Skip to content

Vola-Olivenöl in Plastikflaschen

Wir haben zwei Muster von unterschiedlichen Ölen von "Vola" bekommen. Spontane Meinung: Brauchen wir nicht, mit 6,99 € für 150 ml Öl auch nicht gerade günstig und warum ausgerechnet in einer Plastikflasche?

Dazu kennt kaum jemand die Marke. Kunden müssten sich für relativ viel Geld auf eine komplett neue Marke einlassen. Das ist wohl tatsächlich eher was für den Onlinehandel und nicht für einen Supermarkt. Vielleicht mal als Zweitplatzierung zum Thema Grillen o.ä., aber fest im Olivenölregal? Ich bezweifle den Erfolg (hier bei uns im Laden) und lasse auf jeden Fall die Finger davon.

Wie seht ihr das?


Links 826

Paulaner Spezi geht nach Österreich

Neue EU-weite Regeln für Teebeutel und Kaffeekapseln

Punica endgültig gescheitert: Kultgetränk verschwindet für immer

Handelsverband kritisiert digitale Bonpflicht als Wortbruch

EU-Verpackungsverordnung: Warum kleine Händler ihre Shops schließen

Das Geschäft von "More Nutrition": Schlank, glücklich – aber bitte keine Kritik

Streeck pocht auf höhere Tabaksteuer als bisher geplant

Sind plastikfreie Kaugummis wirklich nachhaltig? Nicht so grünes Gummi

Ritter Sport überklebt Verpackungen mit grünen Stickern

Münchner Hotel kämpft mit KI gegen Lebensmittelverschwendung

Elefant im Waschzuber

Letzte Woche habe ich ein kleines Päckchen bekommen. Darin war neben einem Haufen Verpackungsmaterial auch ein Brief von Blogleser Stephan. Lest selber:



Das "badende Rüsseltier" ist ein kleiner Keramik-Elefant, der in einem etwa zwölf Zentimeter durchmessenden Keramik-Waschzuber hockt. Der kleine Rüssler sitzt jetzt mitsamt Badewanne in einer der kleinen Vitrinen hier bei mir im Büro.

Vielen Dank für die gelungene Überraschung, ich habe mich sehr gefreut. Wenn auch ohne viele und pathetische Worte an dieser Stelle. :-)


JUIZY Sirup

Die kleinen Sirup-Flaschen von "More" hat vermutlich jeder inzwischen schon einmal gesehen. In vielen Supermärkten werden sie angeboten und auch wir haben ein paar davon und trotz des regulären Preises von 5,99 € für so ein kleines Fläschchen, verkaufen sie sich relativ gut. Verständlich, denn der Inhalt ist echt ergiebig. Das muss ich zugeben.

Ein Konkurrenzprodukt zu More ist "Juizy", das in ähnlichen Flaschen gleicher Größe verkauft wird. Allerdings für 3,99 € pro Flasche, was schon ein Unterschied ist. Der Vertreter hat mir zwei Sorten zum Probieren dagelassen und inzwischen haben wir beschlossen, dass wir sie nicht bestellen werden.

Ines und ich mochten sie nämlich gleichermaßen nicht und außerdem ist der Sirup sehr viel dünnflüssiger als bei More. Ob eine weitere Vermutung wirklich so ist, kann ich nicht abschließend beurteilen, aber die Produkte von More sind sehr viel dickflüssiger und ich impliziere da "mehr Konzentrat = mehr Ergiebigkeit". Da würde sich der Preis dann wieder relativieren.

Haben wir da draußen Leser, die beide Produkte können und mal aus dem Nähkästchen des täglichen Konsumierens plaudern können?


Faltenfreies Schokocroissant

Die Schokocroissants, die wir hier selber aufbacken, sehen eigentlich IMMER so aus, wie 90% der Croissants in diesem Bild – nämlich mit einer unebenen, welligen, faltigen, blättrigen Kruste von dem Plunderteig.

Nur dieses eine, auf dem Bild in der Mitte auf der linken Seite, sieht aus, als hätte man statt des Gebäcks ein kleines Kissen aus der Puppenstube mit in den Ofen gelegt. Warum? Keine Ahnung. Die gefrorenen Rohlinge stammten alle aus dem selbem Karton und haben auch allesamt die selbe Behandlung von mir bekommen. Ungewöhnlich? Ja. Aber auf jeden Fall ausreichend belanglos, so dass ich davon unbedingt ein Foto fürs Blog machen musste. :-P


DH-Idioten (6)

Die eingezeichneten Parkplätze sind aber auch immer so knapp bemessen, wie soll man denn da nur einen ausgewachsenen Volkswagen drauf abstellen? Die kleine Raumforderung nach links ist da reine Notwehr. Anders kann es nicht sein, aber es könnte natürlich auch am Kennzeichen liegen. ;-)


Der höchste Spendenbon seit längerer Zeit

Allsamstäglich leere ich die Spendenbox und trage die Summe der sich darin befindlichen Bons in meine Datei ein. Seit Jahren schon verdopple ich dabei den jeweils höchsten Bon der Woche auf eigene Rechnung.

Heute war der höchste Bon mit über sechs Euro (okay, einen Cent darüber, aber immerhin) mal wieder auffällig hoch. Meistens ist bei höchstens drei Euro (+ Nachkommastellen) Schluss. Auch diesen Bon habe ich natürlich verdoppelt und so hat sich heute der Inhalt der Box auf ungewöhnliche hohe 31,91 Euro summiert. :-)

Insgesamt sind seit Beginn der Aktion übrigens schon 13.871,57 € zusammengekommen!


Versuchter Lindt-Diebstahl

Eine Kollegin schrieb mich per WhatsApp an und teilte mir mit, einen bestimmten Kunden im Auge zu behalten.

Ich behielt und plötzlich hockte er sich vor das Regal mit der Lindt-Schokolade – und packte sich dort, wie wir ein paar Minuten erfuhren, 15 Tafeln Schokolade in den Rucksack.

So kaputt wie der Typ wirkte, so aufmerksam war er. Misstrauisch geworden, weil wir "ganz zufällig" und Unauffälligkeit heuchelnd am Ausgang herumstanden, ging er schnell in den Laden zurück und packte dort den Inhalt seines Rucksacks schnell wieder aus.

Hundertprozent rechtssicher war es so nicht mehr (vollendeter Diebstahl vs. beendeter Diebstahl), zumal wir das Einpacken der Schokolade in den Rucksack auf der Videokamera auch nicht eindeutig hätten zeigen können. Also warf ich den Typen einfach nur in hohem Bogen raus. Das gefiel ihm jedoch gar nicht, so dass er seine angebliche Unschuld noch maximal auffällig und aggressiv vor allen anderen Kunden zur Schau stellen musste. Wie ungerecht wir ihn, den unschuldigen Kunden, doch behandeln würden. Zum Beweis warf er noch mit Schwung einen Taschenspiegel nach mir, der sich auf dem Fußboden in unzählige Fragmente zerlegte.

Man hat hier immer mit so herzlichen Menschen zu tun …

Unheilig

Nach unserem "heiligen Testballon" mit den Holy-Startersets sollte deren Verkauf darüber entscheiden, ob wir mal einen ganzen Aufsteller mit weiteren Produkten und auch den Startersets bestellen.

Den Testballon hatten wir Ende Mai gestartet.

Die drei Sets waren nach zehn Tagen verkauft.

Vom Vertreter habe ich nie wieder etwas gesehen oder gehört …

Spinne und Flugameise

Aus der Entfernung hatte ich überlegt, was da wohl für ein gleichermaßen großes wie ungewöhnliches Insekt am Gitter unseres Zaunes saß.

Bei genauerer Betrachtung waren es zwei unterschiedliche Tierchen: Eine Flugameise und eine Spinne. Letztere verputzt die Ameise gerade zum Mittag. Es war hinsichtlich der körperlichen Größe augenscheinlich ein unfairer Kampf, aber die Spinne hatte gewonnen …


18 Nächte - Atlantische Kultur- und Inselträume

Im November wird die Costa Favolosa von Nordeuropa in ihr neues Fahrtgebiet in der Karibik umgesetzt. Costa fährt dazu nicht nur einmal quer über den Atlantik, sondern in einer 12 Nächte dauernden Kreuzfahrt an der Westküste Europas entlang bis zu den Kanaren und dann in sechs Tagen in die Karibik.

Dieses Angebot ist mit Flug (zuerst nach Hamburg und dann von Pointe-à-Pitre zurück) ab mehreren Flughäfen in Deutschland buchbar. Für 18 Nächte auf einem schönen, gepflegten Schiff inklusive der Flüge ist das ein supergünstiges Angebot, zumal alleine der Flug zurück schon kaum für unter 1000 Euro zu bekommen ist, wenn man ihn separat buchen wollen würde.

Ich hab leider keine Zeit im November, aber das ist bestimmt eine tolle Tour. :-)

Bei Fragen dazu könnt ihr euch gerne an uns wenden.

Private Kasse-geschlossen-Schild-Grübeleien

Ines und ich unterhielten uns über das 3D-gedruckte "Kasse geschlossen"-Schild, das hier nun immerhin schon seit Anfang März seinen Dienst verrichtet. Ein paar Ecken sind schon leicht zerbröselt und ein kleiner Riss zieht sich an einer Stelle durch das Material, aber das fällt kaum auf.

Im Scherz sagte ich, dass ich, falls das 3D-Druck-Schild auch kaputt geht, ich das nächste unzerstörbar aus zwei Stahlplatten zusammenschweiße und den "Kasse geschlossen"-Text als Schweißnaht da draufsetze.

Ines: "Das kriegen die auch kaputt"

Ich: "Wie soll das gehen?"

Es folgte ein kurzer Moment der Stille, in dem wir uns ohne zu blinzeln ansahen.

Ich: "Alles gut, keine Fragen. Aber einen Versuch wäre es wert.

Ausschließlich Potential für einen Blogeintrag

Vom privatwirtschaftlichen Unternehmen Creditreform habe ich ein mehrseitiges Schreiben mit Fragebogen bekommen. "Wichtig für Sie! Aktualisierung der Wirtschaftsauskunft über Ihr Unternehmen", heißt es dort in der Betreffzeile.

Im Text erklärt man mir, dass eine positive Bonitätsauskunft ein wichtiger Baustein für positive Geschäftsabschlüsse ist und es daher wichtig ist, dass ich aktiv an der Gestaltung der Wirtschaftsauskunft über mein Unternehmen mitwirke.

Zur Bonitätseinschätzung möchte man die Jahresabschlüsse haben und zudem wird darum gebeten, in den Verteiler für die Bilanz beim Steuerbüro aufgenommen zu werden.

Im Fragebogen werden natürlich erst einmal die grundlegenden Firmendaten von der Adresse über Kontaktdaten bis hin zu Steuernummer und Registernummer abgefragt. Dann möchte die Creditreform noch wissen, welche Immobilien das Unternehmen besitzt, wie groß sie sind und welchen Verkehrswert sie haben, wie hoch die Umsätze der letzten Jahre sind, wie viele Mitarbeiter man im jeweiligen Jahr hatte und wie die Belegschaft strukturiert ist (Aushilfen / Festangestellte, Männlich / Weiblich), ein paar Eckdaten aus der Bilanz und die Bankverbindungen werden abgefragt und schließlich möchte man noch eine eigene Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung seines Unternehmens wissen.

Nicht eine dieser Fragen beantworte ich. Warum sollte ich auch? Ich habe mit der Firma nichts zu tun und niemand aus meinem geschäftlichen Umfeld hat die Entscheidung, mit mir zusammenzuarbeiten, von einem Unternehmen wir der Creditreform abhängig gemacht. Ist mir jedenfalls nicht bekannt. Aber die Daten, die andere niemals irgendeinem Fremden anvertrauen würden, werde ich diesem Unternehmen sicherlich nicht auch noch seitenweise auf einem Silbertablett liefern.

So hatte das Anschreiben zwar gutes Potential für einen Blogeintrag, aber nun liegt es als Puzzle für lange Winterabende in meiner Altpapiertonne.