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Reichlich Gratisware

Ein Vertreter wollte uns sein Produkt aus der Kategorie Alternative zu tierischen Produkten vorstellen. Wir haben die Artikel zwar nicht im Regal stehen, aber ich hatte gerade erst ein paar Stunden vorher aus unserem Aktionsordersatz der EDEKA einen ganzen Aufsteller mit einer Auswahl aus deren Portfolio in unser Bestellgerät eingegeben. Das wusste der Mann natürlich noch nicht, als er in den Laden kam.

Er plapperte direkt drauf los und sprach uns darauf an, dass seine Ware noch gar nicht im Regal steht und bot an, einiges an Gratisware aus dem Auto zu holen und dann könnte man direkt ein paar davon ins Regal stellen.

Kurze Erklärung unsererseits, dass unser Regal (wie alles hier) sehr knapp bemessen ist und "mal eben reinstellen" schwierig ist. Aber, sagte ich, wir haben gerade einen ganzen Aufsteller bestellt und wenn die Ware von den Kunden angenommen wird und es sich nicht zum Ladenhüter entwickelt, werden wir ganz sicher darüber nachdenken. Bis dahin könnten wir die Getränke aber auch selber schon mal testen und wenn uns persönlich etwas überzeugt, schaffen wir schon irgendwie den Platz. Wir mussten leider dringend los und konnten nicht weiter mit ihm reden. Als wir nach einer halben Stunde zurück waren, kam die Ernüchterung: Er hat keine Ware dagelassen, nicht zum testen und auch nicht als kleine Motivation, den Artikel vielleicht doch mal irgendwie ins Regal zu fiedeln und dann mal zu gucken, was passiert. Wenn die Kunden erst mal angefixt sind, wollen sie ja vielleicht mehr …

Aber gut, dann eben nicht. Und so haben wir den Aufsteller auch wieder aus der bis eben noch nicht gesendeten Bestellung gelöscht. Wenn mal Kunden proaktiv danach fragen, können wir ja auf diese Produkte wieder zurückgreifen.

Halb fertiger Verteiler

Das ist der sichtbare Teil der heutigen Arbeit der Elektriker: Der kleine Verteilerkasten hier im Lager hängt und auch die beiden 12-adrigen Zuleitungen (als Steuerleitung für mehrere Schütze und Schalter) liegt schon darin und ist bereits aufgelegt. Die beiden Leitungen liegen übrigens im weißen Kabelkanal, der nach oben führt. Kein pinker untendrunter.

Die beiden oberen Reihen werden noch mit Blindplatten abgedichtet, unten sind die Schalter für die Marktbeleuchtung. Dann kommt da noch eine Tür vor und fertig ist die Sache. :-)


Schweißnähte from Hell!

Bei uns in der Werft haben welche angefangen, ein Boot selber zu bauen. Der Rumpf ist wohl locker 15 Meter lang und besteht aus Aluminium. Spanten und Stringer wurden bereits aus Aluprofilen zu einem Rahmen verbunden, darauf schweißen sie nun Alubleche.

Jede einzelne Schweißnaht sieht so aus, wie die insgesamt etwa 30 cm hier auf dem Foto. Ich staune über so viel Optimismus. Schweißen lernen direkt an einem Schiff zu üben, ist eine Sache (So viel Geld für das Material, das würde mir in der Seele weh tun!), sich mit ganz viel Selbstüberschätzung für einen fähigen Schweißer zu halten, die andere. In der Summe wird das wohl alles halten und wenn wieder alles geschliffen und gestrichen ist, kräht kein Hahn mehr danach. Aber dennoch, ich würde mich genieren, sowas da halb öffentlich stehen zu lassen. Andererseits ist sich möglicherweise der Künstler seiner Unfähigkeit gar nicht bewusst und findet das alles ganz toll.

Ich werde es jedenfalls nicht hinterfragen. Soll jeder seinen Kram selber machen.


Der alte Saftwitz

Hihi, wenn die beiden Elektriker gleich aus der Mittagspause kommen, werde ich sie damit überraschen, dass ich schon mal etwas Saft auf die Leitung gegeben habe.

Ich helfe ja schließlich, wo ich nur kann. :-P


Unterteil Kleinverteiler

Die lange Steuerleitung zu unserer großen Unterverteilung im Keller liegt bereits auf den Kabeltrassen und hier im Lager haben die Elektriker bereits das Unterteil für den Kleinverteiler, in welchem die Lichtschalter montiert werden, an der Wand befestigt.

Jetzt muss der Verteiler noch bestückt und verdrahtet werden, dann können die ersten beiden Lichtbänder im Keller an die Schütze angeschlossen werden und dann sollte es eigentlich schon funktionieren. Ob das heute noch was wird, werden wir sehen, ansonsten morgen Vormittag.


Die Elektriker sind da!

Endlich geht es hier weiter. Die Elektriker sind da, wir haben mit dem Meister noch einmal alle Aufgaben an den Gesellen und seinen Azubi übertragen und die werden da jetzt ganz motiviert anfangen.

Mit richtig viel Glück lässt sich heute Abend schon ein Teil der Ladenbeleuchtung über die neue Technik schalten, aber vermutlich wird es wohl eher morgen etwas werden.

Fotos folgen, aktuell richten sie gerade ihre Baustelle ein. :-)

Marshmallows fürs Lagerfeuer

Ich bin ja auch eher nicht so der "süße" Typ. (Gib mir Kartoffelchips und ich kann nicht mehr aufhören, die Dinger in mich reinzustopfen.) Aber Marshmallows überm Feuer geröstet (bzw. geschmolzen) schmecken schon irgendwie ziemlich cool. Ich hatte mich vor ein paar Wochen mal dazu hinreißen lassen, einen ganzen Aufsteller Marshmallows zu bestellen. Bislang waren sie bei uns immer ein Renner.

Nur diese hier stehen wie Blei in der Gegend herum. Ich befürchte inzwischen, dass das an der Verpackung liegt. Sonst hat man die ja immer in durchsichtigen Kunststoffbeuteln, bei denen man nur Ware sieht. Im Vorbeigehen fallen diese hier leider kaum auf. :-(


Hauptzutat Trinkwasser

Die Zutatenlisten vieler Fleischersatzprodukte werden von Wasser angeführt. Kritiker nutzen diesen Umstand gerne dazu, diese Produkte als "bratfähiges Wasser" zu diffamieren. Das ist so aber nicht ganz korrekt!

Wenn ihr ein Schnitzel (oder anderes Fleisch) in die Pfanne haut, ist da ebenfalls viel Wasser drin, es ist nur eben fester Bestandteil des Schnitzels und somit gar nicht ausgewiesen. Niemand würde auf einem Stück Fleisch so eine Liste erwarten: "Zutaten: Trinkwasser, tierisches Eiweiß, Fett, Vitamine (B1, B2, B12), Mineralstoffe". Ja, Wasser an erster Stelle, ein Stück frisches Fleisch besteht zu etwa drei Vierteln (!) daraus.

Nun sind die Alternativprodukte aber eben nicht am Stück gewachsen, sondern aus einzelnen Zutaten konstruiert. Füllstoff ist häufig Sojaprotein, das in der Industrie in Form von Schnitzeln / Flocken / Granulat verwendet wird und dazu erst einmal angefeuchtet werden muss. Da das Wasser in diesem Fall zur Zutat wird, muss es deklariert werden.

Also bitte wie immer erst denken, dann lästern.

Regenbogen

Wenn das Wetter schon nicht richtig sommerlich sein möchte, dann bietet es einem wenigstens spektakuläre Ansichten am Himmel. Wolkenformationen, Regenbögen, beeindruckende Licht-Schatten-Spiele, es ist mal wieder alles dabei. :-)


Spurlos verschwundenes Portemonnaie

Eine Stammkundin kam ganz aufgelöst in den Laden. Sie hätte vor ein paar Minuten hier bezahlt und nun ist ihr Portemonnaie weg. Ob es hier liegengeblieben sei, wollte sie wissen.

Hellsehen können wir nicht, aber in der Videoaufzeichnung nachsehen. Wäre nicht das erste Mal, dass jemand seine Geldbörse hier liegen lässt und jemand anders sie dann einsteckt.

Aber dem war nicht so. Sie hatte ihre Sachen in die Umhängetasche gelegt, bezahlt und das Portemonnaie ebenfalls in die Tasche getan. Diese hing sie sich dann über die Schulter und verließ unverzüglich den Laden. Mehr konnten wir natürlich nicht sehen. Ich konnte ihr nur mit hundertprozentiger Sicherheit sagen, dass sie ihre Geldbörse mitgenommen hatte, zumal das Ding nicht klein war, fast schon eine Art Kellnerbörse.

Wo das abgeblieben ist? Weiß keiner so genau. Sie sagt, sie ist direkt nach Hause gelaufen, hat nicht irgendwo Pause gemacht, ist nicht mit den Öffis gefahren. Die Möglichkeit, dass ein Bösewicht ihr das Geld aus der Tasche geangelt habe, schloss sie definitiv aus.

Bleibt nur eine Möglichkeit: In einer anderen Dimension unseres Multiversums freuen sich ein paar uns unbekannte Lebensformen über die tollen Euros.

Neues Schreibwarenregal

Schreibwaren dürften unser wichtigstes Randsortiment sein. Braucht man immer, bekommt man aber nicht überall, schon gar nicht hier im Umkreis. Haben wir seit 21 Jahren als festen Bestandteil hier im Sortiment und nun haben wir das Regal noch mal richtig optimiert.

Ich glaube, mit der Auswahl brauchen wir uns nicht zu verstecken. :-)


Schreiben am Sonntag

Auch beim mir zu Hause im Arbeitszimmer habe ich zwei Monitore stehen. Wer sich einmal an den Luxus mehrerer physikalisch getrennter Bildschirme gewöhnt hat, will gar nicht mehr anders arbeiten. Rechts läuft Scrivener (Tagesziel von 1000 Wörtern noch lange nicht erreicht), links habe ich einen Webbrowser für Recherchen auf. Wenn ich den gerade nicht brauche, läuft in einem Tab meistens irgendwas entspannendes bei Youtube. (Einfach mal nach Screensaver suchen …)

Ja, das ist die alte "das Keyboard"-Tastatur mit der "Panic"-Taste. :-)