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Live und in Farbe

Endlich hat der Markt in Findorff die schon seit der Eröffnung ersehnte Videoüberwachungsanlage bekommen. Die Kameras sind zwar relativ groß, aber dafür sieht man sie auch. Abschreckung ist schließlich auch schon eine Form von Diebstahlsprävention. Meine (kleineren) Kameras hier in der Gastfeldstraße wurden schon oft für unecht gehalten...
Aber wahrscheinlich hält die neuen Kameras auch niemand für echt: Sie haben keine blinkende Leuchtdiode. Dabei haben doch nur Kameraattrappen eine blinkende Leuchtdiode - damit sie wie eine echte Kamera aussehen. :-)

Die häßliche Kabelage verschwindet übrigens noch in dezenten Kabelkanälen. Aber so funktioniert das System wenigstens erstmal.





Als Bildschirm dient ein einfacher Röhrenfernseher. Sowas bekommt man mittlerweile neu für unter 100 Euro und sollte in diesem Fall absolut ausreichend sein. Die Bildqualität der gesamten Anlage ist jedenfalls mehr als ausreichend und auch wenn man natürlich nicht den ganzen Tag davor sitzen kann, ist es es beruhigendes Gefühl, bei Bedarf verdächtige Personen unauffällig beobachten zu können...

Dies hier ist die Quattro-Ansicht. Man kann sich natürlich auch jedes einzelne Bild formatfüllend anzeigen lassen:


Seltsames mit der Telekom

Der Telefonanschluß im Markt in Findorff läuft (noch!) über die Telekom. Ich hatte ihn im Juli direkt bei der Telekom beantragt, da u.a. noch Kabel verlegt werden mußten und ich es im Eröffnungsrummel der Übersicht wegen mit möglichst wenig Ansprechpartnern zu tun haben wollte.

Wie es bei der Telekom üblich zu sein scheint, wird mit einem neuen Anschluß automatisch eine T-Net-Box (Virtueller Anrufbeantworter im Telekom-Netz) installiert und aktiviert. Ich wußte davon allerdings nichts, bis ich vor rund zwei Wochen selber in der Box gelandet bin, als ich in meinem Laden anrufen wollte.
Sofort rief ich bei der Telekom an und bat darum, dass die Box deaktiviert wird. "Das kann aber zwei Stunden oder im schlimmsten Fall bis morgen dauern, bis die Änderung wirksam wird.", meinte der nette Mann am Telefon noch zu mir.
Anschließend sollte ich die Beratung beurteilen. Wurde das Problem gelöst? [JA/NEIN], Schulnote: 3

Montag Nachmittag hat mich in Findorff zigmal die besagte T-Net-Box angerufen um mir mitzuteilen, dass soundsoviel neue Nachrichten vorliegen würden. Die Nachrichten haben mich nicht interessiert, ich wollte das Ding loswerden. Also habe ich wieder einmal bei der Telekom-Hotline angerufen.
Ich erzählte dem Mitarbeiter mein Anliegen, der legte mich in eine Warteschleife, diese verabschiedete sich Sekundenbruchteile später wieder, ich hörte ein langes Tuten und kam wieder in das Beurteilungssystem: Wurde das Problem gelöst? [JA/NEIN], Schulnote: 6. Ich hatte gehofft, dass die Note sechs nicht wortlos hingenommen wird und tatsächlich landete ich daraufhin bei einem anderen Telekom-Mitarbeiter, der von mir wissen wollte, wie ich zu dieser Beurteilung gekommen bin. Meine Antwort war ehrlich und er verwies mich auf die T-Net-Box-Hotline. Dort würde man mir ganz sicher helfen können.

Tatsächlich: Nach nur zwei Anrufen bei der T-Net-Box-Hotline war es endlich so weit: Mein virtueller Anrufbeantworter, den ich nie haben wollte, den ich mangels Passwort nie abfragen konnte, der mit seinen Informationsanrufen ständig Telefon und Mitarbeiter blockiert und durch seine reine Präsenz bestimmt auch einige Kunden vergrault hat, war endlich deaktiviert.

Virtuelle Schnitzeljagd - ein Service der ···T·elekom.

Clatronic DVD 709

Weiß möglicherweise jemand, ob der Clatronic DVD-Player "DVD 709 super slim" DVDs voller MP3-Dateien per Zufallsmix abspielen kann?

Weder auf dem Karton des Gerätes noch auf der Website findet sich eine Information darüber, ob diese Funktion vorhanden ist. Auf der Fernbedienung scheint es auch keine Taste zu geben, die mit "shuffle" oder "random" beschriftet ist.

Wenn der Player die gesuchte Funktion nicht beherrscht, werde ich ihn nämlich wieder ungeöffnet zurückbringen.

Mit welchem Gerät wäre mir denn geholfen? Bin für jeden hilfreichen Tipp dankbar!

Spendenanfragen über den Shopbloggershop

Innerhalb weniger Tage habe ich per E-Mail zwei Spenendenanfragen an die Adresse vom Onlineshop bekommen. Zuerst war es ein Kinder-Tanzverein und jetzt eine Kinder-Bastelgruppe, die nach Sachspenden fragt.
Zwei Zitate aus der Mail:

"Wir basteln sehr viel mit selbst gesammelten Materialien wie Altpapier, Blätter, Steine, Toilettenrollen u.s.w."

"Vielleicht könnten Sie uns mit einer kleinen Sachspende unterstützen, wir wären Ihnen sehr dankbar..."

Sachspenden? Pappe? Kein Problem: Wie wäre es mit einer Auswahl aus meiner Papppresse oder vielleicht noch etwas Schreddermaterial dazu? :-)

SPAR-Kalender für Findorff

Unsere typischen SPAR-Kalender gibt es dieses Jahr natürlich auch wieder. Diesmal habe ich natürlich auch an den neuen Markt in Findorff gedacht. Ich meine, dass wir in Achim keine Kalender verteilt hatten - aber ich glaube nicht, dass darin die Ursache für das Scheitern des Ladens zu suchen ist.

Der Werbeaufdruck für Findorff wird so aussehen:

[SPAR-Balken / Tanne]
SPAR - Markt Findorff
- Ihr guter Nachbar in Findorff -
Münchener Straße 66-72 · 28215 Bremen
Telefon 0421 / 3 78 43 34

Nichts Außergewöhnliches. Aber vollkommen ausreichend. :-)

·A···bgeklemmt

Ja, ich habe im Eröffnungsrummel des Marktes in Findorff die Telekom-"Einstandsrechnung" vergessen. Zwischendurch hatte mir die Kollegin aus dem Markt noch eine Mahnung zugefaxt, die ich immerhin noch zum verbloggen der Rechnungssumme genutzt habe, doch letztendlich ist die gesamte Zahlung irgendwie... untergegangen. Zumal ich in der Vergangenheit Telefonrechnungen noch nie per Überweisung, sondern grundsätzlich per Lastschrift beglichen habe. Der Posten war für mich also gar nicht "dringend zu bezahlen".

Es folgte das, was immer folgt: Der Anschluss wurde -zumindest für ausgehende Anrufe- gesperrt. Das ist natürlich unschön, vor allem weil Bestellungen gesendet und ec-Cash-Zahlungen durchgeführt werden müssen.
Ich rief also sofort bei der Telekom an und erteilte telefonisch eine Einzugsermächtigung, gefolgt von der Anweisung Bitte, den Anschluss umgehend wieder zu aktivieren.

"Kein Problem.", hieß es gestern am Telefon. "Vielleicht noch heute Nachmittag oder ansonsten spätestens morgen früh läuft wieder alles."

Nichts läuft. Gar nichts. Und darum habe ich eben noch einmal beim Magenta-T angerufen. "Hier liegt kein Abbuchungsauftrag vor.", wurde mir gesagt. "Und ein Gespräch wurde hier gestern auch nicht dokumentiert."

Ich erteilte also erneut einen Abbuchungsauftrag und bat darum, den Anschluss möglichst schnell wieder freizuschalten. "Sobald der Zahlungseingang erfolgt ist. Das kann so zwei bis drei Tage dauern."

Liebe Telekom, ein bisschen Kundenservice wäre auch in schlechten Tagen nett. Vor allem rege ich mich gerade über den dämlichen Hotline-Mitarbeiter von Ihnen auf, der mir gestern schlichtweg Unsinn erzählt hat. Statt einem Tag bin ich nun vier Tage ohne Telefon und das hätte man mir auch gleich sagen können.

Anfrage zum Onlineshopzahlungssystem

Diese Anfrage kam von einer (Nicht-)Kundin:
Bitte informieren Sie mich, wenn Sie auch Bezahlung per Kreditkarte oder bankeinzug ermöglichen. Ich habe mit Vorauskasse schon schlechte Erfahrungen gemacht (Firma ging bankrott) und weder die Ware erhalten noch mein Geld wiedergesehen.
Kreditkarte oder Bankeinzug werde ich in absehbarer Zeit nicht anbieten.

Ich kann nur ganz persönlich versichern, dass ich nicht vor habe, mit meiner Firma - und damit meiner gesamten Existenz - in der nächsten Zeit Konkurs anzumelden.

Mag sein, dass die Antwort etwas unbefriedigend ausgefallen sein dürfte. Über die Bezahlungsmöglichkeite, u.a. auch mit PayPal, wurde ja hier schon oft diskutiert, aber ich werde erstmal bei Vorkasse bleiben. Bis jetzt klappt's auch ganz gut.

Zahlung ohne Bestellung

Brief an eine Onlineshop-Kundin:
Sehr geehrte Frau S.,

ich danke Ihnen für die überraschende Zahlung in Höhe von 23,63€ auf mein Konto. (Ich vermute nun einfachmal mal, dass das Geld von Ihnen stammt.)

Sie haben sich am 30. August als Kundin in meinem Onlineshop registriert. Ich vermute, dass sie eine Bestellung eingegeben und anhand der ausgewiesenen Summe den Betrag überwiesen haben - und anschließend das Browserfenster schlossen, ohne den Auftrag nochmals mit dem Button "bestellen" zu bestätigen.
Bitte teilen Sie mir mit, welche Artikel Sie bestellen wollten, damit ich den Auftrag umgehend bearbeiten kann!

Mit freundlichem Gruß,
Björn Harste
Fehlt jetzt eigentlich nur noch, dass sie sich darüber beschwert, dass die Lieferung so lange dauert... :-)

Traurig, aber wahr.

Diese, ich mag den Begriff kaum verwenden, Bewerbung, wurde vor ein paar Tagen meiner Marktleitung in Findorff in die Hand gedrückt.

Wer es mit seinem Gewissen vereinbaren kann, mag könnte sich am letzten Satz und anderen Kuriositäten in diesem Schreiben ergötzen hier eine leichte Belustigung empfinden. Man kann sicherlich darüber schmunzeln, aber eigentlich ist es nur sehr, sehr traurig. Ich kann jedenfalls immer wieder nur den Kopf schütteln, wenn vom Arbeitsamt von der Agentur für Arbeit immer mehr Bewerbungstrainings gekürzt und gestrichen werden.

Jemand, der vielleicht weniger intelligent ist als der Durchschnitt der Bevölkerung, kann durchaus mit offenen Augen durchs Leben gehen und seinen Job 100% richtig machen. Aber wie soll man, wenn man als Personaler einen derartigen Murks auf den Schreibtisch bekommt, sich überhaupt dazu durchringen, die Zeit für ein Bewerbungsgespräch zu investieren?
Leider kenne ich auch niemanden, der einen Job für diesen jungen Mann hätte. :-(

Nachtrag a: Wer einen Job für den jungen Mann hat, möge sich melden! Und das meine ich durchaus ernst.



Nachtrag b: Der linierte Zettel (und sonst nichts!) wurde von dem jungen Mann persönlich in der Filiale Findorff abgegeben. Die dortige Filialleiterin hat ein kurzes Gespräch geführt und mir den jungen Mann beschrieben. Den persönlichen Eindruck, den dieser Bewerber gemacht hat, hatte ich bewußt nicht geschildert, denn es ging nicht um seine Person, sondern um seine Bewerbung, die stellvertretend für viele steht, die hier in den letzten Jahren abgegeben wurden.
Ich hatte mich entschlossen, diese Bewerbung zu veröffentlichen, weil ich mich darüber aufgeregt habe, daß Menschen mit deutlich geringerer Bildung derart allein gelassen werden. Da aus den Daten kein Rückschluß auf die Person möglich ist, sah ich ursprünglich auch keine datenschutzrechtlichen Probleme. Den Scan der handschriftlichen Bewerbung habe ich nun durch eine andere Version ersetzt, die einen groben Eindruck der abgegebenen Bewerbung vermittelt.
Dass so eine Bewerbung kaum eine Chance hat und dass die Agentur für Arbeit bessere Arbeit leisten sollte, ist tatsächlich die einzige Intention dieses Blogeintrages gewesen. Hier sollte niemand an den Pranger gestellt werden.
Da mich offenbar einige Mitmenschen mißverstanden haben, war dieser Beitrag heute Nacht offline. Löschen werde ich ihn nicht, denn dann gibt es für die Leser nicht die Möglichkeit, die nachfolgenden Diskussionen auch in anderen Blogs zu verstehen. Wenn man nämlich Teilsätze aus dem Zusammenhang reißt, kann ein sehr böses Bild entstehen und das finde ich unfair.
Die Formulierungen, die offenbar für Menschen, die mich nicht kennen, mißverständlich waren, habe ich durchgestrichen und dort neue Formulierungen eingesetzt. Teilsätze, die in den Kritiken völlig unter den Tisch gefallen sind, habe ich fett dargestellt.
Mit ein wenig Humor lassen sich übrigens gewisse Ungerechtigkeiten des Lebens besser verdauen und nicht jedes Lächeln ist mit Herablassung und Zynismus verbunden. ;-)

·A···bzocke

Früher war alles besser, sagt man. Früher, das war vor ein paar Jahren noch, da hat man einen Telefonanschluß bei der Telekom beauftragt und zum pauschalen Bereitstellungspreis auch die Kabelage vom Hausverteiler bis in die Wohnung incl. TEA-Schlußdose gelegt bekommen.

Rund 300 Euro für die Arbeitszeit und zweimal die Anfahrtspauschale von jeweils 40 Euro finde ich jetzt allerdings schon etwas happig. Dafür, dass ich nach Jahren der Abstinenz wieder Telekom-Kunde geworden bin, irgendwie ein recht unschöner Start. :-(

Hölzchen

Ich war eben doch noch einmal in Achim: Zur offiziellen Übergabe durch den Vermieter an meinen Nachfolger.
Als ich am Makt ankam, standen die beiden wild gestikulierend hinter der Eingangstür. Ich sollte wohl den Hintereingang benutzen. Warum, verstand ich zwar zuerst nicht, aber so trotte ich dann ums Gebäude herum.
Die Oma, die ebenfalls vor der Tür stand, feixte mich noch beim Umdrehen an: "Der neue Laden hat noch nicht auf, aber das wußten Sie wohl nicht..!" Höhöhö...

Im Inneren des Gebäudes erfuhr ich dann den Grund dafür, warum die vorderen Türen nicht geöffnet wurden: In der Zwischenzeit haben irgendwelche Idioten sämtliche Schlösser im Eingangsbereich mit kleinen Holzspänen vollständig ausgestopft - und zwar so, dass man sie auch nicht wieder mit einer Pinzette problemlos entfernen konnte.

Ich bin wirklich froh, dort weg zu sein. Und mich nicht mehr um sowas kümmern zu müssen....

Nach meiner Wahl

Ein Kunde hat im Onlineshop eine recht umfangreiche Auswahl an Zotter-Schokolade bestellt. Leider war eine Sorte schon ausverkauft (Zotter Sommerpause), noch bevor ich sie im Shop deaktivieren konnte. Eine weitere Sorte ist hier bei der Hitze regelrecht weggelaufen und beim besten Willen nicht mehr verkaufsfähig gewesen.
Ich schilderte dem Kunden das Problem und bekam folgende Antwort:
Hallo Herr Harste,
ersetzen Sie die fehlende Ware durch Produkte Ihrer Wahl.
Vielen Dank
Ich finde das entgegengebrachte Vertrauen in meinen persönlichen Geschmack ja wirklich nett, aber irgendwie ist sowas auch fies. Was ist, wenn ich jetzt ausgerechnet zwei Sorten erwische, die der Kunde gar nicht mag..? :-)

Artikel zur Neueröfnung

In einem der beiden bedeutenden Sonntagswerbeblätter hier in Bremen, ganz zufällig demjenigen, in dem wir knapp 20.000 Handzettel haben beilegen lassen, war am Sonntag folgender Artikel zu finden. Eigentlich hätte Azubine Filialleitung Romy auch mit auf das Bild gehört, aber sie saß in dem Moment durch den Eröffnungsandrang unlösbar an der Kasse und der Fotograf hatte leider nicht ewig Zeit.



Update vom 13. Juli 2020: Großes Bild ergänzt:


Sonnenbrand-Tattoo

Mein hauseigenes Schminkteam war am Donnerstag zur Neueröffnung des Marktes in Findorff ja nun auch präsent. Aufgrund der Hitze war nicht viel zu tun, also sassen die beiden Mädchen vor allem "arbeitslos" draussen in der Sonne.

Wie es sich gehört, haben die beiden sich auch selber angemalt. Geradezu obligatorisch ist dabei natürlich die SPAR-Tanne auf dem Arm gewesen:



So sah der Arm dann abends aus, nachdem Lirie sich wieder abgeschminkt hatte. Die Sonne hat ihren Spuren hinterlassen. Oder auch nicht, je nach Sichtweise... :-)