Normalerweise wählt man wohl das günstigste Angebot, ich werde mich aber wahrscheinlich sogar für das teuerste entscheiden. Nicht, weil ich gerade die Spendierhosen in Übergröße trage, sondern aus einem ganz pragmatischen Grund: Es war das einzige der drei Angebote ohne Variablen. Keine geschätzen Preise, keine "Bedarfspositionen", keine möglichen Abweichungen, auf die hingewiesen wird. Ein Preis für sämtliche anfallenden Posten, von Anfang bis Ende, inklusive Schuttentsorgung.
So zahle ich zwar hinterher womöglich etwas mehr, muss aber auch nicht damit rechnen, dass der Preis von dem im Angebot genannten Betrag abweicht oder sogar letztendlich den usprünglich teuersten übertrifft.
Ich weiß nicht, ob ich das jemals erwähnt habe. Seit einer Weile, es könnte noch aus der Zeit vor dem Blog sein, ist die Tür zu unserem Aufenthaltsraum nicht mehr benutzbar.
Das alte Türblatt ist durch einen zu schwungvoll betätigten Rollbehälter beschädigt worden und da so eine 0-8-15-Standardtür nicht die Welt kostet, hatten wir kurzerhand eine neue gekauft und die alte Tür verschrottet. Dummerweise – und das merkten wir erst nach dem Neukauf – ist die alte Stahlzarge fehlerhaft eingebaut worden. Auf einer Seite hat die Zarge eine Wölbung, als wäre sie beim Einbau in der Mitte nicht gespreiz worden. Auf diese Weise ist der Durchgang mittig über einen Zentimeter schmaler als oben und unten. Vom neuen Türblatt so viel Material abzutragen ist auch nicht möglich und so versuchten wir es damals mit roher Gewalt – erfolglos.
Nun habe ich drei kleinere Bauunternehmen gebeten, einen Kostenvoranschlag abzugeben. Die Preise habe ich inzwischen: 500, 660 und 710 Euro wollen die haben. Die alte Zarge ausbauen, eine neue einsetzen, die Wand verputzen und den Schrott entsorgen. Beim niedrigsten Angebot ist die Berechnung der Arbeitszeit am schwammigsten Formuliert. "Nach Aufwand", heißt es dort. Die anderen Preise sind definitiv fix. Alle drei Handwerker machten einen sympathischen und vernünftigen Eindruck. Ich glaube, ich werde einen Würfel werfen…
Gerade eben mit dem Techniker telefoniert: Das defekte Teil für meinen Drucker ist bestellt und er wird sich morgen bei mir melden und mir sagen, wann es hier weitergeht.
Also: Abwarten…
Vielleicht gibt's ja noch eine Woche mit bunten Imageplakaten aus dem Archiv statt konkreten Angeboten im Schaufenster.
Obwohl beide von unterschiedlichen Herstellern kommen, ist es aus irgendeinem Zufall passiert, dass im Grunde zeitgleich bei beiden Geräten die Bowdenzüge gerissen sind, mit denen der Fuß mit den Sauglippen hoch und runter bewegt wird. Beide Züge sind an der Stelle gerissen, an denen die Hülse auf das Stahlseil gepresst wurde.
Sowas aus Kulanz zu reparieren, wenn die Garantie abgelaufen ist, wäre ein feiner Zug gewesen. Aber, nein, nun darf ich 120 Euro für die beiden Stahlseile mitsamt EInbau berappen. Immer nur Kosten, Kosten, Kosten – und mein Plotter funktioniert auch immer noch nicht!
Bei ein paar Leuchten in unserer Gemüseabteilung waren die Brenner kaputt. Der Elektriker, der mir die Leuchtmittel brachte, wollte sie auch gleich installieren, aber das scheiterte bei einer Lampe daran, dass die Aufnahme weggekokelt war. Sowas kann z.B. passieren, wenn die Lampe nicht richtig eingesetzt wird. Dumm gelaufen…
Nun warte ich also darauf, dass mir die Handwerker hier ein neues Innenleben in das Gehäuse montiert und dann erscheint unserere alte Gemüseabteilung hoffentlich erstmal wieder halbwegs in gutem Licht. So weit das bei unserer alten Holztheke eben möglich ist. Aber die Geschichte kennt ihr ja…
Da mein Plotter immer noch nicht funktioniert, gibt es in der nächsten Woche eben keine speziellen Sonderangebote. Die Schilder für Springer Urvater, Birkel-Nudeln und Merci-Schokolade werde ich jedenfalls nicht noch eine dritte Woche hängen lassen.
Dieser Zettel hing bis vor wenigen Augenblicken an der Wand über meinem Schreibtisch und hat mich täglich daran erinnert, dass wir hier im Markt in der Gastfeldstraße einige Dinge verändern und verbessern mussten und (immer noch) müssen.
Der Hinweis hängt nun nicht mehr dort. Das liegt nicht daran, dass wir mit den Arbeiten fertig sind oder dass ich mir vorgenommen habe, nichts mehr zu optimieren – nein, im Gegenteil: Vermutlich in diesem Jahr noch wird es hier zu einer kompletten Sanierung des Marktes kommen. Da wird's dann in einem Abwasch neben einem kompletten Neuanstrich auch endlich die neue Gemüsetheke, die neuen Kassen und die neuen Einkaufswagen geben. Bei der Gelegenheit gibt es dann auch wohl einen neuen Kassentisch, neue Einkaufskörbe, neue Arbeitsbekleidung und wohl noch einiges mehr. Aber dazu bei Gelegenheit mehr.
Heute in zwei Wochen kann ich frei über meine neue Immobilie verfügen. Die Mieter sind zum 29. Februar gekündigt und ich kann's kaum noch abwarten. Hier noch ein weiteres "Google Street View"-Bild für euch. Innenansichten folgen dann später.
Der Monteur ist wieder weg, der Drucker funktioniert immmer noch nicht. Nachdem er die mechanischen Komponenten überprüft hatte, bei einer Fehlermeldung, die auf einen möglichen Papierstau hinweist, der erste Ansatz, blieb eigentlich nur noch ein Fehler in der Elektronik des T1100.
Plötzlich kam ihm die Idee, dass ich doch, wenn der Drucker am 10. Februar 2011 durch einen HP-Mitarbeiter repariert wurde, zum Zeitpunkt der Strörungsmeldung (8.2.2012) noch zwei Tage der ein Jahr dauernden und für das gesamte Gerät geltenden Garantie hätte. Er packte ein und ging wieder.
Der daraufhin folgende Anruf bei HP ergab allerdings, dass die Garantie nach einer solchen Reparatur leider nur 6 Monate gilt. Hurrah – und mein Drucker druckt immer noch nicht. Mal gucken, wie (und wann) das ausgeht…
Ich kann Blogeinträge endlich vollwertig recyceln. An dieser Stelle seht ihr nun den leicht überarbeiteten Originaltext dieses Beitrags:
Vorhin betrat eine Frau ein Mann den Laden, die der mich freundlich anlächelte und mich fragte, ob ich nicht einen örtlichen Sportverein unterstützen möchte. Sie trug ein Klemmbrett in der linken Hand, auf dem sich ein Stapel Papier befand. Obendrauf ein gefaltetes Plakat des Sportvereins, darunter diverse Auftragslisten, von denen mir der Briefkopf einer mir nur allzu gut bekannten Firma entgegenlugte. Er hielt eine kleine Aktentasche in der einen Hand und in der anderen ein großes, zusammengerolltes Plakat.
Ich sagte ihm meine Meinung über ihren seinen Arbeitgeber direkt ins Gesicht. Dass mich einer ihrer seiner Kollegen in einem Moment, an dem ich gerade relativ stark abgelenkt war, direkt angelogen und auf diese Weise abgezockt hat und dass ich mir eigentlich vorgenommen hatte, sollte mich von der Firma nochmal jemand aufsuchen, dass ich diese Person hochkantig rauswerfen werde.
Sie Er wirkte doch ziemlich geknickt danach, denn heute war wohl ihr erster Tag bei dieser Firma nicht sein Tag und ich war wohl auch nicht der erste Kunde, der ihr ihm so direkt von der Abzocke berichtete und – verständlicherweise – keinen neuen Auftrag wollte.
Von einem Händler habe ich nun ein Angebot für die Reparatur meines großen Druckers bekommen:
• Vor-Ort-Reparatur - 20 € /15 min Arbeitseinheit.
• HP Carriage Belt für DesignJet T1100 – 59 €
• HP Paper Axis Motor für DesignJet T1100 – 269 €
• HP Service Station für DesignJet T1100 – 275 €
• HP Carriage Assembly für DesignJet T1100 – 379 €
• Anfahrtskosten – 90 €
zzgl. 19% MwSt.
Die Ersatzteile werden natürlich nur berechnet, wenn sie auch verbaut wurden. Das ist zwar viel Geld, aber insgesamt noch günstiger als die Reparatur zum Pauschalpreis von HP. Dort kostet es nämlich 1050,-€ zzgl. Steuer, den Plotter wieder flott zu machen.
Der druckt ja nun wirklich gut, aber nachdem innerhalb von vier Jahren die zweite große Reparatur fällig wurde, ist mein Vertrauen in HP arg geschrumpft. Immerhin reden wir hier nicht von einem Consumer-Gerät zum Preis von 49 Euro! Mein erster Drucker (Deskjet 560c, lange ist's her…) war ein HP, damals war ich von Qualität und Kulanz der Firma beeindruckt. Das hat wohl geprägt und ein positives Bild in mir hinterlassen – aber momentan bin ich ernsthaft frustriert und würde mich, wenn ich mal wieder so einen Großformatdrucker benötigen würde, bei den Mitbewerbern von HP umsehen!
Zusammen mit dem Fußring vom Swopper gab es auch ein Spezialwerkzeug von Aeris dazu, um den alten Fuß vom Oberteil zu trennen. Das Ding schicke ich natürlich wieder zurück. Ich wollte es euch nur nochmal eben gezeigt haben:
Inzwischen habe ich von Aeris übrigens einen neuen Fußring für meinen Swopper bekommen. Obwohl der Stuhl schon älter als vier Jahre ist, haben sie den aus Kulanz getauscht. Vielen Dank dafür.