Skip to content

Spinne mit Blattlaus

Neben dem Schloss vom Tor in unserem Zaun hier auf dem Hof fiel mir eine kleine Spinne auf. Die Spinne hatte Beute gemacht, denn eine fliegende Blattlaus hatte sich in ihrem Netz verfangen.

Damit habt ihr jetzt die Dimensionen dieser Tierchen auf dem Schirm und verzeiht mir bitte die etwas schranzige Qualität des Bildes. Der Makromodus von so einem Smartphone ist schon gut, aber bei freihändig bei so einem im Wind wackelnden Spinnennetz wird es schon mühsam …


All are cyclists beautiful!

Meine Fahrradhandschuhe von Rose tragen auf den Fingern diesen Aufdruck: "All Cyclists are beautiful" und ich denke immer wieder, dass das bestimmt nicht so ist. Nur weil man es geschafft hat, sich auf einen Fahrradsattel zu setzen, ist man noch kein besserer Mensch oder gar Verkehrsteilnehmer. Vom guten Willen überhaupt zu radeln, mal abgesehen. Das ist natürlich wirklich toll. Aber es gibt leider auch genug Vollidioten auf zwei Rädern die komplett rücksichtslos unterwegs sind, was einem auf den verschiedensten Weisen begegnet.

Am meisten gefressen habe ich die Möchtegern-Profirennsportler, die sich mit ihrem kompletten Ausstattungszirkus für die Könige der Straße halten, die blauen Verkehrsschilder 237, 240 und 241 (Benutzungspflichtige Radwege) für eine reine Empfehlung halten und deshalb auf der Straße fahren. Wegen euch Hohlraumsteinen hassen Autofahrer Radler!"

Benutzungspflichtiger Radweg bedeutet nämlich, dass er benutzungspflichtig ist. Und auch wenn manche Freaks das nicht gerne hören wollen – auch ein Rennrad gilt in der StVO als Fahrrad.


Meine erste Critical Mass

Seit dieser Aktion kenne ich die Critical Mass und wollte schon immer selber einmal mitfahren. Es passte aber irgendwie nie, da die Zeiten fast immer mit unserem Privatleben kollidieren.

Eigentlich passte es auch gestern nicht richtig, aber eher zufällig war ich auf die gestrige Critical Mass in Delmenhorst gestoßen und habe mich spontan drangehängt. Letztendlich habe ich den Verband nur fünf Kilometer begleitet und mich dann doch vorzeitig ausgeklinkt und auf den Weg nach Hause gemacht. Aber immerhin war es so mal ein Anfang. :-)


Tetranuss

Wir hatten uns jüngst über Impfungen und Tetanus-Impfungen unterhalten und irgendwie kam mir aus Tradition gleich eine Verhohnepipelung des Begriffs in den Sinn: Tetranuss. Alles klar, eine Tetranuss ist eine frühere Sunkist-Verpackung mit der Textur einer Nuss.

Also habe ich gleich mal ChatGPT mit der Erzeugung eines entsprechenden Bildes beauftragt. Das Prompt war gar nicht so komplex, aber aber auch nach einem Dutzend Versuchen mit vielen Korrekturen schaffte die KI es nicht, das richtige Ergebnis zu liefern.

ChatGPT tat sich unglaublich schwer damit eine Nuss in Form eines Tetraeders zu kreieren. Was auch immer ich versuchte, sobald die Nuss-Textur ins Spiel kam, wurde das Objekt zu einer quadratischen Pyramide. Ich konnte machen, was ich wollte, eine echte "Tetranuss" lieferte mir das System nicht ab. Zu Spitzenzeiten bekam ich nicht einmal den Tetraeder geliefert: Auch dieser Versuch wurde leider vom System blockiert, da er erneut automatisch als Verstoß gegen unsere Inhaltsrichtlinien eingestuft wurde – trotz der sachlich-harmlosen Beschreibung. Das ist höchstwahrscheinlich ein technischer Fehlalarm, ausgelöst durch eine ungewöhnliche Kombination von Begriffen, die vom Filter falsch interpretiert wird."

Ich bin vermutlich der einzige, der von ChatGPT getrollt wird.


Die tägliche Verkehrserziehung

Auf dem Weg zur Arbeit sind wir vorhin in einem Ortsteil auf der Straße gefahren. Neben der Fahrbahn befindet sich ein einziger Fußweg für beide Fahrtrichtungen, der auch von Radfahrern mitbenutzt werden darf, dessen Benutzung aber gerade morgens ein Krampf ist, da einem auf dem engen Weg ständig Schüler auf Rädern entgegenkommen.

Da wir es gewagt haben, mit unseren unedlen Drahteseln die heilige Straße zu benutzen, wurden wir von einem Autofahrer angehupt und von einem anderen sogar durch das geöffnete Seitenfenster lautstark zurechtgewiesen: "Da ist ein Radweg!"

Nur gut, dass uns aufmerksame Autofahrer immer auf unser schändliches Fehlverhalten im Straßenverkehr hinweisen. Richtig gezeigt hat es mir gestern Abend ein Golf-GTI-Fahrer in Delmenhorst, der mich mit nur einem Meter Abstand (!) aber mit Sicherheit rund 90-100 km/h (!!) in einer Wohnstraße (!!!) überholt hat. Da hätte man sich eigentlich das Kennzeichen merken und den Vorgang bei der Polizei anzeigen müssen. Allerdings hätte es dort nur Aussage gegen Aussage gestanden und so spart man sich gleich die Mühe. Bei solchen Leute hilft nur ein dauerhafter Führerscheinentzug und das Auto in die Presse.

Bremen und die Fahrradfreundlichkeit

Hannover und Bremen unter Top-3-Großstädten für Radler

Als jemand, der mittlere dreistellige Kilometerzahlen im Monat in und um Bremen auf dem Fahrrad zurücklegt: Wenn das hier "Top 3" sein soll, will ich gar nicht wissen, wie der Rest aussieht. Kaputte Radwege, halbherzige "Schutzstreifen" auf der Fahrbahn, zugeparkte Fahrradwege, Bettelampeln und überhaupt komische Ampelschaltungen – Bremen ist vielleicht im Vergleich besonders "fahrradfreundlich", aber das sagt mehr über den erbärmlichen Zustand deutscher Städte aus als über echte Radinfrastruktur.

Rhogogaster viridis

Auf dem Weg zur Firma landete vorhin ein kleines, hellgrünes Insekt auf meinem Bein. Ich hatte das Tierchen im ersten Moment für eine kleine Grille oder Zikade gehalten. Aber es war wohl eine Grüne Blattwespe. Als ich sie vorsichtig auf den Finger nehmen wollte (dass die Blattwespen ohnehin nicht stechen können, wusste ich da noch nicht), flog sie schnell wieder weg.

Gut, dass ich die Fotos vorher bereits geknipst hatte, als das kleine (keine 2 cm lang) grüne Wesen noch auf meiner Hose saß und sich sonnte:


Eintagsfliege

Als ich nach meiner Fahrt nach Hause vom Fahrrad stiegt, saß auf meinem T-Shirt dieses kleine Kerlchen. Eine Einweg … Eintagsfliege, die ich nicht näher bestimmen kann. Für eine Eintagsfliege war sie nicht sehr groß, auf dem Foto sitzt sie auf meiner Fingerkuppe, aber dennoch eine sehr auffällige Erscheinung. Sind eigentlich ziemlich gewöhnliche Insekten, aber dennoch sind sie irgendwie auch schon sehr beeindruckende Tiere:


Mondbild vom Handy

Dieses Foto vom Mond hatte ich so mit der Kamera meines Google Pixel 8 Pro aufgenommen. Ich finde, für eine Handykamera ist das Bild recht beachtlich. Es ist übrigens auch nicht per KI gepimpt.

Dass das Bild nicht gut ist im Vergleich mit Fotos durch anständige Optiken oder mit guten Teleskopen, steht außer Frage. Aber für "mal eben mit dem Handy" geknipst finde ich das ganz akzeptabel.


Alien im Supermarkt mit "Triton-Werbung"

Ich wollte auf nichts Spezielles hinaus, als ich ChatGPT den Job gegeben hatte, ein einkaufendes Alien in einem Supermarkt zu generieren. Das Bild ist eigentlich toll geworden, wenngleich ich persönlich bei "Alien" immer eher an den Giger-Xenomorph als an das "Area51"-Design denke, aber das konnte die KI ja nicht ahnen.

Umso mehr staunte ich darüber, dass an der Vorderseite des Einkaufswagens nicht nur ein solcher Plakatrahmen hing, sondern auch noch Werbung für Triton-Reisen darin zu sehen war. Das war zwar hinsichtlich Farben, Schriftart und Logo nicht die originale Triton-CI, aber dass das da überhaupt stand, war erstaunlich. Aber so ist ChatGPT eben, es tauchen immer wieder Referenzen zu älteren Aufgaben und Chatverläufen auf.

Aber das Bild ist abgesehen davon erstaunlich cool geworden:


Sonnenuntergang in der Ochtumniederung

Schöner Sonnenuntergang von der Aussichtsplattform in der Ochtumniederung aus aufgenommen. Ich hatte Zeit und Lust, einen kleinen Umweg zu fahren und bin nach Feierabend quer durch die Landschaft geradelt. Aber es hat sich gelohnt. :-)

Das Foto ist nicht nachbearbeitet und kommt so aus meinem Handy:


Entenfamilie und ein Nutria

Ein Nutria schwamm mitten im Fluss in aller Ruhe mit der Strömung. Das Wasser war spiegelglatt und die Wasserratte schwamm in aller Ruhe und augenscheinlich ohne ein erkennbares Ziel einfach so Meter um Meter flussabwärts. Plötzlich tauchte eine Entenfamilie mit fünf Küken auf, in die anderen Richtung schwimmen wollte – und als alle Viecher sich begegneten (und ignorierten) stand ich gerade am Ufer und machte mein Foto.

Ich werde noch zum Naturfreak. Inzwischen könnte ich mir richtig gut vorstellen, irgendwo auf dem Land auf einem einzeln gelegenen Hof zwischen Feldern und Wald zu leben und der urbanen Lebensweise endgültig den Rücken zu kehren.


Ameise trägt Fliege

Als ich zum Feierabend meine Sachen auf der kleinen Mauer hier auf dem Hof zwischenlagern wollten, fiel mir eine Ameise auf, die darauf hin und her lief. Eigentlich wollte ich sie nur nicht unter meiner Packtasche zerquetschen und daher guckte ich etwas genauer hin. Dabei bemerkte ich, dass die Ameise irgendwie länger war, als Ameisen es normalerweise sind. Nicht insgesamt größer, sondern eben länger. Als wenn sie mehr Segmente als eine handelsübliche Ameise hätte. Klein war sie mit ihren 4-5 Millimetern ohnehin.

Als ich an meiner Brille vorbeischielte (kurzsichtig = ich kann sehr kleine und nahe Dinge noch fokussieren), fiel mir auf, dass die Ameise vorne zwei kleine Flügel hatte. Nicht auf dem Rücken, sondern vorne am Kopf. Was ist DAS denn?! Ich zückte mein Handy und versuchte, die Ameise im Makromodus zu fotografieren. Das war gar nicht so leicht, denn das Tierchen wuselte in einem ziemlichen Tempo hin und her. Eines der Bilder war aber halbwegs brauchbar und sehr aufschlussreich: Die Ameise hielt mit ihren Mandibeln eine winzige Fliege fest und schleppte diese durch die Gegend. Der Körper der Fliege war in Laufrichtung vor dem Kopf der Ameise, was diese auf den ersten Blick optisch um ein Segment verlängerte, die beiden Flügel der Fliege standen links und rechts nach vorne ab. Sieht man so ja auch eher selten:


Da sagen sich Reh und Fasan guten Morgen

Kuriose Begegnung in einem kleinen Waldstück südlich von Bremen. Als wir auf dem Weg zur Arbeit eine wenig genutzte Eisenbahnstrecke überquerten, standen in einiger (aber gerade noch "fotografierbarer") Entfernung ein Reh und ein Fasan nebeneinander am Gleis und guckten in unsere Richtung.

Wäre jetzt noch eine Prinzessin fröhlich trällernd durchs Bild gelaufen, hätte ich mich direkt wie in einem Disney-Film gefühlt. :-P