Die Ostersüßwaren werden natürlich nicht jedes Jahr früher geliefert, alleine schon wegen der möglichen Kollisionsgefahr mit Weihnachten, aber es ist immer früh. Spätestens Ende Januar stehen die Produkte in den Läden und selbst ich denke in jedem Jahr, dass das einfach
zu früh ist.
Ihr wisst ja: Die Herstellen liefern aus, die Großhändler wollen die Sachen auch loswerden und die Einzelhändler lassen die Eier und Hasen dann auch nicht im Lager stehen. Bei mir alleine schon aus Platzgründen nicht. Also kommen die Artikel in den Verkauf, auch wenn es mir tief im Inneren noch mindestens ein paar Wochen zu früh vorkommt. Aber was soll's…
Bei einem Kurzurlaub in Frankreich im Herbst zum ersten Mal im Leben
Rillettes gekostet. Original französisches Produkt frisch aus der Kühlteke – nach anfänglicher Skepsis wurde ich mit einem extrem köstlichen Geschmack belohnt.
Kaum waren wir wieder in der Heimat, da entdeckte ich in einem unserer Ordersätze eine Auswahl an Rillettes (als haltbares Produkt in Gläsern), die wir als Aufsteller bestellen konnten. Hatte ich natürlich prompt getan. Was soll ich sagen..? Sind nicht schlecht, aber frisch ist besser.
In größeren Märkten ist dieser Anblick durchaus normal, für uns hier ist es schon eine kleine Herausforderung: Durch eine kleine Unaufmerksamkeit hatten wir vor ein paar Tagen nicht zwei Packungen, sondern gleich zwei Europaletten voller Holzbriketts bestellt. Nun stehen knapp zwei Tonnen von den Dingern hier im Lager und warten darauf, dass wir sie Päckchenweise verkaufen. Das wird auch klappen, dauert nur eine Weile…
Man könnte das Zeugs auch verbrennen. Höhö.
Schon häufiger haben (meist sehr junge) Frauen hier im Laden nach Schwangerschaftstest gefragt. Nun können wir sie zwar bekommen, werden aber dennoch keine bestellen – der Platz ist einfach nicht da. Es gibt die Tests auch in jeder Apotheke und wer einen unbedingt am spätesten Samstagabend braucht, dem kann dann auch der Nachtzuschlag egal sein.
Positiv bei dem letzten "Jahresendgeschäft" ist übrigens, dass erfreulich wenig Weihnachtssüßwaren übrig geblieben sind – allerdings auch ohne, dass es Mitte Dezember schon nichts mehr zu kaufen gab. Die Mengen, die wir im Juni schon bestellen mussten, waren sehr gut. Nur von den Pfeffernüssen sind gleich ein paar Kartons übriggeblieben, aber man kann ja nicht alles haben.
Ein Erfolgserlebnis dieses Tages: Wir haben sämtliche Artikel für den diesjährigen Feuerwerksverkauf ausgezeichnet(*) und so gut wie möglich ordentlich auf unseren Gittertischen platziert. Ab Montag 6 Uhr geht's los mit dem offiziellen Verkauf…
*) Die Artikel einzeln auszuzeichnen ist zwar mehr Aufwand für uns, allerdings erleichtert das den Kunden, die Preise zu finden. An wühltischähnlichen Platzierungen große Preisschilder anzubringen führt spätestens nach einem halben Tag zum Chaos.
Iglo druckt sein Logo neuerdings sehr dominant auf die Packungen.
Man könnte es ja übersehen.
Oha, acht Jahre haben die Boxen
schon auf dem Buckel…
Und auch in diesem Jahr sind sie wieder im Einsatz. Ich finde sie nach wie vor toll und ganz und gar nicht unmodern. Es ist nur jedes Jahr eine neue Herausforderung, ein brauchbares (Geschenk-)Papier zu finden, mit dem man den aus Gemüsekisten bestehenden Sockel umwickeln kann.
So, der erste Artikel, den wir auf der BioNord bestellt haben, hat auch schon den Weg hier in den Laden gefunden. Ab morgen früh dürfen meine Kunden endlich (
wieder, aber das ist einer andere Geschichte) die Müslis der
Bohlsener Mühle kaufen.
Kein 0-8-15-EU-Bio, sondern authentische Produkte.
Es tut sich was: Ich habe gerade die Zotter-Bestellung für die neue Saison durchgefaxt. Insgesamt hat sich mein Sortiment etwas verringert (Nougsus, Lolitop, Nibs, BASiC und Mitzi Blue habe ich verbannt…), aber dafür versuche ich auch, die 70g-Tafeln, Balleros und Trinkschokoladen vollständig anzubieten.
Ob ich die Artikel wieder in den Onlineshop stopfen werde, weiß ich noch nicht. Wenn hier im Laden mal eine Sorte ausverkauft ist, juckt das keinen. Für den Shop habe ich den Anspruch, immer alles liefern zu können. Der Aufwand für den dafür notwendige Warenbestand inkl. Kontrolle der Mindesthaltbarkeitsdaten war so immens, dass ich einfach keine Lust mehr dazu hatte. Ob ich da nochmal rangehen werde, weiß ich nicht. Zu Spitzenzeiten hat der Shop ein paar hundert Euro im Monat umgesetzt, was natürlich ganz nett war – aber dennoch ist es unbefriedigend für mich, wenn ich Kundenwünsche nicht zu 100% erfüllen kann.
Ich weiß auch nicht, warum – aber bei diesem Käse muss ich grundsätzlich an Schokolade denken. Milch ist bei beiden drin, aber vielleicht liegt es ja an den Haselnüssen oder der Marzipancreme..?
Sowas kommt dann dabei heraus, wenn die Leute, die Dosen entwerfen, nicht mit den Leuten kommunizieren, die die Etiketten dafür entwerfen.
Dafür haben die Leute an der Supermarktkasse dann die Fummelei, den Strichcode (oder zumindest die Nummer darunter) freizulegen, ohne die Dose an der vorgesehenen Sollbruchstelle zu beschädigen…
Nach Coca-Cola gibt es nun auch das Eis-am-Stiel "Nogger" mit verschiedenen Namensaufdrucken. "Björn" habe ich noch nicht gefunden, aber ich bevorzuge ja sowieso bekanntermaßen "Nogger Choc".
Insgesamt beißt man hier im Stadtteil mit Fanausstattungen in unseren Nationalfarben eher auf Granit, dementsprechend spare ich mir auch eine aufwändige Ladendekoration zur WM – aber zumindest diese kleinen "Auto-Fansets" musste ich einfach bestellen. 'Schlaaaaaaaaand!
Seit zig Jahren
haben hatten wir hier die "Fleckenteufel" im Sortiment. Nachdem gerade mal wieder einige Sorten leer waren, wollte ich beim Lieferanten bestellen – aber daraus wurde nichts, da mein "Einmal fast komplett durch das Fleckenteufelsortiment"-Auftrag den Mindestbestellwert unterschritt.
Ja, dann eben nicht… Da hinten ist ja noch die Drogerie mit dem Pferdemenschen, dreihundert Meter links die Straße runter.