Ich glaube, mein Fleischlieferant kündigt mir bald die Freundschaft. Dauernd vergesse ich, die Fleischbestellung zu faxen und ca. dreimal pro Woche ruft jemand an und drängelt, wo denn nun meine Bestellung bleiben würde.
Ich weiß nicht, wie oft ich unseren Metro-Ausweis genutzt habe, vielleicht eine handvoll Mal. Heute flatterte ein Schreiben ins Haus, warum wir denn nicht mehr kaufen, und dass unsere Karte deaktiviert würde, wenn wir bis Ende des Jahres nicht mehr einkaufen würden. Ich glaube, diese Karte wird nicht reaktiviert werden.
Was zu verstehen ist. Tzja, Manuel, tröste Dich - zumindest hier in Bremen gäbe es ja als gute Alternative den Fegro/Selgros-Markt. Fegro gibt es zwar auch bundesweit, ich kenne nur den Markt hier in Bremen und kann darüber nur Positives berichten.
Anruf bei einem kleinen Getränkelieferanten in der Innenstadt. Leider konnte ich nur mit dem Anrufbeantworter sprechen:
"Hier ist der Anschluß von [Firmenname]. Sie rufen außerhalb unserer Geschäftszeiten an. Sie können aber gerne eine Bestellung auf's Band sprechen. Nennen Sie dazu Ihren Namen und Telefonnummer..."
Meine Antwort: "SPAR-Markt Harste in der Gastfeldstraße, hallo. Es ist Dienstag Vormittag gegen zehn Uhr und ich rufe außerhalb Eurer Geschäftszeiten an. Irgendwie mache ich hier mit meinen Arbeitszeiten etwas falsch. Abgesehen davon würde ich gerne eine paar Sachen bestellen..."
Gestern Abend auf dem Weg nach Hause ist mir eingefallen, daß ich vergessen hatte, die Bestellung für einen Bio-Lieferanten (hier in Bremen ansässig) zu verschicken. Ein kurzer Anruf beruhigte mich: "Nee, das kannst Du ruhig morgen früh faxen. Das schaffen wir schon. Brauchst nicht zum Laden zurückzufahren."
Ein Vertreter wollte mir eben einen Artikel verkaufen, den ich aber nun partout nicht haben wollte.
Er fing dann an, mit "Geld verdienen" und "hohe Spanne" zu argumentieren und außerdem sollte ich den schon deshalb bestellen, weil die Kunden den hier kaufen werden, denn $MITBEWERBER-A und $MITBEWERBER-B haben den nicht im Sortiment.
Da diese Mitbewerber zu einem der größten in Deutschland gehören, fiel mein Gegenargument recht eindeutig aus: "Die werden schon wissen, warum."
Nachtrag: Es handelte sich um die drölfzigtausende Teesorte...
Anruf unseres Geflügellieferanten.
Meine knappe Aussage, daß ich "einmal aussetzen" möchte, quittierte die Frau am Telefon mit einem "Dann weiß ich bescheid.", dessen Tonfall so wirkte, als ob sie's heute schon dutzende Male aufgesagt hätte.
Jaja, die Vogelgrippe ist schon sehr gefährlich.
Für die Vögel. Aber trotzdem sinkt der Absatz an totem Federvieh bei solchen Nachrichten immer schlagartig.
Ganz herzlichen Dank an unsere Zeitschriftengroßhandel. Ich liebe es, morgens die Hälfte der Lieferung der Kiste einzeln entnehmen zu müssen, weil die Pakete auseinandergefallen sind.
Ich habe doch erst Sonntag Nachmittag bestellt. Das war mal eine schnelle Lieferung! Beeindruckend.
Nachtrag: Wir haben natürlich erstmal die Palette auseinandergerissen und nachgesehen, wie die vielen neuen Dinge so aussehen. Man ist ja schließlich neugierig.
Sollte man ablehnen, wenn man einen Anruf von einer Firma bekommt, die sich auf Fußbodenreinigung spezialisiert hat und einem anbietet, einmal die gesamte Fläche zu Demonstrationszwecken kostenlos zu reinigen?
Nachdem die Frau mir am Telefon ihr Angebot vorgetragen hat, wollte ich es noch einmal genau wissen: "Sie bieten mit also gerade an, völlig kostenlos und ohne weitere Verpflichtungen den gesamten Fußboden in meinem Laden zu reinigen?"
Ich habe im Bestellbuch (Ordersatz) der SPAR vergeblich das Inhaltsverzeichnis nach Verhüterlis abgesucht. Unter Kondome stehen sie nicht, bei Präservativen suchte ich auch vergeblich. Wir haben welche, das weiß ich. Aber wo? Zweifel machten sich breit: Sollte dem Autor des Buches der Eintrag zu peinlich gewesen sein?
Dann plötzlich ein Zufallsfund zwischen Cola und Cornflakes. Es gibt tatsächlich Leute, die "Condom" schreiben. Nicht falsch, aber selten.