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Frage zu nicht verkauften Feuerwerksartikeln

Tini hatte folgende Frage:
Hallo Björn,
seit Jahren bin ich schon treue Leserin deines Blogs. Ich habe nun auch mal eine oder zwei Fragen an dich.
Wir hatten die Diskussion am Neujahrsmorgen mit unseren Freunden.

Was passiert mit nicht verkauften Feuerwerksartikeln? Gibst du die an den Großhändler zurück? Werden die dort vernichtet oder für's nächste Jahr aufbewahrt? Gibt es ein "Verfallsdatum"? Oder werden die Artikel weiterverkauft, z.B. in andere Länder, in denen es evtl. nicht so strenge Vorgaben bzgl. des Abbrennens von Feuerwerk gibt (diese Theorie vertrat unser Freund)?

Wäre schön, wenn du zu etwas Aufklärung beitragen könntest.
Solltest du diese Frage schon mal beantwortet haben, bitte ich um Entschuldigung. Ich habe sie über die Suche in deinem Blog nicht gefunden.
Da die Gegenstände meistens nicht in den Märkten gelagert werden sollen (und ab einer bestimmten Menge auch gar nicht mehr gelagert werden dürfen!), werden sie normalerweise an die Lieferanten zurückgesendet.
Es gibt dann für die Ware keine Gutschrift und das Feuerwerkskörper werden auch nicht ins Ausland verkauft, sondern die Artikel werden ordnungsgemäß gelagert. Ordnungsgemäß bedeutet, dass einerseits die Sicherheitsvorschriften beachtet werden, andererseits aber auch keine zu hohe Luftfeuchtigkeit die Kaller und Raketen etc. unbrauchbar macht. Es gibt kein Verfallsdatum, aber wenn man einen Karton mit Feuerwerkskörpern irgendwo in der Ecke im Lager für das nächste Jahr aufbewahrt, könnte es einige verärgerte Kunden geben. (Nachtrag: Diese eingelagerte Ware wird dann natürlich bei der nächsten Bestellung wieder an den Händler mitgeliefert.)

Bei uns läuft das übrigens so ab: Ich bestelle grundsätzlich beim Feuerwerk recht überschaubare Mengen und nicht so einen Überfluss, dass ich etliche Kartons zurückschicken müsste. Wenn dann absehbar ist, dass Ware übrig bleiben wird, beginne ich immer irgendwann am letzten Verkaufstag mit dem "türkischen Basar" und verschachere bestimmte Artikel. Dann biete ich oft genug noch den letzten Mitarbeitern der letzten Schicht Feuerwerkskörper an und was DANN noch übrig ist, nehme ich selber mit nach Hause. So hatten wir einmal nur ein paar kleine Batterien und dann wiederum vor ein paar Jahren ein halbstündiges Dauerfeuer zum Jahreswechsel. Das passt schon. :-)

Das ist doch kein Touchscreen

Wenn wir den Einwegcontainer des Leergutautomaten ausleeren, erscheint auf dem Display eine Abfrage, ob er auch tatsächlich geleert wurde. Quittiert man diese Abfrage durch Drücken der "OK"-Taste auf der Zehnertastatur, wird der interne Zähler wieder auf Null gestellt. Mit Druck auf die Bontaste wird der Vorgang einfach abgebrochen.

Eine Kundin wollte mithelfen und hat ganz wild auf der Plexiglasscheibe des Automaten vor dem Bildschirm gedrückt. Dachte wohl, sie könnte das "OK" damit selber bestätigen. Klappte natürlich nicht. :-)

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Vergessene FZGs

Ein Kunde kam eben in den Laden und wollte zwei ausgeliehene Bierzeltgarnituren wieder zurückbringen. Das wäre nicht weiter erwähnenswert gewesen, wenn er die beiden Sets nicht schon vor dem Jahreswechsel für eine Silvesterfeier ausgeliehen hätte. Nach der Feier hatten sie alles wieder saubergemacht und die Tische in den Schuppen gestellt – und schließlich endgültig vergessen. Wir konnten das aufgrund unserer eigenen Organisation nicht unmittelbar nachvollziehen und so fiel es auch hier keinem auf. Nur am Samstag mussten wir einen anderen Kunden enttäuschen, der trotz Reservierung leer ausging.

Ich hatte mich schon aufgeregt, weil offenbar wohl mal wieder eine Reservierung nicht im Kalender eingetragen war.

Wie ich jetzt weiß, hatte da zum Glück niemand gemurkst und der Bitte um Entschuldigung des Kunden bin ich dann natürlich auch nachgekommen. :-)

Kommentarmoderation

Ich bin ein wirklich geduldiger Mensch. Viele Dinge gucke ich mir ziemlich lange an und auch wenn sie mich unangenehm berühren oder sonstwie stören, lebe ich einfach damit. Solange ich nicht persönlich eingeschränkt werde, wohlgemerkt. Anonyme Kommentare zu einem Onlinebeitrag gehen bei mir normalerweise links rein und rechts raus und letztendlich ist es für mein Leben und meinen Alltag komplett unrelevant.

Bei persönlichen Angriffen und Drohungen hört der Spaß endgültig auf! Ich habe mir hier in den letzten Monaten (!) Dinge an den Kopf werfen lassen, bei denen anderen längst reagiert hätten. Bei mir war es am Wochenende so weit und die Konsequenz ist, dass ab sofort die Kommentare von mir moderiert werden. Nicht durch nachträgliche "Zensur", sondern derart, dass ich sie einzeln freischalten werde. Ich habe immer gesagt, dass die Kommentare, das Feedback der Leser, das Salz in dieser Blogsuppe sind. Daran hat sich bis heute nichts geändert und daher möchte ich einfach nicht gänzlich darauf verzichten. Wir haben hier immer wieder mit Trollen und ähnlichen Spinnern zu tun gehabt, aber was hier momentan abgeht, kann ich nicht länger akzeptieren und tolerieren.

Danke für euer Verständnis.

Inventur 2015 = Fertig!

Juhu! Trotz anfänglicher Mühen und Holprigkeiten haben wir nun endlich auch die diesjährige Inventur erfolgreich hinter uns gebracht. Man kann aber wirklich die Uhr danach stellen, dass pro Inventur mindestens ein Helfer es trotz ausführlicher vorhergehender Einweisung nicht hinbekommt, keine Zeilen in den Listen freizulassen oder benachbarte, gleichpreisige Artikel zusammenzufassen oder nicht bei jedem Artikel den kompletten Namen hinzuschreiben.

Morgen ist noch Findorff dran, aber da halte ich mich raus. Das macht und organisiert die Marktleitung mit ihren Mitarbeitern alleine. :-)

Verzweiflung am Morgen

Da predige ich den Aushilfen für die Inventur eindringlich, mit den Zählblättern sorgsam umzugehen. Die Listen sind nummeriert, beschriftet und zu einzelnen Bereichen zusammengefasst und beim Inventurtraining ermahne ich, da nichts drauf herumzumalen oder die Blöcke auseinanderzureißen. Um das alles auch noch zu bekräftigen, habe ich in diesem Jahr zum ersten Mal dazu gesagt, dass das 10 Jahre aufbewahrungspflichtige Dokumente für's Finanzamt sind.

Und dann kommt einer meiner festen Mitarbeiter daher, kopiert sich aus einem der Blöcke Seiten raus, beschriftet und nummeriert sie neu und überlässt mir das Zettelchaos unkommentiert auf dem Schreibtisch :-(

Kindererziehung

Anfrage via E-Mail:
Hallo Herr Harste,

bei der Recherche zum E-Book "Kindererziehung" bin ich auf Ihre Webseite aufmerksam geworden. Eventuell ist das E-Book ja auch für Ihre Leser interessant: […]
Häh?!? Wegen den paar Beiträgen mit dem SPAR-Kind?

Hihi, verarscht

Anruf eines Guthabenkarten-Betrügers. Diesmal war es eine Frau und ich hatte sie persönlich am Telefon. Sie erzählte mir, dass Congstar-Karten gesperrt werden müssten und dass ich so lange Codes generieren müsste, bis ein Sperrbeleg erscheint. Die 30- und 50-Euro-Karten wären betroffen und wir sollten doch einfach mit den 50ern anfangen.

Ich habe keine Ahnung, ob tatsächlich nach einer Anzahl (in einem bestimmten Zeitraum) generierter Guthabenkarten eine Sperre erscheint. Könnte ich mir aber schon aufgrund der Möglichkeit der Geldwäsche vorstellen. Da ich nicht an der Kasse saß und auch nicht vorgehabt habe, auch nur einen einzigen Bon zu generieren, erzählte ich der Tante, dass wir aus Sicherheitsgründen aufgrund einer zentralseitigen Vorgabe im Kassensystem nach maximal fünf generierten Guthabenkarten eine halbe Stunde warten müssten. Sie war natürlich sofort einverstanden und sagte, dass wir dann zunächst nur diese fünf Karten sperren werden.

Während ich so tat, als würde ich in aller Ruhe die Bons generieren, fragte sie mich ein paar scheinbar für den Vorgang notwendige Daten ab: Meinen Namen ("Müller"), meine Position hier im Betrieb ("Verkäufer"), die Bonnummer des ersten generierten Kassenbons ("14527"), an welcher Kassennummer ich sitze ("1") und die auf dem Bon aufgedruckte Uhrzeit ("15:23 Uhr") für den Abgleich der Stornobons, denn schließlich sollten wir gleich danach ja auch wieder Stornobons haben, damit wir keinen Verlust durch die Sperrung haben. Höhö. :-)

Nach wenigen Minuten, in denen ich erfolglos versuchte, via Google die Länge eines Congstar-Aufladecodes herauszufinden, sagte ich ihr, dass ich nun angezeigt bekommen würde, dass ich nun warten muss. Sie war zufrieden und bat mich darum, den ersten "Sicherheitscode" durchzugeben. Natürlich wollte sie den Guthabencode haben, aber ich hatte immer noch keine Ahnung, wie viele Stellen der haben müsste. Ich stellte mich doof und fragte, was sie mit Sicherheitscode meinen würde, wonach ich suchen soll. Sie sagte mir, dass ich nach einer dreizehnstelligen Zahl suchen soll. "Achso, meinen Sie den Aufladecode?", frage ich sie und sie bejahte.
In den folgenden Augenblicken dachte ich mir 13-stellige Zahlenkolonnen aus und tat so, als wenn ich sie ganz konzentriert von meinen Bons ablesen würde. Beim fünften Code las ich vor: "Eins, Zwei, Drei, Vier, Fünf, Sechs, Sieben, Acht, Neun, Zehn, Elf, Zwölf, Dreizehn."

"Das kann nicht sein, die haben nur dreizehn Stellen, da müssen Sie eine falsche erwischt haben", protestierte die Betrügerin und ich sagte nur, dass ich die die genauso falsch wie alle anderen wäre und dass ich sie die ganze Zeit verarscht hätte und dass sie sich gefälligst jemanden anders für ihre Betrugsmasche suchen soll. In Sekundenbruchteilen hatte sie aufgelegt.

SPAR-Markt in Dingle

Lange nicht gesehen und doch wiedererkannt. :-)

Dieses Foto eines Marktes in Dingle hat mir Robert geschickt. Vielen Dank dafür. Und auch wenn das Teil jetzt schon zum dritten Mal hier im Blog zu sehen ist – ich freue mich immer wieder über derartige Zusendungen. Es ist einfach nett von euch, im Urlaub an mich zu denken! :-)

Für die große Ansicht auf das Bild klicken!

Altes Sicherungsetikett

Mitten in einem Gang lang ein abgerissenes Sicherungsetikett. Die Stelle war mit der Videoanlage gut einsehbar und auch das weiße Etikett war auf unserem Fußboden gut zu erkennen.

Also sah ich mir die Aufzeichnung im Schnelldurchlauf an. Den ganzen Tag zurück und dann noch den halben Vortag – und plötzlich verschwand der weiße Fleck. Stopp! Wieder vorwärts, zu weit, etwas zurück, aha..!

Leider keinen Dieb bei der Arbeit beobachtet. Da hat nur unsere Putzfrau den Aufkleber mit dem Besen unter irgendeinem Regal hervorgeschoben und dann auf halbem Wege wieder verloren. Schade.