Ein Kunde hat gerade ganz optimistisch den Anschaffungspreis für einen großen Leergutautomaten (also ein Kombigerät für Einweg, Mehrweg und Kisten) auf "So vier bis fünf Tausend." geschätzt.
Wenn's so wäre, hätte ich hier zwei komplette Geräte als Redundanz im Lager stehen. Leider hat man mit einem vernünftigen Automaten gleich den Gegenwert einer Mercedes C-Klasse im Laden stehen.
Immer wieder wollen mir hier Vertreter Waren oder Serviceleistungen verkaufen, mit denen man sich vom normalen Angebot eines durchschnittlichen Supermarktes abheben kann oder soll. Oft sind entweder die (von mir zu entrichtenden) Gebühren in solchen Fällen sehr hoch, bzw. die zu erreichenden Gewinnspannen sehr niedrig oder man heftet sich großen Aufwand oder hohes Warenrisiko an die Backe. (gebloggte Beispiele aus meiner Vergangenheit: Die
Kundenkarten, die
Economy-Card und die
Lotto-Annahme)
Normalerweise würde man sich als klar denkener Kaufmann bei einem solchen Angebot dezent mit dem ausgestreckten Zeigefinger gegen die eigene Stirn tippen – aber dann folgt das ultimative Totschlargument:
Kundenbindung. Und natürlich Kundenzuwachs. Und Mehrumsatz. Und sowieso.
Oftmals hatte ich mich in der Vergangenheit auf solche Dinge eingelassen, aber man lernt ja.
Die Akzeptanz einer neuen Essensmarke (ähnlich Restaurant-Check) habe ich einfach mal abgelehnt. Mindestens 35 Cent pro Transaktion fand ich schon recht üppig. Wenn ein Kunde damit seine Tageszeitung oder die beiden Frühstücksbrötchen bezahlt, lege ich glatt noch Geld dazu.
Oha, acht Jahre haben die Boxen
schon auf dem Buckel…
Und auch in diesem Jahr sind sie wieder im Einsatz. Ich finde sie nach wie vor toll und ganz und gar nicht unmodern. Es ist nur jedes Jahr eine neue Herausforderung, ein brauchbares (Geschenk-)Papier zu finden, mit dem man den aus Gemüsekisten bestehenden Sockel umwickeln kann.
Dieses Schild habe ich in einem Obi-Baumarkt entdeckt. Dass Ladendiebe mit gesenktem Kopf hier bei mir herausgehen, habe ich selten oder sogar noch nie erlebt. Schön wär's…
Die meisten Diebe, die wir erwischen, sind frech und dreist und verspotten einen dazu noch. Logisch, erfahrungsgemäß passiert ihnen nämlich – riiiiiichtig – gar nichts.
Ein Gesprächsfetzen zwischen zwei männlichen Kunden, der durch zwei geöffnete Türen bis zu mir ins Büro durchdrang: "
Ich will was normales kaufen, keinen Bio-Scheiß."
Es wird noch ein langer Weg…
Fundstück von Mitarbeiter Gregor auf einer Geramont-Packung:
Auf dem Foto sieht man nur einen kleinen Ausschnitt, aber wir haben den Laden heute mit etlichen Kürbis- und Blättergirlanden und anderen Dekoelementen etwas herbstlich gestaltet.
Einstimmen auf Halloween.
Da es lästig, aber leider auch unvermeidlich ist, habe ich eben der Vorlage für mein Briefpapier ein Update verpasst. Nun stehen auch dort in der Fußzeile die IBAN- und BIC-Nummern.
Natürlich müssen die Anzeigenzeitungsverlage irgendwo ihre Pakete mit Zeitungen an die Zusteller übergeben. Dass das neuerdings bei uns im Eingang passiert, ist nicht ganz so amüsant. Hoffe, dass das nach einer kurzen E-Mail ab nächster Woche nicht mehr vorkommt. Zumal in der Ecke auch wieder unsere Gemüseangebote stehen sollen:
Damit ihr nicht vergesst, wie ich aussehe.
(Eine unserer neuen Masken. Die anderen seht ihr aber nicht vorher.)
Am Wochenende ist uns erst aufgefallen, dass der Freimarktsumzug und Halloween (resp. der Termin für Halloween-Partys) mal nicht auf den selben Tag fallen. Also gibt es Ende Oktober für uns eine Menge zu tun und für euch hoffentlich viele Bilder von den Veranstaltungen und den vorhergehenden Planungen und Vorbereitungen.
Mir tut es Leid um jeden (Ist überhaupt noch jemand da?), der hier täglich reinguckt und keine neuen Beiträge findet. Es ist ja nicht so, dass ich keine Lust mehr habe, dieses Blog zu pflegen – es ist die Zeit. Dabei geht es übrigens nicht um die Zeit, ein paar Zeilen zu schreiben, sondern vielmehr um die Zeit, die wirklich bloggenswerten Ereignisse überhaupt erstmal zu erkennen. Ich hoffe, dass es spätestens dann wieder besser wird, wenn unsere private Altbausanierung beendet ist. Geplanter Umzug: Spätestens Ende Dezember.
So, der erste Artikel, den wir auf der BioNord bestellt haben, hat auch schon den Weg hier in den Laden gefunden. Ab morgen früh dürfen meine Kunden endlich (
wieder, aber das ist einer andere Geschichte) die Müslis der
Bohlsener Mühle kaufen.
Kein 0-8-15-EU-Bio, sondern authentische Produkte.