Anruf eines Callcenters: Ziemlich direkt gesagt ging es um Krankenversicherungen, speziell um meine eigene, und dass ich nicht gleich auflegen soll, weil man mir ja ausdrücklich nichts verkaufen, sondern lediglich ein Vergleichsangebot zukommen lassen wolle.
Wenn mir das Angebot zusagen würde, könnte ich einfach unterschreiben und die Unterlagen zurücksenden.
Ich verkaufe hier offiziell übrigens auch nichts. Die Räume in der Gastfeldstraße sind nur angemietet, um hier eine Daueraustellung zum Thema Lebensmittel zeigen zu können. Auf Wunsch kann man einige der doppelten Exponate natürlich gerne auch erwerben.
Cool: Die von mir vor einer Woche bestellten Aufkleber sind soeben geliefert worden. Und zwwar nicht nur die bestellten zwei Exemplare pro Ausführung, sondern jeweils gleich sieben Stück. Ohne Aufpreis natürlich. Da war wohl ein Mitarbeiter voller Elan.
Sie sehen jedenfalls gut aus und sobald ich etwas Ruhe finde, werde ich sie ordentlich an den Fahrradanhänger pappen.
Vor einiger Zeit hatte ich über meine etwas unkonventionell beschriftete Klingel an der hinteren Eingangstür geschrieben.
Nachdem in der Zwischenzeit etliche Mitarbeiter mit Rollcontainern gegen die Klingel gerammt sind, fehlt der Taster und der Rest vom Gehäuse hängt traurig am Kabel.
Wird mal Zeit für eine neue. Und die werde ich dann so hoch hängen, dass man sie nicht mehr versehentlich abreißen kann.
Kleiner nächtlicher Lichttest im Leergutraum. Ein paar Kunden haben zwar erstaunt und verwundert geguckt und überlegt, was wir da machen und warum – haben wir aber nicht verraten. Nur so viel: Wenn der komplette Laden in dunkelblaues Licht gehüllt ist, dürfte die Wirkung noch viel beeindruckender sein.
Geduldet euch. Die Auflösung kommt erst nächsten Monat.
Zwei Aufkleber für die Seiten des Anhängers habe ich jetzt bestellt. Mal gucken, wann sie geliefert werden und wie es hinterher aussieht.
(Weil's ja sowieso irgendjemand anmerken würde: Die Schreibweise der Telefonnummer ist in dieser Form zwar nicht nach DIN 5008, aber dafür meiner Meinung nach deutlich flüssiger zu lesen.)
Ich bekomme hier gerade die Krise: Menschen sind faul. Und statt um die Baustelle herumzulaufen, wird einfach der Bauzaun geöffnet und der direkte Weg verwendet. Durch den frischen Asphalt.
Und wir wundern uns hier gerade über die vielen schwarzen Flecken auf dem Fußboden...
Für unsere Hauslieferungen haben wir vor längerer Zeit mal einen Fahrradanhänger gekauft, den man Dank der Griffe an der Deichsel auch bequem als Handwagen benutzen kann. Das Ding war mal relativ teuer, ist aber von guter Qualität und leistet mittlerweile seit einigen Jahren seinen Dienst. Auf dem Foto sieht der, Blitz sei Dank, schlimmer aus, als er tatsächlich ist.
Nun kam uns die Idee, dass wir die Seitenwände mal mit Aufklebern versehen sollten, um auf den Lieferdienst aufmerksam zu machen. Die Kleber sollen keine künstlerischen Meisterwerke werden, aber vielleicht noch den einen oder anderen Kunden auf uns bringen. Mal sehen, wie lange die Druckerei braucht, um die vier Bildchen herzustellen.
Die von mir am Mittwoch angeküdigte riesengroße Warenlieferung ist heute erwartungsgemäß geliefert worden.
Wir machen seit heute Morgen nur noch eins: Ware packen und dabei irgendwie schnellstmöglich wieder die Gänge für die Kunden freibekommen. Bin froh, wenn wir den Berg bewältigt haben.
Anruf eines Callcenters einer Medienagentur aus Weiterweg. Man möchte mir für rund 1500 Euro Werbung ("Erwähnung in einer Sendung") auf einem regionalen Radiosender anbieten.
Nachdem ich zweimal "Nein." gesagt hatte und die Tante immer noch weitergesabbelt hat, habe ich der Höflichkeit dem Besuchstermin der "Medien-Disponentin" zugestimmt. Termin morgen Vormittag.
Falls die Frau morgen nicht doch tatsächlich das hammermäßige Angebot hat, bei dem ich einfach nicht "nein" sagen kann – vielleicht versteht sie ja dann wenigstens die Bedeutung dieses kleinen Wortes...
So sieht übrigens der neue Greifschutz an der Kasse aus. Neu, ohne Kratzer, Aufkleber, Risse. Sauberes, glänzendes Acrylglas. Wird leider nicht von langer Dauer sein, aber eine Zeitlang werden wir uns wohl darüber freuen können.
Der DHL-Fahrer drückte mir einen großen Karton in die Hand. Schwer war er nicht, es befand sich überwiegend Polstermaterial darin und ein geformtes Stück Acrylglas. Der Ersatz hierfür.
Post von einem "Onlineregister". Ich werde gebeten, die Angaben über mein Unternehmen zu überprüfen und ggf. zu korrigieren. Mit der Unterschrift unter dem Kreuzchen, ob die Daten so in Ordnung sind, wäre ich mit einem Schlag knapp 2300 Euro los. So viel kostet nämlich der Eintrag für mindestens zwei Jahre. Zahlbar im Voraus.
Weiß zufällig jemand, ob (und wenn, dann wo) man ganz einfache Blätter im A4-Format bekommen kann? Das kann sogar meinetwegen "B-Ware" mit Schönheitsfehlern und unsauberen Rändern sein und muss auch nicht durch irgendeinen Drucker hindurch.
Meiner Meinung nach eigen sich Blätter im A4-Format deutlich besser als Notizzettel, als die kleinen Schnipsel, die als genau solche verkauft werden. Wenn man irgendeine Notiz macht, kann man die z.B. direkt in einen Ordner oder eine Mappe heften und auch auf dem Weg dahin ist die Chance, dass ein A4-Blatt verloren geht, deutlich geringer als es bei einem kleinen Notizzettel der Fall wäre.
Nur finde ich es zu schade, für solche Dinge immer das gute Druckerpapier zu verbrauchen.
Eine Kundin hatte vor meinen Augen eine unbepfandete Flasche in den Leergutautomaten gesteckt. Um die Prozedur etwas zu beschleuningen, griff ich direkt in den Annahmeschacht und zog die Flasche wieder heraus.
"Oh, Gott, da mögen Sie so reinfassen?!?"
"Ja, warum denn auch nicht?"
"Am Ende ist Ihre Hand noch weg."
Ich möchte mal wissen, woher diese panische Angst vor Leergutautomaten kommt.