Ein Mann hat sich "unauffällig" eine Dose Cola in die Jackentasche gesteckt. Dummerweise war für die anwesende Kollegin seine gesamte Erscheinung zu auffällig, so dass sie ihn unauffällig (ohne Anführungszeichen) beobachtet hat. An der Kasse hatte der Mann nur noch den Leergutbon in der Hand, nachdem er sich Augenblicke zuvor die Getränkedose aus dem Regal genommen hatte.
Misstrauisch geworden tat er schnell mit seinem Handy beschäftigt, ging zurück in den Laden und deponierte seine potentielles Beute zwischen den Keksen. An der Kasse tat er dann unschuldig, er habe nichts eingesteckt, was er mit Öffnen der Jacke und Zeigen der Taschen bewies.
Eine Anzeige gab es nicht, aber das Hausverbot war ihm sicher …
Die "Kiosktüten", die wir nun
seit ein paar Monaten im Süßwarenregal stehen haben, sind nun seit einer Weile schon leer. Ich hatte vor etwa zwei Wochen schon via E-Mail Nachschub geordert, aber bislang weder Ware noch irgendeine Rückmeldung erhalten.
Verkauft haben wir sie, aber wenn kein Nachschub kommt, ist's auch blöde …
Als wir zur Halle fuhren, kroch diese Weinbergschnecke (leider nur eine "gefleckte Weinbergschnecke", also eine invasive Art ) gerade quer über die große Scheibe der Eingangstür. Ich ließ sie zunächst sitzen, aber als Ines und ich ein paar Minuten später wieder wegfahren wollten, musste ich die Schnecke doch umquartieren, da sie mittlerweile halb oben auf der Kante der Tür saß.
Ich ließ sie auf ein großes Blatt eines Ahornbaumes kriechen, um sie nicht hochheben zu müssen (Immer dran denken: Kriechende Schnecken nicht am Gehäuse greifen und vom Boden abziehen, dabei könnt ihr sie sich verletzen!) und quartierte sie um. Natürlich nicht, ohne noch ein Foto von diesem stattlichen Exemplar zu knipsen.
"Sehr geehrte Damen und Herren,
durch einen Aushang in Ihrem Supermarkt habe ich erfahren, dass Sie Aushilfen suchen. Gerne möchte ich mich Ihnen als erfahren Bewerber vorstellen."
So lautete der erste Satz einer Bewerbung, die der junge Mann einer Kollegin in die Hand gedrückt hatte und die so den Weg in mein Büro fand.
Gut, wir brauchen gerade keine Verstärkung. Aber welchen Aushang meint der?!
Unsere neuen Nachbarn (Nicht mehr ganz so "neu" nach inzwischen über anderthalb Jahren) sind nicht nur nett, sondern sie verwöhnen uns auch regelmäßig mit hier nebenan der Küche zubereitetem Essen. Manchmal mit
Hühnchen auf Reis, aber mit aller Regelmäßigkeit mit
Sambusas, dreieckigen und mit Hackfleisch gefüllten Teigtaschen mit schwankendem Schärfegrad.
Die sind sehr lecker (und bestimmt unendlich kalorienreich (das eine ergibt sich aus dem anderen …)) und finden hier bei uns im Team immer reißenden Absatz. Wir haben (soweit ich weiß) nur einen Kollegen, der da nicht gerne zugreift. Eigentlich verkaufen sie diese Snacks an Moscheebesucher, aber wir werden regelmäßig so verwöhnt. Echt lieb.
(Aber es ist ja nicht nur ein Nehmen, im Rahmen unserer Möglichkeiten
geben wir ja auch.
Wie jeden Samstag Vormittag hab ich die Elepfandspendenbox ausleert. Während ich die einzelnen Bons mit dem Windows-Taschenrechner am PC zusammentippte, klingelte mein Handy. Ich ging ran und wir telefonierten ein paar Minuten, während derer ich die Leergutbons weiter in den Taschenrechner eintippte.
Wie üblich schredderte ich die Bons hinterher in meinem Aktenvernichter und weil ich ja fertig war, schloss ich den Taschenrechner wieder und wir setzen den Anruf fort.
Nach dem Telefongespräch wollte ich nun die Summe in meine Tabelle eintragen, aber da ich den Rechner bereits geschlossen hatte, war da auch keine Summe mehr.
Großes Kino …
Ich weiß noch, dass das etwas über 10 Euro waren. 12, vielleicht 13, auf jeden Fall stand vorne noch eine 1 – und das schon mit dem wie üblich von mir privat verdoppelten größten Bon der Woche, der sich diesmal auf 1,45 € belief.
Ich trage jetzt glatte 20 Euro ein, ich denke, das ist mehr als fair.
Ein Kunde hatte kürzlich gefragt, ob nicht CD-Rohlinge ins Sortiment aufnehmen könnten. Augenscheinlich kann ich sie sogar noch über die Edeka bestellen und ich hatte mir die Daten auch schon aus unserer Warenwirtschaft herausgesucht – aber dann doch im letzten Moment noch den Kopf geschüttelt und die Bestellung wieder verworfen.
Ich weiß nicht, wann mich überhaupt zuletzt jemand nach Rohlingen gefragt hat, das muss etliche Jahre her sein. Früher hatten wir welche, ja. Früher hatten wir auch noch leere Video- und sogar noch Audiokassetten im Sortiment. Aber dieses Früher ist auch schon ein knappes Vierteljahrhundert her.
Nein, keine Rohlinge. Wer unbedingt welche braucht, findet sie online, aber den Platz können wir hier bei uns sicherlich besser verwenden …
Das wird mir sicherlich noch viele, viele weitere Male passieren. Wenn wir morgens in der Firma ankommen, rutscht das Beenden der Adidas-App leicht mal durch und dann zeichnet sie den ganzen Tag lang natürlich die Wege quer durch die Firma auf.
Aber immerhin hat mich die Software diesmal nicht bis in die Seitenstraßen verortet.
Ob mit oder ohne angeklebte Augen, so eine
Dolce-Gusto-Maschine ist schon echt speziell.
Für ganz selten mal einen Kaffee – okay.
Aber (zumindest mit UNSERER Maschine, vielleicht gibt es auch bessere inzwischen) das Gerät macht nur bedingt Spaß. Zum einen ist der Wassertank recht klein. Zwei Becher/Tassen, dann ist schon wieder angesagt, den Behälter abzuziehen und zum Wasserhahn zu laufen.
Die Bedienung ist manuell, das heißt, man setzt den Brühvorgang dadurch in Gang, dass man einen Hebel zur Seite zieht. Solange man ihn hält, solange läuft das Wasser. Automatisch geht da gar nichts.
Am schlimmsten sind aber diese Plastikkapseln, die nun hinterher mehr oder weniger mit Wasser und auf jeden Fall mit den durchnässten Zutaten / Kaffeesatz gefüllt sind und aus technischen Gründen ein Loch oben und ein Loch unten haben. Damit tropft man immer irgendetwas voll und kann hinterher mit einem Lappen nachtrocknen.
Vielleicht bin ich auch nur zu doof dafür, das will ich nicht endgültig ausschließen, aber ich finde, Technik muss weniger "tüdelig" zu bedienen sein.
Huiii – nicht vollkommen unerwartet aber doch überraschend ist die Stromrechnung für Juni. Mit knapp 5200 Euro ist sie rund einen Tausender höher ausgefallen, als man es sonst so kennt.
Aber ist ja auch kein Wunder. In der Zeit, als wir hier streckenweise über 30 Grad hatten, lief unsere Klimaanlage ununterbrochen auf Volllast. Ich meine, dass sie 15kW verbraucht, das macht bei 30 Cent pro kWh über 100 Euro pro Tag – nur für die zusätzliche Klimatisierung.
Ich nehme das Schulterzuckend zur Kenntnis, wenn auf der rechten Seite auch etwas zurückhaltender, dank einer üblen Schleimbeutelentzündung, die ich mir eingefangen habe. Während im Land Temperaturrekorde aufgestellt wurden, lag unsere Schokolade noch hart in den Regalen und dass wir hier drin angenehme Temperaturen hatten, war jeden Cent davon wert.
Immer wieder begegnen einem Videos im Web, in denen Leute mit ihren Kopierern Dinge "vervielfältigen" (also zumindest so tun), die über Drucksachen hinausgehen: Haustiere, Bierflaschen, Geldscheine, Lego, Bierflaschen, Alltagsgegenstände und natürlich Bierflaschen.
Während der Corona-Zeit, als es kaum noch Toilettenpapier zu kaufen gab, wollte ich sowas auch mal machen. Toilettenpapierrolle oben rauf, Pandemie-Vorrat unten raus. Dass ihr dieses Video nie zu sehen bekommen habt, ist leicht zu erklären: Ich hatte es nie geschafft, das mal vorzubereiten.
Anekdote dazu: Ich wollte daraus in der Folge eigentlich sogar zwei Videos machen. Es sollte eine Weile später ein neues kommen, wo die Toilettenpapierrollen schwarz gefärbt aus dem Drucker fallen. Die Erklärung dazu sollte lauten, dass ein Softwareupdate durch den Hersteller das Kopieren von Klopapier äquivalent zum Kopieren von Banknoten verhindern möchte. Auch dieses Video habt ihr logischerweise nie zu sehen bekommen.
Da es nun seit Jahren Toilettenpapier wieder sorgenfrei und in ausreichender Menge zu kaufen gibt, verschwindet die Idee zu den beiden Clips nun endgültig im Orkus, nachdem die kleine Notiz dazu nun seit Anfang 2020 hier herumlag.
Aber ich wollte es hier nur noch einmal erwähnt haben.
Es ist lange her, dass Leute hier bei uns im Rahmen des Projekts Bookcrossing alte Bücher
im Laden deponiert haben.
Daran musste ich jedenfalls wieder denken, als ich dieses Buch im Toilettenpapier-Regal entdeckt habe. Neugierig geworden guckte ich mir die Videoaufzeichnung an. Nein, es ist kein Bookcrossing-Teilnehmer. Eine Kundin hatte das Buch in der Hand, bei der Hygienepapier-Suche hatte sie es kurz ins Regal gelegt und dort schließlich vergessen. Da Ines zufällig mit ihr geredet hatte wissen wir, dass die Frau, die kein Deutsch sprach, nur als Touristin unterwegs und schon gar nicht hier aus der Gegend war.
Wie alt der Fotoband nun genau ist, kann ich nicht sagen, aber die Adresse des
Verlags ist noch mit der alten (vierstelligen) Postleitzahl angegeben, das Buch ist also wohl mindestens 33 Jahre alt. Die Seiten sind noch gut erhalten, riechen tun sie wie ein mindestens 33 Jahre altes Buch …
Hinter den Tüten mit den Produkten von Maggi und Knorr hat eine Kollegin eine nur noch zu 2/3 gefüllte Flasche Wodka unserer Eigenmarke gefunden. Das Sicherungsetikett war noch dran, aber schwer beschädigt.
Ich extrapoliere mal aus den mir vorliegenden Informationen: Jemand wollte die Flasche klauen, hat aber die Sicherung nicht abbekommen und hat sich dann für Sofortverzehr vor Ort entschieden. Warum derjenige (oder diejenige, wobei Frauen bei sowas eher die Ausnahme sind) sich die Mühe gemacht und die Flasche hinter die Fix-Tütchen gelegt hat, statt sie einfach irgendwo in das nächstbeste Regal zu stellen, ließ sich nicht ermitteln.
Ebenfalls nicht ermitteln ließ sich, wer das war oder wie lange die Flasche dort schon lag. Im gespeicherten Zeitraum auf unserer Videoauflage war jedenfalls keine Auffälligkeit zu entdecken, auch nicht beim Eigenmarken-Wodka im Spirituosenregal.
Mit komischen Menschen muss man wohl einfach leben …
In meinen Handys war schon immer der Kontakt meiner eigenen Firma als "SPAR Gastfeldstraße" gespeichert. Seit man Profilbilder hinzufügen konnte, auch mit einem solchen – natürlich noch mit der roten Leuchtwerbung und dem "SPAR"-Ausleger.
Auch wenn nun seit Ende 2018 schon kein Tannenbäumchen mehr unseren Laden ziert, so wird es wohl bei mir im Telefon für alle Zeiten der "
SPAR Gastfeldstraße" bleiben.
Dass bei kohlensäurehaltigen Getränken die Blasen
in der Flüssigkeit zu finden sind, kennt man ja und ist vollkommen normal. Warum auf meiner Sinalco Zero eine einzelne Luftblase schwamm, die auch minutenlang dort verweilte, werde ich wohl nie herausfinden.