Die bisherige Zusammenarbeit mit den externen Handwerkern, die unsere Lottoannahme hier aufbauen sollten, war eher nervenaufreibend als amüsant. Der Umstand, dass relativ viele Kabel (ISDN / Strom) verlegt werden mußten, ist für mich persönlich in dem Zusammenhang sogar noch das kleinste Übel:
1. Bei den Verlegearbeiten für ein Kabel haben die Techniker eine Kaugummi-Plazierung entfernt, die an einem (Alu-)Kabelschacht befestigt war. Wenn man sowas schon nicht wieder befestigt, möchte ich es wenigstens wissen. Ich habe das Teil zufällig unter dem Kassentisch wiedergefunden...
2. Das Display des verbliebenen Kassenterminals verdeckt die Anzeige der Checkout-Gemüsewaage.
3. Die Halterung für das Display wurde so montiert, dass die Öffnung im Kassentisch, durch die sämtliche Kabel laufen (Strom, Daten für Kasse, ec-Cash usw.), fast vollständig verdeckt ist. Ich möchte aber, dass das Display nach Möglichkeit wieder verschwindet. Da dürften sowieso keine relevaten Informationen draufstehen, da Kunden, die an der anderen Kasse bezahlen wollen, das Display sowieso nicht sehen können. Und der zu zahlende Betrag wird dem Kunden ja sowieso vom Kassierer genannt.
4. Um das (mittlerweile wieder entfernte) Display an Kasse zwei installieren zu können, wurde die Halterung versetzt, an der unsere Preis- und Artikelnummernlisten hängen. Diese Listen hängen nun über den Rand des Kassentisches, so dass man im vorbeigehen dort leicht gegenstößt. Es wäre schon nett gewesen, wenn die Techniker wieder den alten Zustand hergestellt hätten.
Ich berichtete ja, dass man hier bei mir auch zukünftig Lotto spielen können wird. Mit Fluxx bekommt man eine Art Instantlösung, die es recht leicht macht, seinen Kunden Lotto anzubieten.
Gestern wurde die Technik dazu installiert. Zum einen sind das zwei Kartenhalter mit integriertem Monitor, auf dem Werbung für Fluxx laufen wird:
Zum anderen zwei Kassenterminals. Von denen wird aber eins wieder verschwinden. Die Geräte sind dermaßen groß, dass sie sogar beinahe meine Kassen überragen. Da wir hier an der Tandemkasse sogar nur ein ec-Terminal haben, dürfte eins für Lotto locker ausreichen. Alleine die beiden Kundendisplays (jeweils auf einer Säule) überragen die Displays der Gemüsewaagen. Die ganzen Geräte dominieren viel zu sehr und passen sich meiner Meinung nach nicht sehr harmonisch in die bestehenden Anlagen ein:
Inzwischen hat sich einiges getan. Mein neues Büro ist im Grunde fertig. Die neue Tür ist eingesetzt (aus irgendeinem Grund habe ich völlig vergessen, diesen Schritt mit meiner Kamera zu dokumentieren), die Wände sind tapeziert, die Deckenvertäfelung und das Laminat sind vollständig. Es ist endlich Zeit, einzuziehen:
Mein Schreibtisch soll in einer der Ecken stehen, so dass ich beim Arbeiten die Tür im Blick habe. Ich kann es überhaupt nicht ausstehen, mit dem Rücken in den Raum hinein zu sitzen. Im alten Büro war dazu noch die Tür genau hinter einem, so dass mitunter irgendwelche Leute plötzlich direkt hinter einem standen. Fürchterlich - im wahrsten Sinne des Wortes sogar, wenn man gerade konzentriert gearbeitet hat und man dann plötzlich einfach angesprochen wurde. Ich bin so manches Mal erschrocken zusammengezuckt.
Bei der Metro gab es in der letzten Woche einen Hängeregisterschrank im Angebot. Das Ding ist meiner Meinung nach in vernünftiger Qualität und wird zukünftig u.a. meine gesamten Personalunterlagen beherbergen. Die Pflanze habe ich eigentlich nur für's Foto auf das Möbel gestellt.
Richtig genial finde ich den kleinen Druckertisch, auf dem mein Farblaser nun endlich mit genügend Platz stehen kann... Ansonsten sieht man auf dem Bild noch sämtliche Einzelteile für den Schreibtisch.
Am coolsten finde ich meinen Deckenfluter á la Baustelle, der natürlich demnächst noch gegen ein paar hübschere (und stromsparendere) Lampen ausgetauscht werden wird...
Andreas brauchte irgendetwas um den Tapetenkleister anzurühren. Plötzlich fiel sein Blick auf eine Haltestange für einen Plakatrahmen - ein Kunststoffrohr, an dessen oberen Ende ein Querstück sitzt, an dem der Rahmen befestigt wird.
Eingespannt in einen Akkuschrauber ergab das Teil jedenfalls einen absolut perfekten Kleisterquirl... :biggrin:
So, wie auf diesen beiden Bildern, sieht es mittlerweile in meinem zukünftigen Büro schon gar nicht mehr aus. Die Decke ist inzwischen vollständig vertäfelt, sogar ein Teil der Wände ist schon tapeziert. Dazu werde ich heute Abend sicherlich noch ein paar Bilder veröffentlichen.
Einer der bedeutendsten Schritte auf dem Weg vom alten Fleischkühlraum zum neuen Privatbüro ist sicherlich der Austausch der Tür. Man hätte sich natürlich die Arbeit sparen und die dicke Tür behalten können, aber es gab ein paar Schwierigkeiten:
Das größte Problem ist, dass im Boden eine knapp 20cm hohe Schwelle verblieben ist, die nun natürlich eine böse Stolperfalle darstellt. Vor ein paar Wochen war der Boden in dem Raum auf Grund der dicken Isolierschicht noch bündig mit der Unterkante der Tür.
Dass man die alte Tür nicht vernünftig verschließen kann war dagegen schon gar kein wirklich wichtiges Argument mehr für den Austausch...
Das Ladegerät meiner Wischmaschine verursacht einen relativ hohen Einschaltstrom, der hin und wieder den Sicherungsautomaten rauswirft. Ich kann nicht sagen, ob es ein Bug oder ein Feature in den Automaten ist, dass der elektrische Kontakt nicht wieder hergestellt wird, wenn man den Hebel zu schnell nach oben bewegt - auf jeden Fall ist der Akku der Wischmaschine immer noch leer, da über Nacht der Strom weg war.
Dummerweise hängt an der Leitung auch die Kühltruhe für das SB-verpackte Fleisch, welches sich heute Morgen relativ warm anfühlte. Ein Thermometer haben wir erst gar nicht mehr bemüht, da der subjektive Eindruck schon "deutlich zu warm" signalisierte.
Verkaufen werden wir die gesamte Ware natürlich nicht mehr, aber dafür werden wir hier heute für die Mitarbeiter alle möglichen Teile im Ofen backen. Ich esse zwar selber normalerweise nur sehr wenig Fleisch, aber in so einem Fall ist es die beste Alternative zum Müllcontainer.
Im Zuge der Bauarbeiten für mein neues Büro waren zwei Löcher in der Außenwand notwendig. Zum einen wollte ich einen Lüfter haben, zum anderen mußte ein Durchbruch für die Rohre der Klimaanlage geschaffen werden.
Das große Loch ist schon fertig, das zweite wird gerade noch gebohrt...
...zumindest so lange, bis er abgebrochen ist. Der kleine Bohrer lief von Anfang an etwas unruhig und hat sich plötzlich bei voller Drehzahl im Loch festgesetzt.
Nun ist auch endlich der Telefonanschluß für das Terminal meiner zukünftigen Lottoannahmestelle gelegt. Die Arbeiten waren leichter als erwartet, da rund um die Kasse schon Kabelkanäle lagen.
Der Tischler hat vor Wochen schon von mir den Auftrag bekommen, unsere Obstabteilung derart zu erweitern, dass ich die Preisschilder übersichtlicher anbringen kann.
An die neue Konstruktion kommen noch die grünen Schienen, in die die Schilder geklemmt werden. Die Sortimentsvielfalt in der relativ kleinen Abteilung hat mitlerweile zu einem ziemlichen Schilder-Chaos geführt...
Es schreitet voran. Der Zeitdruck ist nach ein paar Monaten "Hakuna Matata" doch recht groß geworden, so dass ich mir inzwischen Hilfe mit ins Boot geholt habe. Ganz alleine würde ich die Arbeiten zugegebenermaßen nicht schaffen. Die drei großen Wände sind nun fast vollständig verkleidet. Die größte Herausforderung für Andreas wird sein, die neue Tür dort einzupassen, wo bislang noch die Kühlhaustür sitzt.
Erinnert sich noch jemand an den Stand Ende Januar? Der Raum wirkt nicht wesentlich kleiner. Ich sehe die Kommentare schon vor mir: Warum hast du dir so viel Mühe gemacht?
Aber glaubt mir: Es ist viel mehr Platz, auch wenn das auf dem Foto nicht so wirkt!
Dies ist die Tür für mein neues Büro. Sieht noch recht unspektakulär aus, aber so mitten ins Lager gehört sie ja nun auch eigentlich nicht hin.
Samstag Mittag mit dem Auto durch Bremen zu fahren ist eine Beschäftigung, der ich ja nun vor allem aus beruflichen Gründen eher selten nachkomme. Jedem, der das Vergnügen noch nicht hatte, sei gesagt, dass die Bremer sehr offensiv Auto fahren. Ich komme damit klar, aber es kann nach einer Weile, wenn man auf dem Weg zum vierten Baumarkt ist, schon sehr anstengend werden.
Auch gestern Nachmittag war ich viel unterwegs - übrigens der Hauptgrund für die wenigen Blogeinträge. Falls schon jemand eine Vermißtenanzeige aufgeben wollte...
Langsam wird's Zeit, sich auf den Endspurt vorzubereiten. Heute werden wohl die drei großen Wände fertigwerden. Und vielleicht klappt es heute ja auch schon, einen Teil der Fugen zwischen den Platten zu verspachteln...
Es ist nach wie vor sehr viel zu tun, aber nun sind erste Lichtblicke am Horizont zu erkennen: Die erste Wand ist zur Hälfte mit Gipskartonplatten verkleidet und... Ähm... Also... Naja, also die erste Wand ist immerhin schon zur Hälfte mit Gipskartonplatten verkleidet.