Lange hatte ich mir vorgenommen, die Mengen der Zotter-Tafeln im Onlineshop präzise zu verwalten, um so das Problem mit notwendigen Nachlieferungen zu verringen. Nötig war dafür eine doppelte Lagerhaltung und so habe ich mir, derzeit noch provisorisch (was bekanntlich die nächsten 300 Jahre überdauert), ein kleines Regal aus übereinandergestapelten Kunststoffboxen hier bei mir im Büro gebastelt. Auf dem Foto ist gerade noch kaum Ware vorhanden, aber insgesamt bekomme ich etwa 120 Kartons (1200 Tafeln) Schokolade dort unter.
Sieht zwar nicht so toll aus, aber macht das Leben (und vor allem die Arbeit mit dem Onlineshop) nun hoffentlich leichter.
Ein Mann hat hier im Markt persönlich eine Bewerbung für eine Aushilfstätigkeit abgegeben. Beim ersten Blick auf die Anschrift war für mich klar, dass er nicht geeignet ist. Gewisse Patzer, wie z.B. Rechtschreibfehler in Maßen, sind in so einem Fall durchaus mal zu vernachlässigen. Auch, dass als Firmenbezeichnung schon "E" statt SPAR dort steht. Aber von jemandem, der in einer der direkten Seitenstraßen wohnt und die Bewerbung auch noch persönlich vorbeibringt, kann man doch wohl verlangen, die Straße, in der er die Bewerbung abgibt, richtig anzugeben? (Nicht "richtig schreiben". Es war eine völlig verkehrte Anschrift dort aufgeführt.)
Sparmärkte fotografieren kann ja jeder - aber dass in nem Supermarkt mal der komplette "Fuhrpark" durchsortiert und hochdruckgereinigt wird ist mir bisher erst einmal vor die Linse gekommen...
Ist sowas in Eurer Branche eigentlich normal (und wenn ja: wie oft passiert das?) oder eher die Ausnahme..?
Gerade wenn die Einkaufswagen draußen stehen, wie es inzwischen bei im Grunde allen großen Märkten der Fall ist, sollten sie öfter mal gereinig werden. Das kann man mit einem Hochdruckreiniger, wie auf Christians Foto zu sehen ist, oder auch mit einer speziellen Waschanlage erledigen.
Bei meinen Einkaufswagen denke ich das auch hin und wieder, aber einerseits ist das hier aufgrund der Räumlichkeiten etwas umständlich, andererseits sind meine kleine Wagen einfach nur alt. Das Metall ist angelaufen und nicht von einer Schmutzschicht überzogen. Darum mache ich mir aber auch jetzt keinen Kopf mehr: In ein paar Monaten werden meine Wagen endgültig ausgetauscht. Nur gegen welche neuen Wagen, das weiß ich noch nicht.
Das kommt mir ein bisschen Suspekt vor, denn Plastik besteht aus Erdöl und ist eigentlich nicht recyclebar. Wie siehst du das? Kann man diese Flasche wirklich als "umweltschonend" betrachten?
Unterm Strich ist es vermutlich gehüpft wie gesprungen. Die Glasflaschen haben natürlich ein erhebliches Gewicht, das entsprechende Ressourcen für den Transport verbraucht. Gerade auch die Leergutrückführung ist in dem Zusammenhang nicht uninteressant.
Die genannten Vorteile der PET-Flaschen sind nicht von der Hand zu weisen, aber die volle Recyclebarkeit bezweifle ich etwas. Das heißt, nein, ich stelle gar nicht die Recyclingfähigkeit in Frage. Viel mehr, ob es wirklich getan wird. Andererseits: Kunststoff ist ein perfekter Sekundärbrennstoff. Darf man das schon als "Recycling" bezeichnen?
Ob Glas oder Plastik ist wohl eine Glaubensfrage, die jeder für sich selber entscheiden muss. Volvic hat sich für PET entschieden (bzw. gegen Glas, denn ich kenne Volvic schon seit etlichen Jahren in den eckigen Plastikflaschen). Und wer weiß – vielleicht gibt es ja irgendwann mal wirklich umweltfreundliche Kunststoffe, die im großen Stil verwendet werden können.
Vor einer Weile hatten wir einen "piependen" Kunden: Irgendetwas von seinen Sachen war mit einem aktiven Warensicherungsetikett versehen. Nach längerer Suche fand ich die Sicherung auch tatsächlich – zwischen den Seiten eines Buches. Problem gelöst.
Kurze Zeit später bekam ich eine E-Mail von diesem Kunden, der in der Signatur noch hinter seinem Namen ergänzte: "der mit dem Sicherungsetikett im Buch"
Witzig, denn nur mit dem Namen hätte ich nichts anfangen können und folglich auch nicht gewusst, wer mir da geschrieben hat. Aber der mit dem Sicherungsetikett im Buch, na klar.
Momentan läuft ja der Antrag für das SSL-Zertifikat mit sogenannter "extended validation", also der Option, dass im Browser im Klartext angezeigt wird, für wen ein SSL-Zertifikat ausgestellt ist.
Während das normale Zertifikat relativ leicht online zu beantragen war, ist für die EV-Sache schon recht viel Aufwand nötig. Formulare ausfüllen, Überprüfungsanrufe und entliche Überprüfungen der genannten Daten. Wenn ihr also auf einer Seite landet, bei der im Browser die Adresszeile grün wird, könnt ihr schon ziemlich sicher sein, dass ihr da seid, wo ihr auch wirklich hin wolltet.
Ich staune immer wieder, wie Leute es schaffe, sieben Pakete Kaffee in ihrer Jacke unauffällig unterzubringen und sich damit auch noch so flink und unbehäbig zu bewegen.
Leider entwischt, aber wir haben ja Bilder von dem Typen. Falls der hier nochmal auftauchen sollte, darf er für die soeben gestohlenen Prodomo-Pakete gleich noch mitberappen.
Post von Blogleser Mehdi, der sich dafür bedankt, dass ich ihm ein paar Fragen für eine Schülerzeitschrift beantwortet habe. Vielen Dank dafür.
Ob ich das Pfirsich-Getränkezeugs wirklich probieren möchte, weiß ich noch nicht. Den im Brief rot markierten Hinweis "Chemie-Alarm" nehme ich für bare Münze und außerdem sind derartige Produkte bei den Türken meistens abartig süß.
Keine Schönheit, aber als ich das gemalt habe, war es früh am Morgen. Der Einfachheit halber hätte ich auch eigentlich meinen Markt draufmalen können, anstatt einen aus der "SPAR-Märkte aus aller Welt"-Sammlung hier im Blog zu verwenden. Oder gleich ein Foto ausdrucken und aufkleben…
Fundstück von Julia auf einer Süßwarenschachtel in New York. Vielen Dank für die Zusendung.
Offen bleibt die Frage, ob irgendein Teil des Strichcodes tatsächlich maschinenlesbar ist. Ich habe mit der Artikelnummer (639194067980, falls ich das auf dem Foto richtig entziffern konnte) mehrere Arten der Barcode-Erzeugung (UPC, EAN und andere) ausprobiert, habe aber keine Strichreihenfolge bekommen, die irgendwo auf der Butterscotch-Schachtel zu finden ist.
Immer wieder fragen Kunden als Einleitung für ein Gespräch oder bevor sie ihre eigentliche Frage stellen: "Arbeiten Sie hier?
Zugegebenermaßen kann ich mir dann ja fast nie verkneifen, mit "meistens" zu antworten. Gar nicht bösartig, sondern mit einem Grinsen, um die Situation etwas zu entspannen. Ich denke, 50% aller Kunden lachen dann auch tatsächlich.