Auf die Firma, die unsere Klimaanlage im Kassenbüro installiert hatte, war ich gekommen, weil sie beim benachbarten Moscheegebäude zwei Klimaanlagen zur Installation abgeladen hatten.
Ein paar Tage, nachdem wir unsere Anlage bekommen haben, war nun auch die Moschee dran. Ich guckte etwas blöd, als das Fahrzeug der Monteure mit geöffneter Heckklappe neben unserem Zaun stand und ich genau auf die Geräte unserer alten Anlage schaute.
Da waren sie wohl nur noch nicht dazu gekommen, sie zu entsorgen. Die Anlage ist schrott und auch von innen völlig vergammelt. Die würden sie bei niemandem wieder einbauen. (Hoffe ich jedenfalls. Für den Kunden.)
Wahlkampf in Delmenhorst für die anstehende Kommunalwahl. An manchen Laternenmasten ist eine etwas kuriose Stafflung der Wahlplakate gewachsen. Wer zuerst kommt, hängt sein Plakat auf Augenhöhe auf. Vorhandene Plakate wurden offenbar einfach nur nach oben weitergeschoben.
Bei einer klassischen Peitschenleuchte kommt man dann irgendwann von der Senkrechten in die Horizontale und so hängen zwei der Plakate inzwischen schon über der Fahrbahn. Noch ein Plakat mehr und es fängt an, dunkel zu werden …
Ob es noch sicher ist, während der Autofahrt die Plakate mit dem um 90 Grad zur Seite geneigten Kopf zu lesen?
Augen machen jeden Gegenstand freundlicher. Diesmal musste mein Drucker dran glauben, der doch recht breit darüber zu grinsen scheint.
Was Töchter eben so im Büro der Eltern machen …
Als ich am Morgen zur Firma kam, prangte dieses Stillleben an der Magnetpinnwand (die im wahren Leben die Seitenwand unserer Schließfachschränke ist) und verursachte zur Begrüßung ein dickes Fragezeichen in meinem Kopf.
Ich dachte mir meinen Teil: Thunfisch geklaut.
Für weitere Antworten musste ich auf den Kollegen warten, der am Abend zuvor hier Dienst hatte.
Der Thunfisch war wohl tatsächlich gestohlen worden, ein anderer Kollege hatte die leeren Packungen hinten in einem Regal gefunden. Täter unbekannt.
Bei dem Seitenschneider dachte ich auch zunächst, dass ein erwischter Ladendieb diesen zurückgelassen hätte, aber dazu bekam ich ebenfalls keine konkrete Antwort. Das Werkzeug lag auf einem leeren Rollcontainer mitten im Laden. Ob den nun ein Bösewicht oder irgendjemand anders dort vergessen hat, blieb ebenfalls unklar.
Neugierige Sonnenkatze in des SPAR-Kindes Zimmer im April 2019:
Wir haben zwei Muster von unterschiedlichen Ölen von "Vola" bekommen. Spontane Meinung: Brauchen wir nicht, mit 6,99 € für 150 ml Öl auch nicht gerade günstig und
warum ausgerechnet in einer Plastikflasche?
Dazu kennt kaum jemand die Marke. Kunden müssten sich für relativ viel Geld auf eine komplett neue Marke einlassen. Das ist wohl tatsächlich eher was für den Onlinehandel und nicht für einen Supermarkt. Vielleicht mal als Zweitplatzierung zum Thema Grillen o.ä., aber fest im Olivenölregal? Ich bezweifle den Erfolg (hier bei uns im Laden) und lasse auf jeden Fall die Finger davon.
Wie seht ihr das?
Letzte Woche habe ich ein kleines Päckchen bekommen. Darin war neben einem Haufen Verpackungsmaterial auch ein Brief von Blogleser Stephan. Lest selber:
Das "badende Rüsseltier" ist ein kleiner Keramik-Elefant, der in einem etwa zwölf Zentimeter durchmessenden Keramik-Waschzuber hockt. Der kleine Rüssler sitzt jetzt mitsamt Badewanne in einer der kleinen Vitrinen hier bei mir im Büro.
Vielen Dank für die gelungene Überraschung, ich habe mich sehr gefreut. Wenn auch ohne viele und pathetische Worte an dieser Stelle.
Die kleinen Sirup-Flaschen von "More" hat vermutlich jeder inzwischen schon einmal gesehen. In vielen Supermärkten werden sie angeboten und auch wir haben ein paar davon und trotz des regulären Preises von 5,99 € für so ein kleines Fläschchen, verkaufen sie sich relativ gut. Verständlich, denn der Inhalt ist echt ergiebig. Das muss ich zugeben.
Ein Konkurrenzprodukt zu More ist "Juizy", das in ähnlichen Flaschen gleicher Größe verkauft wird. Allerdings für 3,99 € pro Flasche, was schon ein Unterschied ist. Der Vertreter hat mir zwei Sorten zum Probieren dagelassen und inzwischen haben wir beschlossen, dass wir sie nicht bestellen werden.
Ines und ich mochten sie nämlich gleichermaßen nicht und außerdem ist der Sirup sehr viel dünnflüssiger als bei More. Ob eine weitere Vermutung wirklich so ist, kann ich nicht abschließend beurteilen, aber die Produkte von More sind sehr viel dickflüssiger und ich impliziere da "mehr Konzentrat = mehr Ergiebigkeit". Da würde sich der Preis dann wieder relativieren.
Haben wir da draußen Leser, die beide Produkte können und mal aus dem Nähkästchen des täglichen Konsumierens plaudern können?
Die Schokocroissants, die wir hier selber aufbacken, sehen eigentlich IMMER so aus, wie 90% der Croissants in diesem Bild – nämlich mit einer unebenen, welligen, faltigen, blättrigen Kruste von dem Plunderteig.
Nur dieses eine, auf dem Bild in der Mitte auf der linken Seite, sieht aus, als hätte man statt des Gebäcks ein kleines Kissen aus der Puppenstube mit in den Ofen gelegt. Warum? Keine Ahnung. Die gefrorenen Rohlinge stammten alle aus dem selbem Karton und haben auch allesamt die selbe Behandlung von mir bekommen. Ungewöhnlich? Ja. Aber auf jeden Fall ausreichend belanglos, so dass ich davon unbedingt ein Foto fürs Blog machen musste.
Die eingezeichneten Parkplätze sind aber auch immer so knapp bemessen, wie soll man denn da nur einen ausgewachsenen Volkswagen drauf abstellen? Die kleine Raumforderung nach links ist da reine Notwehr. Anders kann es nicht sein, aber es könnte natürlich auch am Kennzeichen liegen.
Allsamstäglich leere ich die
Spendenbox und trage die Summe der sich darin befindlichen Bons in meine Datei ein. Seit Jahren schon verdopple ich dabei den jeweils höchsten Bon der Woche auf eigene Rechnung.
Heute war der höchste Bon mit über sechs Euro (okay,
einen Cent darüber, aber immerhin) mal wieder auffällig hoch. Meistens ist bei höchstens drei Euro (+ Nachkommastellen) Schluss. Auch diesen Bon habe ich natürlich verdoppelt und so hat sich heute der Inhalt der Box auf ungewöhnliche hohe 31,91 Euro summiert.
Insgesamt sind seit Beginn der Aktion übrigens schon 13.871,57 € zusammengekommen!
Eine Kollegin schrieb mich per WhatsApp an und teilte mir mit, einen bestimmten Kunden im Auge zu behalten.
Ich behielt und plötzlich hockte er sich vor das Regal mit der Lindt-Schokolade – und packte sich dort, wie wir ein paar Minuten erfuhren, 15 Tafeln Schokolade in den Rucksack.
So kaputt wie der Typ wirkte, so aufmerksam war er. Misstrauisch geworden, weil wir "ganz zufällig" und Unauffälligkeit heuchelnd am Ausgang herumstanden, ging er schnell in den Laden zurück und packte dort den Inhalt seines Rucksacks schnell wieder aus.
Hundertprozent rechtssicher war es so nicht mehr (vollendeter Diebstahl vs. beendeter Diebstahl), zumal wir das Einpacken der Schokolade in den Rucksack auf der Videokamera auch nicht eindeutig hätten zeigen können. Also warf ich den Typen einfach nur in hohem Bogen raus. Das gefiel ihm jedoch gar nicht, so dass er seine angebliche Unschuld noch maximal auffällig und aggressiv vor allen anderen Kunden zur Schau stellen musste. Wie ungerecht wir ihn, den unschuldigen Kunden, doch behandeln würden. Zum Beweis warf er noch mit Schwung einen Taschenspiegel nach mir, der sich auf dem Fußboden in unzählige Fragmente zerlegte.
Man hat hier immer mit so herzlichen Menschen zu tun …
Nach unserem
"heiligen Testballon" mit den Holy-Startersets sollte deren Verkauf darüber entscheiden, ob wir mal einen ganzen Aufsteller mit weiteren Produkten und auch den Startersets bestellen.
Den Testballon hatten wir Ende Mai gestartet.
Die drei Sets waren nach zehn Tagen verkauft.
Vom Vertreter habe ich nie wieder etwas gesehen oder gehört …
(Wobei ich ja zugeben muss, dass es immer wieder richtig günstige Angebote gibt, da staunt man immer wieder. Fragt mich einfach bei Interesse.)