Von meinem Stuhl im großen Büro ist die Lehne abgebrochen. Schade eigentlich, denn er war doch immer recht bequem. Gut, seit einer Weile hatte die Gasdruckfeder ein Problem und der Stuhl sackte bei Belastung (sehr) langsam ab und auch der Bezug war schon stellenweise verschlissen – aber im Grunde ließ es sich noch gut drauf sitzen. Jetzt ohne Lehne ist natürlich endgültig Feierabend. In diesem Moment (und wie immer, wenn ich am Schreibtisch arbeite), lehne ich mich zwar gar nicht an, aber es ist doch recht entspannend, sich mal zurücklehnen zu können, ohne gleich ins Leere zu fallen.
Dann werde ich mir in den nächsten Tagen mal ein neues Sitzmöbel holen. Aber immerhin: Meiner hier hat
über acht Jahre durchgehalten.
Meine Putzfrau beklagte sich, weil ihre Wischmaschine nicht mehr funktioniert. Kein Strom mehr, sie macht gar nichts. Nothing. Nada. Niente. Rien ne va plus. Wie auch – denn vermutlich als Folge eines Kabelbruchs waren nämlich die Ader
n im Kabel unmittelbar am Stecker durchgebrannt. Winzige Kupferkügelchen rollten mir schon entgegen, als ich die Ummantelung aufschlitzte.
In diesem Fall hat sich das Problem glücklicherweise einfach durch Versagen der Technik geäußert. Das hätte allerdings auch ziemlich schief gehen können.
Früher waren die Siemens-Gigaset-Mobilteile etwas durchdachter. Es gibt und gab schon immer eine Taste, die mit einem Schlüssel gekennzeichnet ist und mit der man die Tastensperre aktivieren und deaktivieren kann. Sinnvollerweise war diese Taste mit dem Gehäuse bündig, so dass sie auch in der Hosentasche nicht versehentlich betätigt wurde.
Welcher überbezahlte Designer bei Siemens kam wohl auf den glorreichen Gedanken, die Tastensperre auf eine normal konstruierte Taste zu setzen, dazu noch im unteren Bereich? Kompletter Unfug, da kann man die Taste gleich weglassen. Oder man müsste die Funktion wie bei den meisten Handys auf zwei Tasten verteilen.
Oder man nimmt eine scharfe Klinge und bastelt etwas herum:
Die Inventur ist in vielen Geschäften der organisatorische Höhepunkt des Jahres. Wenn ich daran denke, was in meinem Ausbildungsbetrieb für ein Bohei um die Inventuren gemacht wurde – Wahnsinn. Ähnlich akribisch habe ich von Anfang an die Inventuren bei mir hier im Markt durchgeführt, aber inzwischen habe ich die Abläufe dermaßen optimiert und so viel Routine reinbekommen, dass ich trotz aller Anspannung den Inventuren auch immer irgendwie ziemlich gelassen entgegensehe.
Nichtsdestotrotz verlangt dieser Tag meine volle Aufmerksamkeit, damit alles möglichst reibungslos verläuft.
Oha, unser Schädlingsbekämpfer hat aufgerüstet: Neuerdings kleben an bestimmten (Kontroll-)Punkten Aufkleber mit der jeweiligen Nummer. Damit kein Mitarbeiter der Firma auch nur einen Punkt versehentlich unkontrolliert lässt.
Toi, toi, toi – wir haben hier im Markt keine Probleme mit Schädlingen. In Märkten, in denen mit offenen Lebensmitteln (z.B. durch eine Bäckereifiliale oder eine Fleisch-/Wurstabteilung) gehandelt wird, sieht das oftmals schon ganz anders aus. Dennoch habe ich das Abo auf die monatlichen Kontrollen seit Jahren laufen. Das gute Gefühl ist unbezahlbar!
Warum geht's hier eigentlich nur mit Druck?!
Preisfrage an alle Kreativen, Informatiker, Technikfreaks und meinetwegen auch Trautwein-Mitarbeiter: Wie kann es sein, dass auf einem einzelnen Leergutbon der normalerweise fett gedruckte Betrag nicht angedruckt wird, auch wenn alle anderen Angaben vorhanden waren und stimmten?!
(Ja, der Bon liegt hier schon eine Weile herum…)
Nachdem ich vorhin eine halbe Stunde Arbeits- und gefühlte zehn Jahre Lebenszeit damit verbracht habe, einen Stapel Banknoten mit unserer
schrottigen Ratiotec Banknotenzählmaschine zu zählen, habe ich den Versuch irgendwann komplett entnervt aufgegeben und der Maschine stattdessen voller Genugtuung einen Flug durchs Lager verpasst. Ich seh's gelassen: Mit dem Ding konnte man vorher schon nicht vernünftig arbeiten, jetzt kann man damit eben gar nicht mehr arbeiten. Läuft, wenn man sich hier in der Firma auf so eine Maschine verlassen möchte, etwas auf das selbe Ergebnis hinaus.
Ich wundere mich nur, dass hier im Blog kein Eintrag darüber zu finden ist, wann ich mir das Ding gekauft habe. Ist schon mindestens 2-3 Jahre her. Von Anfang an lief das Gerät nicht problemlos und bei Ratiotec-Hotline habe ich auch keine richtige Hilfe (außer dem Hinweis, dass ich die Scheine falsch einlegen würde) bekommen. Bin wohl doch zu doof, so eine Maschine zu bedienen.
Hat jemand eine Empfehlung für einen Hersteller? Das ist ja nicht gerade Endverbrauchertechnik und dementsprechend wenig findet man im Netz an Tipps und Erfahrungen…
Vor knapp drei Jahren hatte ich mir
eine neue Wischmaschine gekauft: Eine akkubetriebene Scheuersaugmaschine, die eher klein als groß ist.
Vor ein paar Wochen hatte mich ein Leser gefragt, wie meine Erfahrungen damit wären. Antwort: Dafür, dass die Maschine seit knapp drei Jahren fast täglich im Einsatz ist, läuft sie noch ganz gut. Die Gummilippe am Saugfuß war mal hin, aber das ist normaler Verschleiß. Bislang absolute Kaufempfehlung!
Leider hatte ich beim Lesen der Mail an die falsche Maschine gedacht. Eigentlich wollte Alexander wissen, wie zufriden ich mit
der zuerst gekauften Maschine wäre. Da musste ich dann doch einlenken und etwas Kritik üben, denn mit der Flipper hatten wir schon mehrere Reparaturen im Laufe der Jahre, wenn auch nie wirklich große Probleme, so sorgten z.B. gebroche Schläuche doch dafür, dass wir das Gerät tagelang nicht nutzen konnten.
Seit ein paar Tagen haben wir übrigens mehrere Mannlöcher in der Decke, durch die sich der Architekt unseres Vermieters die Deckenkonstruktion ansehen kann. Im Rahmen der großen Umbaumaßnahmen wird hier im Markt nämlich eine abgehängte Leichtbaudecke eingezogen werden, die man natürlich nicht ohne Weiteres an der vorhandenen Strohputzdecke befestigen könnte.
Die dunklen Flecken sehen übrigens nur auf dem Foto so schlimm aus, da ich erheblich an Kontrast und Tonwertkorrektur geschraubt habe, damit man überhaupt ewas auf dem Bild erkennt.
Der Knick wirkt zwar nicht sonderlich dekorativ, aber dafür haben wir über die Videoanlage wieder einen 100%-igen Einblick in unseren Gang mit Körperpflegeprodukten.
Besser ist das.
Da zwei Mitarbeiter, die ich eigentlich auch noch für dem Aufbau der Weihnachtsdekoration einspannen wollte, abgesagt haben, zogen sich die Arbeiten "etwas" hin. Aber langsam nähern wir uns auch dem Ende und vielleicht geht's nachher mit allen anwesenden Helfern noch (auch zur eigenen) Belohnung in irgendein nettes Restaurant.