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Die erste Rechnung von Ogone

Vor rund 1,5 Jahren hatte ich den Beitrag "Interaktive Shopgestaltung" verfasst. Dieser Beitrag ist nicht wirkungslos an mir vorübergegangen. Seit Juni 2009 arbeiten wir am neuen Onlineshop, der eigentlich dieses Jahr noch offiziell starten soll. Unter anderem habe ich den Punkt "Zahlung mit Kreditkarte" berücksichtigt und das klappt in den Testläufen schon sehr gut. Abgerechnet wird über Ogone und von denen habe ich nun die erste Rechnung (mit Einrichtungsgebühr) bekommen.

Eigentlich sind Zahlungen ja kein Grund zur Freude, aber in diesem Fall ist es wie ein Zeichen. Es geht vorwärts, der neue Onlineshop macht Fortschritte. :-)


Rasierer-Preissenkungen

Zuerst hatte ich diese Entscheidung ziemlich lange herausgezögert, aber nun habe ich mich doch entschlossen, die Preise für Systemrasierer (Klingen und Apparate von Gillette und Wilkinson) nicht nur etwas, sondern ziemlich weit zu senken.
Wer jetzt einwenden möchte, dass wir doch bei diesen Kursen nichts mehr verdienen, hat Recht. Nun ist es aber so, dass die Artikel sowieso hier verschlossen im Lager stehen. Bislang hatte ich sinnvolle Preise, die aber eben nicht ernsthaft markttauglich waren. Die Folge war: Wenn man einem Kunden die Auswahl gezeigt hat, folgte meistens ein langes Gesicht aber kein Kauf. Die Konsequenz daraus: Der Bestand im Lager wurde nicht deutlich kleiner, aber dafür im Laufe der Zeit immer älter. Die Preise nutzten also gar nichts, der Schaden war über Umwege eben doch zu spüren – nämlich in Form nicht mehr unterstützter Systeme und veralteter, verstaubter Verpackungen.

Jetzt versuche ich es auf die andere Art und Weise. Mit dem Hintergedanken, dass der Verdienst unterm Strich der gleiche bleibt, sich die Ware aber häufiger umschlägt und dadurch einfach aktueller ist.

Und vielleicht freut sich ja auch noch der eine oder andere Kunde, der die Klingen nun hier kauft und vielleicht noch den einen oder anderen Artikel dazu... ;-)


Hier abgeben, woanders einkaufen

Drei Heranwachsende gaben massenhaft Leergut ab. Darunter viele total versiffte Billigbier-Flaschen und massenweise PET-Flaschen vom Discounter. Sie hinterließen den Leergutautomaten als ein tropfendes Schlachtfeld und einen verzweifelten Mitarbeiter von mir im Lager.

Auf dem Weg zur Kasse unterhielten sie sich relativ laut: "Das lösen wir jetzt ein und dann gehen wir nach Penny."

Das taten sie genau so. Sie ließen sich den Pfandbetrag auszahlen und stiefelten dann direkt nach Penny weiter.

Nach Penny, genau. Klischees müssen ja gepflegt werden.

Aus einem Arbeitszeugnis

Ein Bewerber hat unter anderem sein Arbeitszeugnis mitgeschickt, das er von einer der größten Handelsketten hierzulande bekommen hat. Über die folgende Formulierung bin ich gestolpert:
Er erledigte alle Aufgaben mit Selbständigkeit zu unserer vollen Zufriedenheit und scheute keine Anstrengung.
Das klingt ja eigentlich alles ganz gut positiv und war vermutlich auch nur nett gemeint – aber irgendwie finde ich den Satz trotzdem seltsam. Durch diese etwas krude Ausdrucksweise bekommt der Satz für mein "Zeugnisdenken" einen ganz negativen Beigeschmack.

Einzelne Briefumschläge

Ein Mann legte zwei einzelne C5-Umschläge auf das Förderband und wollte diese bezahlen. Mein Kassierer staunte nicht schlecht, denn schließlich haben wir keine einzelnen Umschläge im Angebot und folglich auch keinen Preis dafür. So musste der Kunde ohne Umschläge wieder abziehen.

Was wir leider zu dem Zeitpunkt noch nicht wussten: Auf seiner Suche nach dem passenden Umschlag hatte er gleich mehrere Packungen Umschläge geöffnet, die Kuverts herausgeholt und einfach so lose und auseinandergerissen in der Abteilung liegengelassen.

Der Dämon im Fenster

Abendliche Fahrt zum Steuerberater, um einige Papiere abzuliefern. Auf dem Weg zum Auto habe ich eine seltsame Erscheinung gehabt.

Zur Erklärung des oberen Fotos, da man doch recht wenig erkennt: Im unteren Drittel verläuft eine Mauer. Darüber ist ziemlich genau in der Bildmitte der Dachgiebel zu erkennen. Unter dem First hängen zwei Lampen und darunter befindet sich in der Giebelwand eine große Glasfläche.
In dieser Fensterfläche spiegeln sich nicht nur die beiden darüberliegenden Lampen, sondern auch eine etwas weite entfernte Straßenlaterne. Und wenn man im richtigen Winkel steht, sieht das dann so aus:






Angespuckt

Nur weil Leergutautomat die ekeligen und verbeulten Dosen des ziemlich heruntergekommenen Flaschensammlers nicht annehmen wollte, hat der Typ doch echt gegen den Automaten gespuckt.

Widerliches Subjekt.

Neue Produkte.eu

Vor einiger Zeit kam mir die Idee für eine Website, bzw. ein Experiment mit einer solchen. ist es möglich, eine Plattform zu schaffen, auf der Unternehmen eigenmächtig und kostenlos neue Produkte vorstellen und auf der die Leser (und Hersteller) dann über diese Diskutieren können?

Ich finde die Idee sehr reizvoll, zumal es sowas in der Art meiner Meinung nach noch nicht gibt (zumindest nicht umsonst). Gleich zu Beginn habe ich einiges an sehr positivem und motivierendem Feedback bekommen. Viele der größeren Unternehmen, die ich angeschrieben habe, wollten sich nicht an dem Projekt beteiligen. Langfristig gesehen und falls sich eine gewisse Leserschaft auf so einer Seite tummeln würde, wäre dies eine Möglichkeit zur kostenlosen Werbung.
Nebenbei möchte ich über die Rubrik "Produktion eingestellt" eine Datenbank über Produkte schaffen, die nicht mehr hergestellt werden. Das wäre zwar keine direkte Werbung mehr aber doch immerhin ein Dienst, über den sich viele Verbraucher freuen dürften.

Schreckt die schlichte Oberfläche oder der quasi nicht vorhandene Inhalt die Unternehmen ab? Irgendwo muss man ja einfach mal anfangen und ich werde mich hüten, momentan viel Geld in die Seite zu investieren.

Bin ich zu naiv? Warum wollen so viele die Chance nicht nutzen? Oder ist das zu missverständlich oder glaubt niemand, dass der Dienst tatsächlich kostenlos sein soll? Coca Cola hat mir geantwortet, dass sie an keinen weiteren Sponsorings interessiert sind, da das Budget ausgeschöpft ist.

Ich würde mich jedenfalls freuen, falls der eine oder andere Leser einen Draht zu Lebensmittelproduzenten hat und diese umstimmen könnte.
Und natürlich würde ich mich auch darüber freuen, wenn der eine oder andere Leser hin und wieder die Seite besucht und sich zu den dortigen Inhalten äußert, über Produkte diskutiert oder kritik an eben diesen anbringt. :-)

DM 748,––

Dachbodenfund 2: Eine Titelseite der Happy Computer aus dem Jahr 1989. Darauf eine Anzeige für einen Nadeldrucker, auf dem mit dem Schriftbild geworben wird. Damit könnte man heute aber nicht mehr die Wurst hinterm Ofen hervorlocken. :-)


MEGA ST4

Dachbodenfund: Eine große Kassette voller 3,5"-Disketten, darunter viele eigene Arbeiten, viele gekaufte Programme und unzählige "Public-Domain"-Software, die es damals diskettenweise für ein paar Mark zu kaufen gab.

Also mal eben schnell den MEGA-ST4 aus der Ecke gekramt und aufgebaut. Leider nur mit dem winzigen s/w-Monitor, aber dafür mit 40MB-Festplatte – das Ding war damals schier unbezahlbar.
Schade nur, dass der Rechner irgendein Problem hat und wie zufällig mal nach ein paar Sekunden, mal nach ein paar Minuten neu startet. Aber immerhin: Auf einer Diskette (Das PD-Spiel "Mienenfeld", vergleichbar mit dem Windows "Minesweeper") war sogar noch mein alter Highscore gespeichert... :-)
Hoffentlich haben die Disketten im Laufe der Jahre (immerhin 16!) nicht allzu sehr gelitten und mal gucken, ob ich noch ein paar Schätze entdecke.


Matschrolle

Sehr sinnig, eine große, tiefgekühlte Frühlingsrolle einfach irgendwo in die Tiefen eines Regals zu legen. Entweder war das ausgesprochen gedankenlos oder sogar schon mutwillig.

Wie auch immer: Ausgesprochen ärgerlich. :-(

Avanti ohne Sauce

Miràcoli Avanti: Zwei getrennte Beutel, die mit einem Aufkleber zusammengehalten werden. Vorgegarte Nudeln im einen, fertige Sauce im anderen Tütchen.

Nun haben wir einen ganzen Haufen der Nur-Nudel-Tütchen gefunden, von denen die Saucen abgerissen waren. Da haben doch echt Leute die kleinen Beutelchen mitgehen lassen. Nicht eine, nicht zwei – nein, fast ein Dutzend. :-O