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Achso, "Swiss Made"

Wollte eben diesen Briefumschlag verwenden – doch dann fiel mir auf, dass sich das Fenster auf der falschen Seite befindet. Was soll das denn? Wollte gerade einen Blogeintrag über diese eigensinnige Konstruktion verfassen, als mir auf der Rückseite der Aufdruck "Swiss Made" auffiel. Vorsichtshalber suchte ich nochmal im Web nach "Brief Schweiz" und entdeckte massenhaft Anschreiben, die wunderbar in diesen Umschlag gepasst hätten.

Nun frage ich mich noch: Woher habe ich den nur? :-)


Oha, Kündigung zum Vertragsende

Spam-Mail eines weiteren vollkommen unbekannten wie sinnfreien Online-Branchenverzeichnisses. Diesmal ist der zu zahlende Betrag gar nicht erst in irgendwelchem Kleingedruckten versteckt – dafür heißt es aber, dass mein Vertrag zum Laufzeitende gekündigt wurde.

"Juhu!", ist wohl der richtige Ausruf.

PS: Sinnfrei definitiv. Da ich da ja noch registriert sein soll, hätte mich die "intelligente Suche" ja über Branche "Lebensmittel" und Postleizahl "28210" finden sollen. Stattdessen bekomme ich drei Friseure aus Wien angezeigt. Klar, der Button "Suche" führt ja auch auf eine statische html-Seite. Weia…

Ach, was soll's. Eigentlich wollte ich dem ja nicht mittels Link auch noch Besucher zukommen lassen – aber davon hat er ja nichts, von zusätzlicher Serverlast mal abgesehen. :-) Macht euch selber ein Bild von dem Elend.

Spotted im SPAR-Markt

In der Facebook-Gruppe "Spottet: Bremen" kann man anonyme Kontaktgesuche hinterlassen. Eine lautete vor ein paar Tagen folgendermaßen:
Ich suche die schöne Unbekannte, welche hinter mir an der Kasse des Spar in der Neustadt stand (14.5.)! Du hattest eine rote Weste a, braune Haare (zopf) und tolle Augen!^^ Auf dem Band an der Kasse lagen Honig und Joghurt, zudem bist du noch kurz zu den Samen rüber gegangen und hast dort 2 kleine Tütchen eingesackt!
Ich hoffe du ließt dies und errinnerst dich wer du bist! Würde dich sehr, sehr gerne kennen lernen!
So wird der Laden hier zum Flirtdomizil. :-)

Sollte sich eine hier mitlesende Kundin angesprochen fühlen: Ich kann leider keinen Kontakt vermitteln. Da sind dann die Betreiber der Facebook-Gruppe wohl die richtigen Ansprechpartner.

(Dank an Pierre für den Hinweis!)

*lach*

Perfektes Timing: Im Büro unter Kollegen einen Insiderwitz erzählt und im richtigen Moment lachte draußen eine kleine Gruppe "Partyvolk" lautstark los, als ob sie es gehört (und verstanden) hätten.

Sowas bräuchte es häufiger. :-D

Knackig

Die etwas ältere Ehefrau des Inhabers eines Ein-Mann-Betriebes, die mir die Handynummer ihres Mannes durchsagen wollte und dabei ins Stocken geriet:
Wenn man nicht mehr so ganz knackig ist, hat man nicht mehr so viele Zahlen im Kopf…

LgAtm im Fernsehen

Unser Leergutautomat kommt ins Fernsehen. Als Einleitung für einen "Buten un Binnen"-Beitrag, in dem es um eine Getränkedose im Weltall geht, hat heute ein immerhin vierköpfiges Team eine kleine Sequenz aufgenommen, in der gezeigt wird, wie es den meisten Getränkedosen in diesem Lande ergeht.

Da hab' ich doch gerne geholfen:


UVV

Gestern kam hier mit der Post der Beitragsbescheid für die Berufsgenossenschaft ("Handel- und Warendistribution") an. Knapp 4000 Euro darf ich für das Jahr 2012 berappen…

Dabei ist die Zahl von (meldepflichtigen) Unfällen zumindest bei mir beinahe Null. Kleinere Schnittverletzungen, vor allem an Pappe oder zerbrochenen Flaschen, kommen häufiger mal vor, aber ansonsten ist die Arbeit hier im Grunde relativ sicher. Im Handel eigentlich allgemein, wenngleich natürlich auch hier schwere Unfälle passieren können – Flurfördergeräte, selbstgebastelte Aufstiegshilfen oder Pressen aller Art bieten dabei bei unsachgemäßer Behandlung ein geradezu gigantisches Potential, sich direkt aus dem Leben oder zumindest in ein Krankenhaus zu befördern.

Dieser Mitarbeiter eines Fachbetriebes(!), der gestern seine nicht gesicherte (und ohnehin zu kurze) Leiter ohne fremde Hilfe mit einem Eimer Farbe in der Hand erklommen hat und sich dann schließlich an den Dachziegeln festhielt, während er mit langem Arm die Giebelwand des Hauses strich, hat uns dazu übrigens ein wunderbares Beispielfoto zum Thema Arbeitssicherheit beschert:


Spananien

Diese dämlichen Wortspiele kennt jeder. "Teflon" statt Telefon, "Bleistift" statt Beispiel, "Schankedön" statt Dankeschön und so weiter. Die Liste lässt sich unendlich fortsetzen.

Ich bin eigentlich gar kein Freund dieser Verhohnepiepelungen, aber "Spananien" statt Spanien habe ich ständig im Kopf. Warte eigentlich nur auf den Tag, an dem ich das versehentlich tatsächlich mal auf eines meiner Gemüseplakate drucke…