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Eintrag ins Branchenverzeichnis

Heute Nacht kam ein Webefax ohne Absender: "Kostenloser - Eintrag ins Branchenverzeichnis nur für Firmen keine Privatkunden"

Auch an anderer Stelle steht auf dem Zettel fett "Eintragung ins Branchenverzeichnis"

Im Kleingedruckten steht folgendes: "Die einmalige Aufnahme ihrer Firmendatzen ins Online-B.v. beträgt dreihundert Euro, ist aber bis zum u.a. Datum [11.10.2007, Anm.d.Red.] kostenlos. Der Vertrag hat eine Laufzeit von drei Jahren. Die damit verbundene Laufzeitgebühr beträgt jährlich siebenhundert Euro zzgl. MwSt. Die Laufzeitgebühr ist für ein Jahr im Voraus nach Rechnungsstellung zur Bezahlung fällig."

Die übliche Abzocke also. Interessanterweise ist diesmal gar kein Absender angegeben und auch nicht, wo man die Daten hinterher überhaupt wieder abfragen kann...

--> Abtl. Altpapier. :-)

Nachtrag: Der Versuch, mein Standardantwortfax gegen Faxwerbung an die angegebene Nummer zu senden, scheiterte übrigens. Die aufgedruckte Faxnummer ist nicht gültig.

V PAY

V PAY ist eine neue - von Visa Europe entwickelte - europäische Chip- und PIN-basierte Debitlösung.

Der Einsatz neuester EMV-Chiptechnologie ermöglicht eine kostengünstige Implementierung für Banken, eine effiziente Akzeptanz für Händler sowie einen sicheren Einsatz für Karteninhaber.

Kreditinstitute in ganz Europa werden in Kürze mit der Ausgabe von V PAY Karten beginnen und ihre nationalen Debitprogramme mit dem V PAY Logo ergänzen. Dadurch leisten sie einen Beitrag zu einem offeneren und einheitlicheren europäischen Debitmarkt.

Im Laufe der kommenden Jahre wird das V PAY Logo auf Millionen nationaler Debitkarten zu finden sein, die bei einer zunehmenden Zahl europäischer Akzeptanzstellen eingesetzt werden können.
Das sind die Informationen auf der V PAY-Website. Mehr weiß ich auch noch nicht. Naja, außer, dass man bei mir bereits damit auch schon zahlen kann... :-)

Biometrische Zugangskontrolle

Bis eben war ein Mitarbeiter der Firma Easydentic hier bei mir im Laden. In der Vergangenheit hatte schon öfter jemand von dem Unternehmen bei mir angerufen und versucht, mir die Produkte zu verkaufen. Bislang habe ich immer erfolgreich abgelehnt. Diesmal wollte ich den Aufwand für Easydentic erhöhen und habe den Vertreter kommen lassen - und wer weiß, vielleicht wäre ja sogar das eine oder andere für mich interessante Angebot dabei gewesen.

Rund zweieinhalb Stunden haben wir eben geredet. Darüber, wie und wer hier Zugang hat und welche Türen warum abgeschlossen und durch wen zu öffnen sind. Vor allem war in dem Zusammenhang natürlich unser neu geschaffener Lagerraum interessant, den wir bislang sehr erfolgreich mit einem Zahlenschloss gesichert haben.
Nun musste ich dem Herren in einem Punkt zustimmen: Eine Zahlenkombination ist tatsächlich nicht 100% sicher. Es können einem Neugierige über die Schulter schauen, abgenutzte Tasten verraten den Nutzungsgrad, uneherliche Mitarbeiter könnten den Code weitergeben, und ehemalige Mitarbeiter könnten die Zugangsmöglichkeit sogar selber missbrauchen.

Nachdem wir uns darauf geeinigt hatten, dass eine biometrische Zugangskontrolle durch einen mit dem Türöffner kombinierten Fingerabdruckscanner in diesem Fall ganz deutlich Abhilfe schaffen würde.
Zuerst zeigte er mir das "reguläre" Angebot:
"Easytouch" Fingerabdruckleser: 4900,-€

Installation: 1500,-€

Monatliche Wartung: 260,-€
Ich lachte und freute mich über das derzeit vorhandene Codeschloss. Für das kleine Vermögen kann man sich ja wer weiß wie viele Stangen Zigaretten klauen lassen.

Aber er fuhr fort: Ich soll das System ja auch gar nicht kaufen, sondern es wäre für eine kleine Anzahl Unternehmen jeweils ein Kontingent von 15.000 Euro festgesetzt worden. Für diese Summe würde Technik installiert werden können. Ich sei auch ausgewählt worden, an diesem Programm teilzunehmen. Als Gegenleistung müsste ich mich für die Referenzliste von Easydentic zur Verfügung stellen, dazu auf meinem eigenen Briefpapier ein Empfehlungsschreiben verfassen und ein paar weitere Firmen für eine Easydentic-Anlage zu empfehlen. "Klar", dachte ich mir, "kein Problem."

Einzig die Installationkosten könnten nur zu einem Teil übernommen werden. 900,-€ würden für mich bleiben. Aber in dieser Summe wären immerhin alle Technikerstunden, Montagematerialien, Einrichtung und Einweisung inbegriffen. Ich empfand selbst das als relativ viel Geld, zumindest in Relation zu den Verhältnissen hier und dem zu sichernden Raum. Auf Flughäfen oder in Banken zum Beispiel wäre das natürlich nur eine sehr geringe Anschaffung im Verhältnis zu den zu schützenden Objekten.

Nach zähen Verhandlungen kam mir der Marketingmensch so weit entgegen, dass der monatliche Wartungsvertrag ("Rundum Sorglos Paket") mich nur 130,-€ kosten würde.
Ich überlegte: Ein paar Empfehlungen, einmalig 900,-€ und monatlich 130,-€, mindestens vier Jahre lang. Das sind ziemlich genau 8500,-€ brutto. Für das Geld könnte ich mir alle zwei Monate ein neues Codeschloss (z.B. so etwas) kaufen. Aber das sagte ich ihm nicht.

Nachdem alles aufgeführt und besprochen war, folgte das obligatorische rhetorische und nie ehrlich mit "nein" zu beantwortende "Das klingt doch gut, oder?". Natürlich klang es gut und die Sicherheit wäre ganz bestimmt 100%ig gewesen und ich bejahte diese Frage. "Dann sind wir Partner?", fragte mich der Mann, während er mir die Hand zum besiegelnden Handschlag hinhielt.

"Moooooment", sagte ich. "Ich brauche etwas Bedenkzeit dafür."

"Kein Problem. Ich gehe so lange eine Zigarette rauchen."

"Nein, nein. Ich meinte, ich muss da mal eben ein oder zwei Tage drüber nachdenken. Mal eine Nacht drüber schlafen."

Er erklärte mir, dass diese Zeit nicht da wäre und dann die 15000,-€ wieder "freigegeben" werden müssten: "Zu Beginn unseres Gespräches hatte ich gesagt, dass wir hier nur mit einer Entscheidung rausgehen. Entweder wir machen das oder nicht."

"Sie meinen, ich muss mich jetzt entscheiden. Ja oder nein? Hundert Prozent oder null Prozent?"

"Genau."

"Nein!"

Er tätigte einen Anruf in dem er jemandem mitteilte, dass das "für mich" reservierte Geld wieder freigegeben werden könne. Während des Gesprächs wiederholte er mehrfach, dass ich ein ganz interessanter und toller Referenzkunde gewesen wäre.

Bestimmt. Aber wenn ich in der Vergangenheit alle Entscheidungen in dieser Größenordnung quasi an der Haustür getroffen hätte, wäre diese Firma sicherlich kein "interessanter und toller Referenzkunde" sondern ein Pleiteunternehmen.

Kein Falschgeld

Diese Münze bekamen wir von einer Kundin als "2-Euro"-Münze. Echt ist sie bestimmt und dürfte aus Russland kommen. "Falschgeld" trifft es folglich nicht ganz. Man muss nur eben aufpassen, dass einem nicht versehentlich so ein Geldstück untergejubelt wird.

Nachtrag: Wieso ich ausgerechnet auf Russich kam: Wir haben hier eine Münze, deren Beschriftung sehr nach Kyrillisch aussieht. Die etwas größeren Zeichen sind auf beiden Münzen identisch und nachdem mir zwei Kolleginnen eingeredet haben, dass das eine russiche Münze ist, habe ich's dann hier hingeschrieben. (Ich lass' das jetzt mal so stehen und verweise auf den Dateinamen des Bildes. :-) )


Keine Gebühren

Mit der Post habe ich Werbung für eine PPC-Suchmaschine bekommen.

Auf der ersten Seite des Anschreibens prangt in Fettdruck die Aussage "keine Gebühren, kein Mindestumsatz, keine Mindestbindung".

Auf der Rückseite die "Startangebote" von 100-499€.

Ab in die Tonne.

Stromversorgung für den Leergutautomaten

Momentan ist hier gerade der Elektriker dabei, die Steckdosen und den ISDN-Anschluss für den Leergutautomaten zu installieren.

Ach, ja: Noch 10 Tage. :-)

Abgesehen davon habe ich quasi einen (für meine Verhältnisse) Großauftrag daraus gemacht: Diverse Lampen sind im Laufe der Jahre kaputt gegangen und werden nun in den folgenden Tagen auch noch ausgetauscht werden.

AGG-Versicherung

Ich habe ein Schreiben von meiner Versicherung bekommen: Es besteht die Möglichkeit, die Betriebshaftpflichtversicherung derart zu erweitern, dass eventuell durch Verstöße gegen das AGG verhängte Schmerzensgelder durch die Versicherung beglichen werden.

Die unzulässigen Gründe für eine Benachteiligung sind: Ethinsche Herkunft, Geschlecht, Religion, Behinderung, Alter und sexuelle Identität. Unter unseren Kunden ist alleine schon stadtteilbedingt so ziemlich alles vertreten. Desweiteren hatte ich wohl schon zu jedem der genannten Punkte "beispielhafte" Mitarbeiter: Ghanaer, Türken, Russen, Pakistani, Lesben, Schwerbehinderte, Männer, Frauen, Schüler, Rentner, Muslime, Christen, Atheisten - und wenn es Probleme gab, dann immer nur aufgrund der Arbeitsleistung oder anderer betrieblicher Gründe.

Ich glaube auch nicht, dass sich zukünftig aus derartigen Dingen ein Streit entwickelt, der erst durch einen Richter entschieden wird. Wenn man in einem respektvollen Umgang miteinerander Lebt, sollte das doch gar kein Problem sein.

Aber wer weiß, wie weit die aus dem Internet bekannte Abmahnwelle ins reale Leben schwappt. Wenn sich irgendwann Leute, denen man gar nichts Böses will, durch ein Augenzwinkern oder Nichtbeachten dazu inspiriert fühlen, sich diskriminiert zu fühlen und auf Schmerzensgeld zu klagen, wandere ich aus.

Bontext zum Leergutautomaten

Ich gebe zu, dass der Text stellenweise etwas holprig klingt, allerdings ist das Platzangebot für zusätzliche Informationen auf meinen Kassenbons leider nur sehr beschränkt.

Egal, liest ja eh niemand. :-|


Termin für den Leergutautomaten

Gerade eben habe ich den Termin für den Einbau meines Leergutautomaten erfahren. Noch 2,5 Wochen muss ich warten, doch dann ist es am 15. Oktober endlich so weit und die langersehnte Technik wird installiert.

Bis dahin müssen nach wie vor noch viele Dinge geregelt werden. Stromanschlüsse, Licht, Telefon, Umhausung etc. Aber das wird schon. Auf jeden Fall werde ich vorab schon Schilder aufhängen mit der Bitte, am 15. und 16. Oktober nur eingeschränkt Leergut herzubringen. Für den Aufbau des Automaten werden wir die aktuelle Leergutannahme komplett derangieren müssen und, ehrlich gesagt, davor graut mir sehr.

Ohne und mit

Eigentlich soll in der nächsten Woche schon mein Leergutautomat installiert werden. Ich freue mich schon sehr, fürchte allerdings zugegebenermaßen auch das anfangs, bzw. vor allem während des Ein- und Umbaus entstehende Chaos. Irgendwie müssen wir dazu das halbe Lager derangieren und haben ein bis zwei Tage nur sehr erschwert die Möglichkeit, Leergut anzunehmen. Kollegen haben schon vorgeschlagen, an dem Tag gar kein Leergut anzunehmen, aber das möchte ich nicht. Hinweissschilder werden bekanntlich aus Prinzip nicht gelesen und Kunden, die ihr Leergut hergeschleppt haben, möchte ich auch nicht wieder wegschicken. Also werden wir hier die Zähne ganz fest zusammenbeißen müssen.

Dies ist der normale Blick ins Lager. Rechts an der Wand stehen die leeren Rahmen, in die wir gewöhnlich die einzelnen Flaschen der Kunden einsortieren:



Der Automat wird ca. 3m von der Tür entfernt stehen. Die Kisten kommen natürlich weg und rund um den Automaten wird mit einer Trockenbauwand der Rest vom Lager abgetrennt werden, so dass aus der jetztigen Leergutannahme ein kleiner, heller Raum wird, den die Kunden betreten müssen, um den Automaten zu erreichen.


Laufschrifttext von anno dazumal

Vor Jahren, nur ein paar Monate nach meiner Geschäftseröffnung, habe ich mir eine LED-Laufschrift gekauft. Ich wollte sowas schon immer haben und seit dem hängt sie hier im oberen Bereich einer meiner Ladenfensterscheiben. Netterweise gibt es für diese Laufschrift ein Adapterkabel und eine Software, mit denen man die Lauftexte sehr bequem am PC editieren kann und nicht mit der Fernbedienung vor der Scheibe stehend die Zeichen einzeln speichern muss. Dazu hatte ich mir damals extra noch einen uralten Laptop besorgt. Das Teil ist zwar nur mit einem 486er bestückt, aber für die Laufschrifterstellung vollkommen ausreichend.
Sogar eigene Grafiken kann man damit machen. Den SPAR-Balken zum Beispiel. Die Auflösung ist natürlich nur sehr gering, aber dernnoch kann man die Tanne erkennen erahnen. :-)



Darum geht es mir aber gerade gar nicht. Mir ist nämlich aufgefallen, dass ich den Text dringenst mal aktualisieren müsste. Es werden nämlich noch unsere alten Öffnungszeiten angezeigt. 7-20 Uhr hat sich vor drei Monaten erledigt.



Ach, was erzähle ich da... Die angezeigten Öffnungszeiten sind sogar noch auf dem vorletzten Stand. Vor gut 1,5 Jahren habe ich nämlich die zwei Stunden am Samstag Abend drangehägt.


Top 20

Ich habe mir eben mal in meinem Warenwirtschaftssystem ein paar (Artikel-)Umsatzzahlen angesehen. Hier sind sie, die zwanzig meistverkauften Artikel im Monat September 2007 (bis gestern). Extrem auffällig finde ich den extrem hohen Bieranteil. Ich staune immer noch:
1. Beck's Pils 0,33 Liter Einzelflasche (Tzja - Bremen eben...)
2. Haake Beck Pils 0,33 Liter Einzelflasche

3. Tragetasche, klein
4. Frische Vollmilch (Eigenmarke)
5. Frische fettarme Milch (Eigenmarke)
6. Haake Beck Edelhell 0,33 Liter Einzelflasche
7. Bananen
8. Tragetasche, groß
9. Vilsa Brunnen Einzelflasche
10. H-Vollmilch (Eigenmarke)
11. Beck's Pils Träger 6 x 0,33 Liter
12. Haake Beck Edelhell 0,5 Liter Einzelflasche

13. Mineau Medium Wasser Einzelflasche
14. Deutsche Markenbutter (Eigenmarke)
15. Gurken
16. Bionade Holunder Einzelflasche
17. Kiwis
18. Vilsa Stiller Quell Wasser Einzelflaschen
19. Coca Cola 1,5 Liter Einzelflasche
20. Mineau Classic Wasser Einzelflasche

9er

Immer wieder taucht die Frage auf, warum so viele Preise auf "9" enden. An die "psychologische Wirkung" denke ich schon sehr lange nicht mehr. Wenn ich z.B. irgendwo 1,99€ sehe, runde ich automatisch auf "zwei" auf und freue mich nicht über "etwas über einem Euro". Das dürfte den meisten Kunden genauso gehen.

Die "9" am Ende ist einfach lästig. Gerade auch bei Kleinstmengenkunden (Kein Fachbegriff. Das Wort habe ich mir gerade ausgedacht...), die nur ein paar Teile kaufen, kommt so fast immer eine krumme Summe heraus. Wenn alle Preise auf 0 enden würden, oder zumindest auf "0" und "5", dann könnte man sich immerhin schon die 1- und 2-Cent-Münzen sparen.

Das Verrückte ist, dass die Deutschen seit Jahrzehnten auf die "9" am Ende getrimmt werden. Zumindest im Lebensmittelhandel enden in so ziemlich allen Läden alle Preise so. Ausnahmen gibt es immer, und die häufigsten Ausnahmen sind Preise, die auf "5" oder "8" enden. "Discountartikel" werden häufig "centgenau" kalkuliert und haben beliebige Endungen, hochwertige Pralinen und Schokoladen sind oft mit einer unverbindlichen Preisempfehlung bedruckt, die fast immer mit einer "0" aufhören.

Und, mal Hand auf's Herz, wem würde es nicht komisch vorkommen, wenn in einem Supermarkt alle Preise auf einmal völlig "krumm" wären. Ich denke, dass viele Kunden misstrauisch werden und sich über die "merkwürdige" Preisgestaltung wundern würden, und wenn auch nur aus dem Unbewussten heraus.

Wasserfleck

Mir fällt gerade ein, dass ich nie erklärt habe, warum die Maler Dilettanten am Pinsel überhaupt hier zugange waren. Im Text hatte ich "Wasserfleck"geschrieben. Naja - und so sah er aus.

Aber wenn ich ehrlich bin, schneidet im Vorher-Nachher-Vergleich der Wasserfleck besser ab als die Farbkleckse überall im Lager.


Automaten-Planungen

In ca. zwei Wochen wird mein lange herbeigesehnter Leergutautomat installiert werden. Aber es ist bei so einem Gerät ja nicht damit getan, eine freie Fläche zu schaffen, den Automaten aufzustellen und einzuschalten. Schön wär's, aber:

1. Die Stromversorgung muß her. Da keine Steckdose in der Nähe ist und ich nicht vor habe, ein Verlängerungskabel quer durch's Lager laufen zu lassen, wird ein Elektriker am zukünftigen Stellplatz eine ordentlich abgesicherte Mehrfachsteckdose installieren müssen.

2. Für die automatische Pfandabrechnung benötigt der Automat einen eigenen ISDN-Anschluß, bzw. einen freien Kanal in einem bestehenden Anschluß. Das ist so weit kein Problem, ebenfalls nicht die Tatsache, dass das dazugehörige Kabel bis zum zukünftigen Automatenstandort gelegt werden muss. Wichtig ist nur, dass ich nicht vergesse, mich darum zu kümmern.

3. Für den Leergutautomaten teile ich eigens einen kleinen Bereich vom Lager ab, den die Kunden zukünftig betreten müssen. Dieser Bereich muss durch eine Trockenbauwand vom Rest des Lagers abgetrennt werden. Diese Wand muss um das Frontend den für den Kunden sichtbaren Teil des Automaten herumgebaut werden. Ebenfalls muss eine verschließbare Tür zum Lager vorhanden sein. Der Rahmen um diese Tür muss stabil genug sein, auch mal einen Rempler mit vollen Rollcontainern und Paletten auszuhalten.

4. Der dadurch abgetrennte Raum muss eine anständige Beleuchtung bekommen und der Fußboden, der sich derzeit in der stylischen Modefarbe "schmutziger Estrich" präsentiert, benötigt einen haltbaren und ansprechenden Anstrich.

5. Schließlich wäre es sinnvoll, ein Waschbecken anzubringen, in dem Kunden eventuelle Getränkereste entsorgen und sich nach der Leergutabgabe die Hände waschen können.

6. Damit die Pfandabrechnung funktioniert, muss ich den Automaten bei einer Clearinggesellschaft anmelden. Dazu sind unterschiedliche Verträge und Erklärungen auszufüllen.

Ihr seht, so ein Maschinchen ist nicht ganz ohne. Wenn der Automat wüsste, welche Erwartungen ich an ihn habe, würde er wohl unter dem Druck zusammenbrechen. :-)