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Die Jahrzehnte alte Schwachstelle

Wir hatten damals im Mai 2000 mit der gebrauchten Ladenausstattung, die wir hier vom Vorgänger Tengelmann / Kaiser's übernommen hatten, auch zwei grüne Rollhocker bekommen. Wie alt die genau sind / waren, kanns ich nicht sagen, irgendwas zwischen ur- und steinalt, und aber einer der beiden Hocker war Ende 2016 endgültig zusammengebrochen. Den zweiten Rollhocker, der vor allem überhaupt nicht mehr rollte und auch ansonsten inzwischen sehr, sehr schäbig aussah, hatte ich beim Kauf der drei neuen Hocker im Dezember ebenfalls ausgemustert.

Nachdem nun von einem der neuen blauen Hocker die Halterung für den Federmechanismus etwas sehr verfrüht das Zeitliche segnete, hatte Angie die Idee, doch mal bei dem alten, grünen Hocker nachzusehen, ob die Technik solider war. Immerhin hat sie wohl mindestens knapp drei Jahrzehnte gehalten.

Das fand ich eine gute Idee und weil ich es seit Ende Dezember noch nicht geschafft hatte, Metallschrott zu entsorgen, lag der Rest vom grünen Hocker hier sogar noch herum.

Tzja – augenscheinlich ist das sogar schon die selbe Konstruktion wie bei den neuen Hockern und auch bei dem alten Rollhocker sind diese Halterungen nach oben (im Überkopf-Bild also nach unten) gebogen. Die hatten also im Idealfall einfach nur länger gehalten, aber ich schätze, dass das so eine Sollbruchstelle Standardschwachstelle bei diesen Dingern ist und dass die Halterungen möglicherweise sogar schon vor langer Zeit unter dem Gewicht einer Kaiser's-Verkäuferin nachgegeben haben.

Ich rege mich auch nicht weiter über den Verkäufer auf, mit diesem Chinaschrott (der aber bei SÄMTLICHEN Anbietern gleich aussieht) wird man wohl leben müssen.


Neue Elepfandspendenbox

Das ging schnell: Die erst am Dienstag bestellte neue Spendenbox wurde gestern Nachmittag bereits geliefert. Ines und ich haben keine Zeit verloren und den knallroten Blechkasten sofort neben dem Leergutautomaten am Platz der alten Box befestigt.

Der Kasten ist aus Stahlblech und erstaunlich stabil, ich hatte zugegebenermaßen mit einer sehr viel dünneren, wabbeligeren Konstruktion gerechnet. Der Haken ist, dass man nicht mehr sehen kann, ob überhaupt schon jemand gespendet hat, andererseits hält dieser fehlende Anreiz vielleicht auch potentielle Bösewichte davon ab, sich auf gut Glück an dem Kasten zu vergreifen. Mit bloßen Fingern ohne Werkzeug kommt man an die gespendeten Bons jedenfalls nicht heran, ob jemand so dreist sein wird, die Spendenbox mit einem mitgebrachten Werkzeug aufzubrechen, wird sich zeigen.

Der erste Bon lag heute früh auch schon darin. :-)



Die neue Elepfandspendenbox ist ein gutes Stück kleiner als die alte, so dass eine komplett neue Beschriftung her musste. Ob das jetzt so die perfekte Lösung ist, weiß ich auch noch nicht, aber dieser Hinweis klebt da nun vorne dran:


30.000 AM-Tags

Zwei Kartons mit insgesamt 30.000 Klebe-Sicherungsetiketten für unsere Warensicherungsanlage wurden eben geliefert. 15.000 schwarze und 15.000 weiße mit "Pseudo-Barcode" (Sieht aus wie ein Strichcode, lässt sich aber nicht scannen. Hier zu sehen.)

Ende November hatte ich erst von jeder Sorte 5.000 Stück bestellt, die haben nun für rund drei Monate gereicht. Mit der dreifachen Menge könnten wir nun vielleicht bis zum Ende des Jahres hinkommen – aber wenn sich die Verkaufspreise und die Anzahl der Ladendiebstähle weiterhin so rasant nach oben entwickeln, sehe ich dafür ziemlich schwarz. Dann kleben wir bald noch auf jede Tüte Maggi-Fix so ein Etikett.

Abgesehen von der vielen Arbeitszeit für das Aufkleben tut dieses Notwendigkeit bei vier Cent pro Etikett auch noch an anderer Stelle richtig weh. Vier Cent klingt wenig, aber die Masse macht's …

Bestellt: Neue Spendenbox

Seit Mitte Januar sind wir ohne die Elepfandspendenbox. Die gespendeten Beträge sind seitdem deutlich zurückgegangen. Es nutzen zwar jetzt mehr Leute die digitale Spendenfunktion in unserem Automaten, jedoch war die Summe an eingeworfenen Leergutbons stets deutlich größer.

Da wir diese Entwicklung sehr schade finden, habe ich mich nun noch einmal nach einer neuen Spendenbox umgesehen. Der Markt gibt leider nicht allzu viel her – aber wir haben uns nun für ein Modell ganz aus Metall entschieden. Kleiner als die alte, aber aufgrund des Materials (Stahlblech statt Acryl) nicht mehr durchsichtig und daher vielleicht auch aus zweierlei Gründen für Langfinger weniger verlockend.

Mal schauen, wann wir sie bekommen werden.

Reklamation demolierter Rollhocker #1

Ich habe die Firma, wo ich die drei Rollhocker gekauft hatte, mal angeschrieben und den Schaden reklamiert. Andere halten jahrelang und dieser war nun nach nur zwei Monaten nicht mehr richtig benutzbar, das kann's ja irgendwie nicht sein.

Die Antwort finde ich schon ziemlich frech und bin gerade auch nicht sicher, wie ich damit umgehen soll. Nimmt das bei 30 Euro Warenwert schulterzuckend hin oder macht man da jetzt ein Fass auf?

Guten Tag,

vielen Dank für die Zusendung der Fotos.

Wir können uns leider den Grund der nicht erklären. Auch ist es nach diesem Zeitraum nicht möglich diese heraus zu finden.

Bitte haben Sie Verständnis das wir aufgrund der Nutzungszeit auch keine Möglichkeit haben diese als Reklamation anzusehen, da diese auch durch Fremdeinwirkungen stattgefunden haben könnte.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis.
Nein, mein Verständnis haben sie nicht. Ein Rollhocker ist dafür gemacht, gerollt zu werden und bei Belastung sollen sich die Rollen nach oben drücken, so dass der Hocker stabil auf dem äußeren Ring steht. Selbst wenn dieses spezielle Modell aus welchen Gründen auch immer nicht ausdrücklich für den gewerblichen Einsatz konzipiert sein sollte, so wäre eine Haltbarkeit von mehr als zwei Monaten doch irgendwie wünschenswert.

Und was soll denn bitte mit "durch Fremdeinwirkungen" gemeint sein? Da wird sich doch am Ende nicht sogar jemand draufgestellt und den armen Hocker mit seinem Körpergewicht belastet haben?

Demnächst ein neuer Drucker

Vor ziemlich genau zehn Jahren (Auch schon wieder so lange her … :-O ) hatten wir unsere erste Multifunktionsmaschine von Konica-Minolta bekommen. Der C284 machte hier einen ganz tollen Job und wurde irgendwann 2020 durch das neue Modell ersetzt, das überall blau leuchtet und bis jetzt hier im Einsatz ist.

Demnächst bekommen wir wieder ein aktuelles Gerät, das hoffentlich genauso viel Freude wie die bisherigen Maschinen machen wird. Wenn ich den Trouble denke, den man immer mit privaten Druckern hat, weswegen ich schon lange keinen mehr privat benutze, ist das hier eine ganz andere Hausnummer. Die Anzahl der Ausfälle in den vergangenen zehn Jahren kann man an einer Hand abzählen, das Druckbild war quasi immer gut, Dinger laufen einfach und machen ihren Job. Fazit: Man kann gute Drucker bauen, HP und Konsorten wollen halt nur nicht.

Demolierter Rollhocker #1

Nach nur zwei Monaten ist von einem der drei Rollhocker bereits die Halterung für eine der federnd gelagerten Rollen verbogen.

Abgesehen von der Frage, wie das passiert sein kann (Okay, zugegeben, wenn Sachen hier kaputtgehen, frage ich schon lange nicht mehr …), überlege ich auch, ob sowas überhaupt passieren sollte. Solche Hocker sind doch für den harten Einsatz hergestellt und sollte auch mal eine etwas unvorsichtigere Behandlung anstandslos über sich ergehen lassen können.


Reinigung nach 10 Jahren

Die fahrbare Kunststoffwanne unter unserem Leergutautomaten haben wir nun seit knapp zehn Jahren im Einsatz. Da sie ohnehin ständig im Dreck unter dem Automaten steht und von innen und auch außen immer wieder mit Getränkeresten und Fragmenten von Flaschen und Dosen in Berührung kommt, war es eigentlich nie ein Thema, den Behälter mal zu reinigen. Sah nun nach zehn Jahren entsprechend aus, aber es gab keinen Grund, die Wanne mal in einen saubereren Zustand zu versetzen:



Da wir gestern ohnehin aus anderen Gründen den Hochdruckreiniger im Einsatz hatten, haben wir die Wanne gleich mal mit gereinigt. Sieht nun zwar auch nicht gerade wieder neuwertig aus, aber man kann sie immerhin wieder anfassen, ohne direkt in der Kruste kleben zu bleiben. ;-)


Brösellautsprecher

Der erste oder einer der ersten PC-Lautsprecher, die ich im Büro im Einsatz hatte, war von der Marke Trust. Irgendwann aus akustischen oder technischen Gründen ausgemustert, lag das Set nun seit vielen Jahren in einer Kiste bei uns in der Lagerhalle herum. Dieser graue Quader, der wohl den Subwoofer darstellen sollte, bestand aus einem Material irgendwo zwischen Spanplatte und Presspappe, also einem ähnlich hochwertigen Werkstoff wie sündhaft teure Ikea-Möbel.

Die Jahre und die Luftfeuchtigkeit sorgten schließlich dafür, dass der Lautsprecher nur noch von der grauen Kunststoffbeschichtung zusammengehalten wurde …


Payback-Werbung im Laden

Seit ein paar Wochen spielt die Edeka nun mit Payback und wir haben hier tatsächlich auch einiges an Werbematerial im Laden stehen. Aber all das hilft nicht, unsere "Quote" zu erfüllen – bei uns hat nur etwa jeder zehnte Kunde eine Payback-Karte und/oder legt sie an der Kasse vor.

Auch die Deutschlandcard war bei uns nie stark. War eben so. Jetzt bei Payback wollten wir proaktiv mithelfen, die Anzahl der Kartenbenutzer nach oben zu bekommen und haben sogar eine Weile, was sonst gar nicht unsere Art ist, an der Kasse die Kunden direkt angesprochen, wie man es auch bei anderen Läden immer wieder erlebt. Die Konsequenz war, dass wir etliche verdrehte Augen und Sprüche wie "nervt ihr die Leute damit jetzt auch?" zu hören bekommen haben. Also haben wir wieder damit aufgehört und leben damit, dass wir zu den Schlusslichtern bei den Märkten mit Payback-Anteil gehören.

Wir lassen die passive Werbung ihren Job machen, das muss reichen …


Windows 11

Vor einer Weile schon hatte ich meinen privaten PC zu Hause auf Windows 11 umgerüstet. Beim Rechner hier in der Firma wollte ich zunächst keine Experimente machen, denn Windows 10 lief da jahrelang sehr stabil und man soll ja bekanntlich kein funktionierendes System betatschen oder so ähnlich.

Die Umstellung auf Win11 zu Hause hat ganz prima funktioniert und das System macht überhaupt keine Probleme. Das OS wirkt auf mich sogar insgesamt irgendwie stimmiger, dazu finde ich die Taskleiste mit der mittigen Anordnung des Startmenüs überhaupt nicht schlecht. Die Anzeige der Andocklayouts fand ich im ersten Moment extrem nervig, dann aber ziemlich cool und schließlich habe sie nach ein paar Tagen deaktiviert. Wer mit drei Bildschirmen Arbeitet (an beiden Rechnern) gibt sich doch nicht mit sowas ab. ;-) Aber insgesamt fühle mich wohl damit und so hatte ich schließlich auch den Schritt hier beim PC im Büro in der Firma gewagt.

Interessant irgendwie, dass ich fast keine Windows-Version ausgelassen habe im Laufe der Jahre. Mein erster PC nach der Heimcomputer-Ära hatte Windows 3.11 drauf. (Nee, stimmt nicht, mein allererster PC lief mit MS-DOS 6.22 auf 5,25"-Disketten). Nach der Cebit 1995 war ich dann vermutlich einer der ersten mit Windows 95, dann Windows 98. Danach kam mit XP ein Klassiker, den ich nach dem Umstieg auf das optisch recht verspielte Windows 7 sehr vermisst hatte. Windows 8 war irgendwie kacke, seit Windows 10 geht's wieder.

Mal gucken, wie es weitergeht. Nach 11 soll ja angeblich nichts mehr kommen. Aber darauf vertraue ich nicht, keiner weiß schließlich, wohin die Reise geht und wie sich das Nutzerverhalten und die Anforderungen an Hard- und Software verändern werden. Da reichen ja vielleicht irgendwann nicht mehr eingespielte Updates …


Teller voller Essensreste

Man mag mich hier ja für kleinlich gehalten haben – aber ein Teller so voller Essensreste gehört nun wirklich nicht in die Spülmaschine. Vielleicht können die Geräte das, die letzte Somat-Werbung, die ich im Fernsehen gesehen hatte, deutete sowas ja auch an, aber ich kann es einfach nicht ertragen, die ganze Grütze da in den Sieben und Filtern zu haben.


Sonntäglicher Videoanlagen-Screenshot

Auch wenn das alles für mich vollkommen normal ist, finde es immer wieder interessant, die Kamerabilder aus unserer Videoanlage zu sehen, wenn das Licht im Laden ausgeschaltet ist.

Die wenigen verbliebenen Lampen sorgen bei einigen Ansichten für ein interessantes Spiel mit Licht und Schatten, die anderen Kameras schalten ihre IR-Beleuchtung für die Nachtsichtfunktion ein. Manche Kameras zeigen daher ein farbiges Bild, andere nur schwarz-weiß.


Rekursive Maßnahmenerledigung

Wir haben seitens der Großhandlung interne Kontrollmaßnahmen für die einzelnen Märkte. Dabei gibt es einen Prüfkatalog mit 50 einzelnen Punkten quer durch die Abteilungen, es geht um Sauberkeit und auch die vielen notwendigen Dokumentationen, die im Tagesgeschäft anfallen.

Im Rahmen dieser internen Prüfung beanstande Punkte müssen bei Erledigung in einem "Maßnahmenkatalog" genannten Dokument festgehalten werden. Im Klartext: Wann wurde welche Maßnahme eingeleitet, um die beanstandeten Dinge abzustellen.

Bei der letzten Prüfung wurde beanstandet, dass dieser "Maßnahmenkatalog" nach der vorletzten Prüfung von mir nicht gepflegt wurde. Das war die erste Prüfung dieser Art für uns und ich hatte noch nicht auf dem Schirm, dass ich die Dinge nicht nur verbessern sondern diese Verbesserung eben auch protokollieren muss. Ich hatte also nicht die Erledigung der im vergangenen Jahr beanstandeten Punkte dokumentiert. Das Fehlen dieser Dokumentation ist einer der Punkte, die bei Erledigung im Maßnahmenkatalog eingetragen werden müssen. Ihr merkt, es wird rekursiv. Bei mir steht dort nun auf der Seite: "Ich notiere jetzt, dass ich diesen Satz notiert habe. Der Maßnahmenkatalog ist damit offiziell eingeweiht."

Eine bessere Idee hatte ich nicht. :-P

Wiedereinräumen von Vento7

Eigentlich waren die beiden Kolleginnen heute Morgen schon ganz fleißig dabei, das in der vergangenen Woche defekte Kühlregalmodul wieder einzuräumen.

Eigentlich. Faktisch haben sie zwischendurch unterbrochen, um das Modul links daneben heute nun auch auszuräumen. Die Techniker kommen wieder und werden vorsichtshalber auch dort eine Abtauung und Reinigung vornehmen. Wenn man schon mal dabei ist, kann man es auch gleich komplett durchziehen …