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Vielen Dank noch einmal, dass wir Ihren Platz für unser Ramadan-Zelt nutzen durften. Wir hoffen weiterhin auf eine gute Nachbarschaft. Liebe Grüße, Moscheegemeinde" steht auf der Karte, die mir gestern Abend jemand vom Moschee-Vorstand ins Büro gebracht hat. Mitsamt XXL-Merci-Packung, Blumenstrauß ("für Ihre Frau") und einem Gutschein für diverse Verwendungszwecke. Wow, danke. Das kam jetzt wirklich positiv überraschend.
Da mag man ja schon gar nicht mehr böse sein.
Wir haben seit Ende April einen für uns neuen Wein im Sortiment. Er stammt aus der zum EDEKA-Verbund gehörenden Rheinberg Kellerei und ist damit eine exklusive Marke für die EDEKA.
Seitdem rätsle ich über die Aussprache des Names. Soll das Französisch sein oder zumindest so klingen? Oder ist der Name tatsächlich angelehnt an den Ausspruch
Ja nee ist klar? Hilfe.
Der
Meßmer "Bee Lovely"-Tee ist und bleibt bei uns ein Ladenhüter. Nun haben wir heute angefangen, die Ware sukzessive über den Restetisch zu 2/3 des ursprünglichen Preises anzubieten. Bilanz nach mehreren Stunden: Der Karton ist noch so voll wie heute Mittag.
Selbst ich kann und will den Tee nicht privat verbrauchen. Ich trinke zu Hause gerne während meiner Arbeit Tee und teste mich da auch nach und nach durch allerlei aromatisierte Variationen durch – aber selbst da werde ich nur die jeweils pro Sorte eine mitgenommene Packung verbrauchen und mich dann wieder anderen Tees zuwenden.
Also los jetzt, für zwei Euro könnt ihr die ja mal kaufen!
Diese beiden Strichcodes, die sich nur minimal unterscheiden, hat Ines hier im Laden auf Bechern mit
pflanzlichem "Fruchtjoghurt" von Mövenpick entdeckt.
Bei der Sorte Pfirsich-Maracuja ist der Strichcode mit einem Pfirsich verziert und beim "Erdbeerjoghurt" prangt an der entsprechenden Stelle im Strichcode eine Erdbeere, wie auf dem unteren Bild zu sehen ist:
E-Mail an
die GEZ den "Beitragsservice":
Sehr geehrte Damen und Herren,
mir ist soeben aufgefallen, dass ich offenbar (bedingt durch den eingerichteten Dauerauftrag) nach wie vor den Rundfunkbeitrag für die seit rund zwei Jahren geschlossene Betriebsstätte zahle. Mein Gewerbe in der Münchener Straße 66-72 in 28215 Bremen wurde zum 30.06.2020 offiziell abgemeldet. Der entsprechende Nachweis hängt dieser Nachricht an.
Bitte schreiben Sie die zu viel gezahlten Beiträge meiner noch vorhandenen Betriebsstätte (Gastfeldstraße 29-33) gut und lassen mir anschließend den aktuellen Saldo zukommen.
Immerhin hat dort nun auch seit zwei Jahren niemand mehr im Internet gesurft, die ansonsten dadurch konsequent anfallenden horrenden Kosten sind den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten also diesmal gar nicht entstanden.
Mein Gefühl sagt mir, dass ich ein schulterzuckendes "Da hamse jetzt Pech gehabt" bekommen werde. Wir reden immerhin von 6,12 Euro pro Monat, also inzwischen knapp 150 Euro, für die ich nun zwei Jahre lang keine Gegenleistung bekommen habe. Der Verlust wäre zu verschmerzen, aber muss ja nicht sein.
Pünktlich zum ersten Mai, der auch in diesem Jahr wieder einmal auf einen Sonntag fiel, kamen wieder die Politiker der Linken und Grünen mit der Forderung heraus, dass Feiertage, die auf einen Sonntag fallen, an dem (oder zumindest einem) darauffolgenden Werktag nachgeholt werden sollten.
Stellen wir fest: Zusätzliche freie Tage verursachen Kosten für diejenigen, welche die Wirtschaft in diesem Land am Laufen halten – nämlich Unternehmen und Selbstständige. Und so folgt regelmäßig aus diesen Reihen der ganz große Aufschrei: Wir werden alle sterben und bald am Hungertuch nagen.
Auch wenn jetzt möglicherweise aus Kreisen dieser schwer gebeutelten Unternehmer Steine in meine Richtung fliegen werden: Coole Sache, bitte sofort einführen!
Warum? Nun: An Feiertagen kann man den Laden mal geschlossen lassen, ohne dass man Sorge haben muss, dass die Kunden zu den Mitbewerbern abwandern. Die sind ja logischerweise auch zu. Ein Tag Urlaub, ein Tag weniger, an dem man sich Gedanken machen muss. Ich finde das überhaupt nicht problematisch.
Und einen Trost gibt es ja in der ganzen Diskussion auch noch: Karfreitag, Ostermontag, Himmelfahrt und der Pfingstmontag werden nie auf einen Sonntag fallen.
Die vor ein paar Wochen
eingerichtete Baustelle hier auf der Straße hat sich zum Glück als wesentlich weniger problematisch für uns herausgestellt, als ich Anfang April noch befürchtet hatte.
Der ganze Bereich zwischen dem Beginn der Baustelle (oberes Bild, die Absperrung beim Dixi-Klo) und der nächsten Seitenstraße (Absperrung mit dem Verkehrszeichen 267 Verbot der Einfahrt / Einfahrt verboten) ist quasi frei und bietet genug Platz, damit die Lieferanten auch mit größeren Fahrzeugen problemlos abladen können.
Gestern Abend hatten wir eine Veranstaltung der EDEKA in der "
Alten Werft" hier in Bremen. Den meisten Besuchers gestern Abend dürfte die kleine ovale Bude, die in einer Ecke der Halle stand, kaum besonders aufgefallen sein, jedoch hatten sie da ein historisches Stück Bremen vor sich stehen.
Kieferts Wurstpavillon kennen die meisten von euch da draußen vermutlich ebenfalls nicht, aber ich habe da schon als Kind und Teenager Bratwurst gegessen. Mit der Umgestaltung des Bahnhofsvorplatztes Ende der 90er verschwand die Bude aus der Öffentlichkeit und hat dann offenbar den Weg über mehrere Besitzer / Eigentümer bis aktuell in die Veranstaltungshalle am Weserufer gefunden.
Hach, Kindheitserinnerungen.
Wir haben mal wieder Besuch von der netten Kamerareporterin, heute mit Praktikant. Diesmal sind wir (Mitarbeiter) aus der Nummer jedoch raus. Es geht für einen Fernsehbeitrag um den Vergleich Markenprodukt - Discountprodukt und wie Kunden diese Unterschiede wahrnehmen und damit umgehen.
(
Nachtrag: Bei aller Kritik an BILD (siehe erste Kommentar) – dieser Fernsehbeitrag wurde nicht direkt von BILD-Leuten, sondern nur im Auftrag von einer befreundeten Medienagentur produziert, weshalb ich selbstverständlich gerne wieder unsere Location hier dafür bereitgestellt habe. Wir kennen uns inzwischen ganz gut und diese Termine machen bei aller Ernsthaftigkeit fast schon Spaß.)
Das
hier erwähnte Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen mich wurde offiziell eingestellt. Offenbar waren die Fotos des übereifrigen Mitarbeiters doch nicht aussagekräftig genug um gegen meine Argumentation, dass der Anhänger an besagtem Datum erst seit einem Tag dort stand, ankommen zu können.
Eigentlich ist aber dennoch die Betreffzeile des neuen Schreibens schon eine Frechheit. "Verkehrsordnungswidrigkeit vom 23.02.2022" – Nein!!! Es hat ja gar keine Verkehrsordnungswidrigkeit gegeben. Wie wäre es stattdessen mit "Unser Schreiben vom 28.02.2022", was niemanden angreifen würde. In dem Einzeiler steht zwar drin, dass das Verfahren eingestellt wurde, aber im ersten Moment sieht es eben doch so aus, als wenn es eine Verkehrsordnungswidrigkeit durch mich gegeben hätte.
Ein Kollege wollte fünf Rundgrills bestellen. Dabei hatte er übersehen, dass die Dinger nicht einzeln geliefert werden, sondern immer in Kartons mit jeweils sechs Grills Inhalt. Also bekamen wir fünf solcher Kartons, womit wir nun gleich 30 Grills hier stehen haben.
Die werden ja nicht schlecht und 300 Euro Warenwert sind nun auch nicht so dramatisch. Aber wie so oft bei uns: Der Platz, der Platz … Also los, kauft Grills. Das Wetter ist toll!
Auf einem Becher Müller "Vegan Reis" hatte Ines diesen Strichcode mit irgendeiner (?) Pflanze mit ein paar Blättern entdeckt:
Ein Ladendieb hat sich hier von den Kollegen erwischen lassen und sah den üblichen Konsequenzen in Form einer Anzeige und des Hausverbots entgegen. Seinen Ausweis hatte er dabei.
Allerdings hatte er sich konsequent geweigert, diesen vorzuzeigen. "Das würde aber die Sache vereinfachen", erklärte mein Mitarbeiter ihm, "denn dann bräuchte die Polizei nicht extra herzukommen."
War dem Mann egal und so wartete man gemeinsam auf die Polizei.
Was das sollte? Keine Ahnung. Vielleicht hatte er gepokert und gehofft, dass wir bei "so einer Mühe" von einer Anzeige absehen würden.
Aktuell haben wir einen Aufsteller Twix in der Sorte "Salted Caramel" hier im Laden stehen. Ich bin überhaupt kein Fan von Salzkaramell (brrr …), aber offenbar scheint diese Kombi seit ein paar Jahren ein gewaltiger Trend zu sein. Immer mehr Produkte gibt es – und sie laufen auch.
So war ich mir sicher, dass es keine falsche Entscheidung gewesen sein dürfte, diesen Aufsteller zu bestellen. Nun steht er seit 1,5 Wochen hier im Laden und ist schon zum einem Drittel abverkauft. Läuft, buchstäblich.
Salzkaramell. Buarghs.
(Aber Wurm und Fisch und Angler, ihr kennt das ja …)
Auch in der 41. Ausbildungswoche habe ich das mit den "Paletten" nicht hinbekommen. Dafür war der normale Azubi-Alltag wieder da: Ware annehmen und packen, Getränkebestellung und eben der allgemeine Firlefanz wie Bruch aufwischen.
Beim Fachbericht musste ich schmunzeln. Während sich viele generelle Themen in den letzten 25 Jahren nicht gravierend verändert haben, ist natürlich bei einem Bericht über eine Firma oder deren Produkte kaum noch etwas so wie früher. Okay, die Firma Rodekohr gibt es immer noch in Bruchhausen-Vilsen. Und es gibt auch noch die beiden vorgestellten Sorten Wasser. Inzwischen gibt es auch noch Wasser ganz ohne Kohlensäure und eine Zwischenstufe mit nur "einem Hauch" Kohlensäure. Das Produkt wird inzwischen in eigenen Mehrweg-Flaschen mit eigenen Kästen (aus Händlersicht ist sowas fürchterlich) und in PET-Einwegflaschen abgefüllt und über das reine Wasser hinaus gibt es inzwischen etliche Produkte mit Geschmack. Aber natürlich ist Vilsa hier aufgrund der Regionalität nach wie vor die stärkste Marke.
Am Dienstag habe ich die Hauptlieferung angenommen, die Paletten kontrollier und in den Laden, bzw. das Lager gefahren.
Margarine packen.
Trinks-Hauptlieferung angenommen, Getränke packen.
Bruch bei den Kassen aufwischen.
Mittwoch habe ich noch mitgeholfen, die Tiefkühlkost zu packen.
Getränkebestellung (Einweg).
Vilsa Mineralwasser
Das natürliche Mineralwasser "Vilsa" des Herstellers Rodekohr in Bruchhausen-Vilsen ist das gängigste Getränk bei uns im Markt. Es wird in zwei Formen vertrieben. Zum einen gibt es das normale Wasser, zum andere gibt es das "stiller Quell" mit wenig Kohlensäure in der Grünen Flasche. Vilsa ist aus mehreren Gründen bei den Kunden beliebt. Zum einen ist es relativ günstig. Es schmeckt angenehm – also nicht zu kohlensäurehaltig oder nach "gar nichts". Außerdem ist das Wasser durch viel Werbung bekannt geworden. Viele Menschen bevorzugen dieses Wasser, weil es natriumarm ist.