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BIN ZIEMLICH FETT

Von der Existenz dieses (oder ähnlicher) Aufkleber wusste ich aus dem Internet, dass ihn tatsächlich jemand auf sein Auto pappen würde, hätte ich nie gedacht. :-P



Gesehen habe ich ihn auf dem Parkplatz eines Baumarktes. Kurioserweise nicht gerade auf einem Auto, dass ich jemandem mit dem Attribut "ziemlich fett" zuschreiben würde: Einem Kia ProCeed, ein recht sportlicher Kombi.

Als Magnetschild hätte ich vielleicht noch Ambitionen, diesen Hinweis zur allgemeinen Belustigung an mein Auto zu hängen (Resp. "Anfänger" auf einen Supersportwagen aus Italien), aber für einen echten Aufkleber wäre mir mein Lack (oder die Folierung wie in diesem Fall) echt zu schade. Höchstens bei einer alten Gurke, auf der ein weiterer Aufkleber ohnehin keinen nennenswerten bleibenden Schaden hinterlassen würde.

Aber Menschen sind dazu da, unterschiedlich zu sein. ;-)


Eh, Scooter

Gilt das Handyverbot auf E-Scootern eigentlich ausdrücklich nur für den Fahrer oder auch für die zwei Beifahrer hinter ihm?

Fotocommunity-Bilder (27)

Eigentlich "nur" ein Maikäfer, aber ich fand das Bild irgendwie süß. Der guckt so niedlich, als würde er einen geradezu dazu auffordern wollen, ihn zu streicheln und mit ihm zu kuscheln. :-)

(Das mit dem Rahmen war wieder so ein Fotocommunity-Ding …)


Ich und mein Tesla Model Y (11)

Ich hatte bislang noch nie ein Auto mit Rückfahrkamera, kann daher auch nicht sagen, ob man in anderen Fahrzeugen nur eine allgemeine Sicht nach hinten oder auch ein Stück vom Auto mit drauf hat. Bei unserem Tesla sieht man auf jeden Fall unten die Kante der Heckschürze und damit auch den Kugelkopf der Anhängerkupplung:



Anhänger ankuppeln nach Lehrbuch: So dicht wie sicher machbar vor den Hänger fahren, (ggf. Motor ausstellen), Fahrzeug sichern und den Anhänger schließlich von Hand auf die Anhängerkupplung bugsieren und ankoppeln.



Anhänger ankuppeln mit Kamera: Präzise mit der Kugel unter die Kugelkupplung fahren, (ggf. Motor ausstellen), Fahrzeug sichern, Anhänger ohne ihn noch einmal bewegen zu müssen am Stützrad herunterkurbeln und die Verbindungen herstellen.

Nicht, dass die andere Methode bislang nicht funktioniert hätte, aber bei einem sehr vollen Anhänger und/oder unebenem Untergrund ist es so auf jeden Fall sehr viel einfacher. Sehr cool. :-)


Fotocommunity-Bilder (26)

Diese spiegelnde Fassade hatte ich irgendwann mal in Berlin entdeckt. Ist vermutlich schon millionenfach fotografiert worden. Ich weiß nicht mehr, wo genau das stand, allerdings würde ich es grob in den Bereich zwischen Brandenburger Tor und Alexanderplatz verorten. Wer mir auf die Sprünge helfen will, kann das in den Kommentaren gerne tun. :-)


Back to the Roots mit Linux

Die Schritte mit Linux werden etwas flüssiger. Schmunzeln musste ich, als wir dem GNOME ein Update über die Konsole verpasst haben. Mit einer Jugend in den 80ern bin ich mit Heimcomputern aufgewachsen und eigentlich sind Konsoleneingaben irgendwie auch ein Stück Kindheitserinnerung. :-)

Die Soundeffekte sind nicht ganz original, das muss ich zugeben. ;-)


Spiegelung hinterm Flughafen

Auf dem morgendlichen Weg zur Arbeit stach mir diese Szene ins Auge. Mit dem Gewerbegebiet hinterm Flughafen und dem See auf der Fläche des ehemaligen (und zur Bebauung freigegebenen) Kleingartengebiets bot sich nicht wirklich ein herausragend idyllischer Anblick – aber dennoch faszinierte mich die Spiegelung der vielen Lichter.



Der Bildgenerator von ChatGPT durfte das Bild noch etwas eskalieren lassen. Find ich gut geworden und obwohl ich nie die Nähe zum Flughafen erwähnt hatte, hat die KI sogar ein UFO mit eingebaut. Immerhin. :-P


Ich und mein Tesla Model Y (9)

Mit der Post bekam ich den den Kraftfahrzeugsteuerbescheid für den Tesla. Die Steuer wurde bis 31.12.2030 auf 0,00 € festgesetzt. Darunter stand die Zahlungsaufforderung:

"Bitte zahlen Sie spätestens am 01.01.2031 ....... 72,00 €"

Zahlungsaufforderung für in fünf Jahren. Läuft. Bekommt man da noch eine Erinnerung oder muss man sich selber den Termin irgendwo vermerken, fragte ich mich zunächst.

Dann fiel mir ein, dass aber doch die Befreiung gerade erst neu auf bis zu maximal zehn Jahre für bis zum 31.12.2025 zugelassene E-Autos beschlossen wurde. Da passt doch was nicht?!

Auf der entsprechenden Seite beim Zoll steht es noch einmal im Klartext: Bis zum 31. Dezember 2025 erstmals zugelassene oder umgerüstete Fahrzeuge erhalten die volle zehnjährige Steuerbefreiung. Die betroffenen Halterinnen und Halter, bei denen die für ihr Fahrzeug gewährte Steuerbefreiung durch die bisherige zeitliche Befristung bis zum 31. Dezember 2030 nicht die vollen zehn Jahre umfasst erhalten im Laufe des Jahres 2026 automatisch einen geänderten Steuerbescheid. Ein gesonderter Antrag ist nicht erforderlich.

Dann werde ich den aktuellen Bescheid einfach mal ignorieren und mich auf volle zehn steuerfreie Jahre freuen.

Die Kfz-Steuer macht zwar nun beim ganzen Thema Autofahren kein Vermögen aus, aber die Ersparnis ist trotzdem nett. Der Benz kostete bislang 416 Euro im Jahr, der Tesla (in zehn Jahren) nach dem derzeitigen Stand nur 72, resp. 74 Euro. Das sind immerhin rund dreieinhalbtausend Euro, die wir alleine dadurch einsparen werden. Auch nett.

Fotocommunity-Bilder (25)

Dieses winzige Räupchen krabbelte einst über das Dach meines Autos. Könnte mal ein Kohlweißling geworden sein. :-)

(Wobei ich gerade überlege, ob es wirklich mein Auto war. Den Untergrund hatte ich sicherlich nicht umgefärbt und das einzige weiße Auto hatte ich drei Monate lang Ende 1997 – und soooo alt ist das Foto auch noch nicht …


Was wurde aus Linux, Versuch 4?

Mitte 2024 (Oh, so lange schon wieder her …) hatte ich mir einen PC für einen (letzten) Versuch mit Linux gekauft. Dabei kam zunächst heraus, dass die Linux-Welt entweder nichts für mich persönlich oder vor allem nicht für langjährige Windows-Nutzer im Quereinstieg taugt.

"Mal eben" irgendwelche Software installieren ist eben nicht unbedingt so einfach wie in der Windows-Welt, wenn man denn überhaupt passende Anwendungen findet – und ich bin halt seit Jahrzehnten bestimmte Programme gewöhnt. Ich hatte mir dann einen nagelneuen Windows11-PC (Intel i7-13700) gekauft, der wirklich schnell ist und mit dem ich sehr glücklich bin. Der Xeon-Rechner in seinem massiven Lenovo-Gehäuse blieb anderthalb Jahre ungenutzt unterm Schreitisch stehen.

Nun hatte sich unsere Tochter zu Weihnachten nicht nur einen 3D-Drucker, sondern auch einen PC gewünscht. Letzteren vor allem, um damit Projekte für den Drucker zu bearbeiten. Die ersten Wochen arbeiteten wir nun mit der Handy-App und schickten vor allem fertige Modelle an den Drucker, die suche nach einem geeigneten PC lief ohne Priorität im Hinterkopf. Ein älterer Windows-PC, den wir auch noch im Haus hatten, kam nicht in Frage, da der wirklich schnarchlangsam ist. Mein Notebook wollte ich aber auch nicht ins Kinderzimmer stellen, da ich viele meiner eigenen Projekte darauf habe und die Arbeit auf dem (relativ) kleinen Bildschirm auch eher nur eine Option ist, falls es mal nicht anders geht.

Am vergangenen Wochenende fiel mein Blick auf das massive Think-Station-Gehäuse in meinem Arbeitszimmer. Unsere Tochter ist nicht geistig in der Windows-Welt zu Hause, kann man sie von Anfang an mit Linux konfrontieren? Dazu war eine Frage zuerst zu klären: Gibt es die Software für unseren Drucker auch für Linux? Ja, gibt es. Will ich Linux noch eine weitere Chance geben? Ich wagte es.

Als Windows-Mensch muss man sich an viele Dinge gewöhnen. Zum Beispiel, dass man das Terminal, also das Kommandozeilen-Tool, sehr viel nutzen und die Anweisungen ans System eintippen muss. Da kam gleich die nächste Schwierigkeit – während man bei Windows zumindest halbwegs intuitiv Dinge erledigen kann, weil im UI vieles im Klartext steht, muss man die Befehle für das Terminal kennen. Da ist das Spektrum von "Ich weiß, dass es ihn gibt" über "Ich tippe ihn ein, weil es irgendwo so steht" bis zu "Ich weiß genau, was der Befehl macht" sehr groß. Als Quereinsteiger kommt man da zumindest halbwegs rein, aber intuitiv und selbsterklärend ist das nicht nicht. Wie auch?

Da hat mich in den letzten Tagen ChatGPT gerettet. Wann immer Linux irgendwas von mir wollte, das bei mir als Neu-Anwender nur große Fragezeichen hinterlassen hat, habe ich einen Screenshot von der entsprechenden Meldung gemacht und der KI vorgeworfen. Ohne Screenshot mit Beschreibungen im Klartext hielt ich es, wenn ich einfach nicht mehr weitergekommen bin und Dinge nicht so klappen wollten, ich ich es mir vorgestellt hatte. Mit der Bitte, das "für Dummies" zu erklären, kamen dann handliche Schritt-für-Schritt-Anweisungen dabei heraus, in denen auch auf Wunsch die Erklärungen stand, was da überhaupt passiert.

Die beiden wichtigsten Anwendungen auf diesem Computer, ein Webbrowser und die Software vom 3D-Drucker, laufen nun problemlos. Wenn wir sonst noch irgendwelche Software benötigen, werden wir schon Lösungen finden. Aber, das gebe ich hier ehrlich zu, so macht das ganze Unternehmen zumindest schon halbwegs Spaß. Jetzt kann man sich wirklich in der Linux-Welt mal in Ruhe umsehen und mit jedem Tag wird der Erfahrungsschatz größer. Vielleicht wird Linux doch noch mein favorisiertes Betriebssystem. Seit einer Woche geht es etwas besser …