Andreas ist aufgefallen, dass es in den Folgen vier und fünf der Serie
Catweazle auch einen "SPAR-Markt" gibt.
Das Logo ist so aber nicht ganz original...
Hellmuth hat mir ein paar Fotos von SPAR-Märkten auf
Menorca zukommen lassen. Der obere Markt steht in
Sant Lluis, das untere Bild ist in
El Mercadal entstanden.
Vielen Dank für die Bilder!
Uwe hat eine Frage zu Jogurtbechern, die ziemlich deplatziert in den Kühlregalen stehen:

Stehen die Joghurts jeweils absichtlich ganz hinten, quasi "versteckt"?
Ich dachte spontan, dass Mitarbeiter sich diese für Abends zum Mitnehmen (und vorher Bezahlen, logisch) quasi reserviert haben.
Ist das übliche Praxis?
Ob das "übliche Praxis" ist, kann ich leider nicht sagen. Bei mir jedenfalls nicht. Ich kann auch nur spekulieren und würde die Meinung, dass Mitarbeiter sich die Ware "gesichert" haben, bestätigen.
Aber vielleicht ist es ja auch abgelaufene und in den hinteren Ecken nur zwischengelagerte Ware, die nur vergessen und darum nicht aus dem Regal genommen wurde? Oder Kunden haben die Sachen etwas versteckt, damit sie unbeachtet das Haltbarkeitsdatum erreichen und dann reduziert werden? Fragen über Fragen – aber vielleicht hat ja der eine oder andere Leser noch eine Idee.
Rumpelstilzchen Kundin: "
Das müssen sie machen, bestellen Sie das gefälligst zu morgen!!!"
Schade, dass die Großhandlungen so unberechenbar sind und manchmal manche Artikel einfach nicht lieferbar sind...
Über dem Tiernahrungsregal klebte noch das alte Schild, das darauf hinwies, dass der Verkauf von Alkohol an Jugendliche unter 18 Jahren verboten ist. Umgebaut hatten wir die Abteilung im Jahr 2002, mit den Spirituosen ist der Aufkleber an der Wand aber nicht mit umgezogen. Komisch, dass einem so ein leuchtend roter Aufkleber jahrelang nicht auffällt. Oder erstaunlich, wie sehr man sich an den Anblick gewöhnen kann, ohne sich gestört zu fühlen...
Wieviele Arbeitsstunden kommen da in der Woche auf dich zu? Ich komme mittlerweile auf knapp 80-90, ein Vergleich wäre da mal ganz interessant.
Während der Umbau- und Einrichtungsphase und in den ersten Monaten nach der Eröffnung habe ich es durchaus regelmäßig auf 90-100 Wochenstunden gebracht.
Inzwischen sind es "nur" noch rund 60 Stunden und damit habe ich im Vergleich zu früher erstaunlich viel Freizeit – mal außer Acht gelassen, dass es immer noch die eineinhalbfache Arbeitszeit eines durchschittlichen Angestellten ist.
Wie hast du die Mitarbeiter rekrutiert?
Am Anfang direkt über das Arbeitsamt, weil es auf die Schnelle keine bessere Möglichkeit gab, bzw. wir damals das Arbeitsamt als kompetenteste Stelle für solche Fragen gehalten haben.
Heutzutage suche ich Mitarbeiter im Grunde nur noch über das "schwarze Brett" auf der Website der Stadt Bremen.
Was hat alles zusammen gekostet?
Ziemlich genau 400.000,- DM. Davon etwa 1/3 für die Einrichtung und Renovierung und den Rest für die Erstausstattung an Ware.
Wie lange hat es gedauert, bis die Schulden abbezahlt waren?
Die Darlehen hatten, wie auch in der Rentabilitätsberechnung geplant, eine Laufzeit von 10 Jahren. Vor ein paar Monaten allerdings, also schon nach 9,5 Jahren, habe ich aber das letzte Darlehen abgelöst. Eine unglaubliche Erleichterung!
Sind die Schulden überhaupt schon abbezahlt?
Siehe vorherige Frage: Ja!
Ein Kunde sprach einen meiner Mitarbeiter mit ernstem wie vorwurfsvollem Ton an: "Ich habe hier eben eine Kakerlake im Laden totgetreten."
War aber, wie sich beim Betrachten der sterblichen Überreste herausstellte, (zum Glück) keine, sondern nur irgendein harmloser kleiner Laufkäfer, der sich bei den hochsommerlichen Temperaturen wohl durch die offene Ladentür hereinverirrt hatte.
"
Oh, nein!!!", dachte ich, als ich den Bagger auf der Gastfeldstraße sah. Die wollen doch nicht etwa die neue Straße gleich wieder aufreißen? Zum Glück nicht. Hier sollen ja noch etliche Bäume gepflanzt werden und dafür wird gerade die Erde an den für die Bepflanzung vorgesehenen Stellen vorbereitet. Ich dachte schon...
Luis hat mich auf ein iPhone-App hingewiesen:
Hallo Björn,
ich hab letztens im Itunes Store ein Spiel gefunden und dachte schon fast, die haben dein Leben als Computerspiel herausgebracht. Es geht um das Spiel "Supermarkt Management".
Kurz zum Spielinhalt: Also eine "attraktive" Blondine hat gerade an der Universität ihren Abschluss gemacht und macht sich auf die Jobsuche. An einer Kreuzung in der sich alles Anstaut ergreift sie die Initiative und regelt den Verkehr. Das sieht der Leiter einer Supermarktkette sieht das und gibt ihr einen Job an: Sie soll einen Supermarkt leiten.
Ihre Aufgabe ist es: an der Kasse zu sitzen, die Regale einzuräumen, den Kunden die etwas suchen zu einer von den drei Regalen zu führen, die Einkaufswagen umherzuschieben und am Gesichtsausdruck der Kunden zu erraten was sie von der Frischetheke haben wollen. In jedem Level muss Umsatz generiert und Kunden abgefertigt werden. Mit dem Gehalt kann man sich Upgrades kaufen, wie einen weiteren Einkaufswagen oder eine Regalerweiterung.
Wer das kostenlose Spiel unbedingt mal selber ausprobieren möchte,
sollte diesem Link folgen.
Mit aller Regelmäßigkeit bekomme ich übrigens dieses Fax zugeschickt. Übrigens völlig "legal", wie in der Fußnote dargestellt wird:
"Dieses Fax stellt kein Webefax lt. BGB dar. Es handelt sich um eine Kaufanfrage. Ihre Fax-Nummer wurde aus dem aktuellen Klicktel 2007 Verzeichnis legal erworben."
Vielleicht nehmen die ja meine Antwort zur Kenntnis.
Eine Agentur rief an und wollte meine Begeisterung für "erfolgreiche Radiowerbung im Rahmen einer moderierten Sendung" wecken. Ob es die selbe Agentur
wie im vergangenen September war, weiß ich nicht – aber die Masche war auf jeden Fall gleich.
Im Rahmen einer "Sendung", die aber aus Sicht des Senders natürlich ebenfalls nur als Werbung einzustufen ist, werden Firmen aus der Region vorgestellt". Für das Produzieren der Sendung um die Spots lässt sich die Agentur großzügig von den Werbern entlohnen.
Ich sagte der Anruferin jedenfalls, dass ich kein Interesse daran habe. Für das Geld bekäme ich alleine nämlich ein vielfaches an Sendezeit.
In den Geschäftsräumen der
ehemaligen Bäckerei auf der anderen Straßenseite wird schon wieder renoviert. Es scheint also schon einen Nachmieter zu geben.
Wenn es ein weiter Dönerladen, Wettbüro, Freundschafts- oder Kulturverein, Internetcafé oder Call-Shop wird, ziehe ich hier weg.
Ein Kunde wollte eine leere Getränkekiste abgeben. Nur den Rahmen ohne Flaschen, den der Leergutautomat aufgrund seiner programmierung allerdings verweigerte.
Nachdem der junge Mann dem Kasten dreimal vergeblich in die Öffnung des Automaten gesteckt hatte, griff ich ein und nahm im das rote Gestell aus der Hand, um ihn manuell anzunehmen.
"EIN EURO FÜNFZIG PFAND HAT DER!!!", brüllte der Kunde regelrecht.
Ich guckte ihn an und bewegte meinen Mund, als wenn ich irgendwas erzählen würde. Er zupfte sich die Kopfhörer aus dem Ohren: "Häh?!?
"Ich sagte, wenn man die Kopfhörer aus den Ohren nimmt, muss man nicht so schreien."
"Ja, genau." sagte er, nahm den Bon und ging lachend davon.
Ist es gemein, morgens um halb fünf Uhr einfach mal nicht ans Telefon zu gehen? Keine Ahnung, wer das gewesen sein könnte – ich hatte aber nunmal keine Lust, mit jemandem zu sprechen.
Kann aber eigentlich nicht ernsthaft wichtig gewesen sein.