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Ergonomischer Arbeitsplatz

Viktor musste an der Alarmanlage noch etwas umprogrammieren. Das geht via USB-Kabel über das Netbook sehr bequem. Da das Display vom EEE zu klein ist für die Software mit den festen Fenstergrößen, haben wir unseren 26-zoeller an den Winzrechner geklemmt. Sieht zwar komisch aus, ist aber sehr praktisch. :-)


Auffäliges Einkaufen

Beim Gang durch den Laden fiel mir an einer eher versteckten Ecke ein leerer roter "SPAR"-Einkaufskorb auf, der vor knapp zwei Stunden noch nicht dort stand. Natürlich hätte ihn auch einfach so jemand dort abstellen können, aber man hat ja schon einige Erfahrung mit den Verhaltensmustern bestimmter Leute gemacht und so erlaubte es sich mein Adrenalinspiegel wie der Expressaufzug eines Wolkenkratzers nach oben zu schnellen.

Nicht weniger schnell war ich im Büro und platzierte mich vor den Monitoren der Videoüberwachungsanlage. Wenn auch jetzt schon alles zu spät wäre, würde ich doch wenigstens noch wissen wollen, wer dort was geklaut hat. Vielleicht jemand, den man als Kunden kennt und den man dann gegebenenfalls bei seinem nächsten Besuch auf die Tat anprechen könnte. Ich ließ mich überraschen und suchte im schnellen Rückwärtslauf die Stelle im Video, an der der Korb vom Bild verschwand. Stopp, langsam vor: Eine Kundin stellte den leeren Korb dort ab. Aber warum? Ich sah mir die Vorgeschichte an:

Eine junge Frau betrat mit einem großen Trolley, einer rollbaren Eikaufstasche, den Laden. Auf den Trolley stellte sie einen der roten Einkaufskörbe, den sie nach und nach mit Ware aus meinem Laden füllte. Plötzlich nahm sie den Korb hoch, öffnete den Trolley und füllte den Inhalt um. Tasche wieder zu, Korb obendrauf und wieder wurde er mit den unterschiedlichsten Waren gefüllt. Das Spielchen wiederholte sich mehrmals und schließlich stellte sie den leeren Korb vor das Regal, wo ich ihn dann fand.

Fassungslos schüttelte ich den Kopf. Die hat doch nicht wirklich einen kompletten Trolley voller Waren hier rausgeschoben? Haben wir ja schon alles erlebt, aber alltäglich ist das ja selbst hier nicht.

Umso erstaunter war ich, als die Kundin an der Kasse den gesamten Inhalt des Wagens auf das Förderband stapelte und schließlich bezahlte.

Mal ehrlich: Auffälliger kann man nicht einkaufen. :-O

Kurzfilm drehen

Kam gerade per E-Mail:
Hallo,

momentan bin ich Schülerin der Fachoberschule […] und wir haben die Aufgabe, einen Kurzfilm zu drehen.
Für meinen Kurzfilm würde ich gerne ein paar Szenen in einem Supermarkt drehen.
Bislang habe ich von den Märkten in meiner Umgebung leider nur Antworten wie "Eher nicht. Und wenn müsste das erst die Regionalleitung in Timbuktu erlauben." bekommen und wollte euch fragen ob das bei euch möglich wäre?
"Eher nicht" und die ständigen Nachfragen bei irgendwelchen Vor(vor, vor, vor)gesetzten sind es, die Leute immer wieder zu mir bringen, wenn für irgendwelche Aktionen ein Supermarkt benötigt wird. Hier in der Gastfeldstraße ist schon so viel (positiver) Quatsch entstanden, für den sich andere Läden niemals hergeben würden. Ich find's toll und natürlich darf sie hier mit der Kamera herkommen. :-)

3.293.265

Nach längerer Zeit mal wieder eine Meldung zu den Statistiken des Leergutautomaten: Mittlerweile hat das Gerät weit über drei Millionen "Flaschen" (Glas, PET, aber auch Dosen) angenommen.


Links CLXII

Dass Schlecker so gut zahlte, ist nun ein Problem

Nachhaltiger Lebensmittelkonsum: Anspruch & Wirklichkeit

Etikettenschwindel bei Lebensmitteln

So werden Verbraucher bei Lebensmitteln getäuscht

Hachez an dänischen Konzern verkauft
(Die Sprecherin ist übrigens Anneke ter Veen, die es vor ein paar Jahren sogar schonmal ins Blog geschafft hatte…)

Video: Broken Comedy Offiziell - Der App-Song

Werbung an der Grenze zur Hinterlist

Verbraucherschützer warnen vor neuen Fallen beim Einkauf

Rohmilch schützt Kinder vor Asthma und Allergien

So arbeiten Foodstylisten

Schmierereien

In einer der vergangenen Nächte ist irgendjemand auf die glorreiche Idee gekommen, meinen Eingangsbereich, sowohl die Wand als auch den Griff meiner Eingangstür, mit dekorativen künstlerischen Ergüssen zu verschönern. Vielen Dank dafür. Bremen ist ja für das jahrzente alte Projekt "Kunst im öffentlichen Raum" bekannt.




Mein Handy, dein Handy?

Zu mir an die Kasse kam eine Frau, die ihren Einkauf bezahlen wollte. Neben ihre Tasche legte sie auch ein Handy vom Typ Sony K800i. Ich bin nun nicht der Freak, der jedes Modell in- und auswendig kennt, aber ein Gerät, das ich selber seit inzwischen weit über fünf Jahren beinahe rund um die Uhr bei mir trage, erkenne ich. Und das Handy, das da vor mir auf dem Kassentisch lag, war nicht nur das gleiche Modell, nein, es hatte auch noch ziemlich ähnliche Abnutzungserscheinungen.

Ich versuchte es mit etwas lockerem Smalltalk, mit zweifelsfrei erkennbarem Witz: "Wenn ich nicht genau wüsste, dass ich meine Bürotür zugemacht habe, würde ich sagen, dass das da mein Handy ist."
Die Kundin begann zu schwärmen, wie lange sie das K800 schon hat und dass das deswegen so schrabbelig aussieht und wie absolut zufrieden sie mit dem Gerät ist. Mir blieb nichts anderes übrig, als zuzustimmen. Das Handy ist so klasse, dass ich sogar noch ein nagelneues Gerät hier für den Fall der Fälle auf Reserve liegen habe. Aber das ist eine andere Geschichte…

Die Kundin bezahlte, wir unterhielten uns dabei und je länger ich auf dieses schwarze Mobiltelefon auf der Ablage des Kassentisches glotzte, desto unruhiger wurde ich. Ihr glaubt gar nicht, wie schnell ich ins Büro rannte, nachdem die Kundin raus war. Natürlich war die Tür zu und das Handy lag auf dem Schreibtisch. Aber irgendwie hatte ich tatsächlich Panik geschoben. :-O

Gemüseabteilung aus einzelnen Verkaufswagen

Der Wanzl "Verkaufsboy Swing" ist praktisch, um schnell eine Gemüsesonderplatzierung zu errichten. Bei mir steht so ein Ding seit Jahren vor dem Laden in der Ecke neben der Eingangstür.

In einem Rewe-Markt in Marl hat Florian diese kuriose Gemüseabteilung gesehen, die einfach nur aus nebeneinanderstehenden "Boys" besteht. Etwas ungewöhnlich und auf den ersten Blick irgendwie unprofessionell – aber eigentlich auch gar keine sooo schlechte Idee: Die Teile sind flexibel, schnell und einfach zu bewegen und notfalls auch mal einzeln zu gebrauchen.

Wie auch immer: Mir gefällt es nicht. :-)




Abbrucharbeiten in der Halle

Nun war der Zeitpunkt gekommen, die gemauerten Boxen in der Halle abzubrechen. Der Container kam am Nachmittag und schon konnten wir den Vorschlaghammer schwingen:





Ziemlich blöde gelaufen und nicht geplant war, dass der Container nicht direkt in der Einfahrt vor dem Rolltor stehen konnte. Er hätte etwa einen halben Meter auf dem Bürgersteig gestanden und das durfte und wollte der Fahrer nicht machen. So hatten wir leider keine Schubkarren oder andere Rollwagen (bis auf einen alten Alu-Aufschnittwwagen aus der ehemaligen Fleischerei hier in Markt) und mussten im Grunde alles 15m bis zum Container schleppen!



PS: Inzwischen haben wir auch erfahren, welchen Sinn und Zweck diese Boxen ursprünglich gehabt haben. Es ging darum, die unterschiedlichsten Chemikalien räumlich getrennt zu lagern. Gut, dass im Falle eines Falles die Holzsdecke nicht brennbar gewesen wäre. 8-)

Links CLXI

Morin Fobissie Kamga, Kaffeeröster

PCB: Niedersachsen sperrt zwei Legehennenbetriebe

Deutschland droht der Verkehrs-Infarkt

Karpfen statt Aal

Lebensmittel Verbraucherschützer monieren Angaben

Wie aus Gemüse unser neues Fleisch wird

Legale Täuschungstricks der Lebensmittelindustrie

Bremen im Zeitraffer

Die Schlacht um das lukrative Geschäft mit Kaffee-Kapseln

Spuren von Gentechnik im Essen

KASSE!!!

Während ich an der Kasse eine Kollegin zu einer kurzen Pause ablöste, nutze ich die Zeit, in der keine Kunden bezahlen wollten, um in der Gemüseabteilung aufzuräumen.
Natürlich habe ich währenddessen immer die Kasse im Blick. Als zwei Kunden, ein Mann mittleren Alters und eine alte Frau mit Rollator in Sichtweite kamen, ging ich auch zur Kasse.

Der Kunde legte seine Leergutbons auf das Förderband, der Frau hinter ihm genügte vermutlich schon der Anblick des leeren Stuhls im Kassentisch, um sich genötigt zu sehen, einmal quer durch den Laden "KASSE!?" zu krächzen.

Wohlgemerkt: Ich rede hier jetzt gerade mal von ein paar Sekunden (weniger als zehn) "Wartezeit"…

Teebaumöl

Vorhin ist mir ein Fläschchen Teebaumöl heruntergfallen. Natürlich ausgerechnet an einer Stelle hier in einem Nebenraum, an dem der Fußboden nicht glatt ist, sondern ein feines Riffelmuster hat. Aufwischen war quasi unmöglich, also abwarten.

Erstaunlich, wie hartnäckig 35ml von dem Zeug den ganzen Laden einnebeln können… :-O

Witz und Wahrheit

Gerade eben bin ich zufällig über diesen Spruch gestolpert:
"Letzte Nacht, gegen 3 Uhr, hat überraschend der Nachbar bei mir geklingelt.
Mir ist vor Schreck fast die Bohrmaschine aus der Hand gefallen.
"
Erinnerte mich gerade unweigerlich an diesen Blogeintrag. Damals ging es uns jedenfalls im Grunde genauso. ;-)