit sämtlichen neuen Mitarbeitern durchgehe und mir quittieren lasse.

Unter der Prämisse wurde hier alles richtig gemacht.

Aber … In der Packanweisung steht "nach Möglichkeit" und ich erkläre auch immer, dass man das mit gesundem Menschenverstand beim Packen selber entscheiden soll. "Alles, was ohne Karton stabil steht soll ausgepackt werden", erkläre ich immer und ergänze auch die Info, dass es bei vielen Produkten jedoch sinnvoll ist, die Kartons mit ins Regal zu stellen. Maggi-Tüten zum Beispiel. Oder Fruchtgummitüten (sofern sie nicht im Regal in den Teil mit den Körben gepackt werden). Oder Puddingpulver, Ramen-Nudeln und noch viele andere Produkte, die einfach mit der Pappe weniger leicht umfallen können.

Die Hobbit-Kekse sind aber eigentlich auch ein Produkt, das man besser mit Karton platzieren kann. Die kleinen Rollen sind einerseits hochkant bedruckt und stehen daher auch aufrecht im Karton, anderseits stehen sie nicht sehr stabil, wenn man sie ohne umgebende Kartonage auf die kleinen Standflächen stellt. Packt man sie aus und legt sie hin wie auf dem Bild kann man einerseits die Beschriftung schlechter lesen, andererseits rollen die Kekse durch die Gegend.

Wer auch immer das gemacht hat, ich verurteile ihn oder sie dafür nicht – aber das ist einer der Momente, wo man sich ein klitzekleines Bisschen mehr gesunden Menschenverstand wünscht.

Seufz …


Sie träumen von Elektroschrott?

Laut des Gesetz über das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die umweltverträgliche Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten (Elektro- und Elektronikgerätegesetz - ElektroG) müssen auch "unsichtbare" Elektrogeräte wie z. B. singende Grußkarten über die Systeme zur Entsorgung von Elektroschrott entsorgt werden.

Von einer Zeitarbeitsfirma, mit der wir nicht zusammenarbeiten und auch nicht zusammenarbeiten wollen, habe ich eine Werbepostkarte mit gesprochenen Inhalt bekommen. Der Text, den die Frau da runterleiert, steht zwar auch in der Karte, aber man wollte wohl unbedingt dafür sorgen, dass der Empfänger die Karte nicht nur unachtsam ins Altpapier wirft, sondern sich die Mühe macht, sie ganz achtsam zum Wertstoffhof zu bringen, um sie dort in den Elektroschrott-Container zu werfen.

Da ich hier sowieso immer eine Kiste in der Firma stehen habe, in der ich alte Elektrogeräte sammle, auch wenn z. B. Kunden mal welche abgeben, was aber sehr selten vorkommt, ist das nun nicht die große Mühe für mich gewesen. Aber das sind wieder unnötig verschwendete Materialien, die vermutlich bei den meisten Empfängern kurzfristig im Müll landen. Mutmaßlich bei den meisten Leuten im Altpapier oder Restmüll.


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Rund um unsere Halle befindet sich auch etwas Vegetation auf dem Grundstück. Die ist zwar relativ pflegeleicht, erfordert aber doch ab und zu den einen oder anderen Eingriff. Da die Entwicklung so langsam abläuft, fallen Veränderungen kaum auf und so haben wir in den letzten Jahren kaum was gemacht. Der Rückschnitt des Schmetterlingsflieders war ab und zu mal das höchste Maß der Dinge – aber nur, weil der große Busch regelmäßig den Bereich vor dem Eingang zugewuchert hat. Momentan dürfen wir ja nicht, aber im Herbst gibt es auch da wieder eine Radikalkur. Ansonsten haben wir uns natürlich brav daran gehalten, nur einen geordneten Formschnitt und keine radikalen Rückschnitte, da wir uns ja noch mitten in der Brut- und Setzzeit befinden.

Am schlimmsten getroffen hatte es in den letzten Jahren unseren Vorgarten. Da lagen noch Äste von abgebrochenen Bäumen herum und aus Tannennadeln und Wurzeln hatte sich im Laufe der Jahre ein rund zehn bis fünfzehn Zentimeter dicker Teppich auf der gesamten Fläche gebildet, der auch die beiden Wege aus Gehwegplatten eingenommen hatte. In all dem wuchsen Unmengen von Efeu und inzwischen auch schon rund zwei dutzend kleiner Eichenbäume, die dort nicht bleiben durften.



Nachdem Ines und ich trotz der teils extremen Temperaturen in der letzten Woche zwei Tage dort verbracht hatten, sah die Fläche wieder deutlich übersichtlicher aus. Sogar einige Nachbarn hatten die Veränderung bemerkt und positiv zur Kenntnis genommen.



Zweimal war unser Anhänger bis oben hin (verdichtet!) voll. Einmal 700 und einmal 680 kg Material haben wir insgesamt zum Recyclinghof gefahren. Diese Tannennadel-Wurzel-Schicht auf dem Boden hat für viel Masse gesorgt – und diese zu lösen zu noch viel mehr Schweiß. Aber beim Betrachten der Bilder denke ich, dass es sich wirklich gelohnt hat.



Ohne Vorher-Bild zum Vergleich noch einmal der Platz vor dem Eingang und den Garagen. Die drei Reihen Gehwegplatten am linken Bildrand (bis zum Regenfallrohr) hat man unter der zugewucherten Schicht schon nicht mehr sehen können:


Lustige Strichcodes – 818

Vor ein paar Jahren hatte Honza mir diesen Strichcode von einem Eis mit dem Namen Kaktus der Marke Nestle geschickt.

Name und Hersteller sind geblieben, aber das Produkt sieht nun anders aus und hat auch eine neue Artikelnummer mitsamt neuen Strichcode bekommen. Aus diesem hier wachsen nun, passend zum Namen, ein paar Kaktusse Kakteen. Vielen Dank auch für diese Zusendung. :-)


Kabeldressur im Untergeschoss

Das Regal, welches ich vor einigen Monaten im Keller aufgebaut hatte, musste erst einmal wieder weichen. Dabei fiel mir diese Affenschaukel auf, die mir auch damals schon hätte auffallen können. Okay, da war sie mir aufgefallen, aber irgendwie hat sie mich jetzt mehr gestört, denn Ende letzten Jahres wollte ich dort noch kein eigenes Kabel verlegen:



Leider gehört die Strippe (Strom- oder Steuerleitung) zu unseren Kühlanlagen und ist an beiden Seiten fest verbaut. Mal eben verlängern ist also nicht möglich. So habe ich sie jetzt so gut es ging mit drei Kabelbindern an den vorhandenen Installationen befestigt. Das macht es etwas erträglicher.

Die Zuleitung zu meiner "Wall-Box" wird ein einfaches 3-adriges NYM-Kabel werden, das ich im Keller in einem weiteren Kupa-Rohr unter den vorhandenen verlegen werde.

Aber einen Schritt nach dem anderen! :-P


Das soll meine Unterschrift sein?

Dass Paketboten spätestens seit Corona ganz eigene Vorstellungen davon haben, wie Pakete abgeliefert werden sollten, hat inzwischen vermutlich schon jeder selber erlebt.

Ich staunte nicht schlecht, als ich den Ablieferbeleg von GLS sah. Zugestellt wurde das Päckchen bei uns in die Firma, angenommen habe offenbar ich die Sendung (die Anzahl der Björns ist bei uns relativ überschaubar), aber die Unterschrift sieht so überhaupt nicht nach "Björn" und schon gar nicht nach meiner aus.

Naja, die Wege der Paketdienste sind unergründlich und man kann ja wirklich froh sein, wenn die Bestellung überhaupt an der richtigen Adresse ohne Komplikationen abgeliefert wird.

Ablieferbeleg GLS