Zu unserer Weihnachtsdeko gehören auch zwei "Zäune", die wir auf dem Tiefkühlschrank links und rechts als Einfassung für die restliche Dekoration verwenden. Diese Holzzäune haben eine LED-Beleuchtung, die allerdings leider nur mit Batterien funktioniert. Sonntag aufgebaut, heute funzeln die Lämpchen nur noch ganz schwach. Nach einer Woche werden sie ganz tot sein. Entweder opfere ich jetzt jede Woche zwei Packungen Batterien oder wir leben damit, dass sie nicht mehr beleuchtet sind. Alternativ könnte man natürlich auch ein kleines Netzteil dort anschließen, das 4,5V liefert.
Ja, ich glaube, das mit den kleinen Steckernetzteilen werde ich wirklich machen. Ist auf jeden Fall günstiger als alle paar Tage einen Satz neue Batterien zu verbraten.
Eigentlich ist das Erstellen von neuen Platzierungen innerhalb der Regale für mich gar kein Problem. Wo andere Pläne zeichnen und vorher akribisch planen, fange ich einfach an, die Produkte auf die Fachböden zu stellen. Ist nun mal jahrzehntelange Erfahrung.
Unsere neue Getränkeabteilung bringt mich momentan allerdings geradezu an den Rand des Wahnsinns. Der größte Unterschied zur aktuellen Abteilung wird sein, dass die in Kisten platzierte Ware nicht mehr (auf Paletten) frei stehen wird, sondern vollständig in die neuen Regale im unteren Bereich integriert wird. Darüber liegen dann noch jeweils planmäßig zwei Fachböden für kleinere Artikel.
Dadurch lässt sich aber eben nicht mehr die aktuelle Gestaltung 1:1 auf das neue Layout projizieren. Wenn unten Bierkisten stehen, sollen darüber keine Saftflaschen stehen. Über Mineralwasserkisten möchte ich keine Sechserträger Bier haben. Und so weiter. Da ich dazu im Grunde die gesamten bestehenden Platzierungen der einzelnen Warengruppen auseinanderpflücken muss, ist das schon etwas komplizierter.
Nun habe ich einfach mal jeden einzelnen Regalboden fotografiert und werde mir die Bildchen gleich so ausdrucken und zurechtschneiden, dass ich mir damit die neue Abteilung buchstäblich zusammenpuzzeln kann.
Obwohl unser neuer Leergutautomat bislang eigentlich immer ganz hervorragend lief, hat er uns in den letzten Wochen immer mehr Kummer gemacht. Ständig verweigerte er vor allem Einwegflaschen und ich hatte immer schon vorsorglich Bauchschmerzen, wenn ein Kunde mit einer größeren Leergutmenge vor dem Gerät stand.
Eine Kamera war dejustiert. Die Lösung war so einfach wie wirkungsvoll und jetzt ist erst mal wieder alles gut.
Die Getränkeabteilung in dem kleinen Edeka-Markt im Raum Rotenburg hatte es mir ernsthaft angetan. Genau so, zumindest so weit es der Platz hergibt, möchte ich sie auch haben.
Hatte mir da mal kurz was hingekritzelt, was mittlerweile von einem Ladenbauunternehmen professionell und mit absolut korrekten Maßen berechnet und gezeichnet wurde.
Kann ich mir richtig gut hier vorstellen. Da die Getränkeabeilung eine Regalgondel größer wird, müssen wir den Platz im Rest des Ladens abknapsen. Passt aber schon, da ich den gesamten Drogerie-Bereich ohnehin verkleinern wollte.
Passieren wird in diesem Jahr aber nichts mehr, denn das größte Problem ist hier der Platz. Die einzige Fläche, auf der man die Getränke temporär unterbringen könnte, steht gerade voller Weihnachtsware. Mitte Januar ist unsere Inventur und dann kann das mit der Abteilung endlich mal konkret werden. Bis dahin habe ich dann wohl auch eine mögliche Platzierung ausgearbeitet. Wird spannend, zumal ich gerne noch ein paar Artikel ins Sortiment aufnehmen würde, die wie bislang gar nicht oder nur improvisiert hier im Laden stehen haben: "Viva con Agua", "Now" Bio-Limonade, "Lammsbräu" Bio-Bier und endlich mal übersichtlich und mit festem Platz die "Störtebeker"-Biere.
Krieg ich schon hin. Vertraut mir, ich bin ein Profi.
Die heiligen drei Könige stehen übrigens auf Schmalzfleisch.
Davor liegt jetzt eine Tannengirlande, so dass man die Dosen nicht mehr sieht. Dafür sind die drei Figuren in voller Größe zu erkennen und werden nicht knapp zur Hälfte von dem nadeligen Plastikgrünzeugs verdeckt.
Warum eigentlich nicht mal einen echten, großen im Eingangsbereich? Habe ich noch nie gehabt, könnte man aber eigentlich mal für das nächste Jahr einplanen. Da setze ich mir doch gleich mal einen Termin im Kalender.
Um mal etwas Abwechslung in die Dekoration zu bekommen, haben wir (wie jedes Jahr) ein paar neue Teile besorgt. In diesem Fall unter anderem Papier-Tannenbäume, die einfach auseinandergefaltet werden können.
Mein Azubi hat vorhin einige Meter Küchenpapier, mehrere Paare Einweghandschuhe und eine Flasche Nagellackentferner dabei verbraucht, die Schmiererei wieder zu entfernen. Richtig gut ist es noch nicht wieder, da müssen wir nächste Woche mal mit einem hochwertigen Lösemittel ran, aber wenigstens sieht die Wand zumindest beim ersten Blick schon mal wieder halbwegs sauber aus:
Die rostigen Gitter sind, nachdem die Firma mehrmals durch unsere Hausverwaltung angemahnt wurde, wohl offenbar endlich in Arbeit. Zumindest wurden vor die Rahmen Hartfaserplatten geklebt. Was darunter genau passiert, kann ich noch gar nicht sagen. Mein Optimismus hat mich aber noch nicht verlassen…