Wildes Kopfschütteln
Nicht aus aktuellem Anlass, aber es ging mir einfach mal wieder durch den Kopf: Da bewerben sich Leute, stellen sich sogar persönlich vor und reichen eine komplette Mappe rein. Dann zieht man das volle Programm durch: Bewerbungsgespräche, Kassentraining, Arbeitsvertrag etc.
Und dann kommen die Leute von heute auf morgen einfach nicht mehr zur Arbeit und sind auch nicht erreichbar. Das ist eine Sache, die ich ja nun schon häufiger erlebt habe.
…und an die ich mich nie gewöhnen werde.
Und dann kommen die Leute von heute auf morgen einfach nicht mehr zur Arbeit und sind auch nicht erreichbar. Das ist eine Sache, die ich ja nun schon häufiger erlebt habe.
…und an die ich mich nie gewöhnen werde.
Nicht vorgearbeitet
Samstags morgens geht es hier gewohnheitsgemäß ziemlich hektisch zu. Das kann man bei uns hier auflockern, indem man am Freitag Abend ein paar bestimmte Dinge vorbereitet. Dazu gehört zum Beispiel der gesamte Kram mit den Aufbackbrötchen.
Wie gesagt: Kann man auflockern. Kann man auch sein lassen. Dann wird's am Samstag eben unnötig stressig. So wie heute.
Wie gesagt: Kann man auflockern. Kann man auch sein lassen. Dann wird's am Samstag eben unnötig stressig. So wie heute.
Kassentraining
…und wieder einen Bewerber im Kassentraining. Momentan haben wir aber auch einen Bedarf an Aushilfen, beinahe schon lästig. Das Dumme ist, dass man sich aufgrund des Aufwands auch bei erhöhtem Bedarf nur um einen Bewerber nach dem anderen kümmern kann und nicht um mehrere gleichzeitig. Wenn jemand nicht zum Vorstellungsgespräch erscheint oder während der "Ausbildung" an der Kasse merkt, dass der Job doch nichts für ihn/sie ist, muss der nächste angeschrieben werden. Wieder einen Termin ausmachen und den ganzen Sermon von vorne anfangen. Da kann es sich unter Umständen wochenlang hinziehen, auch nur einen brauchbaren neuen Mitarbeiter zu bekommen.
Mitarbeiter und Taschenrechner
Vor knapp einem halben Jahr hatten wir zwei neue Taschenrechner gekauft, damit meine Mitarbeiter vernünftig ihre Abrechnungen machen können. Die beiden Geräte haben einen festen Platz in einer Schublade mit den Vordrucken für die Kassenabrechnungen bekommen.
Bilanz heute: Ein Taschenrechner ist weg, von dem anderen ist der Deckel abgebrochen. Herzlichen Glückwunsch.
Bilanz heute: Ein Taschenrechner ist weg, von dem anderen ist der Deckel abgebrochen. Herzlichen Glückwunsch.
Fristlose Kündigung
Nach längerer Zeit verbringe ich mal wieder einen Sonntag hier in der Firma. Meistens erledige ich an den "kundenfreien Tagen" angenehme Dinge. Aufräumen, Neuplatzierungen, Sortimentspflege und teilweise auch private Angelegenheiten.
Heute musste ich ein weniger schönes Thema angreifen. Dieses Schreiben habe ich eben in den Briefkasten geworfen:
Heute musste ich ein weniger schönes Thema angreifen. Dieses Schreiben habe ich eben in den Briefkasten geworfen:
Fristlose Kündigung des bestehenden ArbeitsverhältnissesDas sind die negativen Seiten der Selbstständigkeit. Dass man hier tagtäglich von irgendwelchen Ladendieben beklaut wird, daran hat man sich ja schon beinahe gewöhnt. Aber wenn es die eigenen Leute sind, die "mein" und "dein" nicht unterscheiden können, bin ich um ein Vielfaches enttäuschter.
Sehr geehrte Frau xxx,
ich kündige das mit Ihnen seit xxx bestehende Arbeitsverhältnis außerordentlich und mit sofortiger Wirkung. Vorsorglich spreche ich die ordentliche Kündigung zum nächstmöglichen Termin aus, falls die außerordentliche Kündigung wider Erwarten unwirksam sein sollte.
Die Kündigung erfolgt, da Sie nachweislich in mindestens einem Fall Bargeld aus der Kasse genommen haben. Damit erfüllen Sie den Tatbestand des Diebstahls!
Ein solches Fehlverhalten kann ich weder dulden noch entschuldigen und sehe aufgrund Ihrer Handlung und aufgrund des zerstörten Vertrauens keine Basis für eine weitere Zusammenarbeit.
Das noch offene Monatsgehalt wird von mir als Vertragsstrafe und zum Ausgleich des entstandenen Schadens einbehalten. (§3.4 des Arbeitsvertrages vom xxx)
Mit freundlichem Gruß,
SMS statt Lauferei
Ich saß bei mir im großen Büro am Schreibtisch, als eine SMS eintrudelte: "Kannst du eben die Kasse abrechnen? Ich warte im Lager."
Jaja, in Zeiten von SMS-Flatrates spart man sich eben schonmal 20 Meter Fußmarsch und macht stattdessen lieber etwas Daumenakrobatik auf der Tastatur.
(Okay, der Gedanke dahinter war ein anderer und durchaus löblich: Meine Mitarbeiterin wollte einfach nur nicht mit dem Geld in der Hand einmal quer durch den Laden laufen.)
Jaja, in Zeiten von SMS-Flatrates spart man sich eben schonmal 20 Meter Fußmarsch und macht stattdessen lieber etwas Daumenakrobatik auf der Tastatur.
(Okay, der Gedanke dahinter war ein anderer und durchaus löblich: Meine Mitarbeiterin wollte einfach nur nicht mit dem Geld in der Hand einmal quer durch den Laden laufen.)
Fehlende Feiertage
Ein Mitarbeiter hat mich gerade darauf hingewiesen, dass in seinem Zeitkonto an einem bestimmten Tag Minusstunden bei ihm eingetragen sind, obwohl der Tag ein Feiertag war.
Bei genauerer Betrachtung fiel mir dann auf, dass in meiner Software für das gesamte Jahr noch keine Feiertage hinterlegt sind. Ich könnte schwören, dass die bis 2010 schon vorgegeben waren.
Naja, die Arbeit des Eintragens der Feiertage ist eine Sache von unter fünf Minuten und auch nicht kompliziert. Aber gut, dass das wenigstens überhaupt einem mal aufgefallen ist.
Bei genauerer Betrachtung fiel mir dann auf, dass in meiner Software für das gesamte Jahr noch keine Feiertage hinterlegt sind. Ich könnte schwören, dass die bis 2010 schon vorgegeben waren.
Naja, die Arbeit des Eintragens der Feiertage ist eine Sache von unter fünf Minuten und auch nicht kompliziert. Aber gut, dass das wenigstens überhaupt einem mal aufgefallen ist.
Stoßseufzer in Olivenöl
"Ordentlich in einer Reihe hintereinander und mit den Etiketten nach vorne", sollen die Waren bei mir gepackt werden. Eine kleine wie nachvollziehbare Anweisung, die manche Leute aus meinem Packteam aber offenbar überfordert. 


Verwendungszweck von BiFi
Eine Kollegin brauchte spontan ein paar Lesezeichen für ihre Bestellvorlage. Also hat sie kurzerhand den nächstbesten Artikel dafür aus dem Regal gegriffen: BiFi-Minisalamis.
Für die abendliche Bettlektüre eignen sich die Würstchen übrigens nur bedingt. Gebundene, aber auch Taschenbücher sind nur für dünne Lesezeichen geeignet und sollte man während der Lektüre plötzlich Appetit bekommen, werden sicherlich bald schon ein paar Fettflecken die Buchseiten zieren.

Für die abendliche Bettlektüre eignen sich die Würstchen übrigens nur bedingt. Gebundene, aber auch Taschenbücher sind nur für dünne Lesezeichen geeignet und sollte man während der Lektüre plötzlich Appetit bekommen, werden sicherlich bald schon ein paar Fettflecken die Buchseiten zieren.

ABM statt Feierabend
Eiiiiiiiiigentlich wollte der Kollege ja schnell nach Hause. Aber dann wollte er doch unbedingt noch wissen, ob das Zählbrett mit dem Kleingeld aus seiner Kasse den Aufprall auf dem Fußboden bei uns im Aufenthaltsraum gut übersteht.
Hat übrigens nicht geklappt.

Hat übrigens nicht geklappt.

DIE FRAGE!
Die Außendienstmitarbeiterin eines Lieferanten wartete im Lager vor der Bürotür auf einen Kollegen, der gerade noch telefonierte.
Einer meiner Mitarbeiter betrat währenddessen das Lager und stellte der Frau, als er sie entdeckte, eine direkte wie uncharmante Frage: "Sind Sie Kundin oder Ladendiebin?"
Ihre Reaktion… Naja, gut… Also… War ja vielleicht berechtigt. Aber ich finde, sie hätte es mit Humor nehmen sollen.
Einer meiner Mitarbeiter betrat währenddessen das Lager und stellte der Frau, als er sie entdeckte, eine direkte wie uncharmante Frage: "Sind Sie Kundin oder Ladendiebin?"
Ihre Reaktion… Naja, gut… Also… War ja vielleicht berechtigt. Aber ich finde, sie hätte es mit Humor nehmen sollen.
Die wilde Filiale
Bislang hat keiner meiner Mitarbeiter freiwillig gestanden, die Telefonnummer von der Filiale in Findorff unter einem recht eigenartigen Namen in einem unserer schnurlosen Telefone gespeichert zu haben.
Witzbolde.

Witzbolde.

Beobachtung am Freitag, den 8.
Wenn die Papierhandtücher auf der Herrentoilette alle sind, läuft man eben mit tropfnassen Händen eine Tür weiter und trocknet sich in der Damentoilette die Hände ab.
Mitarbeiter…
Mitarbeiter…
Mehr VWL?
(Werbe)anruf einer Krankenversicherung. Man möchte mir in einem persönlichen Gespräch zeigen, wie meine Mitarbeiter ihre Vermögenswirksame Leistungen verdoppeln können, ohne dass generell zusätzliche Kosten entstehen würden.
Klingt pauschal natürlich interessant, allerdings wird die Versicherung sicherlich nicht herumtelefonieren und Leuten davon berichten, ohne einen Nutzen davon zu haben. Das Gespräch habe ich erstmal abgelehnt und stattdessen weiterführende Informationen via E-Mail angefordert – bin gespannt, ob es berichtenswert ist, falls die Infos überhaupt bei mir ankommen.
Klingt pauschal natürlich interessant, allerdings wird die Versicherung sicherlich nicht herumtelefonieren und Leuten davon berichten, ohne einen Nutzen davon zu haben. Das Gespräch habe ich erstmal abgelehnt und stattdessen weiterführende Informationen via E-Mail angefordert – bin gespannt, ob es berichtenswert ist, falls die Infos überhaupt bei mir ankommen.
