Heute hat der Elektriker mit den neuen Zuleitungen zu unseren Toiletten weitergemacht. Die Strippen liegen bis zur Unterverteilung und der erste Teil der Kabelkanäle (es bleibt bei der Aufputz-Lösung, ich werde hier bestimmt nicht mit meiner dicken Mauernutfräse die Wände aufschlitzen…) ist schon montiert. Nach Weihnachten werden dann die Toilettenräume ebenfalls an den neuen Sicherungskasten angeschlossen. Wie es dann weitergeht, werden wir sehen. Vermutlich mit der Hofbeleuchtung und dem Licht im Lager. Da rauschen einem gerade die Euros wie Sand durch die Finger…
Die Zuleitung (Litze) zur Klimaanlage im Büro wollte unser Elektriker gerade mit drei Lüsterklemmen in der Verteilerdose anklemmen. Hab ihm aus lauter Mitleid erst mal ein paar Wago-Klemmen (Typ 222) aus meinem eigenen Fundus in die Hand gedrückt.
Die große Steckdosenleiste ist entfernt und sämtliche Kabel (Zuleitungen und Netzwerk- bzw. sonstige Datenkabel) sind auf das gerade notwendige Maß zusammengerollt – mehr Ordnung ist hinter unserer Bürotechnik nur noch durch kürzere Kabel zu erreichen. Die beiden langen aufgerollten Netzwerkkabel könnte ich noch durch zwei kurze 50cm-Patchkabel aus unserem heimischen Netzwerkschrank ersetzen, aber das ist nun eigentlich auch egal. Ich könnte aber auch noch ein paar Euro zusätzlich investieren und mir ein paar kurze (50cm) Kaltgerätekabel anschaffen. Dann wird's noch übersichtlicher. Ach, nee, passt schon so…
Ich bin so unglaublich froh, dass diese Baustelle endlich erledigt ist! Jetzt hängt das gesamte kleine Büro an fünf modernen Sicherungsautomaten und nicht mehr nur an einem einzelnen aus einer Zeit, als diese Technik noch als "neumodischer Schnickschnack" bezeichnet wurde.
Das Kassenbüro ist endlich fertig. Okay, da fehlt momentan noch die seitliche Abdeckung für den kleinen Brüstungskanal, aber elektrisch ist alles lauffähig. Das Licht ist umgeklemmt und hat jetzt einen eigenen Schalter im Büro und gleich werde ich mich daran machen, PC & Co. ordentlich anzuschließen.
Dafür macht der Elektriker nun schon an unseren Toiletten weiter. Zunächst werden drei Zuleitungen in die entsprechende Ecke im Lager gezogen, der Rest wird wieder in Kabelkanälen entsprechend verteilt. Zukünftig wird an dieser Stelle auch unser Aufenthaltsraum und (planmäßig) mein neues Büro dort angeklemmt sein.
Wenn's nicht läuft, dann läuft's einfach nicht. Die Sicherungen (3 x 160A) für den Steigleitungsverteiler waren wohl nicht lieferbar, so dass unsere neue Unterverteilung (Wow! Vier Monate hängt das Ding da schon?!) heute immer noch nicht in Betrieb genommen werden kann.
Dabei sollte doch heute Premiere sein. Die Brüstungskanäle im Kassenbüro sind mit Steckdoseneinsätzen fertig bestückt und eigentlich wollte ich heute das ganze Kabelgeschwurbel von unseren beiden PCs und dem ganzen anderen Elektrogedöhns mal sortieren und entknoten.
Sowas ärgert mich… Da hatte ich gestern extra mit dem Meister besprochen, dass ich die Steckdosen und Lichtschalter einer bestimmten Serie vom Hersteller Busch-Jäger haben möchte – und dann komme ich mittags hier in die Firma und der Monteur hat ganz anderes Zeugs da verbaut. Ist ja nicht so, dass die doppelte Arbeitszeit kein Geld kosten würde.
Für den einen sind es "nur" Steckdosen – aber ich finde die Dinger von Würth pottenhässlich. Einziger Vorteil bei diesen ist, dass die Kabel von der Seite eingeführt werden können. Bei den "Ocean" gibt es nur die Möglichkeit, von oben oder unten ins Gehäuse zu gehen, so dass außer den Dosen auch der Kabelkanal versetzt werden muss. Locker 'ne Stunde Arbeit und die Wand sieht hinterher aus wie ein schweizer Käse.
Gerade mit dem Elektromeister noch mehr Details besprochen: Das Kassenbüro wird eventuell heute noch fertig. Sonst spätestens morgen Vormittag. Danach geht es direkt an unsere Toiletten- und Waschräume, die ebenfalls komplett mit neuer Elektrik ausgestattet werden. Dabei geht es mir vor allem um die Zuleitungen und die brauchbare Absicherung, ist also letztendlich vor allem Fleißarbeit, die Zuleitung zu legen und dann kurzerhand an die vorhandene Verteilerdose anzuklemmen. Unterm Strich also eher schnell erledigt.
So, beschlossene Sache: Die beiden plünnigen Steckdosen kommen wieder weg, an der Stelle (und auch bei den Aufputz-Installationen im Büro) werden die stabilen Feuchtraum-Dosen (und -Schalter) aus der blau-grauen "ocean"-Serie von Busch Jäger einen Platz finden. Ist zwar kein Feuchtraum aber die sehen nicht nur besser aus, sie sind insgesamt besser. Und ungenutzte Steckdosen sind gleich mit einer Klappe geschützt.
Juhu: Parallel zum Geschehen im Kassenbüro, werden auf der Lagerseite der Wand (die von meinem beschrifteten Ausdruck) auch noch zwei Doppelsteckdosen montiert. Leergutkasse, Drucker, Ladegerät für den Handchecker und (endlich) auch mal eine freie Steckdose für alle Fälle.
Im Kassenbüro geht es weiter: Vom großen Kanal mit den 15 Steckdosen hinter den Computern, wird auf der anderen Seite vom Schreibtisch auch ein kleiner Kanal installiert. Dort kommen Steckdosen für die Telekommunikationsgeräte rein und in einem weiteren Schritt möchte ich dort auch die Telefon- und Netzwerkdosen unterbringen:
Der Kanal nimmt Formen an. Die Dosen sind schon gesetzt, jetzt fehlen nur noch die Steckdoseneinsätze und drei 5er-Rahmen und schon können wir die ganze Technik wieder ordentlich anstöpseln:
Die Bohrlöcher für den Brüstungskanal im Kassenbüro sind angezeichnet, links im Bild ist der ausgefranste (der Putz ist rundherum weggebröselt) Durchbruch für die Zuleitungen. Die Stelle wird aber hinterher unter dem Brüstungskanal verschwinden und nicht weiter stören.
Nach ein paar Jahren haben wir nun mal wieder die beiden PCs und den ganzen elektrischen Kleinkram vorgezogen. Bei so vielen Staubmäusen könnte man fast schon unseren Schädlingsbekämpfer anrufen.
Naja, passiert einfach… An der Stelle soll übrigens der geplante Brüstungskanal mit den 15 Steckdosen seinen Platz finden: