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Bello

Das manche Kunden und Kundinnen ihre kleinen "Selbstgestrickten", wie wir diese Miniaturhündchen immer gerne nennen, hin und wieder mal in den Laden mitbringen, kommt fast regelmäßig vor. Dann sind es meistens sehr kleine Tiere, die sie dann aber auf dem Arm oder sogar unter ihrer Jacke tragen.

Dass aber jemand einkauft und dabei seinen ausgewachsenen Hund an der Leine neben sich mitführt, habe ich hier noch nicht erlebt. Den musste er dann aber rausbringen, was der Kunde auch anstandslos getan hat.


Auf Safari

Vor einigen Monaten wurde mir folgendes Berichtet:
Hallo Björn,

nachdem im April die letzten Einträge noch angezeigt wurden, geht jetzt garnichts mehr.
Die Feeds werden online nicht vom Apple Safari angezeigt.
Wenn die Feeds lokal geladen werden, ist die Anzeige problemlos.
Da ich die Apfelgeräte zwar toll finde, aber trotzdem nicht ein einziges besitze, konnte ich das leider nie überprüfen.

Kann dazu jemand was sagen? Haben andere auch diese Probleme? Oder diese Probleme gehabt und eventuell eine Lösung für andere Leser parat?


Flecken im Cola-Kühlschrank

Ständig hatten wir eine grau-schmutzige Schicht in unserem großen Cola-Kühler. Unter den Flaschen bildeten sich die typischen Ringe und insgesamt waren die Fachböden immer und immer wieder mit einer klebrig-stumpfen Schicht überzogen.

Irgendwann ist ein Kollege hinter das Geheimnis gekommen:

Unter anderem hängt an der Marktbeleuchtung auch das beleuchtete Coca-Cola-Regal dran. Der Einfachheit halber hatten wir damals den Kühlschrank an eine freie Steckdose im Verteiler für das Kühlregal angeschlossen. Schalten wir das Licht aus, kühlt auch der Kühler nicht mehr. Das war eigentlich nie problematisch, denn innerhalb einer Stunde nach dem Einschalten waren die Getränke schon auf angenehme Temperaturen heruntergekühlt.

Während den Jahren der 24-Stunden-Öffnung haben wir das Gerät immer nur einmal pro Woche ausgeschaltet. Aber nun seit Anfang Mai immerhin jeden Abend. Und woher nun die schmutzigen Fachböden?

Nun: Wenn die Luftzirkulation im Kühler ausgeschaltet ist, schlägt sich Kondenswasser an den eiskalten Flaschen nieder und läuft irgendwann runter. Die Etiketten sind mit einem wasserlöslichen Kleber auf den Flaschen befestigt. Und wer eins und eins zusammenzählen kann, kommt auch darauf, wie nun der "Schmutz" in den Kühlschrank kam...

Seit dieser Erkenntnis bleibt das Regal nachts an.

Der alte Mann

Beim nochmaligen Durchsehen der Fotos vom Freimarktsumzug ist mir dieses Bild eines alten Mannes mit Stock aufgefallen, der scheinbar unbeirrt vom ihm umbegebenden Trubel in aller Ruhe die Straße überquert.

Nur ein Schnappschuss, aber ein sehr schöner.


Kuriose Bewerbung, aber nicht bei mir!

Von etlichen Leuten wurde ich in den letzten Tagen auf diese Bewerbung angesprochen, die auch auf so ziemlich jeder Fun-Site zu finden ist.

Ich versichere, dass sie nicht an mich adressiert war. Es gibt ja noch ein paar mehr Läden in Bremen. Der Beweis? Wenn ICH die bekommen hätte, wäre sie hier im Blog zu sehen gewesen, bevor irgendjemand anders das Bild auf seine Seite gestellt hätte.

Zur Bewerbung: Das Ding ist sowas von extem übel, das kann doch nur ein Fake sein. Eine dermaßen konzentrierte Ansammlung an Form- und Rechtschreibfehlern muss doch jemand bewusst konstruiert haben...

Oder? BITTE!!! :-O


Kürbisdeko

Kurz vor Ende Oktober haben wir noch spontan die vorhandene Halloween-Papierdekoration aufgehängt. Es gibt zwar dieses Jahr kein "Halloween-Shopping" (und auch keine anderen Halloween-Aktion, da der 31. Oktober dieses Jahr auf einen Sonntag fällt), aber zumindest etwas Kürbisdeko darf ja wohl sein... :-)


Reportage über die Nachtkunden

Eine Journalistik-Studentin hat angefragt, ob sie eine Reportage über die Vorkommnisse hier im Laden in den Nachstunden, also vor allem in der Zeit zwischen 0 und 6 Uhr, schreiben dürfe.

Ich musste sie in diesem Punkt leider enttäuschen. Seit ein paar Monaten sind ja nun bekanntermaßen genau diese Stunden aus meinen Öffnungszeiten herausgefallen.

Eckige Ecke

Unser Bio-Kühlregal hat eine sehr blöde konstruierte Ecke. Wer auch immer sich das Ding ausgedacht hat: In Kopfhöhe eine scharfkantige Metallecke unterzubringen, war eine echt hinrissige Idee.

Wie auch immer: Es haben sich schon mehrere Leute daran gestoßen, mich eingeschlossen. Leider finde ich einfach keine passable Lösung, wie man die Ecke im wahrsten Sinne des Wortes entschärfen könnte. Einen aufgeschnittenen Tennisball wollte ich da nun nicht gerade draufpfropfen. Weiß jemand zufällig eine bessere oder sogar richtig profesionelle Lösung dafür?


Containern – Wein im Müll

Wenn in einem Radiointerview mit ein paar Leuten einer der "Freeganer" ganz stolz erzählt, dass er in dem Müllcontainer eines Supermarktes mehrere Flaschen Wein gefunden hat, mag der eine oder andere denken, wie lohnenswert "containern" doch sein kann.

Ich als Betreiber eines solchen Marktes, sehe das mit gemischten Gefühlen. Warum wird Wein weggeworfen? Es ist kein Haltbarkeitsdatum auf den Flaschen und daher wird es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um einen Warenrückruf gehandelt haben. Aus welchen Gründen auch immer... Im Idealfall besteht der Fehler in einer Falschangabe auf dem Etikett, z.B. einem falschen Jahrgang. Das ist natürlich harmlos, genauso wie eine Vermischung mit anderen Rebsorten.
Gefährlich kann es werden, wenn tatsächlich Fremdkörper oder -Stoffe in die Flasche(n) gelangt sind, die bei einer Aufnahme zu Gesundheitsschäden führen können.

Obst & Gemüse ist durchaus containerbar, aber bei allen Produkten, die scheinbar einwandfrei und deren MHDs nicht überschritten sind, wäre ich sehr vorsichtig.

SPAR-Markt in Polen (Ustron, Schlesien (Beskiden))

Stefan hat mir ein Foto eines kleines SPAR-Marktes in Polen zukommen lassen. Dazu schreibt er:
Hallo Björn,

als jahrelanger Leser deines Blogs geht man ja schon mit etwas anderen Augen durch die Welt. Man sieht ein paar Dinge, die einem sonst nie aufgefallen wären und man achtet auf Dinge die einem sonst weniger interessant erschienen wären.

Bei einem Aufenthalt in Polen (Ustron, Schlesien (Beskiden)) konnte ich mir angehängtes Foto nicht verkneifen.
Das Innere des Ladens (Angebot, freundliche Mitarbeiter) war besser als der äußere Schein vermuten lässt.

Ich war aber auch über viele sehr positive Entwicklungen in diesem Land angenehm überrascht.

Mit diesem Laden behauptet sich hier auch einer gegen viele, uns allen bekannte, ganz Große. Diese sind in großer Zahl (mindestens 5 Filialisten), trotz dieses doch relativ kleinen Ortes, in Schlagweite vorhanden.

Ich habe Deine entsprechende Kategorie nach einem polnischen Spar durchforstet, aber ob der Menge der Einträge (und meiner eher abwesenden Geduld), wurde ich nicht fündig.

Somit ist Dieses sicher nicht exotisch, schließt aber vielleicht doch eine Lücke.
Genau, vielen Dank. :-)


Freimarktsumzug 2010 und 10kg Donuts

Viel gibt es insgesamt nicht zu berichten. Es war wie immer sehr laut, aber vor allem nach ein paar Jahren mal wieder der erste Umzug, den ich annähernd komplett mitbekommen habe.

Morgens haben wir zaghaft die ersten Kringel gebacken. Hin und wieder hat sich jemand eine Tüte zum Frühstück gegönnt. Meistens mit dem Ergebnis, dass die Donuts schon ziemlich abgekühlt waren und nicht mehr so gut schmeckten. Es war trocken und sonnig, aber eben ziemlich kalt und dementsprechend waren die fertigen Donuts nach kürzester Zeit genauso kalt. Später kamen wir darauf, die gefüllten Tütchen direkt auf der Maschine zu lagern. Da blieben sie angenehm warm.



Donutbäcker, Donut essend:



Der Festwagen der Konkurrenz. Dass die fast 10 Minuten hier vor dem Laden standen, muss Absicht gewesen sein. Die wollten uns hier unterwandern, es auf die Psychotour versuchen. Aber erfolglos, so schnell kriegen die uns nicht! Da halfen auch nicht die Affenkoteletts, die sie uns zugeworfen haben. :-)



Einer der bemerkenswertesten Festwagen:



Das hier war auch lustig. An einem großen Truck, der komplett im Hyppie-Style gestaltet und an (mindestens einer) Seite mit einem gigantischen Joint dekoriert war, hing dieses Schild. Man muss wohl dabei gewesen sein, um darüber lachen zu können. ;-)



Nachdem das obligatorische Aufräumteam der ENO die Straße wieder in eine auch als solche erkennbare verwandelt hatte, strömten die Massen zurück. Jetzt hatten viele Hunger und so bildete sich ein riesiger Andrang vor unserem Stand. Die Maschine lief inzwischen auf Hochtouren: Maximale Kapazität bei höchster Temperatur (und damit kürzerer Backzeit) konnten Verzögerungen nicht verhindern. So macht sowas Spaß. :-) Wir hatten hier einen 10-Kilo-Sack mit der Donutbackmischung und der ist komplett leer geworden. Nicht schlecht...



PS: Den Stand abzubauen und die gesamte Ausstattung mitsamt der Maschine hinterher wieder komplett zu reinigen hat mit zwei Personen knapp zwei Stunden gedauert. :-O

"'gomm doch raus..."

"...wenn d'sch draust! Isch mach disch fed'sch!"

Nett von euch Jungs, dass ihr diesen Stadtteil so sehr kulturell bereichert. Nur, dass ihr für über 130 Euro (!) Ware klauen wolltet und dann mit Beleidigungen und Drohungen um euch geworfen habt, war nicht so nett.