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KI-Spaß mit Gregor und Björn (25)

Der Versuch, ChatGPT einen Planeten rendern zu lassen, der wie die Erde aus blauen (Wasser) und grünen und braunen Flächen (Land) besteht, endete grundsätzlich in einer leicht modifizierten Version unseres Heimatplaneten. Dass unsere Erde unbestreitbar die Vorlage für dieses (und einige andere Bilder war), wird wohl jeder bestätigen …


DHL-Trackingnummer

Ich hatte mir eine DVD online bestellt und wunderte mich schon, dass ich vom Händler neben einer Versandbestätigung auch eine DHL-Trackingnummer bekommen hatte. Eigentlich sollten der Film bequem in einen Briefumschlag passen und dazu hatte ich auch keine Versandgebühr bezahlt, so dass ich mich über den Aufwand mit einem DHL-Paket schon etwas wunderte.

Ich vergaß die Bestellung jedoch und als ich an einem der nächsten Tage mal im Sendungsstatus nachsah, wunderte ich mich etwas: "16:00 | Zugestellt" stand dort – mit dem Datum von gestern.

Es ließ sich aber kein Paket hier auffinden und so schrieb ich den Händler an, es war übrigens nicht Amazon, dass die Sendung bei mir nicht angekommen war. Etwa eine Stunde, nachdem ich die Mail abgeschickt hatte, brachte der Briefträger die Post, in der, ich wunderte mich etwas, auch ein gepolsterter Umschlag mit der DVD lag. Nanu?

Ich schrieb also eine neuerliche E-Mail und erklärte, dass der Film inzwischen doch angekommen ist. Woher die Trackingnummer kam, habe ich nie erfahren, aber das war nicht meine und da hatte wohl ein anderer Kunde am Tag zuvor um 16 Uhr seine Ware bekommen.

Tzz, mich so zu verwirren …

Ich und mein Tesla Model Y (8)

Inzwischen ist (nach der Wäsche) auch mein Auto-Elch umgezogen. Dieses verwegen grinsende Plüschvieh hatte ich Ende 1997 von meinen Ex-Kollegen in meinem Ausbildungsbetrieb zur Weihnachtsfeier geschenkt bekommen und seitdem begleitet mich der gelbe Elch schon automobil.

Zunächst in meinem blauen Audi 90, dann im Audi 80 Avant, danach eine Weile im Volvo, seit 2006 in der E-Klasse und nun ist er endlich in den Model Y umgezogen. Eigentlich passt er da gar nicht rein, das Auto ist so futuristisch clean, aber andererseits ist dieser (namenlose!) Elch seit fast 30 Jahren mein Begleiter auf den Straßen, der muss einfach dabei sein. :-)

Das Ambiente-Licht leuchtet bei mir übrigens blau, wie auf dem Foto zu sehen ist. Wenn Ines sich einloggt, schaltet das Licht mit ihrem Fahrerprofil auf ein strahlendes Pink um. :-P


Fotocommunity-Bilder (24)

Vor dem Postamt hier in Bremen an der Domsheide standen (oder stehen auch heute noch?) mehrere öffentliche Fernsprecher. Eine nicht näher identifizierte Frau telefonierte gerade und trotz der eher schlechten Bildqualität fand ich den Gesamteindruck der Szene und Beleuchtung irgendwie cool:


Eddieday (1)

Dezember 2016, Eddie liegt auf seinem unserem Esstisch und lässt lässig ein Vorderbein runterhängen. Nicht nur manchmal dachte ich, dass er genau weiß, was man tut, wenn man ihn filmen oder fotografieren wollte.


Ich und mein Tesla Model Y (7)

Schneechaos, alle Straßen dicht, gestern wurde hier in Bremen sogar der Betrieb des ÖPNV zu großen Teilen eingestellt. Wer kann, lässt das Auto zu Hause stehen.

Ein Kollege war gestern Vormittag schon in Sorge, dass er den Weg mit seinem Auto nicht wieder zurück schaffen würde, und war daher ein paar Stunden früher in den Feierabend gegangen und ist heute sogar gleich ganz zu Hause geblieben.

Und dann gibt es da mich: Schnee und Eis haben mich im Grunde noch nie davon abgehalten, mit dem Auto zu fahren. Je schlimmer, desto herausfordernder und vielleicht ist das auch der Grund, warum ich keine Angst habe, bei solchen Witterungsverhältnissen zu fahren. Mit meiner E-Klasse habe ich stellenweise den Hinterradantrieb mit abgeschaltetem ESP dazu genutzt, hier in den engen Seitenstraßen zwischen den geparkten Autos um die engen Kurven zu schlittern. Das war für mich oft einfacher als eine gewöhnliche Kurvenfahrt und da ich eben auch nie Berührungsängste mit solchem Wetter hatte, kann ich auch auf einen gewissen Erfahrungsschatz zurückblicken. Oder, um es mit den Worten eines gewissen Sledge Hammer zu sagen: "Vertrauen Sie mir – ich weiß, was ich tue!"

Und jetzt der Tesla: Allradantrieb mit elektronischer Traktionskontrolle, die permanent die Drehung der Räder überwacht und durch gezielte Anpassungen und Kraftverteilungen das Durchdrehen der Räder minimiert. Das setzt allem echt die Krone auf! Während hier sich eben auf dem Weg zur Firma Autos nur mühsam durch den hohen Schnee in den Seitenstraßen geschoben haben, bin ich einfach an denen vorbeigezogen. Während andere gestern das Auto stehengelassen haben, sind wir noch mal eben 35 km zum nächsten Ikea gefahren, um ein paar Regale zu kaufen. Dieses Auto fährt so unfassbar stabil auf rutschigen Straßen, es ist kaum zu glauben.
Eine Wunderwaffe gegen Glätte ist aber auch dieses Fahrzeug nicht. Wenn die Räder den Grip verlieren, weil man aufgrund nicht angepasster Fahrweise zu schnell in den Kurven ist oder zu stark bremst, dann rutscht auch ein Model Y unkontrolliert durch die Gegend. Physik bleibt Physik, da hilft die beste Technik nichts.

Aber das reine Fahren bei solchem Schneematsch wird, haltet mich ruhig für leicht gestört, damit schon regelrecht zum Vergnügen. :-)

Shoppender Xenomorph

Ein Giger-Alien (nicht ganz original, ChatGPT ist da hinsichtlich der Urheberrechte etwas eigen …), das mit einem Einkaufskorb in der Hand, oder an der Hand klebend (auch da hat ChatGPT seine Problemlichkeiten) durch einen Supermarkt läuft. Der freut sich das Spielkind in mir gleichermaßen wie der Alien-Fan und Supermarktbetreiber. ;-)


Fotocommunity-Bilder (23)

Diese Kaffeebohnen hätten vermutlich auch ein schönes "Shop-Art"-Bild abgegeben, aber ich vermute, dass auch dieses Foto vor dem Blog entstanden ist und deshalb nie den Weg hier herein gefunden hatte. In der Fotocommunity lag es jahrelang herum, nun ist es aber noch mit Verspätung hier gelandet:


Ich und mein Tesla Model Y (6)

Unser Auto hat übrigens die ersten 1000 Kilometer voll. Eigentlich wären wir in so kurzer Zeit noch gar nicht so viel gefahren, aber aus unterschiedlichen Gründen haben wir in den letzten drei Wochen fast nie das Fahrrad für den Weg zur Arbeit nutzen können, so dass sich der Rest von ganz alleine ergeben hat …

Die Entscheidung, einen Stromer zu kaufen, bereuen wir nicht. Es macht einfach unglaublich viel Spaß, dieses Auto zu fahren. Vor allem ist es schön, nicht mehr zur Tanke zu müssen. Ich hänge den Wagen einfach bei uns zu Hause bei 10A an die Steckdose, momentan ganz ohne Wallbox, wir haben doch Zeit.


Unendliche Traurigkeit

Gestern war der traurigste Tag meines Lebens.

Vor ein paar Wochen dachten wir noch, dass unser Eddie einfach nur alt ist. Mit deutlich über 14 Jahren ist er zwar noch kein Katzenmethusalem, aber doch schon nach menschlichem Maßstab immerhin Mitten in den 70ern. Plötzlich mäkelig beim Futter, dafür mehr trinkend, durch weniger Essen dünner geworden und insgesamt mehr Ruhe suchend – alles durchaus typische Anzeichen für eine alternde Katze. Beim Tierarzt haben wir die selbe Aussage bekommen, zumal auch seine Blutwerte absolut unauffällig waren.

Seit wir am Montag vor Weihnachten bei einem anderen Tierarzt waren, einfach mal um eine zweite Meinung zu bekommen und vor allem, weil sein Gesundheitszustand zusehends schlechter wurde, wussten wir es leider besser: Lymphome an beiden Nieren, Endstadium. Die Ärztin wollte ihn sofort einschläfern, aber das brachten wir nicht übers Herz, zumal unser Kleiner noch so agil war. Am 29.12. telefonierte ich mit einer etwas weiter entfernten Tierklinik, die auch Erfahrungen im Bereich Onkologie hat, aber als wir nun am Freitag dort waren, schüttelte die Ärztin nur den Kopf und verneinte jede Aussicht auf Heilung, selbst palliative Maßnahmen würde sie bei seinem desolaten Gesundheitszustand nicht mehr als sinnvoll erachten. Sie hatte Verständnis dafür, dass wir ihn nicht dort einschläfern lassen wollten, denn wir wollten nicht auch noch am Boden zerstört anderthalb Stunden unsere tote Katze durch die Gegend fahren.

Gestern Morgen sind wir schließlich alle zusammen zu unserem Tierarzt hier in Bremen gefahren, wo der Kleine, begleitet von ganz vielen Streicheleinheiten in Nähe seiner ganzen Familie, friedlich eingeschlafen ist. Er lag so in seiner Box, wie er immer gelegen hat und in den Stunden zu Hause, in denen wir ihn allesamt verabschiedet und immer wieder gestreichelt und liebkost haben, dachte ich immer wieder, dass das nur ein schlechter Traum war und er doch einfach aufspringen könnte. Den Gefallen tat er uns leider nicht, stattdessen wurde er im Laufe des Tages immer kälter und mit einsetzender Totenstarre auch immer weniger kuschelig. Gestern Abend haben wir ihn schließlich würdevoll bei uns im Garten beigesetzt. Warum wir eine kleine, grabähnliche Einfassung aus Stein in einer Ecke unsers Grundstücks haben, wissen wir nicht, aber dieser klar abgegrenzte Bereich vor einem der Fenster unseres Esszimmers ist ein schöner Ort, auf den wir immer schauen und an the coolest cat ever denken können.

Eddie war wirklich besonders. Er war nicht einfach nur eine Katze, von denen ich schon viele im Leben gesehen habe. Wir haben immer gewitzelt, dass er eigentlich ein Hund werden wollte, mutmaßlich ein Labrador Retriever. Zum einen suchte er ständig unsere Nähe und war selten mal alleine im Haus unterwegs. Dazu war er lammfromm, hat nie absichtlich gebissen oder gekratzt, und hatte das gutmütigste Wesen, das ich bei einer Katze jemals erlebt habe. Mit ihm konnte man jeden Blödsinn anstellen – wenn es ihm zu viel wurde, hat er sich schon bemerkbar gemacht. Wenn man ihn dann in Ruhe gelassen hat, war schlagartig alles wieder gut und er hat es einem auch nicht übel genommen. Wir konnten mit Eddie kommunizieren, wir kannten jeden seiner Laute und wussten die Bedeutungen dahinter. Dazu hatte er absolutes Vertrauen zu uns, weshalb zum Beispiel auch in der Vergangenheit Tierarztbesuche nie ein Problem waren – in unserer Gegenwart konnte man mit ihm alles anstellen und jede Form von Untersuchungen und Spritzen hat er von ein paar Streicheleinheiten begleitet brav über sich ergehen lassen. Generell konnte man ihn überall anfassen, es gab keine Stelle, die tabu war. Bauch, Beine, Pfötchen, egal.
Wir hatten vor vielen Jahren mal einen Kindergeburtstag im Haus und allen zwölf Kindern hatten wir gesagt, dass sie Eddie in Ruhe lassen sollen, es könnte sein, dass ihm das sonst zu viel wird mit so vielen fremden Menschen. Fast alle haben sich daran gehalten, nur Eddie nicht. Der war nämlich mittendrin im Gewusel. Aber so war er schon immer.

Was das Band zwischen uns und unserer Katze ausgemacht hat, wissen wir nicht. Aber ganz sicher hatte es damit zu tun, dass er sich einst für uns entschieden hat und es nicht umgekehrt war. Dieses Vertrauen war von Anfang an da, wir kannten ihn gerade eine halbe Stunde und er schlief auf meinem Schoß liegend ein. Das war damals schon so unglaublich für uns.

Unser Eddl war nicht nur der vierbeinige Mitbewohner, er war ein echtes Familienmitglied und das macht den Abschied für uns alle unfassbar hart.

Ruhe in Frieden, Fratzkatz.

*01.03.2011
†05.01.2026