E-Mail von PayPal: Jemand, dessen Name mir nichts sagt hat mir eine Summe zum Einziehen autorisiert. Das wäre nicht weiter problematisch, wenn ich den Namen desjenigen oder die Summe irgendwie zuordnen könnte.
Noch hilfreicher wäre es, wenn als "Mitteilung des Käufers" nicht "Keine Angabe" in der Mail stehen würde.
Kurz: Riesengroßes Rätselraten.
Mal gucken, ob meine E-Mail an denjenigen beantwortet wird. Es könnte an der Uhrzeit liegen, aber ich habe momentan absolut keine Idee, um was es dabei gehen könnte.
Warum schreibt jemand Binärzahlen auf einen Brötchenkarton?
Nach kurzer Zeit kam ich aber schon auf die Lösung und die war gar nicht so sonderlich ungewöhnlich. Und die Binärzahlen waren auch keine Binärzahlen. Im Klartext stehen unter den Zahlenreihen nämlich Zigarettenmarken und ich vermute jetzt einfach mal, dass der Kollege in den beiden Zahlenreihen einfach nur notiert hat, welche Sorte er wie oft benötigt. Die Stangen liegen hier im Lager in der selben Reihenfolge wie im Zigarettenautomaten an der Kasse. Da reicht es ja völlig, wenn man in der Reihenfolge der Schächte die Anzahl notiert. Im Klartext: In der rechten Tür sind Schacht 1, 3, 4, 5, 6, 8 und 9 noch voll und für 2, 7 und 10 wurde jeweils eine Stange benötigt. Voilà.
Da hatte Blogleser Mark wohl seine sprichwörtlichen "drolligen fünf Minuten", als er dies schrieb:
Moin moin,
ist mir gerade beim Abendessen auf´s Brot gefallen.... und hatte gleich das Gefühl es stimmt was nicht.
Irgentwie schmeckt es heute "seifig".
Ja, nach Seife eben.
Und da schaute ich auf die Zutatenlister der Kräuterbutter......
Persil tun die da rein!
Jetzt ist mir auch klar warum ich immer danach so seltsam aufstoßen muss
Persil-Butter? Achso... Zum Glück nicht ganz so dramatisch, denn letztendlich wird jedes Produkt, das Petersilie enthält und (auch) eine französische Zutatenliste mit sich herumträgt, "Persil" beinhalten.
Ob die Henkel-Leute wissen, wie ihr Waschmittel mit Perborat und Silikat im benachbarten Ausland heißt?
Vorgeschichte, damit auch jeder versteht, um was es geht: Ich habe hier am Schaufenster insgesamt sechs Plakatrahmen für A1-Plakate. Jede Woche zum Wochenende tausche ich die Plakate aus. So welchseln sich Angebote und Hinweise auf besondere Produkte, komplette Sortimente oder Serviceleistungen ab. Ich habe mir angewöhnt, mich mit meinen Plakaten auf einem Kassentisch auszubreiten, denn durch die Konstruktion kann ich die Bögen unter der Schutzfolie schön zurechtrücken. Äh. Das ist etwas schwierig zu erklären und sicherlich auch viel Gewöhnung meinerseits. Es ist einfach praktisch für mich, so.
Man kann aber fast die Uhr danach stellen: Wann immer ich die Fensterplakate tausche, brauchen wir eine zweite Kasse. Das wäre nicht weiter störend, wenn ich nicht jedes Mal mein komplettes Geraffel einsammeln und hinterher wieder ausbreiten müsste. Ich vermute, sogar wenn mal kein Kunde im Laden wäre, würde in dem Moment ein Reisebus vorfahren und jeder Passagier käme auf die Idee, sich mit Verpflegung einzudecken. Wetten?
Spontane Idee eines Kollegen: "Du solltest den ganzen Tag die Plakate rein- und rausmachen. Dann wäre es hier immer so voll, dass wir zwei Kassen bräuchten."
als fast täglicher Leser Deines Blogs bin ich heute an einem Punkt angelangt, der mir persönlich zu Denken gibt. Beim Lesen der Nachrichten-Meldung fiel mein erster Blick auf die 6:00 Uhr Meldung der FTD und ich laß „Harste was, kriegste was“.
Wie gestört bin ich eigentlich schon!!??
Ziemlich, aber damit fällst du hier wenigstens nicht auf.
Den Hinweis auf dieses Video hat mir Blogleser Reto zukommen lassen. Witzige Idee und wenn ich hier Platz hätte, würde ich sowas bestimmt auch mal machen. Aber, leider, leider...
Gerade mit meinem Kollegen über Religion allgemein, bzw. vor allem auch, dass ein gemeinsamer Bekannter gerade seiner Religion abgeschworen hat, geredet. Vom Elternhaus und seit Geburt an war er Muslim und letzte Woche hat er sich ein Rezept für "richtig schöne Schweineschnitzel" besorgt. Naja, gut. Ist seine Sache.
Und im ARD-Nachtprogramm lief kurioserweise gerade der R.E.M.-Titel "Losing My Religion". Schön, wenn man am Montagmorgen um 5 Uhr schon so lachen kann.
(Für die Schlauberger: Ich weiß, dass "losing my religion" nicht das englische Gegenstück zu "vom Glauben abfallen" ist.)
Ich bitte, die schlechte Bildqualität zu entschuldigen. Fundstück an der Kundenpinnwand, vor einiger Zeit im Schummerlicht mit meinem Handy fotografiert. Falls es jemand nicht entziffern kann:
ANZEIGENKARTE Nr. 3
Wer entsorgte 1 u. 2 ?
Von uns war's niemand. Vielleicht irgendein Konkurrent, der den Verkauf verhindern wollte?
Noch-"SPAR"-Märkte, auch wenn sie mittlerweile vom neuen Eigentümer der Marke SPAR beliefert werden, haben sicherlich noch den einen oder anderen roten Rollbehälter im Lager stehen. Im Keller in meinem Markt in Findorff stehen zum Beispiel auch noch welche. Da haben wir damals bei der Einrichtung, die schon inzwischen über drei Jahre her ist(!), sämtliche überflüssigen Regalteile drauf untergebracht. Und ich befürchte, die werden noch so lange auf den SPAR-Rollis liegen, bis wir das Zeugs irgendwann mal entsorgen.
Diesen Behälter hat übrigens Blogleserin Isy fotografiert. Allerdings nicht in einem Supermarkt, sondern in einer Modeboutique.
Die Kartons für unsere Aufbackbrötchen sehen fast alle gleich aus, Die Aufdrucke befinden sich längsseits, so dass wir die Kartons an der Vorderseite meistens noch selber beschriften. Meistens mit handlichen Abkürzungen: "SB" für Sonnenblumenbrötchen, "SJ" sind "Schusterjungs", "MK" steht für "Mehrkorn" und "WM" sind die Weltmeisterbrötchen.
Heute Morgen hatte mein Mitarbeiter wohl einen Clown gefrühstückt. Ich hoffe, ich habe die Beschriftungen richtig gedeutet.
Heute Morgen war die Aussicht einer der Überwachungskameras hier im Laden ein wenig gestört. Ein großer Schatten bewegte sich auf dem Monitor hin und her und verhinderte die freie Sicht.
Dieses Bild hat mir mein Mitarbeiter Johny zukommen lassen. Als die Straße noch nicht asphaltiert war, hatte sich jemand den Spaß gemacht und das Oberteil einer Ananas im Sand "eingepflanzt". Zumindest für alle, die nicht wissen, dass die Früchte über der Erde wachsen, dürfte das ein recht irritierender Anblick gewesen sein.