Unserer Weihnachtsdeko haben wir heute noch einen "draufgesetzt". Ich hatte nämlich vor längerer Zeit mal Weihnachtskugeln aus Pappe bestellt. In gold, rot und blau glänzend und in verschiedenen Größen.
Wenn man direkt von vorne auf die "Kugeln" guckt, fällt im ersten Moment gar nicht auf, dass sie nur "zweidimensional" (Die Dicke der Pappe bitte ich in diesem Fall zu vernachlässigen.) sind, da die ausgestanzten Sterne so geformt sind, als würden sie auf der Oberfläche einer Kugel liegen.
Seit ich diesen Laden habe, hängen wir Jahr für Jahr am Totensonntag die Weihnachtsdekoration auf. So auch gestern wieder.
Wir haben uns nicht nur darüber erschrocken, wie schnell mal wieder ein ganzes Jahr vorübergegangen ist. Und nicht nur das: Die Jahre rasen regelrecht an einem vorbei. Diese Deko benutzen wir inzwischen sogar schon zum vierten Mal. Der eine oder andere Leser wird sich evtl. noch an das Zeitraffer-Filmchen erinnern, das ich vor drei Jahren ganz stolz vom Aufbau gemacht habe.
Gerade mal sechs Wochen ist es her (hüstel), dass ich die Idee hatte, unseren Anhänger für die Hauslieferungen mit ein paar Aufklebern zu versehen. Und seit immerhin schon fünf Wochen (wie die Zeit vergeht...) liegen die Aufkleber hier auf dem Schreibtisch und warten darauf, eingesetzt zu werden.
Die tausende Dosen aus dem letzten Blogeintrag sind für einen Automaten doch nichts im Vergleich zu diesem Sammelsurium, das sich innerhalb weniger Woche in meinem Automaten angesammelt hat.
Gut, dass da mal die Deckel von den Flaschen und Gläsern abfallen und in der Maschinerie landen, ist relativ normal – interessanter ist die Frage, warum Leute dort leere Miniaturflaschen, Kugelschreiber, Taschentücher, Kassenbons und ein Apfelkerngehäuse hineinwerfen...
Idee eines Kollegen: "Die äußere Scheibe der Kühlschranktür-Doppelverglasung ist doch noch heile. Lass uns doch einfach die innere Scheibe heraustrennen und die Kanten sauber abkleben, dass sich niemand verletzt."
Ist etwas schwierig, da die Tür aus einem gewöhnlichen Mehrscheiben-Isolierglas besteht, die beiden Scheiben also zu einem Paket verbunden sind. Aber mit dem passenden Werkzug in Form eines Kreutschrauben-Bits am Akkuschrauber ist auch das zu schaffen. Anfang der Woche sollten wir die Tür wieder nutzen können.
Kurioses Finale eines mehrstündigen Ausfalls meiner DSL-Anbindung. Beim Versuch, mich einzuloggen, landete ich auf einer Arcor/Vodafone-Fehlermeldung.
Da ich mit Arcor nichts am Hut habe, war ich darüber doch einigermaßen erstaunt. Eine halbe Stunde später funktionierte wieder alles. Ich vermute mal, dass mich da irgendein Techniker kurzzeitig an die falsche Leitung geklemmt hat.
Ich kenne es ja aus meinem eigenen Onlineshop, der nunmal nur ein "Nebenbei-Projekt" ist: Es kann durchaus mal ein wenig länger dauern, bis eine Bestellung bearbeitet wird. Bislang hat sich darüber kaum einer beschwert, wenn wirklich mal was dazwischen kam, konnte eine offene E-Mail alles retten.
Nun hat es mich auch selber mal erwischt. Obwohl ich derzeit die Schuld vor allem auf Hermes schiebe: Am letzten Samstag bestellt und sofort via PayPal bezahlt. Bis eben stand im Sendungsstatus, dass sich die Sendung in der Auslieferung befindet. Inzwischen heißt es, dass die Sendung an die zuständige Niederlassung in Bremen weitergeleitet wird. Ich sehe schwarz und besorge mir jetzt meine Fackeln noch schnell im Baumarkt.
Mal gucken, was ich mit den bestellten Fackeln anfangen werde. Die dürften hier dann am Montag oder Dienstag aufschlagen...
Die langersehnte 1,5-Millionen-Grenze hat der Leergutautomat übrigens gerade geknackt. Den genauen Zeitpunkt habe ich leider versäumt, aber ich kann ja nicht alle paar Stunden nachgucken, wo der Zähler gerade steht.
Die Summe setzt sich aus Mehrwegflaschen aller Art, PET-Einwegflaschen und Getränkedosen zusammen. 1,5 Millionen in zwei Jahren. Das sind etwa 750.000 pro Jahr, weit über 60.000 im Monat und damit über 2.000 Einzelgebinde pro Tag. Täglich, wohlgemerkt. Das ist schon eine ziemlich beachtliche Leistung und sicherlich auch für den Hersteller nicht uninteressant und so gesehen "darf" er eigentlich zwischendurch auch mal ausfallen. Auch wenn's natürlich jedes Mal lästig für uns hier im Laden ist.
Die Fehlermeldung hat sich erledigt. Der PC im Leergutautomaten hatte sich in der Nacht auf Sonntag wohl schon auf die richtige Zeit gestellt. Vielleicht konnte sich der Rechner nur nicht mit einem anderen synchronisieren, der möglicherweise auf ein falsches Datum eingestellt ist und sich erst in dieser Nacht auf Winterzeit gestellt hat.
Da stand er, der erste (Leergut-)Kunde der Woche und konnte seine Flaschen nicht in den Automaten stecken. Dieser hat nämlich die Umstellung auf Winterzeit nicht ganz so gut verkraftet. Mist. Selber umstellen kann ich die Zeit an dem Gerät auch nicht, so weden wir hier bis zum Morgen warten und dann die Hotline anrufen müssen.
Hoffentlich wird's in der Nacht nicht sehr viel Leergut.
Nach gut 1,5 Jahren hat sich innerhalb der letzten Tage übrigens die Gasdruckfeder meines Swoppers verabschiedet und absolut drucklos, so dass nur noch die Stahl-Druckfeder das Gewicht des "Besetzers" aufnimmt.
Wenn man zwischendurch nur kurz draufsitzt, fällt das ja nicht weiter auf. Aber heute war sehr viel im Büro zu tun und so verbiege ich mir mittlerweile seit ein paar Stunden den Rücken. Und Montag werde ich beim Händler anrufen und die Sache klären. Falls ich dann nicht erstmal "mit Rücken" in der ReHa bin.
Apropos Warensicherungsanlagen. Der wahrscheinlich häufigste Grund dafür, dass die Anlage bei ehrlichen Kunden auslöst, dürften eingeschleppte Etiketten sein.
Geschäfte, die eine baugleiche Anlage verwenden, sichern und entwerten die Etiketten natürlich. Nun gibt es aber auch viele Läden ohne Warensicherungsanlage, die dennoch gesicherte Produkte verkaufen. Unfreiwillig meist, wenn die Artikel vom Hersteller mit einer sogenannten Quellensicherung ausgestattet sind. Doch was bedeutet "Quellensicherung"? Ich zitiere hier einfach mal die Wikipedia:
Die Zukunft liegt wohl hier sicherlich in der Quellensicherung, dass in die Ware bereits bei der Herstellung/Montage ein Warensicherungsetikett integriert wird. (z. B. im Absatz von Schuhen, Einnähetikett im Anzug, im Schaft der Bohrmaschine, unter dem Label der Getränkeflasche usw.). Quellensicherung wird schon heute erfolgreich von mehreren Händlern (Schuhbereich etc.) eingesetzt, der Verbreitungsgrad im Vergleich zu Spanien oder Frankreich ist in Deutschland jedoch noch nicht so groß.
Der Kunde eben trug zwei gesicherte Turnschuhe an den Füßen. Das ist alles kein Problem, solche Etiketten finde ich hier normalerweise innerhalb von weniger als zehn Sekunden.
Und dann steht man da und versucht, einem angetrunkenen und ein wenig auf Krawall gebürstetem Kunden zu erklären, dass man ihm nichts Böses will...