Louis Armstrong hinterließen die überkochenden Nudeln bei uns auf dem Herd. Ich hätte das Stück natürlich aus der Glasplatte herausschneiden und an die echten Satchmo-Fans meistbietend versteigern können, nach dem Einsatz der Kamera habe ich dann Glasreiniger und Küchentücher bemüht und die Stelle kurzerhand beseitigt.
Bequem ab Hamburg bis nach Florida, dann mit einer Panamalkanaldurchquerung einmal rund um Südamerika und wieder zurück nach Hamburg. 90 Nächte auf der Queen Anne sind mit Sicherheit eine Traumreise, die man nur einmal im Leben macht. Aktuell noch etwas günstiger zu haben als in dieser Ankündigung, zum Beispiel 11.570 € p. P. in der Innenkabine:
Mindestens schon seit wir unseren Laden hier haben, gab es in der Thedinghauser Straße die "Billard Galerie" (Google Street View), ein Treffpunkt vor allem zum Billardspielen. Von meinem Büro aus keine 150 Meter Luftlinie entfernt. Ich war zwar nie selber da, hatte aber das Gefühl, dass die Stätte irgendwie eine Institution war. Ständig traf man auf Leute, die dort hingingen.
Das ist nun Geschichte. Die Billard Galerie ist seit einer Weile geschlossen, in diesen Augenblicken wird das Gebäude (und die daran angrenzenden Nebengebäude und der gesamte Garagenhof daneben) entkernt. Nach Aussage des (neuen) Eigentümers des Geländes, mit dem wir vorhin noch gesprochen haben, soll evtl. heute sogar noch oder spätestens Anfang der nächsten Woche ein Bagger auf die Baustelle gebracht werden. Die gesamten Gebäude auf dem Areal werden nämlich abgerissen und im Anschluss neu bebaut.
Das ist natürlich wirklich Pech für die Billardszene hier in Bremen, aber evtl. monetäres Glück für uns. Dort kommen nämlich zu den aktuell 74 Apartments noch etliche Wohnungen zusätzlich hin – alles auch potentielle Kunden für uns.
Den SPAR-Markt in Stokmarknes gibt es nicht mehr. Bei Google Streew View zwar schon noch, aber der ist laut Google Maps "Dauerhaft geschlossen". Hier im Blog gab es ihn 2019 und noch einmal 2023 zu sehen.
Nun hat Ruth entdeckt, dass die Geschäftsräume leer stehen. Überall in den noch vorhandenen Plakatrahmen hängen Schilder, dass die 706 m² große Ladenfläche zu vermieten ist. Wer sich also noch gute zweihundert Kilometer hinter dem nördlichen Polarkreis im LEH selbstständig machen möchte, hat hier schon mal alteingesessene Geschäftsräume. Vielleicht steht ja noch die Einrichtung darin.
An einer toten Mücke, die ich gefunden hatte, probierte ich mein Makroobjektiv aus. Man könnte meinen, das Insekt wollte einem noch die Richtung zeigen, aber mehr war da von dem vertrockneten Teil auch nicht zu erwarten …
Ich möchte jetzt keine Spekulationen darüber anstellen, warum der zusammengebrochen ist, aber als wir die Palette nach draußen ziehen wollten und das Display nicht mehr an der Wand lehnte, sackte die gesamte Konstruktion in sich zusammen.
Gut, dann eben nicht – also stehen die Produkte lose im Regal mit Wildvogelfutter bei uns im Eingang und die Reste stehen in Kisten im Lager, von wo aus wir sie nachpacken können.
Ich könnte mir vorstellen, dass dieser Herr die Seifenstücke für den Eigenbedarf hatte mitgehen lassen. Das Produkt und auch die Anzahl an Seife und damit auch der Warenwert sind nun nicht gerade das typische Zeug, das im Zusammenhang mit Beschaffungskriminalität in den einschlägigen Läden verschachert wird.
Seife … hatten wir bei Ladendieben so auch noch nicht dabei.
Die Delmetalsperre in einem kleinen Rundflug mit der Drohne erkundet. Landschaftlich ist das nun alles nicht so herausragend, dass man daraus einen abendfüllenden Dokumentarfilm machen könnte – aber die Erfahrungen im Umgang mit der Drohne, Techniken und Details bei der Steuerung vor allem, sind viel wert.
Fundstück von Honza auf dem Limoflaschen der Marke "Hellena": Ein fröhlich sprudelnder Strichcode. Leider in grottiger Fotoqualität, aber die Idee ist mal originell.
Unsere neue Kamera ist übrigens erstaunlich lichtstark. Durch mein Bürofenster wirkte es draußen relativ dunkel, der Bildschirm der Videoanlage suggerierte dagegen schwaches Tageslicht wie an einem wolkenverhangenen Tag. Tatsächlich war es draußen so dunkel, dass ich beim Fahrradfahren auf jeden Fall das Licht eingeschaltet und wohl auch schon eine Warnweste übergezogen hätte.
E-Mail einer Firma, die ihr Produkt vorstellen möchte.
1.: "[… ] bei der Sendung „Die Höhle der Löwen“ auf VOX vorzustellen."
2.: "[…] ist die erste Brand in Europa, […]"
Eigentlich war ich bei Punkt eins schon raus. Aber warum man in einem deutschen Satz nicht "Marke" schreiben kann, sondern krampfhaft englischsprachige Begriffe da reinfrickeln muss, ist mir unbegreiflich. Klingt das besser oder wichtiger? Nein, es klingt bescheuerter, so ist das!
Ich wollte eigentlich etwas ganz anderes vom Tierheim, aber wenn man schon mal dabei ist, eine E-Mail zu schreiben und man gerade im Aufräumwahn die alten Picas-Artikel teilweise in der Hand, auf jeden Fall aber im Kopf hat, kann man ja mal vorsichtig fragen:
[…]
Können Sie auch Artikel wie Leinen, Halsbänder etc. gebrauchen?
Wir haben noch DUTZENDFACH Material aus einem vor vielen Jahren geschlossenen Zoogeschäft eingelagert. Durchgängig Markenartikel (Trixie, Karlie, Red Dingo etc.) und alles Neuware in unterschiedlichen Ausführungen und Größen.
Ich muss dafür kein Geld bekommen, aber zum Vernichten sind die Sachen einfach viel zu schade. Wenn der Tierschutzverein etwas damit anfangen kann, wäre es doch perfekt. Mal gucken, was sie antworten …