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Umgezogen: Kaffeefilter

Eigentlich müsste ich daraus direkt einen großen Aushang hier im Laden machen:
Sehr geehrte Kunden,

die Kaffeefilter stehen nun endlich dort, wo Sie sie in den letzten 15 Jahren immer wieder erwartet haben.
Nämlich im selben Regal in dem sich unter anderem auch Servietten, Kerzen, Müllbeutel, Haushaltsfolien und Reinigungsutensilien befinden – und nicht mehr in der unmittelbaren Nähe des Kaffees.


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Comments

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Cafete on :

Kaffeefilter gehören zum Kaffee platziert....habe noch nie welche bei Mülbeuteln im Regal gesehen.

Chris_aus_B on :

Also auch ich kenne es, dass die Kaffeefilter beim Kaffee zu finden sind. Und in einem mir unbekannten Laden würde ich wohl auch zuerst dort danach suchen; das Kaffee-Regal kann man anhand der Ware schnell finden (Kartons und Schachteln gibt es für alles mögliche, die vakuumverpackten Kaffee-'Ziegelsteine' sind gut zu erkennen).
PS: Sind die Teefilter auch jetzt umgezogen ?

Julia on :

Jetzt fragt eben die andere Hälfte der Kunden, wo das Zeug steht 8-)

rowi on :

Kaffeefilter gehören zum Kaffee, was sollen die bei den Servietten und Kerzen?

Das erinnert mich eher an die Taktik die Sachen möglichst weit zu verteilen damit man den gesamten Laden durchwandern muss. Und bei mir dazu führt dass ich solche Läden komplett meide.

aufrechtgehn on :

Eigentlich gehören sie ja ins Regal mit den Kondomen, denn wie sagt schon die katholische Beratungsstelle?

"Willst Du Schwangerschaft verhüten, dann nimm Melitta Filtertüten!"

Randalf on :

Kaffeefilter sind die umweltfreundliche Alternative zu Aluhüten, daher passt die neue Platzierung sehr gut!

Cliff on :

Äh, wie jetzt? Kaffeefilter gehören zum Kaffee, dort würde ich sie auch zuerst suchen. Und nicht bei den Reinigungsmitteln und Müllbeuteln; außerdem meide ich diesen Gang in jedem Supermarkt wie die Pest, weil ich von Waschpulvergeruch Niesanfälle bekomme. Und Kaffeefilter, die in der Nähe von Renigungsmitteln gestanden haben, würde ich ganz bestimmt NICHT verwenden, weil ich dann das Gefühl hätte, dass der Kaffee nach Seife schmeckt. Objektiv Blödsinn, zugegeben, aber kleine pschische Macke von mir eben.

Phil on :

Ich fand auch mal, dass der lose Tee, den ich immer trinke, etwas eklig geschmeckt hat. Es hat sich dann herausgestellt, dass es an den Teefiltern lag (die ich nicht selber gekauft hatte), die im Regal direkt neben den Duftkerzen stehen.
Man braucht also nicht mal seine Einbildung für komischen Geschmack/Geruch.

Cliff on :

Aha, also doch! Danke!

Ich finde, Björns neue Platzierung ist eine Fehlplatzierung, aber irgendwie verständlich: Als Supermarktbetreiber bzw. -angestellter bekommt man ja immer nur die 2% der Kunden mit, die die Filtertüten am "richtigen" Platz nicht finden, nicht aber die 98%, die sie da erwarten.

Bei den Filtertüten geht es dabei um logische vs. farbliche Zuordnung: Logisch ist, Filtertüten stehen beim Kaffee, weil sie Zubehör zu Kaffeebrauen sind; farbliche Zuordnung ist, Kaffeefilter stehen bei den Staubsaugertüten, weil beide "naturbraun" aussehen. Und aus Papier sind, aber das wäre dann beinahe schon wieder logisch. Dann könnte man die Filtertüten (beide, für Kaffee und für Staub) aber auch zu den Schreibwaren stellen.

Marco on :

QUOTE:
Als Supermarktbetreiber bzw. -angestellter bekommt man ja immer nur die 2% der Kunden mit, die die Filtertüten am "richtigen" Platz nicht finden, nicht aber die 98%, die sie da erwarten.


Genau das habe ich gedacht, als ich gelesen habe "dort, wo Sie sie in den letzten 15 Jahren immer wieder erwartet haben".
Ich bin fest überzeugt, dass sehr viel mehr Kunden die Kaffeefilter beim Kaffee erwarten und suchen als bei Servietten und co.

Julia on :

Kein Blödsinn.
Mir ist ähnliches mal mit einer Packung Zucker passiert. Das war so eklig und aufdringlich, daß ich beim Zuckerwerk (passenderweise fast um die Ecke) angerufen hab und wissen wollte, was zum Teufel mit der Charge passiert ist.
Es stellte sich dann raus, daß der Supermarkt die Zuckerpalette im Lager direkt neben Waschmittelpackungen gestellt hat.
Zucker ist extrem hygroskopisch und zieht damit absolut jeden Geruch an.
Der Info-Mensch vom Zuckerwerk meinte dann noch, daß man heutzutage Logistikern und Lagerverwaltern (oder wie die tollen Berufe auf neu-deutsch alle heißen) so gut wie kein Wissen hinsichtlich Lebensmittelkunde mit auf den Weg gibt. Da passiert solch ein Unfug eben immer öfter.

Klodeckel on :

Mir egal! Kauf seit Jahren nur noch den Aldi-Kaffee. Und bei Aldi stehen die Filtertüten - wie sich das gehört - direkt in Griffweite neben dem Kaffee.

Allerdings hat man in "meiner" Filiale jetzt die Obst- und Gemüseabteilung ans Ende des Marktes verlegt. Obwohl auch Björn hier irgendwann schon mal gebloggt hat, dass es quasi ein ungeschriebenes Gesetz ist, diese Abteilung direkt hinterm Eingang zu platzieren.

Durch solche unerklärlichen Umbauaktionen merkt man als Kunde erst, wie sehr man in all den Jahren doch konditioniert war. Ich jedenfalls kann nicht so einfach aus meiner Haut und gehe jedesmal vom Eingang quer durch den Markt zur Obst- und Gemüseabteilung. Bin einfach daran gewohnt, diesen Kram als erstes von der Liste zu bekommen.

Engywuck on :

so arg unlogisch ist die neue Platzierung nun auch wieder nicht. Immerhin gehören Kaffeefilter ja eindeutig zum "Küchenbedarf" wie Backpapier und Alufolie. Wobei "neben Kaffee" natürlich auch seine Berechtigung hat...
In "meinem" Edeka steht der Eierlikör auch neben den Eiern (und nicht bei den Spirituosen - oder dort auch?)), vermutlich haben den auch zu viele Leute dort gesucht. Ebenso gab es jahrelang am Kühlregal ein auffälliges Schild "hier Hefe" :-)

scorpiolly on :

Björn könnte ja mal testweise einige Wochen an beiden Stellen die Filtertüten anbieten und dann feststellen, wo die Entnahme deutlicher feststellbar ist. :-O

abc on :

Unabhängig davon, welche Platzierung nun besser ist: Würde sich das Problem, dass es offensichtlich zwei verschiedene Orte gibt, wo die Kunden das Produkt erwarten sich nicht am einfachsten durch einen Hinweis am anderen Ort lösen lassen. (Also bsw. neben den Servietten: "Kaffeefilter beim Kaffee!")

Madner Kami on :

Das würde voraussetzen, dass die Leute Hinweise auch lesen würden. Tipp: Tun sie nicht.
Läster: Die meisten tun sich ja schon damit schwer, das Preisschild am Regal mit der Ware zu verknüpfen.

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