Immer wieder werden auch Toilettenpapier-Packungen hier im Markt beschädigt. Den Inhalt werfen wir natürlich nicht weg, sondern stellen die Rollen dann auf die Mitarbeiter-Toiletten. Wenn mehrere Packungen beschädigt sind, erhöht sich so eben der Rollen-Bestand auf dem WC.
Falls beschissene Zeiten kommen, sind wir jedenfalls vorbereitet.
Ich war im Gespräch mit einem Bewerber. Hinterher sprach mich einer meiner Mitarbeiter an: Wer war das denn?
Ein Bewerber.
Echt? Der wirkte, als würde er normalerweise Schutzgeld erpressen.
Im Rahmen eines Stellenangebotes vor einer Weile rief auch eine Frau an, die wohl Interesse an dem Job hatte. Ihre erste und letztendlich auch einzige Frage war, ob wir nur
eine oder
mehrere Mitarbeiter suchen würden.
Ich war irritiert und erkundigte mich natürlich nach dem Grund für diese Frage. Nun: Sie wollte sich zusammen mit einer Freundin beim selben Unternehmen bewerben, demit sie eine Fahrgemeinschaft bilden können. Bei so einer Grundvorraussetzung dürfte es mit der Jobsuche noch schwierig geworden sein…
"Das ist zwar Zucker pur, aber lecker."
So und nicht anders beschrieb ein Vater seinem kleinen Sohn im Buggy den Inhalt einer Packung Kekse, die er dann gekauft hat.
Aufdruck auf einer Dose Raumspray:
"Nur in gut gelüfteten Bereichen verwenden."
Damit wird die Verwendung fast witzlos.
Vor ein paar Jahren hatte ich mal
einen ganzen Haufen für die Benutzung vorgesehener aber faktisch nie eingesetzter Kundenkarten entsorgt.
Gerade ist mir die Auftragsbestätigung für die Dinger in die Hand gefallen. Das "Standardpaket" mit den 250 ersten Karten und Freischaltung und allem Pipapo hatte mich damals (Mitte 2003)
1399 Euro plus Mehrwertsteuer gekostet.
Arggghhh… Aber man lernt ja dazu. Manchmal.
Habe eben eine E-Mail von DHL bekommen:
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
leider konnten wir Ihnen Ihre Sendung xxx von xxx (europaket) nicht übergeben. Wir konnten Sie unter der folgenden Adresse nicht finden.
Gastfeldstr. 29
28201 Bremen
Alles klar, das erinnerte mich spontan erstmal an
die Aktion von GLS vor ein paar Tagen. Allerdings gibt es diesmal einen gravierenden Unterschied! Auf dem folgenden Bild seht ihr den Sendungsverlauf zu diesem Paket, wie er auf der DHL-Website nachzuschlagen ist:
Da hätte irgendwann heute Morgen noch die Zeile "
Die Sendung wurde in das Zustellfahrzeug geladen." ergänzt werden müssen. Und nun rätseln wir alle mal fröhlich drauf los, wie der Empfänger eines Paketes, das sich gar nicht in der Auslieferung befand, nicht ermittelt werden konnte…
Der nette Mann in der DHL-Hotline hatte dazu auch keine Antwort parat.
Derzeit bin ich dabei, aktuelle und auch alte Unterlagen hier vom Laden auszumisten und neu zu sortieren. Dabei bin ich noch auf ein paar Ausdrucke aus einem 3D-Einrichtungsprogramm gestoßen, die wir in der Zeit vor der Eröffnung mal zu Hause gebastelt hatten. Ein eingefärbtes Bild aus einer der Ecken des Ladens gab es
hier im Blog vor einigen Jahren schonmal zu sehen.
Schön, die alten Bilder mal wieder in der Hand zu haben. Vieles ist so geblieben, vieles hat sich auch geöndert. Die
große zentral gelegene Tiefkühltruhe gibt es schon seit fast 10 Jahren nicht mehr und die drei Kassen hatten auch nie so viel Platz. Den Backshop haben wir 2002 wieder abgeschafft und auch den Tresen für Wurst und Käse in Bedienung gibt es hier schon seit Ende 2000 nicht mehr.
Grundsätzlich würde man aber schon erkennen, dass es sich immer noch um den selben Laden handelt. Rechts die drei (mittlerweile vier) langen Regalgondeln vor den kühlregalen und auf der linken Seite die sechs kurzen Gondeln hintereinander…
Eine Frau gab Leergut ab und hatte letztendlich noch ein paar Einweg-Bierflaschen aus Glas in ihrer Tasche, die der Automat nicht annehmen wollte. Zu Recht, da wir keine pfandpflichtigen Einweg-Gebinde aus Glas verkaufen und sie auch nicht aus Kulanz annehmen, um uns damit bei der Rückgabe nicht auch noch zu belasten.
Immerhin drohte sie nicht damit, uns beim Gesundheitsamt anzuzeigen, aber sie regte sich schon sehr über dieses Verhalten auf und wies lautstark und eindringlich darauf hin, dass wir hier "über 100 Quadratmeter" groß wären und damit auf jeden Fall verpflichtet wären, alles anzunehmen! Sie käme schließlich selber aus dem Einzelhandel und darum wüsste sie es ganz genau! (*)
Wie schön, dass ich hier mit Einzelhandel gar nichts zu tun und deshalb auch nicht den kleinsten Schimmer einer Ahnung von solchen Dingen habe. Da nimmt man doch solche hilfreichen Belehrungen immer wieder dankbar entgegen.
(*) Mal eben zur rechtlichen Situation beim Einwegpfand: Es ist so, dass Geschäfte ausschließlich das Einwegleergut in der Materialart zurücknehmen müssen, die auch dort verkauft wird. Wer Dosen verkauft, muss sämtliche Dosen zurücknehmen. Wer PET-Flaschen verkauft, muss alle zurückgebrachten Plastikflaschen zurücknehmen und die Geschäfte, die Einweg-Glasflaschen im Sortiment haben, müssen Einweg-Glasflaschen zurücknehmen. Und zwar ist es dabei egal, um welche Marken es sich handelt. Da kommt nun allerdings die Quadratmeterangabe ins Spiel: Geschäfte unter 200qm Verkaufsfläche brauchen nämlich nur das Leergut von den Marken zurückzunehmen, die sie auch selber verkaufen.
Vielen Dank an dieser Stelle an Lars, dem ich vor einer Weile mal erlaubt hatte, für die Dauer eines kurzen Auslandaufenthaltes sein Auto hier auf dem Hof abzustellen und der mir als Dankeschön eine spanische Salam mit einem Rand aus Chiliflocken mitgebracht hatte. War sehr lecker.
Es klingelte an der Leergutannahme. Ich ging hin, aber keiner der beiden dort stehenden Männer wollte es gewesen sein.
Leute… Alkohol nur in Maßen trinken!
Mal wieder Post von "
Avandil", man hätte aktuell Kaufinteressenten für Einzelhandelsunternehmen.
Nö, jetzt will
ich nicht mehr.