Eigentlich ist es nicht weiter spannend: Das Etikett ist irgendwie verkehrtherum auf das Glas Jogurt geklebt worden, der Stempel kam dann nachträglich drauf.
Mit einem lauten dumpfen Rumpeln sackte der Pappaufsteller mit der gesamten Weihnachtsware von Hachez zusammen. Der Ware ist nichts passiert, aber das Pappteil können wir nicht mehr weiter verwenden. Also steht jetzt erstmal alles (bis auf den Rest in der ehemals untersten, jetzt einzigen, Ebene) ordentlich in Kisten verpackt im Lager. Mal gucken, wann uns der nette Außendienstmitarbeiter ein neues Pappgestellt bringt.
Gerade zwei Kundinnen im frühen Rentenalter vor dem Brotregal beobachtet, die sich fast verrückt wegen der Haltbarkeitsdaten gemacht haben. Eine bestimmte Serie von Lieken ("Peter&Paul") kommt täglich frisch und darum sind die Brote nur mit einem sehr kurzen MHD ausgestattet.
Hektisch begutachteten sie ein Brot nach dem anderen, griffen in den Fachböden ganz nach hinten, warfen die Pakete wieder enttäuscht zurück.
Den Gesprächsfetzen nach zu urteilen müssten die beiden jedenfalls ganz schwer davon ausgehen, beinahe schon regelrecht schwer gesundheitsgefährdende Brote in der Hand gehalten zu haben.
Das MAD-Heft aus den 70er-Jahren, das jetzt beim Abtauen der Tiefkühlzelle wieder ans Tageslicht befördert werden konnte, ist nun doch eher ein Fall für die Tonne.
Inzwischen wundere ich mich nicht mehr, wenn Leute nicht zu einem Vorstellungstermin erscheinen, dessen Termin man sogar gemeinsam besprochen hat. Scheint normal zu sein. Ein kurzer Anruf, dass man nicht kommen kann oder einfach gar kein Interesse mehr an dem Arbeitsplatz hat, wäre zudem auch nett.
Der Job hier hat sich jedenfalls für sie erledigt.
Einer der Warenwirtschafts-PCs in meinem Zweitmarkt ist auch internetfähig. Installiert ist dort erfreulicherweise auch der Firefox, wenn auch nicht in der aktuellsten Version. Leider können wir selber dort keine Einstellungen und Installationen vornehmen. Meine Mitarbeiterin hat also gestern bei der Hotline angerufen und um eine Aktualisierunt des Browsers gebeten.
"Nein, das machen wir nicht", lautete die Antwort. Und: "Wir arbeiten mit der Version ebenfalls, die ist ausreichend aktuell!" Gespräch beendet, kein neuer Firefox.
Aber vielleicht muss man seine Ansprüche auch einfach nur herunterschrauben. Aktuell ist zwar die Version 7.01, aber solange die auf dem Computer installierte Version noch startet, scheint offenbar kein Handlungsbedarf zu bestehen. Ich habe gerade einfach mal in meiner Rolle als Geschäftsinhaber selber eine Mail an die entsprechende Stelle geschrieben und das Update verlangt.
Vielleicht wissen wir alle die alte Version 2.003 auch einfach nur nicht richtig zu schätzen.
Kennt jemand die Zeitschrift "Neu-Sport"? Ich bis gestern jedenfalls nicht. Soll nach Aussage des Anrufers, der mir eine kleine Anzeige in dem Blättchen verkaufen wollte, nur direkt und nicht im Zeitschriftenhandel erhältlich sein.
Die Anzeige würde kein Vermögen kosten, aber mir ist das Heft nun ganz und gar nicht bekannt. Allerdings soll es insgeamt 30.000 Abonenten sein. Ob nun im gesamten Verbreitungsgebiet oder nur in und um Bremen, habe ich nun nicht genau herausgehört. Was meint ihr dazu? Ob sich das lohnt?
Ist denn heute schon Halloween? Natürlich wird der Laden wieder in blauem Licht erscheinen, aber das ist noch über eine Woche hin und was ist DAS da auf dem Monitor?!?
Das Rätsels Lösung war nicht ganz so spektakulär: Der (nicht festgeschraubte) VGA-Stecker war aus dem Monitor gerutscht und so fehlten wohl die Farbkanäle rot und grün. Tzz.
An einem PKW, der hier in unmittelbarer des Haupteingangs parkt, ist mir ein relativ amtlich aussehender Zettel unter dem Scheibenwischer aufgefallen. Da man dort parken darf, habe ich einen neugierigen Blick auf den Wisch geworfen.
Das vermeintliche Knöllchen entpuppte sich als lapidarer Hinweis darauf, dass hier morgen der alljährliche Freimarktsumzug stattfinden wird, deshalb ab morgen früh sechs Uhr ein absolutes Halteverbot gilt und noch parkende Fahrzeuge abgeschleppt würden.
Insgesamt werden erfahrungsgemäß morgen aber trotzdem wieder dutzende Autos entfernt werden, die auf und an der Umzugs-Strecke parken.
Hätte Johanna Controletti in meinem Kühlraum den mit Eis zugesetzten Verdampfer moniert, hätte ich es ja noch verstehen können. Wenngleich ihr sogar das, wenn die Temperatur stimmt, vollkommen egal sein dürfte.
Wie auch immer – für die Arbeiten an der Decke soll der Raum leer und warm sein und so nutzen wir die Chance und tauen einmal alles ordentlich ab. Lohnt sich jedenfalls:
Na, gut: In einem der beiden ominösen Kartons befand sich eine spezielle Nebelmaschine. Sie ist im Grunde eine klassische Verdampfer-Nebelmaschine, arbeitet also mit normalem Nebelfluid, hat aber eine spezielle Kammer, die mit Eis/Trockeneis gefüllt wird und durch die der Nebel geleitet und dabei abgekühlt wird. Dadurch entsteht ein auf dem Boden entlangwabernder Bodennebel.
Dieser kommt zwar optisch an den klassischen Trockeneis-Bodennebel nicht heran, ist aber eine gute (und deutlich günstigere) Alternative, da sich keine Wassertröpfchen auf dem Boden absetzen, der sich auf diese Weise nach einer Weile in eine Rutschbahn verwandeln würde. Anmerkung für die Skeptiker: Da wird hier auch nicht mit Billig-Nebelfluid arbeiten, gibt es übrigens auch keine Ölschicht.
Inzwischen ist mal wieder etwas Zeit ins Land gegangen, aber langsam möchte ich bezüglich meiner Obst&Gemüse-Abteilung doch mal "Butter bei die Fische" machen, wie man ja so schon auf Norddeutsch sagt. Die letzten Zeichnungen für ein mögliches Gemüseregal waren noch nicht ausreichend optimiert. Oben wäre kaum noch ein Kunde herangekommen.
Es bleibt leider nur ein Kompromiss: Einerseits soll man möglichst viel Ware sehen, andererseits müssen die Kunden natürlich überall herankommen können.
Hier der letzte Stand. Die unterste Ebene wird noch ein paar Zentimeter höher werden. Davon habe ich mir jetzt ein 1,20m breites Element bestellt und ich bin sehr gespannt, ob mir das so zusagt. Wird wohl etwa drei Wochen dauern, also bitte ich noch um etwas Geduld.
Manche Hersteller sorgen auf ganz geschickte Art und Weise, dass mit ihre Produkte zu einem einheitlichen Verkaufspreis an den Kunden gebracht werden: Sie drucken einfach schon Preise auf die Verpackungen.
Natürlich ordentlich als "Unverbindlicher VerkaufsPreis" deklariert, aber mal ganz ehrlich: Wer würde sich nicht daran halten und dann, sofern die Produkte teurer als empfohlen verkauft werden sollten, auch noch mit den Kunden darüber diskutieren? Eben…
Bei Weihnachtsbeleuchtung, vor allem also Lichterketten in den unterschiedlichsten Ausführungen, sind LEDs immer verbreiteter. Das Haupt-Verkaufsargument, das sich meistens auffällig auf der Verpackung hervorhebt, scheint die immense Energieersparnis zu sein.
Bei Leistungsaufnahmen im Bereich von 1-20W pro Kette dürfte, im Vergleich zum teureren Anschaffungspreis, die Rechnung in den meisten Fällen nur knapp bis gar nicht aufgehen.