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Was schwimmt denn da im Spülmittel?

Wir haben privat sehr gerne das Spülmittel der Henkel-Marke "Love Nature" verwendet. Obwohl mehr oder weniger Bio hatte es eine perfekte Reinigungswirkung und Fettlösekraft. Seit die Marke eingestellt wurde, sind wir auf Fairy umgestiegen, das macht nämlich gut sauber – andere Bio-Produkte fielen bei uns leider durch, gerade auch der Marktführer mit der grün-weiße Amphibie hat uns überhaupt nicht glücklich machen können. (Andere Produkte von Frosch sind durchaus gut, aber das Spülmittel benutze ich gar nicht gerne.)

Wie auch immer: Die kleine Flasche Fairy näherte sich dem Ende und bei uns im Geschäft war Fairy auch gerade leer, also hatten wir eine Flasche klassisches Geschirrspülmittel von Palmolive (nur echt von und mit Tante Tilly) mitgenommen. Wie immer schütten wir die Reste zusammen – und erlebten beim kleinen Wunder gegen Fett noch ein anderes kleines Wunder: Lustige Flocken, die in der Flasche umherdümpelten. WAS WAR DAS?!

Kleine Chemiestunde: Spülmittel ist nicht gleich Spülmittel, sondern jedes Produkt besteht aus einem lange erprobten Gleichgewicht der unterschiedlichsten Zusatzstoffe. Darunter vor allem verschiedene Tenside. Kurz gesagt: Man wirft zwei fein austarierte chemische Systeme in einen Topf und sagt ihnen, dass sie jetzt Freunde werden sollen. Das Ergebnis kann dann so aussehen wie auf dem Foto: Ein Teil der Tenside verliert seine Lust, gelöst zu bleiben, und flockt schlicht und einfach aus.

Mit einmal kräftig schütteln war das Thema dann auch schon wieder gegessen:


Die informationslose Bewerbung

Leicht verfremdet, aber inhaltlich absolut treffend kam dieses Anschreiben einer Bewerberin hier auf dem Postweg an:

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit großem Interesse habe ich Ihre Stellenanzeige gelesen. Da Sie eine motivierte und zuverlässige Mitarbeiterin suchen, möchte ich mich Ihnen gerne vorstellen.

Ich arbeite gerne im Team, kann Aufgaben aber ebenso eigenständig und verantwortungsbewusst erledigen. Der Umgang mit Menschen bereitet mir Freude und durch meine offene und hilfsbereite Art fällt es mir leicht, auf Kunden einzugehen.

In meinen bisherigen Tätigkeiten konnte ich bereits vielseitige Erfahrungen sammeln und habe gelernt, auch in stressigen Situationen ruhig und organisiert zu bleiben. Freundlichkeit, Flexibilität und Pünktlichkeit sind für mich selbstverständlich.

Über die Gelegenheit, mich persönlich bei Ihnen vorzustellen, würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen
Außer diesem Anschreiben gab es nichts, vor allem keinen Lebenslauf.

Nach dem Lesen dieser Bewerbung wusste ich nun also, dass die Frau freundlich, flexibel, zuverlässig, teamfähig, organisiert, belastbar, motiviert, pünktlich, hilfsbereit, kundenorientiert und selbstverständlich auch stressresistent ist — aber leider immer noch nicht, ob sie überhaupt schon einmal an einer Kasse gestanden hat. Außer als Kundin natürlich. Aufgrund der fehlenden Informationen weiß ich nicht einmal, wie alt sie ist. Durchaus interessant, denn wenn sie unter 18 ist, kommt der Job hier auch nicht in Frage. Außer sie ist dann keine Schülerin mehr und könnte an Werktagen auch vormittags arbeiten.

Auch wenn Fotos mittlerweile verpönt sind, ein Lebenslauf mit ein paar Infos hinsichtlich Ausbildung und Erfahrung ist fast schon wichtiger als ein derart gestaltetes Anschreiben voller nichtssagender Floskeln.

Glück im Unglück: Schraube im Reifen

Auf dem Weg zur Firma gab es plötzlich ein ganz hässliches Geräusch, das sich mit jeder Umdrehung des Hinterrades an Ines' Fahrrad wiederholte. Viele Wiederholungen gab es nicht, denn wir hielten sofort an. "WAS WAR DAS?!", guckten wir uns irritiert an. Von außen war spontan nichts zu sehen.

Als ich das Hinterrad drehen wollte, gab es ein lautes, kratzendes Geräusch. Ich stoppte sofort, suchte einen Fremdkörper, der irgendwie zwischen Schutzblech und Reifen oder in den Speichen oder der Kette hing – nichts zu sehen.

Ich drehte weiter und förderte dieses Stillleben zutage.

ZUM GLÜCK ließ sich die Schraube entfernen und es ist auch nur der Mantel äußerlich beschädigt, so dass wir die Fahrt nicht nur fortsetzen konnten, sondern auch kein dringender Handlungsbedarf besteht. Aber SO hat man einen Fremdkörper auch selten im Reifen stecken.

(Da hätte mich mal das WIE interessiert. Wie sich so eine Schraube durch reines Überfahren so in das Material bohren kann, würde ich gerne mal in Zeitlupe sehen.)


Aufgeräumter Büroraum in der Halle

Wenn ich von der "Halle" rede, meine ich immer das komplette Gebäude. Also den reinen Hallenbereich mitsamt den Nebenräumen. Der wichtigste dieser Nebenräume ist das große Büro unten auf der Straßenseite, in dem auch schon 14 Jahren unser großer Ikea-Schreibtisch steht.

Seit der Onlineshop offiziell für beendet erklärt war, stand natürlich unglaublich viel Zeugs in der Halle herum. Hinzu kam schließlich "unser" (Gastfeldstraße) Umbau 2018 und das Ende vom Markt in Findorff. Alles, was irgendwie untergebracht werden musste, hatten wir untergebracht. In der Halle und allen kleinen Räumen. Alles stand voll, letztendlich konnte man das Gebäude kaum noch betreten. Ich hab schon immer gewitzelt, dass sie daraus mal eine Sondersendung vom Trödeltrupp drehen oder gleich eine ganze Staffel meiner Halle widmen. Dazu fehlte es an Zeit und Kraft, sich da selber drum zu kümmern.

Aber damit ist nun seit ein paar Wochen Schluss, ich habe die Sache endlich in die Hand genommen und langsam aber sicher wird das Gebäude momentan von Woche zu Woche leerer und aufgeräumter.

So sieht aktuell das Büro aus Die blauen Kisten links beinhalten noch einen Teil Ware von Picas (aber keine Halsbänder und Leinen mehr …), der Schreibtisch bleibt zentrales Element und rechts auf den Edelstahltischen steht Hifi- und Laser-Equipment, man will ja auch seinen Spaß dort haben. ;-)


Frisch hier!

Die letzten Tütchen der reduzierten MAMA-Nudelgerichte hatte ich für mich gebunkert, denn ich wollte sie auch irgendwie mal probieren. Da es heute für einen Tag Mitte Juli ziemlich kühl ist, dies wird noch durch das trübe Wetter und den Wind unterstützt, dachte ich mir, das wäre der richtige Zeitpunkt, um sich die Nudeln mal heißzumachen. Von Innen wird einem bekanntlich am schnellsten warm.

Ich hatte mir gerade einige der Nudeln auf die Gabel geschaufelt, als ein Kollege zu mir ins Büro kam, der einige Dinge wissen wollte. Ich hielt mit der vollen Gabel in der Hand inne und hielt sie mit den aufgeladenen Nudeln mehrere Minuten über die Schüssel. Nachdem das Gespräch beendet war, wollte ich mit inzwischen eiskalter Hand weiteressen, aber so einfach war das gar nicht.

Ich will ja nicht sagen, dass es hier kalt ist, aber …


Heute vor 20 Jahren: Eröffnung Findorff

Vom Eröffnungstag selber gibt es keine Fotos und nennenswerte Beiträge, aber am Abend vorher hatte ich diesen Blogeintrag verfasst: 1 Tag: SPAR Findorff - Der Abend vor der Eröffnung

Am 20. Juli 2006 hatten wir den Markt eröffnet, vor genau 20 Jahren.

Wo ist die Zeit hin?

Seit dem 1. Juli 2020 sind wir da nun schon wieder raus und nachdem der Lieferdienst Gorillas da eine Zeitlang sein Lager hatte, ist nun ein Bio-Markt dort ansässig.

R.i.P., Firma Trautwein-SB

Obwohl die Firma Trautwein und ich seit der Installation unseres ersten Leergutautomaten im Oktober 2007 bis zum Ende des zweiten Geräts, konkret bis zum Einzug der Maschine von Sielaff 14 Jahre später eine bewegte Zeit miteinander hatten, war deren Insolvenz gänzlich an mir vorbeigegangen.

Hätten mich nicht ein paar von euch darauf hingewiesen, wüsste ich es vermutlich bis heute nicht. Aber: Partner Tech Europe und Anker übernehmen Rechte an Trautwein Rücknahme-Systemen.

Die Patente und Technologien hat Anker von Trautwein übernommen, Mitarbeiter und Gebäude blieben zurück. Will man die Website https://trautwein-sb.de/ aufrufen, wird man neuerdings direkt auf https://www.anker.net/ weitergeleitet.

Damit dürfte Trautwein wohl Geschichte sein. :-(

Lustige Strichcodes – 822

Fundstück von Monika auf einer Packung "American Style Sandwich" der Lidl-Eigenmarke Grafschafter: Ein Strichcode mit "Stars and Stripes", wobei letztere sich einfach schon aus der Sache ergeben. Vielen Dank für die Zusendung. :-)


Neues Display mit Einbau: 329,99 €

Ich war gegen Mittag kurz in der Firma, um ein paar Sachen zu holen. Bei meiner obligatorischen Runde durch den Laden, man könnte es auch abwertend als "Kontrollgang" nennen, hab ich irgendwie meinen Fuß blöde aufgesetzt, war nach außen weggeknickt und innerhalb einer Sekunde lag ich auf dem Boden.

Dem Sprunggelenk geht es gut, aber meinem Google Pixel 8 Pro, das ich die ganze Zeit in der linken Hand hielt und beim Aufprall mit Kraft auf den Boden geschlagen habe, hat es das Display zerbröselt. Das war in der Form nun eine Premiere für mich, denn ich habe noch nie bei einem Smartphone ein kaputtes Display gehabt. Finde ich aber rückwirkend lustig, wie mein erster Blick nach dem Sturz meinem Handy galt. :-D

Zum Glück habe ich einen sehr kompetenten Fachbetrieb hier in unmittelbarer Nachbarschaft, der das Gerät wieder hinbekommen hat. Da Jamin in seiner Werkstatt aus Qualitätsgründen nur Originalteile verbaut, kamen knapp 330 Euro zusammen. Das tat dann gleich ein zweites Mal weh …


Die Kids und die Kitz, die ja auch nur Kids sind!

Beim Anblick dieser Reh-Mutter mit ihren beiden Kleinen fiel mir etwas ein:

Zitat Wikipedia: "Als Kitz werden vor allem in der Jägersprache die Jungtiere von Reh-, Gams- und Steinwild bis zur Vollendung des ersten Lebensjahres oder bis zum 31. März des auf die Geburt folgenden Jahres bezeichnet."

--> Also "Kitz" gleich Jungtiere.

Bei Menschen heißen die Kinder, auf Englisch: Kids.

Und so kam mir spontan der Gedanke, ob das nur ein Zufall ist oder ob "Kitz" und "Kids" den gleichen Ursprung im Wortstamm haben. Das Internet ist ja nicht nur für vor Dummheit strotzende Inhalte da, sondern manchmal auch heute noch sinnvoll zu verwenden und so recherchierte ich.

Um mal nur zwei mögliche Quellen anzugeben:

Hier steht was über das Wort KID: https://jakubmarian.com/origin-of-the-word-kid/

Im Etymologischen Wörterbuch des Deutschen steht etwas über das Wort KITZ: https://www.dwds.de/wb/etymwb/Kitz

In beiden fällt der gemeinsame Nenner kið auf, aus denen sich die Begriffe und Bedeutungen entwickelt haben. Also selbst wenn die beiden Wörter nach Jahrhunderten keinen unmittelbaren Zusammenhang haben, so basieren sie doch auf dem selben Ururururenkel. Also: Kein Zufall, die Begriffe haben tatsächlich den selben Ursprung.


Collab: 1 Euro

Die Collab-Dosen werden langsam weniger. Inzwischen haben wir nur noch etwas mehr als eine Lage auf dem Display stehen. Juhu. Dass von dem Aufsteller nach ziemlich genau einem halben Jahr immer noch so viel Ware übrig ist, zeigt recht deutlich, dass sich (fast) kein Mensch für dieses Produkt interessiert …

Inzwischen haben wir die Dosen auf 1,00 € pro Stück reduziert, also den halben Preis. Die MHDs sind zwar noch bis etwa Oktober, aber ich kann das Zeug nicht mehr sehen. Los, kauft den Rest nun endlich, bevor ich hier collabiere.


Countdown: 1200

Heute sind es noch 1200 Tage bis zum Ende der kuriosen Konstellation mit den beiden Mietverträgen zwischen mir und der Edeka. Dabei wird an dem Tag gar nichts Aufregendes passieren. Es ist vermutlich so, als wenn man plötzlich 18 ist – man fiebert dem Datum entgegen und dann ist doch alles so wie am Tag zuvor …

1200 Tage. Das sind insgesamt 28.800 Stunden oder 1.728.000 Minuten. Klingt zwar nach mächtig viel – und doch läuft es wie Sand durch die Finger.

SPAR-Markt auf Schiermonnikoog

Ein Foto des Ladens gab es hier 2018 und zehn Jahre zuvor an dieser Stelle schon zu sehen. Der kleine SPAR hat sich in den vergangenen 18 Jahren zumindest äußerlich kaum verändert – zumindest äußerlich. Innen wird er als schick und modern beschrieben.

Vielen Dank für die Zusendung des Fotos an Blogleser Dennis, der den Markt während seines Urlaubs auf der Insel Schiermonnikoog entdeckt und fotografiert hat. :-)

Jetzt aber auch mal bei Google Street View zu bewundern.

Für die große Ansicht auf das Bild klicken!

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