"Wir wollen die beiden Festzeltgarnituren abholen."
Oooops.
Da standen sie, die beiden Kunden und ich erinnerte mich daran, dass sie mich schon vor Wochen angesprochen hatten. Die Verleihtermine für die Festzeltgarnituren habe ich im Kopf und bislang ist auch noch nie etwas schiefgelaufen.
Heute morgen waren auch zwei Stammkunden da: "Wir wollten zwei Festzeltgarnituren abholen." Reserviert hatten sie wohl nicht, aber da ja die beiden Sets für heute gebucht waren, dachte ich mir nichts dabei und gab sie raus. Dass jemand einfach herkommt und die Bänke und Tische ausleiht ist doch eher ungewöhnlich.
Tzja. Problem... Die beiden, die gerade eben vor mir standen, hatten definitiv das Vorrecht. Aber wie löse ich die Situation jetzt? Nach einigen intensiven Überlegungen hatte ich dann die Lösung:
Ab Montag bin ich dann eben stolzer Eigentümer von vier Festzeltgarnituren. Ich habe mich mit den Kunden nämlich darauf geeinigt, dass sie losfahren und zwei neue Sets kaufen, von mir am Montag den vollen Kaufpreis bekommen und für den Aufwand keine Leihgebühr bezahlen müssen. Die beiden fanden die Idee gut, da sie sowieso zum Baumarkt mußten und ich habe meine Ausstattung für Verleihservice um glatte 100% erweitert.
Ich hab mir doch vor ein paar Wochen einen Kartonschredder gekauft, mit dem man aus alten Kartonagen günstiges und höchst brauchbares Verpackungs- und Füllmaterial produzieren kann.
Einige haben das Füllmaterial vielleicht schon in ihrem Onlineshoppaket wiederentdeckt. Für alle, die das Gerät mal in Aktion sehen wollen, gibt hier jetzt das Video (wmv 1,8MB) dazu!
Heute habe ich endlich die restlichen Weidenkörbe für die Gemüseabteilung bekommen. Ende Juni gab es ja die erste Lieferung, die wir mal probeweise in die Abteilung eingebaut hatten. Das Ergebnis gefiel mir so gut, dass ich nun fast die komplette Abteilung so gestaltet habe.
Es paßt zwar in die relativ flachen Weidenkörbe weniger Ware als in die herkömmlichen Mehrwegklappkisten - aber dafür bekommt man eine wesentlich ordentlichere Platzierung. Und wenn mal ein Artikel ausverkauft ist, blickt der Kunde auf einen ansehnlichen Weidenkorb und nicht auf eine schmutzige, grüne Plastikbox.
Anruf eines Verlages, die mir einen kostenlosen Newsletter anbieten, der für alle Interessant sein dürfte soll, die Englisch im geschäftlichen Umfeld nutzen.
Zwei Monate kostenlos. Danach wird's automatisch ein Abo, das monatlich nur mit 5,90€ zu Buche schlägt. Wer das Abo nicht haben möchte, braucht nur am Ende der zwei Monate eine E-Mail mit einer Kündigung zu schicken. Die übliche Methode also: Kunden anlocken und darauf hoffen, dass sie den Termin verschwitzen. Ein Grund, warum ich inzwischen nichtmal mehr "kostenlose" Angebote annehme.
Der Typ am Telefon ließ sich mit einem "Nein, danke." allerdings erstaunlich leicht abwimmeln. Meistens sind solche Anrufer doch wesentlich zäher.
Nachdem der blöde Klebehaken, mit dem ich meine tolle LED-Laufschrift an der Schaufensterscheibe festgepappt hatte, zum x-ten Mal abgerissen war, weil die noch viel blödere Klebefläche nicht auf der Scheibe halten wollte...
Nun habe ich es endlich geschafft, das Regal im hier viel zu engen Eingangsbereich aufzubauen, auszurichten und erstmal grob zu bestücken.
Dadurch konnten sämtliche "hingestellten" Plazierungen rund um die Türen verschwinden. Endlich ist hier wieder richtig Platz und Ordnung! Mag der Anblick des Regalmeters ungewohnt oder zu "klobig" wirken - die gewonnene Ordnung und Übersichtlichkeit (auf dem Foto natürlich nicht zu sehen, da vor allem links neben und hinter dem Fotografen) entschädigt (mich) für alles!
Nachdem mein Firefox mangels aktivierter Mehrfach-Tab-Warnung beim Schließen einen relativ langen und schon komplett fertigen Blogeintrag mit in die Tiefe gerissen hat, hier wenigstens nochmal die Kurzfassung. Auf mehr habe ich jetzt keine Lust mehr. Texte ein zweites Mal verfassen zu müssen ist ausgesprochen frustrierend.
Im Eingangsbereich steht seit ein paar Tagen schon ein neues Regal. Aufmerksamen Kunden dürfte der halbfertige Aufbau schon aufgefallen sein.
Das obere Drittel der Rückwand wird aus einer Glasscheine bestehen, so dass man trotzdem noch in den Markt hineinsehen kann. Die verchromten Wanzl-Rohre verschwinden fast vollständig. Bis auf die linke Säule, die die Antenne der Warensicherungsanlage schützen soll.
In dem Regal möchte ich all diejenigen Dinge unterbringen, die gewöhnlich in Supermärkten immer im Eingangsbereich stehen: Vogelfutter, Winterstreu, Kohle, Grills, Pflanzenzuber usw. Wer den beengten Eingangsbereich hier in der Gastfeldstrasse kennt, wird diesen Schritt nachvollziehen können...
Anruf einer Firma, die Überwachungs- und Gebäudesicherungsysteme produziert und vertreibt. Unter anderem würden sie auch Zeiterfassungssysteme bauen, die fälschungssicher und ohne Karten o.ä. einfach mit Fingerprintsensor arbeiten.
Da die Firma noch relativ neu am Markt ist, werden Märkte gesucht, die als Referenz dienen möchten und sich so eine Anlage teilsubventioniert installieren lassen würden.
Die letzten derartigen Angebote ("subventioniertes Referenzsystem") waren immer nicht so beeindruckend, so dass ich auch diesmal ziemlich zügig abgelehnt habe. Abgesehen davon setzen wir hier in der Firma schon seit Jahren sehr erfolgreich das Chipdrive-System ein.
Es piepte. Es piepte sogar ziemlich lange. Eigentlich die ganze Zeit, während die Kundin an der Kasse zwischen den Antennen der Warensicherungsanlage stand. Nur - was hatte den Alarm ausgelöst? Irgendein Etikett in ihrer Kleidung oder Tasche, unsere Ware, der mitgeführte Kinderwagen? Ich hörte hinten im Lager den Daueralarm und es war klar, dass dort irgendetwas nicht in Ordnung ist.
Um den Fehler das Warensicherungsetikett zu finden, schnappte ich mir also den Handchecker und lief nach vorne zur Kasse.
Dort die große Überraschung: Es gab keinen Alarm mehr. Nicht, weil die Kundin weitergegangen war, sondern einfach so. Ich überprüfte noch gezielt die Tasche und ließ die Frau einmal mitsamt des Kinderwagens durch eine andere Schranke laufen - nichts zu finden.
Ich glaube nicht daran, dass es ein willkürlicher Fehlalarm war. Eher wahrscheinlich ist, dass das Sicherungsetikett z.B. zeitweise durch eine bestimmte Körperhaltung gebogen wurde.
Weil es doch relativ voll war und solche Aktionen immer unangenehm sind, habe ich mir und vor allem der Kundin eine umfangreiche Suche erspart. Der Verlust durch einen Diebstahl sollte leichter zu verkraften sein, als eine unnötig verärgerte Stammkundin.
Mein altes ec-Terminal war sehr langsam. Im Markt in Achim dagegen stand eines der schnellsten Modelle, die derzeit zu haben sind. Als das Ende des Achimer Ladens absehbar war, habe ich das dort eingesetzte Terminal nach Bremen in die Gastfeldstraße geholt. Was für eine Wohltat für alle Kunden hier im Hauptgeschäft.
Nun war es natürlich so, daß sowohl auf den ausgedruckten Bons als auch auf den Kontoauszügen der Kunden noch einige Zeit "SPAR Direkt, ACHIM" stand. Nach einem Brief an Telecash ("Das geht nur schriftlich...") wurde der Bontext geändert - nicht jedoch den Verwendungszweck auf den Kontoauszügen. Eine irritierte Kundin sprach mich vor einiger Zeit schon einmal darauf an, aber ich erklärte ihr die Umstände und ansonsten gab es bislang überhaupt noch keine Probleme.
Gerade eben sprach mich ein Kunde an. Sinngemäß:
a) Er befindet sich in einer festen Beziehung.
b) Seine Ex-Freundin wohnt in Achim.
Alles andere möge sich der geneigte Leser jetzt denken...
Der (technische) Wechsel von einem Telefonabieter zum anderen, ging leider nicht so problemlos über die Bühne, wie ich mir es vorgestellt hatte.
Heute Nachmittag unterbrach plötzlich ein Telefongespräch, ebenso die DSL-Anbindung. Rund 10 Minuten später konnten wir wieder telefonieren, aber ins Internet konnten wir hier immer noch nicht. Nach anfänglicher Panik kam die Erkenntnis, dass ein neuer Anbieter evtl. andere Zugangsdaten für seine Kunden haben könnte. Dummerweise funktionierte die Eingabe des richtigen Benutzernamens und Paßwortes nicht richtig. Streng genommen funktionierte es sogar gar nicht. In der Annahme, einen selbst verursachten Fehler finden zu können, wurde in den folgenden Stunden mal hier etwas ausprobiert um mal da etwas umgestöpselt, Router wurden reseted und Netzwerke konfiguriert - erfolglos.
Irgendwann später, nachdem kein Fehler zu finden war, probierten wir ein neues DSL-Modem aus (Danke, Ingo!) - und siehe da, alles lief wieder. Weiß der Geier, warum, aber irgendwie hat das Umklemmen der Leitung mein altes Modem zerhauen. Minuten zuvor lief ja noch alles einwandfrei.
In so einem Moment merkt man aber, wie sehr man doch abhängig ist von der großen, digitalen Welt da draussen...
Nach mehreren Jahren im Dienst habe ich nun endlich die UV-Licht-Fliegenfalle ausgemustert, die bislang bei uns hier in der Gemüseabteilung unter der Decke hing.
Es klöebten zwar immer ein paar vereinzelte Fruchtfliegen, Stubenfliegen und sonstige Viecher (vor allem auch Wespen) darin, aber meinen Feind Nr.1 hier im Laden, die Fruchtfliege, schafft die beste Falle nicht. Nichts wirkt besser als leckeres Obst - aber genau davon wollte ich die Fliegen ja ursprünglich ablenken.
Der Staubfänger kann jetzt jedenfalls bis auf weiteres irgendwo im Lager weiterverstauben...
Nachtrag: Das Gerät zerlegt die Tiere übrigens nicht mit Hochspannung, sondern lockt sie auf eine Klebefläche.
Örks. Bei der Artikelpflege kommen gerade dutzendweise GWK = Glückwunschkarten. Ich hatte doch erst im Mai 2005 alle GWK überprüft, um den Trauernden weiteren Schmerz zu ersparen. Jetzt kann ich wieder Hunderte Datensätze überprüfen. Das kann ja noch heiter werden.
Der Artikelstamm in meinem Warenwirtschaftssystem wird überwiegend zentralseitig gepflegt. Der für mich interessanteste und vor allem wichtigste Teil dieser Pflege ist die Neuanlage von Artikeln. Die Datenübertragungen finden immer nachts statt und meistens gibt es ein paar bis maximal ein paar Dutzend neue Artikeldaten.
Heute Morgen traf mich fast der Schlag...
(Warum rund 2/3 der Datensätze abgelehnt wurden, weiß ich nicht - aber 3272 neue Artikeldaten sind auch schon eine recht beachtliche Zahl...)
Nun war er da, der "Techniker", der sich meine Klimaanlage ansehen sollte. Aber geholfen hat's nichts.
Nachdem er sich das Innengerät einmal von allen Seiten beguckt hatte, stellte er fest, dass er selber erstmal gar nichts machen kann und dazu einen Kollegen fragen muß, der das System erstmal mal auf Dichtigkeit testen soll.
Dieser Kollege wird sich dann nächste Woche bei mir melden...