Eben habe ich den angeforderten Swopper zum Probe"besitzen" bekommen. Vierzehn Tage kann ich nun im Büro darauf ausgiebig sitzen, federn und schaukeln. Mein erster Eindruck nach wenigen Minuten: Wir werden Freunde.
Anruf einer Redakteurin, die für eine Lebensmittel-Fachzeitschrift ein Kurzinterview zum Thema Karneval durchführen möchte.
Ich hätte ihr wirklich gerne weitergeholfen, aber wenn hier im Laden eine "Saison" vollkommen unwichtig ist, dann ist es das Fest der Narren.
Ich übergebe an die Kollegen aus dem Rheinland.
Ich habe mir eben mal testweise ("in aller Ruhe und unter Realbedingungen - daheim oder an Ihrem Arbeitsplatz") einen Swopper bestellt.
Nachdem mir Marco gestern zum vermutlich 10.000sten Mal davon vorgeschwärmt hat, will ich jetzt wenigstens mal meinen guten Willen zeigen...
(Nachtrag: Sorry, bin mit dem eingestellten Datum durcheinandergekommen. Und ich wundere mich schon, wieso es Kommentare zu dem Beitrag gibt, obwohl er doch gar nicht angezeigt wird...)
Seit einigen Tagen bin ich hier dabei, in sämtlichen Nebenräumen gewaltig aufzuräumen. Viel Nutzloses fliegt in den Müll, Brauchbares wird ordentlich verpackt und eingelagert.
Auf unseren Küchenschränken habe ich drei alte, verstaubte Kaffeemaschinen gefunden. Meine Güte, wer hat die kaputten Dinger denn überhaupt aufbewahrt. Und warum?!?
Ich warte sehnsüchtig auf meine "eigenen" Kalender für das Jahr 2008. Ende dieser oder Anfang nächster Woche sollen sie endlich geliefert werden.
Wir hatten schon etliche Anfragen von unseren Stammkunden, die ich bis jetzt leider alle vertrösten musste. Ich find's immer so schön, wenn die Leute nach meinem Kalender fragen und sich meine Werbung freiwillig in die Küche hängen.
Meinen neuen Bürostuhl habe ich gestern wieder zurückgebracht. Leider habe ich versäumt, ein Foto von dem Stuhl zu machen, aber ich versichere euch, dass er aussah, wie ein durchschnittlicher Bürostuhl eben meistens aussieht.
Die Lehne hatte jedenfalls eine Kippfunktion, so dass man sich auch mal ganz entspannt weit zurücklehnen konnte. Tzja - und irgendwie hat man dabei die Gasdruckfeder ausgelöst und ist langsam immer tiefer gesunken. Seeeehr sinnig...
Abgesehen davon war der Hebel für die Höhenverstellung nicht seitlich angebracht, sondern verlief unter dem Stuhl ein gutes Stück parallel zur Vorderkante der Sitzfläche. Da ich aber meine Beine beim Sitzen meistens verschränke und die Füße unten auf das Fußkreuz stelle, habe ich mehrmals mit meinen Waden unbeachsichtigt den Hebel ausgelöst, was wiederum mehrere schmerzhafte Einknickungen meiner Beine zur Folge hatte. Blöder Designfehler.
Da wollte ich ganz früh morgens (vorhin gegen 6 Uhr) möglichst leise einen mit zusammengeklappten Gemüsekisten voll beladenen Rollcontainer von der Rampe ins Lager ziehen. Und was passiert? Mit gleitet das nasse Ding aus der Hand, der Rolli macht sich dabei selbständig, bleibt schräg über dem Abgrund in der Absperrkette hängen und sämtliche Kisten klatschen brav, immer schön eine nach der anderen, auf den Hof.
Nachdem ich nun (mindestens?) zum zweiten Mal eine Rechnung doppelt bezahlte, habe ich mir eben eine Excel-Tabelle angelegt, in der von nun an fein säuberlich jede überwiesene Rechnung eingetragen wird.
Bin mal gespannt, wann mir diese Tabelle das erste mal nützlich sein wird. Es gibt sicherlich auch Lieferanten, die Zahlungseingänge übersehen und diese dann anmahnen und erneut überwiesen bekommen. Derartiges wird mir in Zukunft auf jeden Fall niemals passieren.
Spontane Diskussion unter Kollegen: "Wie lange willst du Silvester eigentlich aufmachen?"
Ich antwortete ehrlich und sagte, dass ich überlege, länger als 18 Uhr zu machen. Vielleicht auch bis 22 Uhr.
Kaum zu glauben, was mir freiwillig angeboten wurde: "Lass' doch bis 24 Uhr auf, dann können wir hier im Laden reinfeiern und vielleicht noch eine kleine Party machen. Ich arbeite freiwillig an dem Abend."
Das Spiel kenne ich seit über 20 Jahren und auch, dass man Kisten in einem Lagerraum verschieben soll. Dass "Sokoban" aber tatsächlich "Lagerhausverwalter" bedeutet, wusste ich bis gerade eben nicht. Definition in der Wikipedia: Sokoban (Sōkoban, japanisch „Lagerhausverwalter“)
Wie auch immer: Hier gab's heute Morgen Sokoban live. Mit dutzenden Rollcontainern, die irgendwo im Laden und im Lager untergebracht werden mussten. Der chronische Platzmangel hier im Laden kostet echt Kraft und Zeit und Nerven.
Ein Paket Watte als Bartersatz bringt den Nikolaus durch Wärmestau und Sauerstoffmangel um. Auf dem Bild lacht er zwar noch, aber das sollte sich bald ändern. Aber da muss er jetzt durch. Nikolaus ohne Bart geht ja gar nicht.
Da muss bis nächstes Jahr unbedingt ein neuer Bart her. Aber das fällt mir bestimmt erst wieder am 6. Dezember ein...
Eine Anruferin wollte zuerst wissen, ob sie mit der Marktleitung sprechen würde und dann, ob ich mir vorstellen könne, Kunden Rabatt zu gewähren.
Natürlich kann ich mir das nur allzu gut vorstellen. Schließlich habe ich das selber schon oft genug getan. Meistens natürlich im Rahmen größerer Einkäufe, zu denen es dann noch Ware gratis dazu gab oder bei denen ein oder mehrere Teil(e) nicht berechnet wurde.
Aber eine Rabattkarte für die Kunden halte ich nicht für sinnvoll. Ich selber habe diese ollen Dinger schon so oft angeboten bekommen: Bei Aral, bei Obi, Payback - und? Ich habe nicht eine einzige.
"Damit könnten Sie Ihren Kunden zum Beispiel 3% Rabatt gewähren!", klärte mich die Dame auf. Und, dass ich vollkommen kostenlos an dem System teilnehmen könne. (Klingt etwas nach der Economy-Card.)
Wenn man schon 3% vom Umsatz zu verschenken hat, warum kommuniziert man das dann nicht einfach direkt über eine Preissenkung, anstatt diesen Firlefanz mit den ollen Kundenkarten zu veranstalten?
Sieht mehr aus wie ein Hocker mit Lehne. Ach, nee. Der ist ja noch eingepackt.
Aber von meinem alten Stuhl ist eins der Beine abgebrochen. Nun hatte ich endgültig die Nase voll und habe mir einen neuen besorgt. Bin schon gespannt, wie er sich im Büro machen wird...