...ist nächste Woche unser Außendienstmitarbeiter bei Ihnen in der Nähe und ich würde gerne einen Termin vereinbaren, damit er Ihnen auch einmal unser interessantes Angebot vorstellen kann.
Ich bedankte mich, lehnte jedoch ab. Hier ist schon jeder Millimeter genutzt und "fertig verpackte Präsente" sind nicht so bedeutend, dass ich dafür irgendetwas anderes aus dem Sortiment verbannen würde.
Oh, warum nicht, wenn ich fragen darf?
Kein Platz.
Da empfehle ich Ihnen das Gespräch mit unserem Mitarbeiter. Der hat schon so viele Märkte gesehen und findet eigentlich immer eine passende Fläche...
Das erzählt erstaunlicherweise jeder. "Wir finden schon einen Platz." heißt es und dann soll ich irgendeinen Ausfsteller und ein kleines ("ganz schmal, sehen Sie!") Regal am besten mitten in den Gang unmittelbar vor die Kasse stellen. Voll ist voll. Punkt.
Das Management unterschreibt die Philosophie, dass alles, was man automatisieren kann, auch automatisiert werden sollte. Aus diesem Grund werden alleine schon im Produktionsprozess neun Roboter eingesetzt.
Ist nur so ein Gefühl, aber ich glaube, im B2C-Bereich würde man diese Formulierung und den Hinweis auf die Roboter eher vermeiden.
Eine Rechnung habe ich (nachweisbar) bezahlt. Die Bankverbindung und auch die angegebene Rechnungsnummer stimmten definitiv. Trotzdem habe ich nun eine Mahnung bekommen, in der auch gleich sehr direkt damit gedroht wird, die Angelegenheit an ein Inkassobüro zu übergeben.
Muss ich die Angelegenheit aufklären? Irgendwie habe ich keine Lust, mir nach dem Tonfall auch noch Mühe zu machen. Sollen die doch selber ihre Kontoauszüge überprüfen.
"Die Wettbewerbszentrale Hamburg hat gegen diese irreführende Kennzeichnung der Kaffeeröstereikette geklagt und in der ersten Instanz Recht bekommen. Allerdings hat Tchibo gegen das Urteil Berufung eingelegt."
Ich möchte hiermit anregen, dass diese Produkte auslistet werden.
Das ist Verbraucherverarschung in Reinform!
Irgendetwas ist wohl bei der Übermittlung meiner Bestellung schiefgelaufen. Aus einem bestellten Karton wurden gleich 88. Und weil saure Gurken alltäglich in solchen Mengen bestellt werden, ist das im Großlager natürlich niemandem aufgefallen.
Netterweise wird der Großteil aber morgen schon wieder abgeholt. Zwei Kartons behalte ich und der Rest geht zurück. Hier ist noch einmal die komplette Palette zu sehen: Acht Stapel, jeweils acht Lagen hoch.
Und hier auf dem Rollbehälter stehen noch weitere 20 Kartons. In jedem Karton stehen zwölf Gläser, macht zusammen 1056 Gläser Gurken.
Dieses Bild stammt aus einem Prospekt des Ladenausstatters und Einkaufswagenbauers Wanzl, der hier auf meinem Schreibtisch lag. Ich dachte beim ersten Durchblättern, warum zum Geier die da ein Foto von meiner "Halloween-Shopping"-Aktion verwenden.
Aber das konnte gar nicht sein. Ich habe hier nämlich überhaupt keine "Wire Tech"-Regale im Laden. Noch nicht!
In den letzten Wochen hat sich hier im Lager wieder ein großer Stapel Gemüsekisten voller Bierflaschen angesammelt, da ich nicht genug leere Kisten habe, um sie wegschicken zu können.
Wir haben Winter. Frost, Schneefall. Wie soll das erst im Sommer werden? Ich denke mit Grausen an die mehreren tausend Flaschen, die hier vor ein paar Jahren im Lager lagen...
Nach mehreren vergeblichen Versuchen, leere Kisten zu bestellen, sah das Fax an unseren Getränkelieferanten nun so aus:
Kaum zu glauben: Hier in Bremen liegt mittlerweile seit fast zwei Wochen Schnee. (Ich erinnere nur an die Wikipedia: "Im Durchschnitt liegt in Bremen an weniger als fünf Tagen im Jahr Schnee.")
Nun haben wir in den letzten Tagen alle Kunden auf Dienstag vertröstet, denn zu heute hatten wir reichlich Streumaterial, vor allem auch einen kompletten Rollbehälter mit Split, bestellt. Tzja...
Bei unserem Getränkelieferanten bestellen wir, in dem wir die gewünschten Artikel(nummern) via DFÜ übermitteln. Daraus ergibt sich, dass für jede Datensendung ein eigener Auftrag mit eigenem Lieferschein beim Lieferanten generiert wird. Die Ware wird natürlich zusammen geliefert, aber es kann durchaus vorkommen, dass diese auf mehreren Lieferscheinen aufgeführt ist.
Wenn ein Artikel mal nicht lieferbar ist, steht er auch auf dem Schein drauf. Mit der Mengenangabe "0". So weiß man als Kunde wenigstens, dass bei der Bestellung nichts schiefgelaufen ist und der Artikel momentan einfach nur nicht lieferbar ist.
Jeder Lieferschein besteht aus Endlospapier mit insgesamt drei Lagen (ein Original, zwei Durchschläge für den Kunden). Die gelieferte Ware ist auf (mindestens, je nach Umfang) einer Seite aufgeführt, bei mir gibt es auf jeden Fall zwei weitere Seiten für die Leergutrückgabe und die Unterschrift. Selbst bei nur einem Artikel bekomme ich so insgesamt sechs Blatt Papier in die Hand.
Tzja – und wenn dieser eine Artikel dann gerade mal nicht lieferbar ist, steht er eben mit der Menge "0" auf dem Lieferschein. Viel Altpapier für nichts...
Eine Palette voller Raketen, Böllern, Partyartikeln und vor allem Batteriefeuerwerk. Letzteres hat in den Jahren unglaublich zugelegt. Mit Raketen und und vor allem mit Böllern macht der Jahreswechsel meiner Meinung auch nicht mehr richtigen Spaß. Das dürfte aber auch eine normale Einstellung sein, wenn man älter wird.
Der Fahrer eines Lieferanten quälte sich bei uns auf den vollgeparkten Hof und fluchte beim Aussteigen aus seinem Lieferwagen über die Besucher der Moschee: "Beten können die. Sollen mal lieber einparken lernen."
Wäre nicht lustig, wenn er nicht selber Türke wäre.