Ich Depp: Während einer Unterhaltung im Lager den Fuß zur Entspannung auf den Hubwagen gestellt. Und zwar genau auf die Gummiblase, in der sich das Hydrauliköl befindet. Dummerweise war der Behälter gerade zur Seite gedreht, so dass der Deckel applatzen konnte. Das Öl nutzte die neu gewonnene Freiheit und folgte leichtsinnigerweise der Schwerkraft.
Gut, dass ich zu Hause im Keller noch ein paar originalverschlossene Dosen 25 Jahre altes Hydrauliköl vom schon lange nicht mehr existierenden Citroen DS meiner Eltern stehen habe, die ich nie entsorgen mochte. (Die Dosen!)
Nun werden sie also tatsächlich noch eine Verwendung finden...
In den Kommentaren zu Bigbadaboom tauchte eben die Frage auf, wie lange ich denn Silvester wohl geöffnet haben werde.
Darüber habe ich mir auch schon ein paar Gedanken gemacht, allerdings noch keine Lösung gefunden. Die Weihnachtsöffnungszeiten habe ich schon (Heiligabend 6-14 Uhr und am 27.12. morgens um 6 Uhr wieder wie gewohnt weiter), aber Silvester...
Einerseits könnte es sich sicherlich lohnen, lange aufzulassen. Die meisten Läden schließen um 16 Uhr oder noch früher. Ich hatte letztes Jahr sogar bis 18 Uhr geöffnet. Vielleicht ziehe ich ja tatsächlich mal bis 22 Uhr durch, dann allerdings ohne Mitarbeiter zu verpflichten. Darüber werde ich wohl noch einige Zeit brüten...
An der Kasse stehen seit heute neue Stühle. Die alten waren inzwischen rund 7,5 Jahre alt und damit einfach vollkommen "durch". Nicht durchgesessen, aber technisch einfach k.o. Die Gasdruckfedern haben diesen Namen nicht mehr verdient und die Rückenlehnen ließen sich auch nicht mehr dauerhaft bequem feststellen. Obwohl ich selber oft genug dort saß, fiel mir das nie wirklich auf. Vielleicht aber auch, weil ich diesbezüglich nicht sonderlich empfindlich bin.
Die neuen Stühle wurden mit Armlehnen ausgeliefert. Schade nur, dass wir diese aus Platzgründen nicht gebrauchen konnten, denn wenn man am Kassenarbeitsplatz sitzt, würden die Lehnen nur stören. Ich bringe es kaum über's Herz, die einfach wegzuwerfen. Aber andererseits... was soll man damit anfangen? (Oder möchte die jemand haben? Ich verschenke sie gerne.)
Der erste Anstrich der Trockenbauwand rund um den Leergutautomaten ist fertig. Das sieht zwar alles noch recht scheckig aus, aber zum einen war die Farbe noch nass, als die Bilder entstanden sind (inzwischen sieht es sogar schon richtig gut aus!), zum anderen war das gerade mal der erste Anstrich.
Mir gefällt's sehr gut.
Hier noch einmal zum direkten Vergleich die improvisierte Wand aus Getränkekisten, die wir in den ersten Tagen um den Automaten herumgebaut hatten:
Gestern Nachmittag haben wir den Wänden des Raumes, in dem der Leergutautomat steht, den ersten Anstrich verpasst. Weil Gipskartonplatten stark saugend sind und zudem an etlichen Stellen durch de Einbau gespachtelt und dadurch sehr staubig waren, haben wir erstmal die gesamte Fläche großzügig mit Tiefgrund behandelt.
Für sämtliche Bau- und Umbaumaßnahmen bleibt seit einigen Monaten ja (leider) nur noch der Sonntag, sofern man keine Kunden durch die Arbeiten stören möchte. Ein kleiner Wermutstropfen der 24-Stunden-Öffnung...
Hier noch ein letzer Blick auf die "nackte" Wandfläche:
Ich habe vom Bau der Trockenbauwand noch ein Paket Mineralwolle ("Trennwandplatten") abzugeben. Die Platten haben die Abmessungen 1250x625mm und sind 40mm dick. In dem Paket befinden sich 12 Stück.
Ich verschenke die Platten. Aber bitte vorher per E-Mail melden, damit niemand vergeblich herkommt.
PS: Es gibt nur das komplette Paket und keine einzelnen Dämmplatten.
Wie angekündigt habe ich heute meinen neuen Container für die entwertetem PET- und Metallgebinde bekommen. Der Behälter reicht bis zum Geländer unserer Rampe, hat eine einheitliche Höhe und Schiebedeckel. Dadurch ist er superbequem zu befüllen. Wir brauchen die Kiste aus dem Leergutautomaten nur rauszutragen und über das Geländer zu kippen. Sehr praktisch.
Dieser Behälter ist knapp doppelt so groß wie der alte, durch die steilen Wände allerdings deutlich effektiver zu befüllen. Geschätzt dürfte es nun vier Wochen dauern, bis er voll ist...
Gestern, und damit exakt zwei Wochen nach der Anlieferung, wurde der Deckelcontainer abgeholt. Knapp zehn Kubikmeter entwertete Dosen und Flaschen liegen dort drin. Wegen des recht flachen Schüttkegels ließen sich der Platz leider nicht 100%ig nutzen, so dass wir am Ende doch noch mit Säcken arbeiten mussten.
Samstag hat sich im Leergutautomaten das Einzugsband für die Flaschen festgesetzt. Dadurch wurden, wer hätte es gedacht, keine Flaschen mehr in den Automaten befördert.
Heute war der Techniker da und nun läuft das Band wieder. Dafür fährt es nicht mehr hoch genug, so dass die Flaschen auch wieder nicht in den Automaten befördert werden.
Wie gestern Nachmittag bereits angekündigt, haben wir die diesjährige Weihnachtsdekoration im Grunde exakt wie im vergangenen Jahr aufgebaut.
Das einzelne Rentier mit dem Schlitten steht diesmal nicht mehr im Schaufenster, weil dort ja bekanntlich seit einigen Wochen ein scheibengroßes Plakat auf meine Öffnungszeiten hinweist.
Stattdessen steht das Gespann nun auf dem großen Wandkühlregal.
Auf diesen hässlichen Lichtschlauch vor dem Laden haben wir dieses Jahr gänzlich verzichtet, aber das ist wohl kein großer Verlust.
Dafür ist diesmal wieder ein Ferrero-Weihnachtsbaum mit dabei. Doch, ich muss zugeben, dass der gar nicht mal so schlecht aussieht, auch wenn es auf dem Foto nur bedingt so wirkt.
Alles in allem waren wir diesmal jedenfalls deutlich weniger lange mit dem Aufbau beschäftigt als im vergangenen Jahr. Aber diesmal mussten wir ja die einzelnen Elemente auch nur wieder hinstellen und uns nicht alles neu ausdenken.
Es hat ja irgendwie in den Fingern gekitzelt, irgendwo noch ein paar Ostereier unterzubringen.
Die meisten meiner Kunden haben sich in den letzten vier Wochen ganz gut an den Leergutautomaten gewöhnt. Die meisten jüngeren kam sofort mit der Technik klar, vielen älteren Kundinnen mussten wir zumindest eine kleine Hilfestellung geben. Zumeist mit Reaktionen wie "Ach, das ist ja ganz einfach." Ja, ist es.
Und dann gibt es noch den beinahe schon stereotypen Leergutautomatenhasser. Eben war auch ein Kunde vor dem Automaten am fluchen, weil er eine Flasche und eine Dose nach der anderen verweigert hat. Verdreckt, verknautscht, nicht von uns - was kann der der Automat dafür? Nichts. Und sich dann noch beschweren, dass der Automat alles verweigert, weil er vor Wut die Flaschen viiiiiel zu schnell in den Schacht gedrückt hat. Nee, nee, nee...
Wir haben vorhin den Baumarkt geplündert: Tiefgrund, ein Töpfchen RAL3000, weiße Farbe für die Decke und ein "Weiß", das leicht in den Bereich creme/gelb tendiert für die nicht roten Wände. Dazu noch ein paar notwendige Werkzeuge.
Nun müssen wir nur noch Zeit zum streichen finden. Am Sonntag ist hier jedenfalls der Aufbau der Weihnachtsdekoration angesagt.