Zusammen mit zwei Kollegen (inkl. Azubi, hehe) sind wir nun doch mal durch den Kriechkeller gewandert. Auf Fotos ist das zugegebenermaßen doch insgesamt eher unspektakulär und noch mehr Bilder hätten einfach nur die selbe graue Tristesse in den insgesamt 18 Räumen aus anderen Blickwinkeln gezeigt.
Im hinteren Bereich (also etwa unter dem Lager und der Getränkeabteilung) kann man mit einer Höhe von 1,20m noch relativ gut gebückt laufen. Der Keller unter dem Großteil des Ladens ist deutlich weniger geräumig und teilweise sind die Durchgänge von Kammer zu Kammer mit Rohren und Leitungen blockiert, so dass man tatsächlich auch mal durch den Dreck robben muss.
Auf dem oberen Foto seht ihr übrigens in der Ecke rechts oben einen Teil der neu installierten Kabeltrasse.
Nach Jahren der hakeligen Verbindung habe ich mir jetzt einfach mal für unsere Fritzbox hier im Laden jeweils einen WLAN-, als auch einen DECT-Repeater besorgt. Ich stehe ja auf die Produkte vom AVM, gebe ich ja zu…
Bei unserer Shopseeing-Tour vor ein paar Wochen war mir übrigens diese kleine und relativ schmale Regal von Coca Cola aufgefallen. Übrigens auch in meinem Getränkeabteiliungs-Vorbild. Ist jetzt akut nichts für mich, aber zeigt mal wieder, dass Coca Cola die Problematik mit dem Platz verstanden hat. Das ist nicht die erste Platzierungsmöglichkeit aus deren Hause, die sich auch in besonders engen Märkten unterstellen lässt. So muss das sein. Dann klappt es auch mal mit Sonderplatzierung auf kleineren Flächen:
Murphy's Law. (Murphy, du Penner, ich erschlag' dich!)
Gestern Morgen kam mit der Post die neue Transportkarte für unser Zeiterfassungssystem. Am Nachmittag turnte der Sohn einer Kollegin an einer Stange hier im Nebenraum herum und entdeckte die verlorengeglaubte Chipkarte auf einem Regal liegen.
Wie auch immer die dort hingekommen ist: Ich habe sie 101%-ig nicht dort hingelegt und auf den Regalboden in ca. 1,60m Höhe ist sie auch genauso sicher nicht versehentlich draufgefallen.
Da habe ich mich eben motiviert und bin in den Keller gekrabbelt (war gar nicht so schlimm, dunkel, schaurig, wie ich ihn in Erinnerung hatte) und wollte Fotos machen, unter anderem von dem ersten Stück der Kabeltrasse (ja, hängt schon, sie arbeiten da also wirklich) – und dann erinnert mich meine Digitalkamera (Handy hatte ich natürlich ausnahmsweise auch nicht dabei…) schmerzlich daran, dass die Karte nicht vorhanden ist. Ach, ja, die steckte ja auch noch im USB-Kartenleser an meinem Rechner.
Hab jetzt keinen Bock auf eine zweite Runde, aber in den nächsten Tagen werde ich mich sicherlich noch einmal motivieren, da unten reinzukraxeln.
Recht überrascht war ich, als ich vorhin gesehen habe, dass der Elektriker heute schon im Keller arbeitet und die Kabelbahnen installiert. Eigentlich wollte ich mir Arbeitsbekleidung mitbringen und meine große Taschenlampe und da endlich mal wieder selber herumkrabbeln…
Gestern Nachmittag war noch der Elektrikermeister hier und hat hat den Kriechkeller unter dem Laden begutachtet. Dort sollen, wie ich hier schon geschrieben hatte, Kabelbahnen installiert werden, auf denen dann sämtliche Leitungen von der neuen Unterverteilung liegen werden.
Die Arbeiten sollen in den nächsten Tagen beginnen.
Ich glaube, dann wird man mich auch nach vielen Jahren mal wieder in den Tiefen unter dem Laden hier sehen. Mal gucken, ob ich euch ein paar Fotos aus den Katakomben liefern kann.
Suuuper… Vermutlich im Eifer des Gefechts hatte ich am Samstag Abend unbemerkt und zusammen mit meinem Handy die Chipkarte mit den Daten aus unserem Zeiterfassungsgerät aus der Westentasche gezogen. Die Karte ist dabei offenbar verlorengegangen. Vielleicht hat sie irgendeiner (vielleicht sogar einer von den drei Spacken) entsorgt, vielleicht liegt sie irgendwo unter einem Regal oder Aufsteller.
DAS ist extrem ärgerlich.
Gut, die Daten lassen sich wiederbeschaffen über die einzelnen Stempelkarten der Mitarbeiter, die zum Glück selber eine bestimmte Anzahl Buchungen speichern können – aber ärgerlich ist es allemal, zumal so eine Karte knapp 20 Euro kostet. Eine neue bestellt habe ich nun natürlich trotzdem…
Mir fällt gerade ein, dass ich ja nachher noch einen Ortstermin mit dem Mitarbeiter eines Kühlgeräteherstellers hier im Markt habe. Wird natürlich dieses Jahr auch nichts mehr, aber wenn im Januar die Inventur durch ist, dann wird hier Gas gegeben, wie man so schön sagt.
Planmäßig zumindest. Die Gesamtsituation ist momentan noch etwas mühsam und an dieser Stelle schwer darzulegen.
Flasche Cola, Tüte Chips, Kaminofen an – so lässt sich eine Getränkeabteilung in aller Ruhe planen. Mit den "Puzzleteilen" und etlichen ausgedruckten "Blankoregalen" auf A3-Papier bewaffnet, habe ich mich gestern zu Hause auf Esstisch und Fußboden ausgetobt und zumindest den groben Entwurf für die Platzierung in der neuen Getränkeabteilung geschaffen. Die Feinarbeit wird erst unmittelbar beim Einräumen der neuen Regale passieren. Mir ging es nur darum, alle jetzt vorhandenen Artikel überhaupt sinnvoll in der neuen Abteilung unterbringen zu können.
Ergebnis: Klappt. Natürlich klappt es. Für "Störtebeker-Bier" und "Viva con Aqua" habe ich sogar jeweils einen kompletten Regalmeter vorgesehen und dann hatte ich am Schluss immer noch rund zehn Fachböden, die nicht belegt waren. Da mache ich mir aber überhaupt keine Sorgen, denn eine Fläche mit Ware zu füllen, ist hier im Markt wirklich das allerallerkleinste Problem…
Was lange währt, wird endlich gut: Die Gitter vor den Kellerfenstern sind endlich wieder zurück. Sandgestrahlt, grundiert und schließlich pulverbeschichtet wurden sie. Damit sollte das Rostproblem endgültig aus der Welt geschafft sein.
Gestern bestellt, heute geliefert. Ob das Drama mit der zugeparkten Einfahrt in der Seitenstraße damit deutlich besser wird, bleibt abzuwarten. Aber etwas Unterstützung werden die Hütchen sicherlich bringen:
Nächste Woche soll mal wieder unser großer Container mit den Einweggebinden entleert werden. Da es jedes Mal (jedes Mal!) ein Krampf ist, den LKW in dem engen Zeitfenster, zu dem zufällig mal keine Autos rund um unsere Zufahrt parken, herzubekommen, habe ich mir jetzt einfach mal vier große (75cm, die kann man wenigstens nicht so schnell übersehen…) Leitkegel (wohl bekannter als "Pylonen" oder "Hütchen") bestellt.
Wird sich zeigen, ob sich der Containertausch, für den der LKW zweimal innerhalb von zwei Stunden hier auf den Hof fahren muss, damit etwas entkrampfen lässt…
Jedes Foto der Regalböden der Getränkeabteilung haben wir nun ausgedruckt und zu einem Streifen im "Regalfachformat" zurechtgestutzt. Auf anderen Bögen habe ich mir "Blanko-Regale" ausgedruckt, in die ich diese kleinen Kärtchen einsortieren kann. Damit werde ich gleich ein sehr großes Puzzle auf unserem Esstisch auslegen. Fotos wird es von der Aktion auf jeden Fall geben, aber vermutlich erst morgen.
Ich gebe zu, das ist etwas unkonventionell, aber solange das Ergebnis gut wird, kann es nicht verkehrt sein, sich die Arbeit zu vereinfachen.
(Die grünen Kärtchen sind Platzhalter für ein paar neue Sortimente.)