Die
Vereisungs-Problematik im Tiefkühlraum zog sich coronabedingt etwas in die Länge. Termine waren teilweise schwer auszumachen und generell funktionierte ja alles – außer, dass die Eiskruste immer dicker wurde.
Es war wohl die Heizung für den Tauwasserablauf defekt, so verstopfte das Rohr nach kurzer Zeit und das Tauwasser konnte nicht mehr abfließen, sondern wurde von den Lüftern im Verdampfer direkt an die Kühlraumdecke gepustet, wo sich nach und nach ein dicker Eisklumpen bildete. Darunter auf dem Fußboden bekanntlich auch.
"Mal eben abtauen" endete nicht wie geplant. Irgendwann riss der verbliebene Eisklumpen nämlich ab und Teile der Decke des Raums gleich mit in die Tiefe:
Ganz großes Kino. Also musste auch noch unser Maurer ran und hat die Stellen überarbeitet. Noch ist der Raum außer Betrieb, da durch die Eisklumpen ein Verbindungsstück des Abflussrohres beschädigt wurde – aber in wenigen Tagen haben wir wieder frostigen Lagerplatz. Bis dahin ist die graue Stelle in der Decke auch wieder weiß gestrichen. Dass das mal so ein Dauerthema würde, hätte ich auch nie vermutet …
Das Problem dürften so ziemlich alle Brillenträger bei den derzeitigen Temperaturen und der von der Obrigkeit aufgenötigten Maskenpflicht wohl kennen. Bei minus sechs Dioptrien ist es auch völlig egal, ob man mit beschlagener Brille herumläuft, oder diese abnimmt.
Heute gab es noch einmal eine weitere Bestätigung des Termins: In genau einer Woche, also am 16. Februar, wird der neue Leergutautomat geliefert, aufgebaut und planmäßig auch schon in Betrieb genommen.
Aber auch einen anderen Termin haben wir heute erfahren: Am 1. März kommt die neue Ballenpresse. Morgens kommt ein Techniker, der das alte Gerät außer Betrieb nimmt und für den Abtransport vorbereitet. Etwas später wird dann die neue Presse geliefert, der LKW nimmt das alte Gerät dann auch gleich mit. Anschließend richtet der Monteur die neue "825" ein und verpasst uns eine Einweisung.
In der Theorie klingt das alles ganz toll, in drei Wochen wissen wir mehr.
Diesen Strichcode mit Nudeln hat Tobias auf einer Nudelpackung von LIDL entdeckt.
Vielen Dank für die Zusendung.
Verzeiht mir bitte die relative Funkstille hier im Blog in den letzten Tagen. Möglicherweise auch getriggert durch die Warnungen vor einem möglichen Szenario wie im Winter 78/79 war bei uns in der vergangenen Woche ein spürbar überdurchschnittlicher Andrang und natürlich hat das Tagesgeschäft immer Priorität vor diesem Blog. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben, ich habe etliche Notizen und Fotos aus den letzten Tagen hier auf Halde liegen.
Der Andrang hat offenbar auch manche Menschen zu echten Hamsterkäufen angeregt, so zum Beispiel eine ältere Dame, die mir vor allem dadurch auffiel, dass sie kleine Aluschalen mit Fertiggerichten gleich kartonweise aus dem Regal gezogen (und letztendlich auch gekauft) hat:
Eine recht betagte aber immer nette und irgendwie an die Lieblingsoma erinnernde Stammkundin hatte mich irgendwann im ersten Drittel des letzten Jahres mal gefragt, ob ich noch einen unserer
SPAR-Einkaufskörbe übrig hätte. Sie würde so gerne einen für sich privat haben, weil sie hier doch schon immer so gerne eingekauft hat und wir einfach für sie auch heute noch "der SPAR" sind.
Da ich noch dutzende davon in der Halle habe, unter anderem auch nagelneue Körbe ohne jegliche Gebrauchsspuren, sagte ich zu, ihr bei nächster Gelegenheit einen mitzubringen.
Das war das letzte Mal, dass ich die alte Dame gesehen habe.
Ein paar Unterlagen einer Initiativbewerbung hielten mit einer Büroklammer in Hundeform zusammen. Lustige Idee irgendwie, sowas kannte ich bis dahin jedenfalls auch noch nicht.
Eben bekam ich telefonisch die verbindliche Zusage, dass unser neuer Leergutautomat am 16. Februar, also heute in genau zwei Wochen, geliefert und installiert wird.
Die Spannung steigt.
Werbeanruf einer Firma, die unsere Digitalisierung vorantreiben möchte, im zweiten Satz nach der Begrüßung fielen eine Menge spezifischer Schlagwörter: Social Media, Vernetzung, Instagram, Facebook, blafasel usw. Man hätte ein tolles Konzept und eine Menge anderer Märkte, darunter auch EDEKAs, würden schon bei denen Kunde sein und darum würde gerne deren Mitarbeiter, der Herr Meiermüllerschulz, in der nächsten Woche mal hier vorbeikommen und mir das Konzept vorstellen.
"Schicken Sie mir doch einfach ein paar Informationen via E-Mail, dann kann ich mir das in Ruhe angucken und mich bei Interesse wieder bei Ihnen melden", entgegnete ich.
"Persönlich ist schon besser, da kann man die Dinge detaillierter erklären."
"Mal ehrlich?!", platzte es aus mir heraus, "Wir haben eine weltweite Pandemie, private Kontakte werden verboten, Firmen geschlossen, Veranstaltungen abgesagt, Vertreterbesuche fallen aus, man soll Homeoffice machen – und sie zwängen mir einen Außendienstmitarbeiter förmlich auf?"
Darauf hatte sie dann auch keine passende Antwort mehr.
(Sperrliste in der Fritze.)
Auf einer Packung Lakritzpastilen von Nidar / IFA hat Blogleser Jakob diesen Strichcode mit Noten entdeckt. Er hatte sie in der E-Mail als "Stimmpastillen" bezeichnet, der Aufdruck auf der Packung erklärt eigentlich schon, wieso:
"Blandt dens fornemste egenskaper er først og fremst den, at den forebygger tørrhet i hals og svelg. Jeg kan paa det varmeste anbefale denne pastill til sangere, talere, røkere og sportsmenn."
"Zu seinen wichtigsten Eigenschaften gehört in erster Linie, dass es Trockenheit in Hals und Rachen verhindert. Ich kann diese Pastille Sängern, Sprechern, Rauchern und Sportlern wärmstens empfehlen."
Vielen Dank für die Zusendung.
Wir hatten hier im Tiefkühlhaus einen Karton mit herzhaften "Pizza"-Donuts in Zweierpacks zum Verkauf hier in der Tiefkühltruhe stehen. Dort standen sie seit Anfang 2020, bekommen hatten wir sie damals mit dem Haltbarkeitsdatum "Februar 2020". Das war verkehrt, die Ware war frisch und noch lange haltbar.
Die genauen Umstände weiß ich zugegebenermaßen nicht. Ich hatte, als das ganze Corona-Drama anfing, wirklich ganz andere Sorgen als einen Karton falsch deklarierter Fertiggerichte. Haben wir sie jemals reklamiert? Gab es einen Rückruf dazu? Ich weiß es nicht mehr. Ist auch egal. Wir haben in den letzten Tagen das Tiefkühlhaus ausgeräumt, um endlich
dieses Problem durch die Fachfirma lösen zu lassen und dabei entschied ich, dass wir die Donuts mit nach Hause nehmen und nach und nach privat verbrauchen.
Als Ines den Karton ausgeräumt und den Inhalt in unseren heimischen Tiefkühlschrank umgeräumt hat, fiel ihr unter den Schachteln am Boden des Kartons ein Streifen mit kleinen Aufklebern auf, welche den Vordruck "
Mindestens haltbar bis:" tragen. Ich denke, das Problem mit den Daten wird also bekannt gewesen sein – ist jetzt aber auch wumpe.
Tzz … Da hat man am Samstag Abend schon
drei Kassen geöffnet und dann ruft einer aus der Schlange heraus über die Regale quer durch den Laden: "
Kann mal einer 'ne zweite Kasse aufmachen?!"
Wenn das mal unser einziges Problem wäre.
Von einem Aufsteller mit mehreren unterschiedlichen japanischen Produkten sind noch ein paar Saucen im Tetrapak übrig, die wir in unser normales Spezialitäten-Regal gestellt haben. Da fielen mir nun die aufgedruckten Haltbarkeitsdaten ins Auge. Zuerst hatte ich die Packung rechts im Bild in der Hand und war etwas irritiert. Nein, das kann nicht sein, die Ware hatten wir vor ein paar Monaten erst bekommen, die kann nicht seit sieben Jahren abgelaufen sein. (Erstaunlich, dass sich darüber noch kein Kunde beschwert hat.

)
Der Weg zur Lösung des Rätsels erschließt sich, wenn man die Packung links betrachtet. Alles gut, wir haben noch acht, bzw. neun Monate Zeit.
"
Wunderlampe reiben und gewinnen" – Das ist das Motto beim am 1. Februar startenden "Simsalabim"-Gewinnspiel. Dabei gibt es 1001 Preise aus der Wunderlampe. Die Aktion findet gemeinsam mit Ferrero unter Einbeziehung der Marken Nutella, Kinder und Duplo statt. Als Hauptpreise warten zum Beispiel Gutscheine für ein Jahr einkaufen bei EDEKA oder ein Jahr lang frühstücken mit Nutella auf die glücklichen Sieger.
Mitspielen bei Edeka Simsalabim ist kostenlos einmal täglich auf der
Website möglich und wie schon bei der
bunten Bescherung weist ein Pappaufsteller (mit QR-Code für die Internetseite) hier im Laden auf die Aktion hin. Hier noch für das Foto bei uns im Lager:
Oder wie man in Russland sagt: