Schon toll, wenn eine Kollegin nicht zur Arbeit erscheint und sich weder selber meldet, noch telefonisch erreichbar ist.
Auch wenn's nur ein Aushilfsjob neben der Schule ist: Man verlässt sich darauf und plant die anderen Mitarbeiter entsprechend ein.
Braucht sich sich dann nicht zu wundern, wenn ich sie zukünftig weniger oder gar nicht mehr einplane.
Sehr geehrter Herr Harste,
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Übersichtlich, ansprechend? Klar, sicher.
Schon oft wurde ich gefragt, was für mich eine "ansprechende" oder "interessante" Bewerbung sei. Es ist schwierig, dafür passende Beispiele zu finden.
Nun hat mich eine Bewerberin in meinem Alter angeschrieben:
Ich war gerade vor ein paar Tagen bei Ihnen im Laden und habe mir überlegt, das es wahrscheinlich ganz angenehm wäre, dort zu arbeiten.
Bisher habe ich noch nicht im Einzelhandel gearbeitet. Auf Veranstaltungen habe ich an der Kasse gesessen und im kaufmännischen Bereich viel mit Kunden gearbeitet. Hinzu kommt, das ich wirklich motiviert bin und Lust auf den Einzelhandel habe, zumindest als Nebentätigkeit.
Kurz zu mir. Ich bin studierte Betriebswirtin und habe nach dem Studium noch nicht richtig den Fuß in die Tür bekommen können. Durch die Wirtschaftskrise zieht sich tatsächlich alles etwas in die Länge. Ich möchte meine Zeit nicht nur mit der Stellensuche und Warten verbringen. Ich gehöre zu den Menschen, die etwas zu tun brauchen und anpacken wollen. Gut für Sie ist in dem Zusammenhang, das ich meine Zeit 24h täglich frei einteilen kann und auch gerne tun würde. Und sollte mir ein Vollzeitstelle ins Haus flattern, wären Sie mich trotzdem nicht sofort los. Ich möchte nämlich langfristig eine 400 Euro Stelle ausüben.
Keine halbe Stunde später stand die Bewerberin, die passenderweise hier in der Nähe wohnt, schon hier zum Training an der Kasse.
Den Text fand ich toll. Nicht "weltbewegend anders", aber eben doch anders. Er wirkte offen und ehrlich ohne viel "Blabla" oder die von mir so gehassten "Lehrbuch-Floskeln" – und
das hat mich schon beim ersten Durchlesen positiv gestimmt.
"Equipment für rund 100000 Euros, grelles Licht mit gefährlicher UV-Strahlung, beißender Qualm, umherfliegende glühende Metallspritzer und dazu ein tierischer Lärm."
Ja, so grillen echte Männer!
(Dank an Bingo für den Link.)
Der seltsame Gedanke war tatsächlich einer. Ich beschloss damals, einem sehr alten Mann, der mehrfach geklaut und trotzdem darum gebeten hat, hier wieder einkaufen zu dürfen und dabei versprach, ehrlich zu sein, einfach nicht mehr hinterherzusehen. Und für den Fall, dass er sich dann doch unentdeckt etwas einsteckten sollte, wäre es mir egal. Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.
Tzja – vorhin, während ich abwesend war, beobachteten zwei Mitarbeiter, wie sich der alte Mann zwei Gläser Wurst in die Tasche steckte.
Was nun?!?
Meinen Kombi habe ich eben zur fälligen Inspektion gebracht. Ich habe das Nützliche mit dem Angenehmen verbunden und nicht nur "irgendeinen" Leihwagen, sondern ausdrücklich einen Smart haben wollen, den ich schon seit langer Zeit mal probefahren wollte.
Ein nigelnagelneues Fahrzeug wurde mir eben ohne große Diskussion übergeben: Gerade mal acht Kilometer standen auf der Uhr und die einzige Bedingung ist, dass ich ihn vollgetankt (und überwiegend heile) wieder abliefern soll. Klar, kein Problem. Zumindest im Bezug auf den vollen Tank.
Erstes Fa(hr)zit: Der Wagen ist während der Fahrt relativ laut und klapperig. Ansonsten sind die Ausmaße echt beeindruckend. In der Parklücke links neben dem Wagen meines Mitarbeiters stehe ich normalerweise flächenfüllend längs.
Eigentlich hätte ich ja gerne einen Smart: Verbrauch und Größe sprechen absolut dafür. Leider brauche ich ein relativ großes Auto, da ich nunmal auch viele Dinge für die Firma transportieren muss. Ein Zweitwagen kommt nicht in Frage und so bleibt's wohl erstmal beim großen Fahrzeug.
Frage an die Smartfahrer: Sind die besser ausgestatteten Versionen ruhiger und weniger klapperig?
Ein Pärchen kaufte ein. Genauso häufig, wie sie knutschend im Laden standen, gifteten sich die beiden an. Ziemlich sicher bin ich mir, dass der Spruch "
blöde Hure" nach einer offensichtlichen Differenz nicht im Scherz gemeint gewesen war.
Aber egal, wie es gemeint war: Komische Beziehung.
Hans ist bei "
The Chieve" über das Buch "The Stray Shopping Carts Of Eastern North America" gestolpert. Das Buch ist im Grunde eine Auskopplung aus der Website
The Stray Shopping Cart Project von Julian Montague.
Primär ist es eine Sammlung verlorener, schrottreifer oder irgendwie zweckentfremdeter Einkaufswagen.
Hier könnt ihr euch zum Beispiel ein paar der "verlorenen Schäfchen" ansehen.
Julian Montague fotografiert die Wagen (bzw. ihre Überreste) übrigens nicht nur, sondern er identifiziert und katalogisiert sie regelrecht.
Das Buch ("A must-have for anyone with a passion for shopping carts and a love of the great outdoors.") gibt es übrigens bei
Amazon.
In einer Ablage auf meinem Schreibtisch habe ich noich ein spezielles Warenkunde-Infoblatt gefunden. Die Informationen sind eine Gemeinschaftsproduktion einer Fachzeitschrift (
LP) und der Industrie. In diesem Fall ging es um die
Wagner "Mikrowellen-Pizza" "
Minuteria". Oha, dachte ich. Ich kann mich beim besten Willen nichtmal mehr an den Namen erinnern und wenn wir die im Laufe ihrer geringen Existenz überhaupt mal im Sortiment hatten, dann nur ganz kurz.
Beim Betrachten der abgebildeten Platzierungsempfehlung fiel mir noch etwas auf: Die "La Pizza" gibt es meiner Meinung nach auch schon nicht mehr. Tzja – Handel ist Wandel...
Aus einem
B2B-Katalog eines Käseherstellers:
Das Management unterschreibt die Philosophie, dass alles, was man automatisieren kann, auch automatisiert werden sollte. Aus diesem Grund werden alleine schon im Produktionsprozess neun Roboter eingesetzt.
Ist nur so ein Gefühl, aber ich glaube, im
B2C-Bereich würde man diese Formulierung und den Hinweis auf die Roboter eher vermeiden.
Beim Optiker erfahren, dass die Kurzichtigkeit besser geworden ist. Von minus 6,7 auf minus 5,5 Dioptrien. "
Die Elastizität der Linse lässt nach und dadurch gleicht sich Kurzsichtigkeit wieder etwas aus. Das ist im Alter völlig normal." sagte die Mitarbeiterin, die mich bedient hat.
Danke.
250g Bandnudeln nach Anleitung kochen. 2 große Zucchini (ca. 500g) in dünne, lange Streifen schneiden und die letzten vier Minuten mit den Nudeln zusammen kochen.
10 getrocknete und in Öl eingelegte Tomaten klein schneiden, 50g Pinienkerne rösten, 1/2 Bund Basilikum grob zerkleinern, 30g Parmesan (im Stück) in Späne hobeln.
Die Zucchini-Nudeln nach dem Abgießen sofort mit den übrigen Zutaten mischen. Mit reichlich Salz und Pfeffer abschmecken – fertig.
Phil Bosmans hat mal gesagt:
"Selig, wer wieder mit dem Rad statt mit dem Auto fährt, wer wieder in den Laden an der Ecke statt in den Supermarkt geht. Er wird wieder Menschen begegnen."
Diesen Spruch habe ich auf einer Postkarte mit einem Foto von einem bunten Marktstand entdeckt.
Ich fand das Motiv so klasse, dass ich es gerade eingescannt habe, um es im A1-Format hier im Laden aufzuhängen.
Da fiel mir auf, dass das möglicherweise doch nicht so vorteilhaft sein könnte, gegen den Besuch von Supermärkten zu propagieren. Das war mir im ersten Moment gar nicht aufgefallen, da ich mich hier eher wie einen großen Nachbarschaftsladen mit viel Persönlichekt sehe und bei "Supermarkt" in dem Kontext mehr an die großen Märkte auf der "grünen Wiese" denken musste.
Und dabei
sind wir hier der "Laden an der Ecke" und hier begegnen sich täglich unzählige Menschen, treffen Bekannte und stehen mitunter schonmal eine Stunde in einem der Gänge und unterhalten sich...
Die Kunden könnten (und würden) das natürlich anders sehen und so habe ich den Gedanken, das Bild aufzuhängen, lieber wieder verworfen.