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BH-Initialen

Seit meiner Kindheit schon habe ich immer wieder versucht, meine Initialen irgendwie hübsch zu gestalten. BH kann man aber auch irgendwie nur mühsam miteinander verknüpfen. Diese Idee, das als Schreibschrift zu gestalten und aus dem verlängerten Bogen vom B den mittleren Strich vom H zu formen, finde ich jedoch durchaus interessant.

Wenn man einfach mal nach Initialen "BH" in die Google Bildersuche guckt, wird man übrigens mit sehr vielen kreativen Designs belohnt. Ich glaube, da BH ohnehin keine Marke ist, ich verwerfe den Gedanken auch für den Rest meiner Tage wieder. :-P


Samstag Morgen in der Nachbarschaft, Laubbläserhuldigung!

Liebe Gemeinde,
herzlich willkommen zur samstagmorgendlichen Laubbläserhuldigung.

Wie jeden Sonnabend erheben wir uns im Gleichklang des Zweitaktmotors, dessen heiliger Lärm uns daran erinnert, dass Ruhe nur ein schwaches Privileg der Ungläubigen ist.

Mögen die Blätter weichen, mögen die Igel und Insekten zittern und mögen die Nachbarn verzweifeln – so ist es geschrieben im Handbuch der Gartengeräte.

Liturgie der Laubbläserhuldigung:

Vorsänger (mit kräftiger Stimme):
Im Namen des Zweitaktes, des Schalls und des verbrannten Benzins.

Gemeinde:
Brrrröööööööhhhm!

Vorsänger:
Lasst uns erheben die Düsenrohre,
damit kein Blatt unbeachtet liegen bleibe.

Gemeinde:
Wir preisen den Lärm, wir verfluchen die Stille.

Vorsänger:
Selig sind, die früh erwachen,
denn sie hören zuerst das heilige Dröhnen.

Gemeinde:
Und wehe denen, die schlafen wollen,
ihr Sonntag wird nimmer kommen.

Alle gemeinsam:
Oh du heiliger Laubbläser,
vertreibe das Laub, die Kleintiere und den Frieden der Nachbarschaft.
Führe uns zum ewigen Kreislauf von Herbst und Benzin.

Schlussruf:
Gehet nun hinaus und lärmet!
Denn so spricht der Schall.

Gemeinde:
Amen. Brrrrööööööhhhm!
Gehet nun hinaus, erfüllt eure Straßen mit ohrenbetäubender Andacht, und lasset keinen Gehweg frei von heiligem Wind.

Amen.


Fotocommunity-Bilder (10)

Von unserem Kurztrip nach Las Vegas über Weihnachten 2009 hatte ich an dieser Stelle berichtet. Zu sehen ist dort auch eines der Bilder, die aus unserem Hotelzimmer (damals Hooters, inzwischen OYO) heraus entstanden waren. Zu sehen ist die Kreuzung mit den vier drei Hotels/Casinos Excalibur, New York New York und MGM Grant. Das Tropicana, die beiden großen hellen Gebäude in der Bildmitte, gehört seit Anfang dieses Jahres nicht mehr dazu, denn es wurde inzwischen abgerissen.

Das Bild im oben verlinkten Beitrag ist nur eines von mehreren, die ich nacheinander geknipst hatte. Aus ihnen hatte ich nach dem Urlaub manuell dieses Panorama zusammengesetzt. Aber das ist so genial geworden, dass man die Schnittkante nicht mehr erkennen kann:


Gesperrte Straßen im Viertel

Als ich während eines Heimspiels von Werder Bremen im Weserstadion durch das "Viertel" radelte, das ist die Wohngegend im unmittelbaren Umfeld zum Stadion, fiel mir auf, dass so ziemlich jede kleinere Straße gesperrt war und an jeder Sperre ein Wachposten einer Sicherheitsfirma stand. Mit dieser Maßnahme soll wildes Parken durch Stadionbesucher verhindert werden, Anwohner dürfen natürlich nach Kontrolle der Papiere in ihre Straße hineinfahren.

Das Verkehrschaos hat mich auf dem Fahrrad nicht weiter tangiert und ich brauchte auch keinen Parkplatz. Ich wollte die Strecke einfach mal auf meinem Weg nach Hause durchfahren und hatte als jemand, der absolut keinen Draht zu Fußball hat, auch keine Ahnung, dass an dem Abend ein Spiel stattfand.

Als ich später zu Hause Ines die Strecke zeigen wollte, präsentierte sich in Google Maps ein etwas kurioser Anblick. So viele gesperrte Straßen auf einem Haufen sieht man da wohl auch selten:


ChatGPT, Automarken und die Ökologie

Im Rahmen meiner Suche nach einem neuen Auto (Vollelektrisch, derzeit tendiere ich zum Tesla Model Y Performance oder Mercedes CLA Shooting Brake (wenn irgendwann mal verfügbar)) habe ich ChatGPT mit einer kleinen Recherche beauftragt:

Gibt es eigentlich einen wenn nicht unbedingt ökologisch aber zumindest moralisch korrekten Autohersteller? Oder zumindest einen, der sich mehr Mühe gibt als andere? Also quasi den Bio-Laden mit Holzregalen der Autoindustrie.
Wenn die Antworten stimmen, landet man wohl in Sachen Nachhaltigkeit am ehesten bei Volvo: Transparenz bei Lieferketten und Rohstoffen und ab 2030 nur noch E-Autos und ab 2040 komplett klimaneutral. Aber, Zitat ChatGPT, "jeder Hersteller hat irgendwo Dreck am Stecken", "richtig makellos ist keiner".

Die Steilvorlage mit dem Bioladen hat die KI gleich in die Antworten eingebaut und die einzelnen Hersteller mit Bezug zum Lebensmittel-Einzelhandel vergleichen. Da musste ich teilweise schon sehr lachen. :-)

Polestar / Volvo
"Bio-Laden mit Holzregalen / Noch nicht perfekt, aber immerhin mit Fairtrade-Label auf den Kolbenringen.

BWM (i-Reihe)
Gut sortierter Reformhaus-Markt / Mehr so "Dinkelkekse im Regal neben der Cola."

Mercedes / VW
Bio-Ecke im Supermarkt / "Ja, wir haben eine Bio-Ecke – aber direkt neben der Wursttheke."

Tesla
Konventioneller Discounter / "Billig, viel Reichweite, aber das Fairtrade-Siegel ist mit Filzstift draufgemalt."

Toyota / Honda
Fast-Food-Kette / "Ist halt McDonald's – macht satt, aber Bio ist da nix."

Billigmarken, Exoten (Dacia, BYD, Great Wall etc.)
Gammel-Discounter am Stadtrand / "Die Packung Hack kostet 1,29 €, frag besser nicht wieso."

KI-Spaß mit Gregor und Björn (10)

Wer kennt nicht die Videos aus Fernost, wo Arbeiter in Fabriken, auf dem Bau und auch in der Schwerindustrie nur Barfuß in Sandalen stecken? (Echt nicht? Sucht bei Youtube und ihr werdet fündig, hier zum Beispiel!)

Auf jeden Fall hatte Gregor eine Idee für einen Kompromiss zwischen traditioneller Fußbekleidung und gängigen Sicherheitskonzepten. ;-)


Star-Alliance-Maschine

Eine Maschine der Star Alliance war im noch hellen Schein der untergehenden Sonne hier in Bremen gestartet und war gerade dabei, in südliche Richtung abzudrehen.

Geknipst vom Park links der Weser aus, rund einen Kilometer vom Ende der Startbahn entfernt:


Friedhof der Schimmelspinnen

Nach vielen Monaten hatte ich bei mir an der Halle mal wieder die rechte der beiden Garagen geöffnet. Der Raum ist leer, aber aufgrund eines tropfenden Regenrohrs nicht ganz trocken.

Nachdem ich das Tor hochgeklappt hatte, blickte ich auf einen riesigen Wust an Spinnennetzen, die in der Art, wie sie im Raum hingen, einer großen Hängematte ähnlich waren. In dem Spinnennetz saßen viele tote Zitterspinnen, die mit weißem Pelz überwuchert waren.

Kurz: Durch Feuchtigkeit vermehren sich Schimmelpilze besonders gut und diese Spinnen sind für bestimmte Pilze besonders anfällig. Solange sie sich häuten können, fällt der Pilz mit ab, aber sobald die Spinnen ausgewachsen sind, ist ihr Schicksal besiegelt – bis sie wie eine eingewickelte Mumie in ihren Netzen baumeln. Bei allen Spinnenphobikern könnte so eine Begegnung noch einmal richtig kicken. ;-)

Über das Phänomen findet ihr an dieser Stelle einen englischsprachigen, aber sehr schönen Artikel mit einigen Bildern, die den meinen nicht unähnlich sind.








Fotocommunity-Bilder (9)

Langzeitbelichtungsexperimente mit meiner Spiegelreflexkamera. Ein interessantes Detail, das ich da mit eingefangen hatte: Die gepulsten LED-Rücklichter eines Autos.

Auch interessant sind die Rücklichter, die sich oben am Aufbau eines LKWs befanden:


KI-Spaß mit Gregor und Björn (9)

Aus der Reihe der Azubi-Verarschungen: Das ultimative Bauteil für jeden Gerüstbau-Azubi: Der Pömpelanker PA-500 – Der flexible Gerüstanschlagpunkt für glatte Flächen!

Wenn man ein Gerüst aufbaut, muss es auch stabil am Gebäude verankert werden. Was tun, wenn man es mit einer Glasfassade zu tun hat und man keine Chance hat, einen Dübel in der Wand zu versenken? Nachdem der Azubi ein langes Gesicht gemacht hat, schickt man ihn zu den Kollegen, um ein paar Pömpelanker zu holen. Damit kann man mit einfacher Saugnapftechnik das Baugerüst an jeder noch so glatten Oberfläche befestigen.

Der Pömpelanker PA-500 wurde speziell für anspruchsvolle Gerüstbauarbeiten entwickelt, bei denen herkömmliche Befestigungslösungen an ihre Grenzen stoßen. Dank seines hochleistungsfähigen Gummisaugnapfes ermöglicht der PA-500 die temporäre Fixierung von Gerüstbauelementen an glatten Oberflächen wie Glas, lackierten Fassaden oder polierten Natursteinen – ganz ohne Bohren, Dübeln oder Beschädigungen.

Produktmerkmale:

Saugstarker Gummipömpel (Ø 180 mm) für optimalen Halt auf glatten Oberflächen

Robuste Metallöse M12 für die direkte Verbindung mit Standard-Gerüstbauteilen

Werkzeuglose Montage und Demontage – einfach andrücken und fertig

Max. empfohlene Zugkraft: 0,3 kg (bei Windstille, nur in Innenräumen)

Witterungsbeständig, spülmaschinenfest und stapelbar

Hinweis: Der Pömpelanker ist für dekorative und humoristische Anwendungen konzipiert. Eine Verwendung zur tatsächlichen Absturzsicherung wird nur empfohlen, wenn das Gerüst nicht höher als 15 cm ist.


Der Frechlachs

Was ChatGPT richtig schön kann: Die bildliche Darstellung von verhonepipelten Wörtern. Wenn man aus dem berühmten "Frechdachs" (wobei der sich sicherlich auch schön grafisch umsetzen ließ) einen "Frechlachs" macht, könnte das Ergebnis folgendermaßen aussehen.

Was, was hat das kleine Kerlchen gerade ausgefressen? :-)


Abnehmender Mond

Dieses Foto war noch nicht das Maximum, was qualitativ mit dem Pixel 8 Pro vom Mond zu knipsen war. Beim letzten abnehmenden Mond war mir dieser Schnappschuss geglückt, der, Handykamera(!), schon erstaunlich detailreich ist.

Oben rechts an der Tag-Nacht-Grenze ist ein helles Gebilde zu sehen, das auf dem Foto wie ein großer Berg aussieht. So hohe Berge, wie es hier wirkt, gibt es auf dem Mond nicht. Da hat wohl das Licht etwas überstrahlt. Ich vermute mal, dass man da auf den Rand des Kraters Rimae Posidonius blickt, aber dafür bin ich zu wenig Lunarexperte. Haben wir hier einige Mondologen, die da mal helfen können? :-)


Ausgebrannter Wohnwagen am Straßenrand

Seit Wochen oder Monaten sogar schon stand an einer der Strecken, die ich regelmäßig auf dem Weg zur Arbeit nehme, ein alter Wohnwagen auf dem Parkstreifen. Kein besonders schönes Modell, nicht antik, aber alt und mit seinen markanten Sportfelgen vom Opel Kadett auch noch mit ungewöhnlicher Bereifung.

Warum man sowas abfackeln muss, erschließt sich mir nicht …


Fotocommunity-Bilder (8)

Dieses relativ verfallene Wohnhaus mit dem Kolonialwarenladen im Erdgeschoss hatte ich vor bestimmt 20 Jahren mal in Schwerin fotografiert. Beim Anblick des Gebäudes hatte ich mich in eine andere Zeit versetzt gefühlt, daher hatte ich es farblich so verändert, dass es nun monochrom mit Sepiaton ist.

Ich habe leider keine Ahnung mehr, wo in Schwerin ich es gesehen hatte. Es war eine relativ breite Straße mit Straßenbahnschienen (Oberleitung im Bild) und offenbar abschüssig, wie man am unteren Bildrand erkennen kann. Ich tendiere gerade zur Heinrich-Seidel-Straße, aber da könnte ich auch auf dem Holzweg sein.

Liest hier jemand mit, der dort ortskundig ist? Steht das Haus noch oder ist es ohnehin mittlerweile abgerissen worden?